MUKO on Air
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MUKO on Air

Bundesverband Mukoviszidose e.V. | Podcastfabrik

Beschreibung

MUKO on Air - der Podcast rund um das Leben mit Mukoviszidose. Es gibt viele Fragen, die sich Menschen mit Mukoviszidose und ihre Eltern und Angehörigen stellen. Der Mukoviszidose-Podcast "MUKO on Air" lädt jeden Monat Expertinnen und Experten aus der Mukoviszidose-Versorgung ein und hört nach. Interviewt von der Moderatorin Bettina Kirchner berichten die eingeladenen Gäste aus ihrem Behandlungsalltag, über die Grundlagen der Erkrankung, neue Entwicklungen in der Versorgung, aber auch über lebenspraktische Themen. Außerdem sprechen sie Themen an, die beim Ambulanzbesuch manchmal kein Platz finden. Dabei ergibt sich auch die Chance, die Behandelnden mal von einer anderen Seite kennenzulernen.

In den Shownotes unter jeder Podcastfolge werden weiterführende Informationen zum jeweiligen Thema und passende Angebote des Bundesverbands Mukoviszidose e.V. verlinkt.

MUKO on Air kann über alle gängigen Plattformen gehört und abonniert werden. Das Podcast-Redaktionsteam freut sich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: podcast@muko.info.

MUKO on Air wird produziert vom Bundesverband Mukoviszidose e.V.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Sexualität #18

14.06.2026

Einführung in das Thema Sexualität und Mukoviszidose

Der Podcast behandelt die komplexe Beziehung zwischen Sexualität und dem Leben mit Mukoviszidose. Die Gastgeberin Bettina Kirchner spricht mit Dr. Stefanie Kossow, einer Fachärztin für Allgemeinmedizin, über die Auswirkungen von chronischen Erkrankungen auf die Sexualität und das Selbstbild.

Definition und Bedeutung von Sexualität

Dr. Kossow erklärt, dass Sexualität eine tiefgreifende Dimension des menschlichen Lebens ist, die über Fortpflanzung hinausgeht. Sie umfasst emotionale Bindungen, körperliche Empfindungen und persönliche Wahrnehmung. Für jeden Menschen kann Sexualität unterschiedliche Bedeutungen haben.

Einfluss von Mukoviszidose auf die Sexualität

Die Erkrankung kann das Körperbild und das sexuelle Selbstbewusstsein beeinflussen. Dr. Kossow hebt hervor, dass die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Entwicklung der Sexualität bei Menschen mit Mukoviszidose variieren, je nachdem, wie stark die Symptome ausgeprägt sind.

Psychische Aspekte und soziale Einflüsse

Menschen mit chronischen Erkrankungen haben oft ein höheres Risiko für psychische Belastungen wie Depressionen und Ängste. Diese können das sexuelle Selbstbild und die Fähigkeit, Intimität zu erleben, beeinträchtigen.

Umfrageergebnisse aus der Community

Jakob aus dem Social Media Team teilt Ergebnisse einer Umfrage zur Sexualität bei Mukoviszidose. Viele Betroffene geben an, dass sie keinen großen Einfluss der Krankheit auf ihr Sexualleben wahrnehmen, während andere von Einschränkungen berichten, die durch körperliche Symptome oder psychische Belastungen entstehen.

Das Körperbild und Medien

Dr. Kossow diskutiert die Herausforderungen, die durch gesellschaftliche Schönheitsstandards und die Darstellung von Körpern in den Medien entstehen. Diese können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen, insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Verhütung und sexuelle Gesundheit

Die Bedeutung von Verhütung und Aufklärung über sexuell übertragbare Erkrankungen wird hervorgehoben. Dr. Kossow betont, dass insbesondere bei jungen Menschen mit Mukoviszidose Aufklärungsbedarf besteht.

Auswirkungen auf Beziehungen

Die Beziehungsebene wird als komplex beschrieben, da chronische Erkrankungen das Gleichgewicht in Partnerschaften beeinflussen können. Offene Kommunikation ist entscheidend, um Missverständnisse und unausgewogene Verantwortlichkeiten zu vermeiden.

Tipps für offene Kommunikation

Offene Gespräche über Bedürfnisse und Grenzen in Beziehungen sind wichtig. Dr. Kossow empfiehlt, regelmäßig Zeit für solche Gespräche einzuplanen und Schamgefühle zu überwinden, um die Intimität zu fördern.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Podcast-Episode verdeutlicht, dass Sexualität ein individuelles Thema ist und die Erfahrungen von Menschen mit Mukoviszidose sehr unterschiedlich sein können. Es ist wichtig, offen über Herausforderungen zu sprechen und Unterstützung zu suchen, wenn nötig.

Einführung in das Thema Sexualität und Mukoviszidose

Der Podcast behandelt die komplexe Beziehung zwischen Sexualität und dem Leben mit Mukoviszidose. Die Gastgeberin Bettina Kirchner spricht mit Dr. Stefanie Kossow, einer Fachärztin für Allgemeinmedizin, über die Auswirkungen von chronischen Erkrankungen auf die Sexualität und das Selbstbild.

Definition und Bedeutung von Sexualität

Dr. Kossow erklärt, dass Sexualität eine tiefgreifende Dimension des menschlichen Lebens ist, die über Fortpflanzung hinausgeht. Sie umfasst emotionale Bindungen, körperliche Empfindungen und persönliche Wahrnehmung. Für jeden Menschen kann Sexualität unterschiedliche Bedeutungen haben.

Einfluss von Mukoviszidose auf die Sexualität

Die Erkrankung kann das Körperbild und das sexuelle Selbstbewusstsein beeinflussen. Dr. Kossow hebt hervor, dass die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Entwicklung der Sexualität bei Menschen mit Mukoviszidose variieren, je nachdem, wie stark die Symptome ausgeprägt sind.

Psychische Aspekte und soziale Einflüsse

Menschen mit chronischen Erkrankungen haben oft ein höheres Risiko für psychische Belastungen wie Depressionen und Ängste. Diese können das sexuelle Selbstbild und die Fähigkeit, Intimität zu erleben, beeinträchtigen.

Umfrageergebnisse aus der Community

Jakob aus dem Social Media Team teilt Ergebnisse einer Umfrage zur Sexualität bei Mukoviszidose. Viele Betroffene geben an, dass sie keinen großen Einfluss der Krankheit auf ihr Sexualleben wahrnehmen, während andere von Einschränkungen berichten, die durch körperliche Symptome oder psychische Belastungen entstehen.

Das Körperbild und Medien

Dr. Kossow diskutiert die Herausforderungen, die durch gesellschaftliche Schönheitsstandards und die Darstellung von Körpern in den Medien entstehen. Diese können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen, insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Verhütung und sexuelle Gesundheit

Die Bedeutung von Verhütung und Aufklärung über sexuell übertragbare Erkrankungen wird hervorgehoben. Dr. Kossow betont, dass insbesondere bei jungen Menschen mit Mukoviszidose Aufklärungsbedarf besteht.

Auswirkungen auf Beziehungen

Die Beziehungsebene wird als komplex beschrieben, da chronische Erkrankungen das Gleichgewicht in Partnerschaften beeinflussen können. Offene Kommunikation ist entscheidend, um Missverständnisse und unausgewogene Verantwortlichkeiten zu vermeiden.

Tipps für offene Kommunikation

Offene Gespräche über Bedürfnisse und Grenzen in Beziehungen sind wichtig. Dr. Kossow empfiehlt, regelmäßig Zeit für solche Gespräche einzuplanen und Schamgefühle zu überwinden, um die Intimität zu fördern.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Podcast-Episode verdeutlicht, dass Sexualität ein individuelles Thema ist und die Erfahrungen von Menschen mit Mukoviszidose sehr unterschiedlich sein können. Es ist wichtig, offen über Herausforderungen zu sprechen und Unterstützung zu suchen, wenn nötig.

CF-Diabetes #17 Teil 2

14.05.2026

Grundlagen und Einflussfaktoren bei CF-Diabetes

CF-Diabetes entsteht durch eine Mischung aus genetischer Veranlagung, Pankreasinsuffizienz und Leberfunktionsstörungen. Einige Faktoren sind unveränderlich, andere können durch Ernährung und Lebensstil beeinflusst werden. Unter- oder Übergewicht vermeiden, eine ballaststoffreiche, mikrobioorientierte Ernährung, Omega-3-Fettsäuren sowie der Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke werden als hilfreiche Ansätze beschrieben. Sport und Stressmanagement unterstützen zudem die Insulinwirkung.

