Gestatten? Wir bestatten!
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Gestatten? Wir bestatten!

Jana Nettebrock

Beschreibung

Willkommen bei „Gestatten, wir bestatten“ – dem Podcast, der sich mutig und einfühlsam den Themen Tod und Endlichkeit des Lebens widmet.
Gastgeberin Jana Nettebrock, Bestattermeisterin in dritter Generation, Ehefrau & Mutter führt durch tiefgehende Gespräche und persönliche Geschichten, die zeigen, wie wichtig es ist, offen über den Tod zu sprechen. Seit 1920 begleitet ihre Familie Menschen in schweren Zeiten, und Jana wusste schon früh, dass auch sie diesen Weg gehen möchte. Nach ihrer Ausbildung zur Bestatterin und anschließenden Fortbildung zur Bestattermeisterin war sie damals sogar die jüngste Bestattermeisterin in ganz NRW.

Jana setzt sie sich für einen neuen und offenen Umgang mit dem Thema Tod ein.

Es war nicht immer leicht mit diesem Beruf, besonders eine Partner zu finden, der sie mit diesem Beruf akzeptiert, war nicht leicht. Deshalb ist die Geschichte ihres Mannes besonders berührend, der, um Jana zu unterstützen, selbst eine Bestatterausbildung absolviert hat. Gemeinsam machen sie den Tod zum Teil des Lebens, dem sich niemand verschließen sollte.

„Gestatten, wir bestatten“ ist nicht nur ein Podcast über das Sterben – er ist eine Einladung, das Leben in all seinen Facetten anzunehmen.

Eure Jana

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#12 Gestatten? Wir bestatten! - Zwischen Leben und Tod (Teil 1)

28.04.2026

Berufliche Wege und Leidenschaft

Ausgehend von familiären Einflüssen schildert die Gesprächspartnerin, wie sie ihren Weg in den Notdienst gefunden hat. Die Arbeit fühlt sich nicht wie reine Tätigkeit an, sondern erfüllt mit Sinn, weil sie jeden Tag etwas Sinnvolles leisten kann. Leidenschaft und langfristige Hingabe werden als zentrale Triebe beschrieben, die über formale Ausbildungswege hinaus die Richtung bestimmten.

Alltag in Notarzt und Bestattung

Beide berichten von Situationen, in denen Routine nicht greift: Einsätze, in denen klare Abläufe und empathische Begleitung Hand in Hand gehen. Die Gespräche zeigen, wie Fachwissen, Teamarbeit und persönliche Stabilität in Extremsituationen zusammenwirken. Der Umgang mit Endlichkeit wird als tägliche Herausforderung erlebt, die zugleich menschlich berührt und stärkt.

Vorbereitung auf das Lebensende: Wille und Vorsorge

Es wird deutlich, dass Patientenwillen, Betreuungsverfügungen und Vollmachten eine zentrale Rolle spielen. Die Gespräche betonen, dass der Wille des Patienten im Mittelpunkt stehen sollte und wie wichtig es ist, Gespräche früh zu führen. Unterschiedliche Formen der Vorsorge werden erläutert, wobei der konkrete Wortlaut oft nicht ausreichend den individuellen Willen abbildet.

Ethik, Grenzen und Gesellschaft

Diskutiert wird, wann Therapien sinnvoll fortgeführt werden und wo individuelle Grenzen liegen. Es wird deutlich, dass Entscheidungen fallbezogen sind und stark vom Kontext abhängen. Die Teilnehmerinnen reflektieren über Vereinsamung, den demografischen Wandel und die Bedeutung von Begleitung, Symptomkontrolle und respektvollem Abschied, der den Betroffenen und Angehörigen Würde verleiht.

Berufliche Wege und Leidenschaft

Ausgehend von familiären Einflüssen schildert die Gesprächspartnerin, wie sie ihren Weg in den Notdienst gefunden hat. Die Arbeit fühlt sich nicht wie reine Tätigkeit an, sondern erfüllt mit Sinn, weil sie jeden Tag etwas Sinnvolles leisten kann. Leidenschaft und langfristige Hingabe werden als zentrale Triebe beschrieben, die über formale Ausbildungswege hinaus die Richtung bestimmten.

