Queer Voices – dein Podcast
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Queer Voices – dein Podcast

Élie Chevillet

Beschreibung

Mit Queer Voices möchte Élie Chevillet die unendlichen Facetten von Queerness beleuchten. 

Wie ein Gespräch in einem gemütlichen Café lädt jede Folge dazu ein, in das Leben einer Person aus der LGBTIQA*-Community einzutauchen.
Kindheit, Queer sein, Bewusstwerdung, Coming-out, Role Models, Community und vieles mehr: Der intersektionale, queerfeministische Podcast ermöglicht LGBTIQA*-Menschen, ihre Stories in einem saferen Space zu erzählen. 🖤💛

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#22 Neo | Game Boy Advance, Lapdance, Comedy

03.08.2026

Einführung in Neo

Elishe Ville begrüßt Neo, einen Stand-Up-Comedian, Storyteller und Content-Creator, der sich mit queer-feministischem Blick mit gesellschaftlichen Normen auseinandersetzt. Neo hat 2023 als erste nicht-binäre Person das Finale von Nightwash erreicht und ist Mitbegründer eines queeren Comedy-Podcasts.

Identität und Kindheit

Neo identifiziert sich als nicht-binäre, transmaskuline Person und spricht über seine Erfahrungen in Hagen, wo er in einer großen Familie aufwuchs, die von der Natur geprägt war, aber auch Mobbing aufgrund seines maskulinen Auftretens erlebte. Seine Kindheit war bittersüß, geprägt von Freundschaften und Herausforderungen.

Queersein und Medien

Für Neo bedeutet Queersein, authentisch zu sein, und er sieht es als politisch aufgeladen. Er entdeckte seine Queerness während seiner Schulzeit, beeinflusst durch Medien wie das MTV-Programm "Dating with Tila Tequila". Neo reflektiert über versteckte queere Role Models in seiner Kindheit.

Community und Humor

Die Bedeutung von Community ist für Neo zentral. Er hat durch queere Veranstaltungen einen Raum gefunden, in dem er sich wohlfühlen kann. Humor sieht er als verbindendes Element, das auch in der queeren Comedy-Szene wichtig ist, um unterschiedliche Perspektiven zu fördern.

Persönliche Inspiration und Kreativität

Neo lässt sich von queeren Künstler:innen inspirieren und nutzt seine Kunst, um herausfordernde Themen wie Identität und Dysphorie zu bearbeiten. Er betont, dass Comedy kein Ersatz für Therapie ist, sondern einen kathartischen Prozess darstellt.

Die Bühne als sicherer Raum

Für Neo ist die Bühne ein sicherer Raum, in dem er sich wohlfühlt. Er hat gelernt, mit unterschiedlichen Publikumsreaktionen umzugehen und sieht Humor als Möglichkeit, auch skeptische Menschen zu erreichen. Seine zweite Pubertät beschreibt er als chaotisch, befreiend und mit einer neuen Selbsterkenntnis.

Abschluss und kommende Projekte

Neo kündigt seine erste Comedy-Solo-Tour für das nächste Jahr an, die sich mit Themen wie Beziehung und Selbstfindung beschäftigt. Er ermutigt die Zuhörer:innen, lokale queere Künstler:innen zu unterstützen und an Live-Shows teilzunehmen.

Einführung in Neo

Elishe Ville begrüßt Neo, einen Stand-Up-Comedian, Storyteller und Content-Creator, der sich mit queer-feministischem Blick mit gesellschaftlichen Normen auseinandersetzt. Neo hat 2023 als erste nicht-binäre Person das Finale von Nightwash erreicht und ist Mitbegründer eines queeren Comedy-Podcasts.

Identität und Kindheit

Neo identifiziert sich als nicht-binäre, transmaskuline Person und spricht über seine Erfahrungen in Hagen, wo er in einer großen Familie aufwuchs, die von der Natur geprägt war, aber auch Mobbing aufgrund seines maskulinen Auftretens erlebte. Seine Kindheit war bittersüß, geprägt von Freundschaften und Herausforderungen.

Queersein und Medien

Für Neo bedeutet Queersein, authentisch zu sein, und er sieht es als politisch aufgeladen. Er entdeckte seine Queerness während seiner Schulzeit, beeinflusst durch Medien wie das MTV-Programm "Dating with Tila Tequila". Neo reflektiert über versteckte queere Role Models in seiner Kindheit.

Community und Humor

Die Bedeutung von Community ist für Neo zentral. Er hat durch queere Veranstaltungen einen Raum gefunden, in dem er sich wohlfühlen kann. Humor sieht er als verbindendes Element, das auch in der queeren Comedy-Szene wichtig ist, um unterschiedliche Perspektiven zu fördern.

Persönliche Inspiration und Kreativität

Neo lässt sich von queeren Künstler:innen inspirieren und nutzt seine Kunst, um herausfordernde Themen wie Identität und Dysphorie zu bearbeiten. Er betont, dass Comedy kein Ersatz für Therapie ist, sondern einen kathartischen Prozess darstellt.

Die Bühne als sicherer Raum

Für Neo ist die Bühne ein sicherer Raum, in dem er sich wohlfühlt. Er hat gelernt, mit unterschiedlichen Publikumsreaktionen umzugehen und sieht Humor als Möglichkeit, auch skeptische Menschen zu erreichen. Seine zweite Pubertät beschreibt er als chaotisch, befreiend und mit einer neuen Selbsterkenntnis.

Abschluss und kommende Projekte

Neo kündigt seine erste Comedy-Solo-Tour für das nächste Jahr an, die sich mit Themen wie Beziehung und Selbstfindung beschäftigt. Er ermutigt die Zuhörer:innen, lokale queere Künstler:innen zu unterstützen und an Live-Shows teilzunehmen.

#21 Jenaba Samura | Afrotopia, Schwarze Queerness, Dekolonisierung

06.07.2026

Einführung und Vorstellung von Jenaba Samura

Der Podcast begrüßt Jenaba Samura, eine schwarze queere Autorin und Wissenschaftlerin, die sich mit den Verbindungen zwischen Kolonialismus, Geschlecht und Sexualität auseinandersetzt. Ihr Essay "Afrotopia" hinterfragt, warum viele glauben, Queerness sei nicht afrikanisch, und zeigt auf, dass alternative Identitäten und Familienmodelle in afrikanischen Gesellschaften lange existierten.

Persönliche Erfahrungen und Kindheit

Jenaba reflektiert ihre Kindheit in der Nähe von Bremen, wo Rassismuserfahrungen erst später wahrgenommen wurden. Sie berichtet von ihrer Dankbarkeit, dass sie diese als Kind nicht so stark gespürt hat, und beschreibt das Bedürfnis, in eine größere Stadt zu ziehen, um sich von der Enge ihrer Heimat zu befreien.

Queerness und Identität

Für Jenaba ist Queerness mehr als eine Identität; es ist eine politische Haltung, die Normen hinterfragt. Sie beschreibt, dass Queerness als Spektrum verstanden werden sollte und dass es für sie ein Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung ist.

Erfahrungen mit Rassismus und Queerness

Sie spricht über die Herausforderungen, die sie als schwarze queere Person erlebt hat, und betont, dass Rassismus oft eine größere Rolle spielt als ihre Queerness. Dies führt zu einem Gefühl der Isolation in weniger queer-freundlichen Umfeldern.

Community und Unterstützung

Jenaba betont die Bedeutung von Communities und dass sie sich von verschiedenen queeren Communities unterstützt fühlt. Sie ist Teil von Gruppen, die sich für die Sichtbarkeit und Rechte von Menschen of Color in queeren Räumen einsetzen.

Utopien und Zukunftsvisionen

Die Diskussion über Utopien zeigt, wie wichtig es ist, eine Zukunft zu visualisieren, in der schwarze queere Menschen sich frei und akzeptiert fühlen. Jenaba glaubt, dass Utopien Hoffnung geben und die Vorstellungskraft anregen können.

Wünsche für die Gesellschaft

Jenaba wünscht sich mehr Erholung und Freude für schwarze queere Menschen, da der ständige Kampf gegen Diskriminierung und Marginalisierung sehr belastend ist. Sie betont die Notwendigkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und die Lebensrealitäten von Menschen of Color wahrzunehmen.

Einführung und Vorstellung von Jenaba Samura

Der Podcast begrüßt Jenaba Samura, eine schwarze queere Autorin und Wissenschaftlerin, die sich mit den Verbindungen zwischen Kolonialismus, Geschlecht und Sexualität auseinandersetzt. Ihr Essay "Afrotopia" hinterfragt, warum viele glauben, Queerness sei nicht afrikanisch, und zeigt auf, dass alternative Identitäten und Familienmodelle in afrikanischen Gesellschaften lange existierten.

Persönliche Erfahrungen und Kindheit

Jenaba reflektiert ihre Kindheit in der Nähe von Bremen, wo Rassismuserfahrungen erst später wahrgenommen wurden. Sie berichtet von ihrer Dankbarkeit, dass sie diese als Kind nicht so stark gespürt hat, und beschreibt das Bedürfnis, in eine größere Stadt zu ziehen, um sich von der Enge ihrer Heimat zu befreien.

Queerness und Identität

Für Jenaba ist Queerness mehr als eine Identität; es ist eine politische Haltung, die Normen hinterfragt. Sie beschreibt, dass Queerness als Spektrum verstanden werden sollte und dass es für sie ein Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung ist.

Erfahrungen mit Rassismus und Queerness

Sie spricht über die Herausforderungen, die sie als schwarze queere Person erlebt hat, und betont, dass Rassismus oft eine größere Rolle spielt als ihre Queerness. Dies führt zu einem Gefühl der Isolation in weniger queer-freundlichen Umfeldern.