Bestandteile der Diabetes-Schulung

Die Schulung umfasst Pathophysiologie, Mahlzeitenverteilung, Hypoglykämie-Erkennung und -Behandlung, kontinuierliche Glukosemessung, Insulinverabreichung sowie Themen wie Sport, Reisen, Führerschein und sozialrechtliche Beratung. Ziel ist, dass Betroffene eigenständig ihren Diabetes behandeln und Therapieziel erreichen. Psychologische Unterstützung wird als zentral betont, da eine neue Diagnose emotionale Belastung mit sich bringt und Begleitung durch Fachpersonal wichtig ist.

Behandlung, Technik und Alltag

Es gibt verschiedene Insulinformen und -systeme, darunter Pen, Pumpen und zukünftig komplexe Systeme, die Insulin- und Glukagonsteuerung unterstützen. Die Wahl hängt vom individuellen Zustand ab. Akute Infekte oder sportliche Belastung verändern Insulinbedarf und Blutzuckerwerte, daher ist eine enge Abstimmung der Therapie nötig. Hinweise zur nächtlichen Sondierung, Lebertransplantationen und CFTR-Modulatoren zeigen, wie Therapien den Diabetes beeinflussen können.

Erfahrungen, Alltag und besondere Situationen

Berichte betonen die persönliche Belastung durch CF-Diabetes, insbesondere nachts hohe Werte nach Transplantationen und der Notwendigkeit, flexibel auf Aktivität zu reagieren. Schwangerschaftsdiabetes wird als relevantes Thema genannt, mit intensiver Betreuung und regelmäßigen Untersuchungen. Fallbeispiele verdeutlichen, wie Leitlinien Versorgungslücken vermeiden helfen und dass eine fundierte Schulung sowie verlässliche Begleitung essenziell bleiben.

Grundlagen und Einflussfaktoren bei CF-Diabetes

CF-Diabetes entsteht durch eine Mischung aus genetischer Veranlagung, Pankreasinsuffizienz und Leberfunktionsstörungen. Einige Faktoren sind unveränderlich, andere können durch Ernährung und Lebensstil beeinflusst werden. Unter- oder Übergewicht vermeiden, eine ballaststoffreiche, mikrobioorientierte Ernährung, Omega-3-Fettsäuren sowie der Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke werden als hilfreiche Ansätze beschrieben. Sport und Stressmanagement unterstützen zudem die Insulinwirkung.

Bestandteile der Diabetes-Schulung

Die Schulung umfasst Pathophysiologie, Mahlzeitenverteilung, Hypoglykämie-Erkennung und -Behandlung, kontinuierliche Glukosemessung, Insulinverabreichung sowie Themen wie Sport, Reisen, Führerschein und sozialrechtliche Beratung. Ziel ist, dass Betroffene eigenständig ihren Diabetes behandeln und Therapieziel erreichen. Psychologische Unterstützung wird als zentral betont, da eine neue Diagnose emotionale Belastung mit sich bringt und Begleitung durch Fachpersonal wichtig ist.

Behandlung, Technik und Alltag

Es gibt verschiedene Insulinformen und -systeme, darunter Pen, Pumpen und zukünftig komplexe Systeme, die Insulin- und Glukagonsteuerung unterstützen. Die Wahl hängt vom individuellen Zustand ab. Akute Infekte oder sportliche Belastung verändern Insulinbedarf und Blutzuckerwerte, daher ist eine enge Abstimmung der Therapie nötig. Hinweise zur nächtlichen Sondierung, Lebertransplantationen und CFTR-Modulatoren zeigen, wie Therapien den Diabetes beeinflussen können.

Erfahrungen, Alltag und besondere Situationen

Berichte betonen die persönliche Belastung durch CF-Diabetes, insbesondere nachts hohe Werte nach Transplantationen und der Notwendigkeit, flexibel auf Aktivität zu reagieren. Schwangerschaftsdiabetes wird als relevantes Thema genannt, mit intensiver Betreuung und regelmäßigen Untersuchungen. Fallbeispiele verdeutlichen, wie Leitlinien Versorgungslücken vermeiden helfen und dass eine fundierte Schulung sowie verlässliche Begleitung essenziell bleiben.

