Sphäre-Magazin „Schwäbische Alb entdecken“
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Beschreibung

ALBentdecken - Magazin Lebensraum Schwäbische Alb (www.alb-entdecken.de)

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Eile mit Weile

29.07.2026

Rückkehr der Schneckenzucht ins Lautertal

Die Schneckenzucht erlebt im Lautertal eine Renaissance, angeführt von Rita Goller, die sich der jahrhundertealten Tradition des Schneckenbaus widmet. Ihr Ansatz unterscheidet sich deutlich von großen Betrieben und fokussiert auf Qualität statt Quantität.

Tradition und Bildung

Rita Goller, eine aus der Landwirtschaft stammende dreifache Mutter, kombiniert ihre Leidenschaft für Schnecken mit Bildung, indem sie Führungen durch das Lautertal anbietet. Ihr Projekt wurde 2002 mit Unterstützung von Professor Roman Lenz ins Leben gerufen.

Nachhaltigkeit und Qualität

Die Schnecken von Goller sind bei Feinschmeckern beliebt und wurden von Slow Food ausgezeichnet. Sie werden nachhaltig gezüchtet und erhalten eine naturnahe Ernährung, was zu ihrem besonderen Geschmack beiträgt.

Wirtschaftliche Aspekte

Obwohl Rita Goller für ihre Schnecken auch einen Preis von 16 Euro pro Kilo erzielt, betont sie, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht im Vordergrund steht. Ihr Ziel ist es, die Schneckenpopulation zu erhalten und ihre Tradition wiederzubeleben.

Schutz der Weinbergschnecke

Die Bemühungen um die Schneckenzucht tragen dazu bei, die Weinbergschnecke aus der Liste gefährdeter Arten zu befreien. Goller hofft, dass sich der Bestand langfristig erholt.

Rückkehr der Schneckenzucht ins Lautertal

Die Schneckenzucht erlebt im Lautertal eine Renaissance, angeführt von Rita Goller, die sich der jahrhundertealten Tradition des Schneckenbaus widmet. Ihr Ansatz unterscheidet sich deutlich von großen Betrieben und fokussiert auf Qualität statt Quantität.

Tradition und Bildung

Rita Goller, eine aus der Landwirtschaft stammende dreifache Mutter, kombiniert ihre Leidenschaft für Schnecken mit Bildung, indem sie Führungen durch das Lautertal anbietet. Ihr Projekt wurde 2002 mit Unterstützung von Professor Roman Lenz ins Leben gerufen.

Nachhaltigkeit und Qualität

Die Schnecken von Goller sind bei Feinschmeckern beliebt und wurden von Slow Food ausgezeichnet. Sie werden nachhaltig gezüchtet und erhalten eine naturnahe Ernährung, was zu ihrem besonderen Geschmack beiträgt.

Wirtschaftliche Aspekte

Obwohl Rita Goller für ihre Schnecken auch einen Preis von 16 Euro pro Kilo erzielt, betont sie, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht im Vordergrund steht. Ihr Ziel ist es, die Schneckenpopulation zu erhalten und ihre Tradition wiederzubeleben.

Schutz der Weinbergschnecke

Die Bemühungen um die Schneckenzucht tragen dazu bei, die Weinbergschnecke aus der Liste gefährdeter Arten zu befreien. Goller hofft, dass sich der Bestand langfristig erholt.

Zu den Wurzeln

15.09.2025

Tradition und Handwerk der Kartoffel

Die Kartoffel hat auf der Schwäbischen Alb eine lange Tradition, wird jedoch zunehmend seltener angebaut, während sie in Entwicklungsländern an Bedeutung gewinnt. Jakob Eisenschmied, ein 83-jähriger Nebenerwerbslandwirt, erinnert sich an die mühsame Ernte in den 60er Jahren, als Traktoren die Feldarbeit revolutionierten.

Geschichte der Kartoffel

Die Kartoffel, ursprünglich aus Südamerika, wurde 1565 nach Europa gebracht. In Deutschland begann ihr Siegeszug als Grundnahrungsmittel erst 1756, als Friedrich der Große den Anbau förderte. Heute ist die Kartoffel in Europa ein wichtiges Gemüse, während in Entwicklungsländern ihre Effizienz als Nahrungsmittel geschätzt wird.

Aktuelle Trends im Kartoffelanbau

Der Absatz von Kartoffeln hat sich verändert; weniger werden als Futterpflanze genutzt, während der Gemüsemarkt boomt. In Entwicklungsländern wird die Kartoffel aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und Nährstoffdichte als Schlüssel zur Bekämpfung des Hungers angesehen. Historische Missernten, wie die große Hungersnot in Irland, zeigen jedoch auch die Risiken des Kartoffelanbaus.

