Licht-Blicke
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Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke

Beschreibung

Licht-Blicke ist der Podcast der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke in Berlin-Lichtenberg. In Interviews und Gesprächen geht es um Demokratie, Vielfalt, Erinnerungskultur, Antidiskriminierung, zivilgesellschaftliches Engagement und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Der Podcast erscheint jeden Monat im Newsletter der Fach- und Netzwerkstelle LICHT-BLICKE. Den Newsletter und weitere Informationen finden Sie hier: www.licht-blicke.org

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Gespräch mit der Eugeniu Botnari Gedenkinitiative zu den Eugeniu Botnari Gedenkwochen bei Radio Blau

17.09.2026

Hintergrund zu Eugenio Bottinari

Eugenio Bottinari wurde vor zehn Jahren fälschlicherweise des Ladendiebstahls beschuldigt und brutal angegriffen, was letztlich zu seinem Tod führte. Der Angriff war von rassistischen und sozialdarwinistischen Motiven geprägt und ereignete sich im Getränkelager eines Edeka-Marktes in Berlin. Trotz der schweren Verletzungen suchte Bottinari erst nach zwei Tagen medizinische Hilfe, da er nicht krankenversichert war.

Die Gedenkinitiative und deren Ziele

Die Gedenkinitiative Eugenio Bottinari erinnert an sein Leben und die Umstände seines gewaltsamen Todes. Sie setzt sich für die Anerkennung der rassistischen und sozialdarwinistischen Motive hinter dem Angriff ein und möchte auf die fortwährenden gesellschaftlichen Probleme aufmerksam machen, die zur Gewalt gegen Migranten und Obdachlose führen.

Gedenkveranstaltungen und Themenschwerpunkte

Im Rahmen der Gedenkwochen um den 10. Todestag von Bottinari finden verschiedene Veranstaltungen statt, darunter Gedenkfeiern, Demonstrationen und Diskussionen über Rassismus, Wohnungslosigkeit und soziale Ausgrenzung. Die Initiative will unterschiedliche Perspektiven einbeziehen und die Notwendigkeit eines angemessenen Gedenkens reflektieren.

Gesellschaftliche Widerstände

Trotz der Benennung des Platzes nach Bottinari gibt es Widerstände gegen das Gedenken an wohnungslose und von Rassismus betroffene Menschen. Kritiker, wie die FDP, argumentieren, dass Bottinari aufgrund seiner Lebensumstände nicht für eine Ehrung in Betracht gezogen werden könne, was die sozialdarwinistische Sichtweise in der Gesellschaft widerspiegelt.

Hintergrund zu Eugenio Bottinari

Eugenio Bottinari wurde vor zehn Jahren fälschlicherweise des Ladendiebstahls beschuldigt und brutal angegriffen, was letztlich zu seinem Tod führte. Der Angriff war von rassistischen und sozialdarwinistischen Motiven geprägt und ereignete sich im Getränkelager eines Edeka-Marktes in Berlin. Trotz der schweren Verletzungen suchte Bottinari erst nach zwei Tagen medizinische Hilfe, da er nicht krankenversichert war.

Die Gedenkinitiative und deren Ziele

Die Gedenkinitiative Eugenio Bottinari erinnert an sein Leben und die Umstände seines gewaltsamen Todes. Sie setzt sich für die Anerkennung der rassistischen und sozialdarwinistischen Motive hinter dem Angriff ein und möchte auf die fortwährenden gesellschaftlichen Probleme aufmerksam machen, die zur Gewalt gegen Migranten und Obdachlose führen.

Gedenkveranstaltungen und Themenschwerpunkte

Im Rahmen der Gedenkwochen um den 10. Todestag von Bottinari finden verschiedene Veranstaltungen statt, darunter Gedenkfeiern, Demonstrationen und Diskussionen über Rassismus, Wohnungslosigkeit und soziale Ausgrenzung. Die Initiative will unterschiedliche Perspektiven einbeziehen und die Notwendigkeit eines angemessenen Gedenkens reflektieren.

Gesellschaftliche Widerstände

Trotz der Benennung des Platzes nach Bottinari gibt es Widerstände gegen das Gedenken an wohnungslose und von Rassismus betroffene Menschen. Kritiker, wie die FDP, argumentieren, dass Bottinari aufgrund seiner Lebensumstände nicht für eine Ehrung in Betracht gezogen werden könne, was die sozialdarwinistische Sichtweise in der Gesellschaft widerspiegelt.