Alltag in Notarzt und Bestattung

Beide berichten von Situationen, in denen Routine nicht greift: Einsätze, in denen klare Abläufe und empathische Begleitung Hand in Hand gehen. Die Gespräche zeigen, wie Fachwissen, Teamarbeit und persönliche Stabilität in Extremsituationen zusammenwirken. Der Umgang mit Endlichkeit wird als tägliche Herausforderung erlebt, die zugleich menschlich berührt und stärkt.

Vorbereitung auf das Lebensende: Wille und Vorsorge

Es wird deutlich, dass Patientenwillen, Betreuungsverfügungen und Vollmachten eine zentrale Rolle spielen. Die Gespräche betonen, dass der Wille des Patienten im Mittelpunkt stehen sollte und wie wichtig es ist, Gespräche früh zu führen. Unterschiedliche Formen der Vorsorge werden erläutert, wobei der konkrete Wortlaut oft nicht ausreichend den individuellen Willen abbildet.

Ethik, Grenzen und Gesellschaft

Diskutiert wird, wann Therapien sinnvoll fortgeführt werden und wo individuelle Grenzen liegen. Es wird deutlich, dass Entscheidungen fallbezogen sind und stark vom Kontext abhängen. Die Teilnehmerinnen reflektieren über Vereinsamung, den demografischen Wandel und die Bedeutung von Begleitung, Symptomkontrolle und respektvollem Abschied, der den Betroffenen und Angehörigen Würde verleiht.

#11 Gestatten? Wir bestatten! - Warum der Tod der Motor des Lebens sein sollte - Zurück im Gespräch mit Christina Heinri

24.09.2025

Willkommen zum Gespräch

Christina Heinrich begrüßt Jana Nettebock zurück im Podcast und betont, wie wertvoll Janas Arbeit als Bestatterin ist. Sie diskutieren die Herausforderungen und die Bedeutung des Bestatterberufs.

Der Alltag einer Bestatterin

Jana erklärt, dass es keine typischen Arbeitstage gibt. Die Planung wird oft durch unvorhergesehene Anrufe unterbrochen, was den Job sowohl spannend als auch herausfordernd macht.

Technologie im Bestatteralltag

Die Einführung von Handys hat die Arbeit erleichtert, da Bestatter nun flexibler und unabhängiger arbeiten können. Jana betont, dass die Erreichbarkeit auch bedeutet, dass Kunden außerhalb der Bürozeiten anrufen.

Der Geist des Bestatterberufs

Jana erläutert, dass man Bestatter nur aus Leidenschaft sein kann und nicht nur wegen des Geldes. Jeder Sterbefall wird individuell behandelt und ist mit Trauer verbunden.

Veränderungen in der Bestattungskultur

Im Laufe der Jahre hat sich das Erscheinungsbild des Bestattungsunternehmens verändert, weg von traditionellen schwarzen Farben hin zu einem lebhafteren Auftreten. Kundenwünsche werden ernst genommen, und die Branche wird zunehmend lockerer.

Kundenorientierung und individuelle Bedürfnisse

Jana und Christina sprechen darüber, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und wie sich die Gesellschaft in Bezug auf Bestattungen verändert hat.

Der Umgang mit dem Tod

Der Tod wird als Teil des Lebens betrachtet, und es ist wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, um das Leben bewusster zu gestalten. Jana zitiert Steve Jobs, der den Tod als Motor für das Leben beschreibt.

Persönliche Erfolge und Werte

Jana reflektiert über persönliche Erfolge und die Bedeutung von Dankbarkeit und Loyalität. Sie betont, dass Erfolg nicht unbedingt nach außen getragen werden muss, sondern auch intern gefühlt werden kann.