CF-Diabetes #17 Teil 1

14.05.2026

CF-Diabetes als CF-assoziierte Form verstehen

CF-Diabetes entsteht durch Zerstörung der Bauchspeicheldrüse aufgrund der Grunderkrankung. Zunächst sinkt die Insulinproduktion, später kann Insulinresistenz dazukommen. Die Erkrankung beeinflusst Blutzucker, Gewebeaufbau, Immunabwehr und Lungenfunktion. Ernährung, Bewegungsstil und individuelle Stoffwechselfaktoren spielen eine zentrale Rolle. Unterschiede zu anderen Diabetesformen zeigen sich in Ursache, Verlauf und Therapiebegleitung.

Diagnostik und Verlauf

Eine früh erkannte CF-Diabetes-Diagnose erfolgt oft über den Oralen Glucosetoleranztest (UGTT) als Goldstandard. Bei CF wird der Test jährlich ab einem bestimmten Lebensalter empfohlen bzw. bei Verdacht durchgeführt. Der Verlauf kann von initialer Unterzuckerung bis zu später Insulinunterstützung reichen. Frühzeitige Diagnose ermöglicht, den Stoffwechsel gezielt zu beobachten und Behandlungswege anzupassen.

Behandlung und Koordination

Die Therapie kombiniert Insulinersatz mit einer angepassten Ernährung, die Blutzucker stabilisiert und Insulinspitzen berücksichtigt. Zucker wird bevorzugt in Verbindung mit Ballaststoffen, Proteinen oder Fett aufgenommen. Eine enge Abstimmung zwischen CF-Ärzten, Diabetesberatern und Ernährungsfachleuten ist wichtig, ebenso die Berücksichtigung von Lebensumständen, Aktivität und familiärem Umfeld.

Leitlinien und Praxistext

Aktuelle Leitlinien bündeln wissenschaftliche Erkenntnisse und fortlaufende Diskussionen aus einer interdisziplinären Arbeitsgruppe. Sie ermöglichen eine konsistente Behandlung von CF-Diabetes und legen Wert auf individuelle Anpassung, Ressourcen und praxisnahe Umsetzung. Die Leitlinien unterstützen Betroffene und Fachpersonen dabei, Therapieoptionen transparent zu gestalten und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.

CF-Diabetes als CF-assoziierte Form verstehen

CF-Diabetes entsteht durch Zerstörung der Bauchspeicheldrüse aufgrund der Grunderkrankung. Zunächst sinkt die Insulinproduktion, später kann Insulinresistenz dazukommen. Die Erkrankung beeinflusst Blutzucker, Gewebeaufbau, Immunabwehr und Lungenfunktion. Ernährung, Bewegungsstil und individuelle Stoffwechselfaktoren spielen eine zentrale Rolle. Unterschiede zu anderen Diabetesformen zeigen sich in Ursache, Verlauf und Therapiebegleitung.

Diagnostik und Verlauf

Eine früh erkannte CF-Diabetes-Diagnose erfolgt oft über den Oralen Glucosetoleranztest (UGTT) als Goldstandard. Bei CF wird der Test jährlich ab einem bestimmten Lebensalter empfohlen bzw. bei Verdacht durchgeführt. Der Verlauf kann von initialer Unterzuckerung bis zu später Insulinunterstützung reichen. Frühzeitige Diagnose ermöglicht, den Stoffwechsel gezielt zu beobachten und Behandlungswege anzupassen.

Behandlung und Koordination

Die Therapie kombiniert Insulinersatz mit einer angepassten Ernährung, die Blutzucker stabilisiert und Insulinspitzen berücksichtigt. Zucker wird bevorzugt in Verbindung mit Ballaststoffen, Proteinen oder Fett aufgenommen. Eine enge Abstimmung zwischen CF-Ärzten, Diabetesberatern und Ernährungsfachleuten ist wichtig, ebenso die Berücksichtigung von Lebensumständen, Aktivität und familiärem Umfeld.

Leitlinien und Praxistext

Aktuelle Leitlinien bündeln wissenschaftliche Erkenntnisse und fortlaufende Diskussionen aus einer interdisziplinären Arbeitsgruppe. Sie ermöglichen eine konsistente Behandlung von CF-Diabetes und legen Wert auf individuelle Anpassung, Ressourcen und praxisnahe Umsetzung. Die Leitlinien unterstützen Betroffene und Fachpersonen dabei, Therapieoptionen transparent zu gestalten und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.