Podcast Licht-Blicke 24: „Wut, die in mir brodelt“ – Gespräch mit Martin Heesch über das HINSCHAUEN-Festival

04.08.2026

Einführung ins HINSCHAUEN-Festival

Im Podcast sprechen wir mit Martin Heesch, dem Initiator des HINSCHAUEN-Festivals, das sich mit Obdach- und Wohnungslosigkeit beschäftigt. Das Festival findet am Bahnhof Lichtenberg statt und wird bereits zum dritten Mal veranstaltet. Es bietet eine Plattform für Begegnungen, Kunst und Kultur und ist der Auftakt zu den Eugenio Bottinari-Gedenkwochen.

Die Motivation hinter dem Festival

Martin Heesch erklärt, dass seine Motivation zur Gründung des Festivals aus einer tiefen Wut über die steigende Obdachlosigkeit und das Wegschauen der Gesellschaft resultiert. Er hat eigene Erfahrungen gesammelt, indem er mit Obdachlosen sprach und ehrenamtlich in der Bahnhofsmission tätig war. Diese Erlebnisse haben ihn dazu inspiriert, das Festival zu starten, um auf die Schicksale der Menschen aufmerksam zu machen.

Die Rolle von Kunst und Kultur

Heesch betont, dass Kunst und Kultur eine wichtige Rolle spielen können, um das Thema Obdachlosigkeit erlebbar zu machen. Durch Theater, Musik und Fotografie können die Geschichten der Betroffenen vermittelt und ein Bewusstsein für die Problematik geschaffen werden. Das Festival bietet Raum für kreative Ausdrucksformen und Begegnungen.

Festival-Highlights

Das Festival bietet eine Vielzahl von Programmpunkten, darunter Fotoprojekte mit Obdachlosen, Performances und Live-Musik von Straßenkünstlern. Außerdem wird es Gesprächsrunden mit Experten und Betroffenen geben, um die Sichtbarkeit von Obdachlosigkeit zu erhöhen und den Austausch zu fördern.

Das langfristige Ziel

Heesch hofft, dass die Besucher des Festivals ermutigt werden, das Gespräch mit Obdachlosen zu suchen und ihnen mit Respekt zu begegnen. Er sieht das Festival als eine Möglichkeit, das Bewusstsein für Obdachlosigkeit in der Gesellschaft zu verändern und den menschlichen Kontakt zu fördern.

Einführung ins HINSCHAUEN-Festival

Im Podcast sprechen wir mit Martin Heesch, dem Initiator des HINSCHAUEN-Festivals, das sich mit Obdach- und Wohnungslosigkeit beschäftigt. Das Festival findet am Bahnhof Lichtenberg statt und wird bereits zum dritten Mal veranstaltet. Es bietet eine Plattform für Begegnungen, Kunst und Kultur und ist der Auftakt zu den Eugenio Bottinari-Gedenkwochen.

Die Motivation hinter dem Festival

Martin Heesch erklärt, dass seine Motivation zur Gründung des Festivals aus einer tiefen Wut über die steigende Obdachlosigkeit und das Wegschauen der Gesellschaft resultiert. Er hat eigene Erfahrungen gesammelt, indem er mit Obdachlosen sprach und ehrenamtlich in der Bahnhofsmission tätig war. Diese Erlebnisse haben ihn dazu inspiriert, das Festival zu starten, um auf die Schicksale der Menschen aufmerksam zu machen.

Die Rolle von Kunst und Kultur

Heesch betont, dass Kunst und Kultur eine wichtige Rolle spielen können, um das Thema Obdachlosigkeit erlebbar zu machen. Durch Theater, Musik und Fotografie können die Geschichten der Betroffenen vermittelt und ein Bewusstsein für die Problematik geschaffen werden. Das Festival bietet Raum für kreative Ausdrucksformen und Begegnungen.

Festival-Highlights

Das Festival bietet eine Vielzahl von Programmpunkten, darunter Fotoprojekte mit Obdachlosen, Performances und Live-Musik von Straßenkünstlern. Außerdem wird es Gesprächsrunden mit Experten und Betroffenen geben, um die Sichtbarkeit von Obdachlosigkeit zu erhöhen und den Austausch zu fördern.

Das langfristige Ziel

Heesch hofft, dass die Besucher des Festivals ermutigt werden, das Gespräch mit Obdachlosen zu suchen und ihnen mit Respekt zu begegnen. Er sieht das Festival als eine Möglichkeit, das Bewusstsein für Obdachlosigkeit in der Gesellschaft zu verändern und den menschlichen Kontakt zu fördern.

Licht-Blicke Podcast 23: Anti-asiatischen Rassismus melden!

28.07.2026

Einführung und Vorstellung von GEPGEMI e.V.