Die Rolle als Bestatterin in einer sich verändernden Welt

Jana sieht sich als Anker für Menschen in schwierigen Zeiten und versucht, diplomatisch mit familiären Konflikten umzugehen, während sie gleichzeitig die Herausforderungen der Bestattungsbranche in der modernen Zeit ansprechen.

Abschließende Gedanken

Der Podcast endet mit dem Wunsch, mehr Zeit für Spiritualität zu haben und sich in diesem Bereich weiterzubilden. Christina bedankt sich bei Jana für das Gespräch und lädt die Hörer ein, den Podcast zu teilen.

Willkommen zum Gespräch

Christina Heinrich begrüßt Jana Nettebock zurück im Podcast und betont, wie wertvoll Janas Arbeit als Bestatterin ist. Sie diskutieren die Herausforderungen und die Bedeutung des Bestatterberufs.

Der Alltag einer Bestatterin

Jana erklärt, dass es keine typischen Arbeitstage gibt. Die Planung wird oft durch unvorhergesehene Anrufe unterbrochen, was den Job sowohl spannend als auch herausfordernd macht.

Technologie im Bestatteralltag

Die Einführung von Handys hat die Arbeit erleichtert, da Bestatter nun flexibler und unabhängiger arbeiten können. Jana betont, dass die Erreichbarkeit auch bedeutet, dass Kunden außerhalb der Bürozeiten anrufen.

Der Geist des Bestatterberufs

Jana erläutert, dass man Bestatter nur aus Leidenschaft sein kann und nicht nur wegen des Geldes. Jeder Sterbefall wird individuell behandelt und ist mit Trauer verbunden.

Veränderungen in der Bestattungskultur

Im Laufe der Jahre hat sich das Erscheinungsbild des Bestattungsunternehmens verändert, weg von traditionellen schwarzen Farben hin zu einem lebhafteren Auftreten. Kundenwünsche werden ernst genommen, und die Branche wird zunehmend lockerer.

Kundenorientierung und individuelle Bedürfnisse

Jana und Christina sprechen darüber, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und wie sich die Gesellschaft in Bezug auf Bestattungen verändert hat.

Der Umgang mit dem Tod

Der Tod wird als Teil des Lebens betrachtet, und es ist wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, um das Leben bewusster zu gestalten. Jana zitiert Steve Jobs, der den Tod als Motor für das Leben beschreibt.

Persönliche Erfolge und Werte

Jana reflektiert über persönliche Erfolge und die Bedeutung von Dankbarkeit und Loyalität. Sie betont, dass Erfolg nicht unbedingt nach außen getragen werden muss, sondern auch intern gefühlt werden kann.

Die Rolle als Bestatterin in einer sich verändernden Welt

Jana sieht sich als Anker für Menschen in schwierigen Zeiten und versucht, diplomatisch mit familiären Konflikten umzugehen, während sie gleichzeitig die Herausforderungen der Bestattungsbranche in der modernen Zeit ansprechen.

Abschließende Gedanken

Der Podcast endet mit dem Wunsch, mehr Zeit für Spiritualität zu haben und sich in diesem Bereich weiterzubilden. Christina bedankt sich bei Jana für das Gespräch und lädt die Hörer ein, den Podcast zu teilen.

#10 Gestatten? Wir bestatten! - Ein Gespräch über Tod, Trauer und Endlichkeit mit Chiara Pohl

19.02.2025

Einführung und Vorstellung

Die Episode beginnt mit einer herzlichen Begrüßung der Zuhörer und einer Einführung durch die Gastgeberin Chiara, die sich für die Möglichkeit bedankt, den Podcast zu gestalten. Es wird ein frohes neues Jahr gewünscht und auf die Suche nach einem geprüften Bestatter hingewiesen.

Chiara Pohl und ihre Erfahrungen mit dem Tod

Chiara Pohl, 22 Jahre alt, erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Tod, einschließlich ihrer Krebserkrankungen in der Kindheit und dem Verlust ihres Großvaters und Hundes. Diese Erlebnisse haben ihre Sicht auf das Leben und die Endlichkeit geprägt und sie beschäftigt sich intensiv mit Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität.