Community und Unterstützung

Jenaba betont die Bedeutung von Communities und dass sie sich von verschiedenen queeren Communities unterstützt fühlt. Sie ist Teil von Gruppen, die sich für die Sichtbarkeit und Rechte von Menschen of Color in queeren Räumen einsetzen.

Utopien und Zukunftsvisionen

Die Diskussion über Utopien zeigt, wie wichtig es ist, eine Zukunft zu visualisieren, in der schwarze queere Menschen sich frei und akzeptiert fühlen. Jenaba glaubt, dass Utopien Hoffnung geben und die Vorstellungskraft anregen können.

Wünsche für die Gesellschaft

Jenaba wünscht sich mehr Erholung und Freude für schwarze queere Menschen, da der ständige Kampf gegen Diskriminierung und Marginalisierung sehr belastend ist. Sie betont die Notwendigkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und die Lebensrealitäten von Menschen of Color wahrzunehmen.

#20 Kimmortal | Filipinx Community, Music, Empowerment

01.06.2026

Hintergrund und Identität

Kim Ortl, Philippinex-Kanadierin, wächst in British Columbia auf und erlebt eine religiöse Schulung in kirchlichen Gemeinschaften. Früh entdeckt sie Bühnenpräsenz durch Familienvideos, Tanzen und Auftritte in Kirchen. Ihre queere Identität wird als zentraler, politischer Antrieb gesehen, verbunden mit kultureller Geschichte, Kolonialismus und Heilung durch Kunst.

Queerness, Community und Politik

Queerness bedeutet für Kim eine politische Befreiung jenseits von Identität. Ihre Arbeit betont Community-Liebe, Solidarität und Widerstand gegen Unterdrückung. Sie spricht Themen wie Gaza, philippinische Aktivistinnen und die Notwendigkeit, Stimmen aus marginalisierten Gruppen sichtbar zu machen, ohne Werbe- oder Verkaufsenergie.

Bezug zu Indigenen und dekolonialem Denken

Der Austausch mit Two-Spirit- und First-Nations-Gemeinschaften prägt Kims Sicht. Sie beteiligt sich an Workshops, reflektiert indigene Rituale und verknüpft philippinische Traditionen mit nordamerikanischer Indigenen-Kultur. Guided by dekolonialer Weisheit, folgt sie ihrem Bauchgefühl und sucht nach gemeinschaftlicher Stärke gegen Kolonialstrukturen.

Künstlerische Haltung und Zukunftsperspektive

Kims Musik pendelt zwischen Intensität, Wut und Zärtlichkeit, mit Fokus auf Tanzbarkeit und unmittelbare emotionale Reaktion. Sie will Zuhörerinnen und Zuhörer über Sprache hinweg verbinden, Kunst als Widerstand nutzen und Gemeinschaftsgefühl stärken. Die Arbeit bleibt reflektiert, politisch und darauf ausgerichtet, Räume für marginalisierte Stimmen zu erweitern.

Hintergrund und Identität

Kim Ortl, Philippinex-Kanadierin, wächst in British Columbia auf und erlebt eine religiöse Schulung in kirchlichen Gemeinschaften. Früh entdeckt sie Bühnenpräsenz durch Familienvideos, Tanzen und Auftritte in Kirchen. Ihre queere Identität wird als zentraler, politischer Antrieb gesehen, verbunden mit kultureller Geschichte, Kolonialismus und Heilung durch Kunst.

Queerness, Community und Politik

Queerness bedeutet für Kim eine politische Befreiung jenseits von Identität. Ihre Arbeit betont Community-Liebe, Solidarität und Widerstand gegen Unterdrückung. Sie spricht Themen wie Gaza, philippinische Aktivistinnen und die Notwendigkeit, Stimmen aus marginalisierten Gruppen sichtbar zu machen, ohne Werbe- oder Verkaufsenergie.

Bezug zu Indigenen und dekolonialem Denken

Der Austausch mit Two-Spirit- und First-Nations-Gemeinschaften prägt Kims Sicht. Sie beteiligt sich an Workshops, reflektiert indigene Rituale und verknüpft philippinische Traditionen mit nordamerikanischer Indigenen-Kultur. Guided by dekolonialer Weisheit, folgt sie ihrem Bauchgefühl und sucht nach gemeinschaftlicher Stärke gegen Kolonialstrukturen.

Künstlerische Haltung und Zukunftsperspektive

Kims Musik pendelt zwischen Intensität, Wut und Zärtlichkeit, mit Fokus auf Tanzbarkeit und unmittelbare emotionale Reaktion. Sie will Zuhörerinnen und Zuhörer über Sprache hinweg verbinden, Kunst als Widerstand nutzen und Gemeinschaftsgefühl stärken. Die Arbeit bleibt reflektiert, politisch und darauf ausgerichtet, Räume für marginalisierte Stimmen zu erweitern.