Im Lichtblicke-Podcast sprechen Sophie und Li vom Verein GEPGEMI e.V., der sich für die psychosoziale Gesundheitsförderung von Migrantengruppen, insbesondere aus asiatischen Ländern, einsetzt. Li erklärt die Entstehung des Vereins und dessen Ziel, asiatische MigrantInnen in Deutschland sichtbarer zu machen und ihre Herausforderungen zu adressieren.

Schwerpunkte der Arbeit von GEPGEMI

Der Verein fokussiert sich auf Gesundheitsförderung und Antidiskriminierungsarbeit. Eine zentrale Erkenntnis ist die Verbindung zwischen Diskriminierungserfahrungen und gesundheitlichen Auswirkungen wie Stress oder Depressionen. Li hebt die Bedeutung von Studien hervor, die die Lebensrealitäten asiatischer Senioren und Eltern abbilden.

Meldestelle Anti-asiatischer Rassismus

Li beschreibt die neu gegründete Meldestelle, die seit 2025 anti-asiatische Vorfälle in Deutschland dokumentiert. Die Meldestelle bietet eine niederschwellige Möglichkeit zur Meldung von Diskriminierung, auch für Zeugen. Sie ermutigt, auch Mikroaggressionen zu melden, um ein umfassenderes Bild der Erfahrungen zu erhalten.

Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem ersten Jahr

Im ersten Jahr wurden 188 Vorfälle gemeldet, mit einem Schwerpunkt auf Beleidigungen und Mikroaggressionen. Li erklärt, dass viele Betroffene, insbesondere MigrantInnen der ersten Generation, Sprachbarrieren haben und sich oft unsicher fühlen, ob sie Vorfälle melden sollten.

Bedarfe und zukünftige Schritte

Wichtige Bedarfe umfassen Empowerment, Sensibilisierung und Vernetzung innerhalb der betroffenen Communities. Li betont die Notwendigkeit der Aufklärung über anti-asiatischen Rassismus in der Gesellschaft und innerhalb der Communities selbst.

Kontaktmöglichkeiten und Unterstützung

Interessierte können den Verein GEPGEMI auf Instagram folgen oder die Webseite besuchen, um Informationen über Veranstaltungen, Studien und aktuelle Themen zu finden. Li lädt dazu ein, sich mit dem Verein zu vernetzen und die Arbeit zu unterstützen.

Einführung und Vorstellung von GEPGEMI e.V.

Im Lichtblicke-Podcast sprechen Sophie und Li vom Verein GEPGEMI e.V., der sich für die psychosoziale Gesundheitsförderung von Migrantengruppen, insbesondere aus asiatischen Ländern, einsetzt. Li erklärt die Entstehung des Vereins und dessen Ziel, asiatische MigrantInnen in Deutschland sichtbarer zu machen und ihre Herausforderungen zu adressieren.

Schwerpunkte der Arbeit von GEPGEMI

Der Verein fokussiert sich auf Gesundheitsförderung und Antidiskriminierungsarbeit. Eine zentrale Erkenntnis ist die Verbindung zwischen Diskriminierungserfahrungen und gesundheitlichen Auswirkungen wie Stress oder Depressionen. Li hebt die Bedeutung von Studien hervor, die die Lebensrealitäten asiatischer Senioren und Eltern abbilden.

Meldestelle Anti-asiatischer Rassismus

Li beschreibt die neu gegründete Meldestelle, die seit 2025 anti-asiatische Vorfälle in Deutschland dokumentiert. Die Meldestelle bietet eine niederschwellige Möglichkeit zur Meldung von Diskriminierung, auch für Zeugen. Sie ermutigt, auch Mikroaggressionen zu melden, um ein umfassenderes Bild der Erfahrungen zu erhalten.

Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem ersten Jahr

Im ersten Jahr wurden 188 Vorfälle gemeldet, mit einem Schwerpunkt auf Beleidigungen und Mikroaggressionen. Li erklärt, dass viele Betroffene, insbesondere MigrantInnen der ersten Generation, Sprachbarrieren haben und sich oft unsicher fühlen, ob sie Vorfälle melden sollten.

Bedarfe und zukünftige Schritte

Wichtige Bedarfe umfassen Empowerment, Sensibilisierung und Vernetzung innerhalb der betroffenen Communities. Li betont die Notwendigkeit der Aufklärung über anti-asiatischen Rassismus in der Gesellschaft und innerhalb der Communities selbst.

Kontaktmöglichkeiten und Unterstützung

Interessierte können den Verein GEPGEMI auf Instagram folgen oder die Webseite besuchen, um Informationen über Veranstaltungen, Studien und aktuelle Themen zu finden. Li lädt dazu ein, sich mit dem Verein zu vernetzen und die Arbeit zu unterstützen.