Die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit

Chiara teilt ihre Erinnerungen an die Diagnose Leukämie und beschreibt, wie sie trotz der ernsten Situation nie wirklich an ihren Tod dachte. Sie reflektiert auch darüber, wie sie sich im Laufe der Jahre mit ihren Erlebnissen auseinandergesetzt hat und den Verlust von geliebten Tieren und Menschen verarbeitet.

Trauer und emotionale Verarbeitung

Die Diskussion dreht sich um Trauer und den Umgang mit Verlust. Chiara erklärt, dass der Tod ihres Hundes eine tiefere Trauer in ihr auslöste als der Tod ihres Großvaters, und dass Trauer nicht verglichen werden kann. Es wird betont, dass jeder Verlust einzigartig ist und unterschiedlich verarbeitet werden muss.

Hunde als emotionale Begleiter

Chiara spricht über die Bedeutung von Hunden in ihrem Leben und berichtet, wie ihre Hunde sie in schweren Zeiten unterstützt haben. Sie reflektiert, wie wichtig es ist, die emotionale Bindung zu diesen Tieren zu erkennen und wie die Erziehung eines neuen Welpen Herausforderungen mit sich bringt.

Wertschätzung des Lebens und der Beziehungen

Die Episode schließt mit einer Diskussion über die Wertschätzung des Lebens und die Bedeutung von menschlichen Beziehungen. Chiara und ihre Gesprächspartnerin betonen, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod das Bewusstsein für die eigene Existenz und das Leben schärft und dass es wichtig ist, die Zeit mit geliebten Menschen zu genießen.

Einführung und Vorstellung

Die Episode beginnt mit einer herzlichen Begrüßung der Zuhörer und einer Einführung durch die Gastgeberin Chiara, die sich für die Möglichkeit bedankt, den Podcast zu gestalten. Es wird ein frohes neues Jahr gewünscht und auf die Suche nach einem geprüften Bestatter hingewiesen.

Chiara Pohl und ihre Erfahrungen mit dem Tod

Chiara Pohl, 22 Jahre alt, erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Tod, einschließlich ihrer Krebserkrankungen in der Kindheit und dem Verlust ihres Großvaters und Hundes. Diese Erlebnisse haben ihre Sicht auf das Leben und die Endlichkeit geprägt und sie beschäftigt sich intensiv mit Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität.

Die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit

Chiara teilt ihre Erinnerungen an die Diagnose Leukämie und beschreibt, wie sie trotz der ernsten Situation nie wirklich an ihren Tod dachte. Sie reflektiert auch darüber, wie sie sich im Laufe der Jahre mit ihren Erlebnissen auseinandergesetzt hat und den Verlust von geliebten Tieren und Menschen verarbeitet.

Trauer und emotionale Verarbeitung

Die Diskussion dreht sich um Trauer und den Umgang mit Verlust. Chiara erklärt, dass der Tod ihres Hundes eine tiefere Trauer in ihr auslöste als der Tod ihres Großvaters, und dass Trauer nicht verglichen werden kann. Es wird betont, dass jeder Verlust einzigartig ist und unterschiedlich verarbeitet werden muss.

Hunde als emotionale Begleiter

Chiara spricht über die Bedeutung von Hunden in ihrem Leben und berichtet, wie ihre Hunde sie in schweren Zeiten unterstützt haben. Sie reflektiert, wie wichtig es ist, die emotionale Bindung zu diesen Tieren zu erkennen und wie die Erziehung eines neuen Welpen Herausforderungen mit sich bringt.

Wertschätzung des Lebens und der Beziehungen

Die Episode schließt mit einer Diskussion über die Wertschätzung des Lebens und die Bedeutung von menschlichen Beziehungen. Chiara und ihre Gesprächspartnerin betonen, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod das Bewusstsein für die eigene Existenz und das Leben schärft und dass es wichtig ist, die Zeit mit geliebten Menschen zu genießen.