Tradition und Handwerk der Kartoffel

Die Kartoffel hat auf der Schwäbischen Alb eine lange Tradition, wird jedoch zunehmend seltener angebaut, während sie in Entwicklungsländern an Bedeutung gewinnt. Jakob Eisenschmied, ein 83-jähriger Nebenerwerbslandwirt, erinnert sich an die mühsame Ernte in den 60er Jahren, als Traktoren die Feldarbeit revolutionierten.

Geschichte der Kartoffel

Die Kartoffel, ursprünglich aus Südamerika, wurde 1565 nach Europa gebracht. In Deutschland begann ihr Siegeszug als Grundnahrungsmittel erst 1756, als Friedrich der Große den Anbau förderte. Heute ist die Kartoffel in Europa ein wichtiges Gemüse, während in Entwicklungsländern ihre Effizienz als Nahrungsmittel geschätzt wird.

Aktuelle Trends im Kartoffelanbau

Der Absatz von Kartoffeln hat sich verändert; weniger werden als Futterpflanze genutzt, während der Gemüsemarkt boomt. In Entwicklungsländern wird die Kartoffel aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und Nährstoffdichte als Schlüssel zur Bekämpfung des Hungers angesehen. Historische Missernten, wie die große Hungersnot in Irland, zeigen jedoch auch die Risiken des Kartoffelanbaus.

Stall-Regie

17.03.2025

Die Bedeutung der Schäferei

Die Schäferei auf der Schwäbischen Alb spielt eine entscheidende Rolle in der Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft. Durch das Weiden von rund 12.000 Schafen werden wertvolle Flächen wie Wacholderheiden und Magerasen geschützt. Die Begeisterung für diesen Beruf ist tief verwurzelt und prägt den Alltag der Schäfer, die oft lange Arbeitszeiten haben.

Herausforderungen und Veränderungen

Die Schäferei hat sich über die Jahre stark verändert. Während früher 100 bis 200 Schafe pro Betrieb üblich waren, sind es heute meist 1.000, um wirtschaftlich rentabel zu sein. Der Fokus hat sich von der Wolle auf das Lammfleisch verschoben, was die Einkommenssituation der Schäfer beeinflusst hat.

Arbeit im Alltag eines Schäfers

Der Alltag ist geprägt von harter Arbeit, besonders während der Lammzeit, wenn bis zu 40 Lämmer täglich geboren werden. Die Schäfer müssen sicherstellen, dass Muttertiere und Lämmer zusammenbleiben, um Verwechslungen zu vermeiden. Technologische Fortschritte haben die Arbeitsabläufe jedoch erleichtert, auch wenn die Produktionskosten durch den internationalen Markt unter Druck stehen.

Tradition und Moderne

Trotz der Herausforderungen bleibt die Tradition der Schäferei bestehen. Die Schäferfamilie Dangl bewahrt über Generationen hinweg diese Tradition und verbindet sie mit modernen Methoden, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden.

Die Bedeutung der Schäferei

Die Schäferei auf der Schwäbischen Alb spielt eine entscheidende Rolle in der Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft. Durch das Weiden von rund 12.000 Schafen werden wertvolle Flächen wie Wacholderheiden und Magerasen geschützt. Die Begeisterung für diesen Beruf ist tief verwurzelt und prägt den Alltag der Schäfer, die oft lange Arbeitszeiten haben.

Herausforderungen und Veränderungen

Die Schäferei hat sich über die Jahre stark verändert. Während früher 100 bis 200 Schafe pro Betrieb üblich waren, sind es heute meist 1.000, um wirtschaftlich rentabel zu sein. Der Fokus hat sich von der Wolle auf das Lammfleisch verschoben, was die Einkommenssituation der Schäfer beeinflusst hat.

Arbeit im Alltag eines Schäfers

Der Alltag ist geprägt von harter Arbeit, besonders während der Lammzeit, wenn bis zu 40 Lämmer täglich geboren werden. Die Schäfer müssen sicherstellen, dass Muttertiere und Lämmer zusammenbleiben, um Verwechslungen zu vermeiden. Technologische Fortschritte haben die Arbeitsabläufe jedoch erleichtert, auch wenn die Produktionskosten durch den internationalen Markt unter Druck stehen.

Tradition und Moderne

Trotz der Herausforderungen bleibt die Tradition der Schäferei bestehen. Die Schäferfamilie Dangl bewahrt über Generationen hinweg diese Tradition und verbindet sie mit modernen Methoden, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden.