Papa hört zu
Podcast
de

Papa hört zu

Papa.legt.los

Beschreibung

Papa.hört.zu - Der Podcast für alle Mamas und Papas

Rund um die Familie gibt es unendlich viele Themen. Von Kita Eingewöhnung über Kinderarzt bis zur Einschlafbegleitung ist alles dabei. Ich spreche mit Menschen die genau bescheid wissen und Familie nicht nur leben sondern auch das Familienleben besser machen. Also bleib ein Weilchen und hör zu.

Besuche mich gerne auf Instagram:
https://www.instagram.com/papa.legt.los/

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#44 Isabel Demirel - Familienleben jenseits der Norm

29.04.2026

Erste Eindrücke zur Neurodivergenz im Familienalltag

Im Gespräch geht es um das Erleben einer Familie mit einem Kind im neurodivergenten Spektrum. Beobachtungen, Irritationen und Ängste treffen auf eine tiefere Wertschätzung der individuellen Wahrnehmung des Kindes. Es wird deutlich, wie normale Vorstellungen von “gesund” oft zu Missverständnissen führen und wie wichtig eine respektvolle Sicht auf unterschiedliche Weltzugänge ist.

Die Hürden der Diagnostik und der Blick auf das Mindset zu Hause

Die Gesprächspartnerin schildert lange Wartezeiten und Frustrationen im Diagnostikprozess, betont aber, dass das Umfeld oft frühzeitig reagieren kann. Wesentlich sei, das Zuhause zu einer stabilen Insel zu machen: Wertschätzung, Vertrauen und eine Haltung, die das Kind so annimmt, wie es ist, und gemeinsam den Alltag gestaltet.

Beziehungen, Rolle der Eltern und persönliches Wachstum

Beziehungen—mit Partner, Familie und Freunden—stehen vor Herausforderungen, globale Rollenbilder werden hinterfragt. Die Erfahrungen führen zu persönlicher Entwicklung, Reflexion über Erziehung, Selbstwert sowie Grenzen und Stärken der Familie. Mut, Transparenz und Unterstützung im Umfeld helfen, Konflikte zu bewältigen und das Zusammenleben zu stärken.

Glück definieren und Wege finden, das Kind zu unterstützen

Der abschließende Kern liegt darin, eine individuelle Glücksdefinition zu finden und weniger zu vergleichen. Eltern sollen auf die Bedürfnisse ihres Kindes eingehen, dessen Stärken fördern und eine Atmosphäre schaffen, in der sich das Kind sicher fühlt. Die Familie soll gemeinsam Wege finden, die Lebensqualität zu erhöhen, ohne sich an starre Normen zu binden.

Erste Eindrücke zur Neurodivergenz im Familienalltag

Im Gespräch geht es um das Erleben einer Familie mit einem Kind im neurodivergenten Spektrum. Beobachtungen, Irritationen und Ängste treffen auf eine tiefere Wertschätzung der individuellen Wahrnehmung des Kindes. Es wird deutlich, wie normale Vorstellungen von “gesund” oft zu Missverständnissen führen und wie wichtig eine respektvolle Sicht auf unterschiedliche Weltzugänge ist.

Die Hürden der Diagnostik und der Blick auf das Mindset zu Hause

Die Gesprächspartnerin schildert lange Wartezeiten und Frustrationen im Diagnostikprozess, betont aber, dass das Umfeld oft frühzeitig reagieren kann. Wesentlich sei, das Zuhause zu einer stabilen Insel zu machen: Wertschätzung, Vertrauen und eine Haltung, die das Kind so annimmt, wie es ist, und gemeinsam den Alltag gestaltet.

Beziehungen, Rolle der Eltern und persönliches Wachstum

Beziehungen—mit Partner, Familie und Freunden—stehen vor Herausforderungen, globale Rollenbilder werden hinterfragt. Die Erfahrungen führen zu persönlicher Entwicklung, Reflexion über Erziehung, Selbstwert sowie Grenzen und Stärken der Familie. Mut, Transparenz und Unterstützung im Umfeld helfen, Konflikte zu bewältigen und das Zusammenleben zu stärken.

Glück definieren und Wege finden, das Kind zu unterstützen

Der abschließende Kern liegt darin, eine individuelle Glücksdefinition zu finden und weniger zu vergleichen. Eltern sollen auf die Bedürfnisse ihres Kindes eingehen, dessen Stärken fördern und eine Atmosphäre schaffen, in der sich das Kind sicher fühlt. Die Familie soll gemeinsam Wege finden, die Lebensqualität zu erhöhen, ohne sich an starre Normen zu binden.

#43 Inke Hummel - Mit deinem Sohn durch die Pubertät

15.04.2026

Beziehungspflege und klischeebasierte Erwartungen

Darauf wird hingewiesen, dass Jungen oft stereotyp als schwieriger gelten, doch zentrale Bedeutung liegt auf einer beständigen Beziehung. Eltern sollen Interesse am Alltag zeigen, emotionale Verfügbarkeit stärken und nicht reflexhaft urteilen. Wichtig ist, Jugendliche in ihrer Entwicklung zu beobachten, ihnen Raum geben und trotzdem präsent bleiben, damit Nähe und Vertrauen wachsen und Konflikte als Lernchance genutzt werden können.

Publikumsnahe Kommunikation und Selbstregulation

Es wird betont, dass konfliktarmes, offenes Gesprächsklima hilfreich ist. Statt Druck sollen Fragen nach Ideen und Perspektiven der Jungen gestellt werden, damit sie Verantwortung übernehmen. Eltern sollten eigene Stresslast reduzieren, sich gut regulieren und so Vorbild bleiben, damit Teenager neue Wege des Umgangs mit Problemen finden und Selbstwirksamkeit entwickeln.

Medienkonsum, Konsens und respektvolle Grenzsetzung

Der Umgang mit Sexualität, Konsens und digitalen Einflüssen wird als zentral beschrieben. Frühes Gesprächsangebot über Pornografie, Einvernehmlichkeit und Nein-Respect soll Sicherheit geben. Eltern hören aktiv zu, hinterfragen Motive und unterstützen Jugendliche dabei, Grenzen zu formulieren und respektvoll zu handeln, ohne zu strafen, sondern gemeinsam zu klären, wie sich Bedürfnisse und Gefühle vereinbaren lassen.

Zocken, Autonomie und ganzheitliche Entwicklung

gaming wird als legitimes Hobby gesehen, das Neugier, soziale Kontakte und Selbstwirksamkeit fördert, solange es in Balance bleibt. Eltern prüfen Suchtverdacht, ermöglichen Offenheit im Austausch und begleiten altersgerecht, ohne zu urteilen. Wichtiger Fokus liegt auf der ganzheitlichen Entwicklung: Schule, Freizeit, Bewegung und zwischenmenschliche Beziehungen sollen miteinander im Einklang stehen.

Beziehungspflege und klischeebasierte Erwartungen

Darauf wird hingewiesen, dass Jungen oft stereotyp als schwieriger gelten, doch zentrale Bedeutung liegt auf einer beständigen Beziehung. Eltern sollen Interesse am Alltag zeigen, emotionale Verfügbarkeit stärken und nicht reflexhaft urteilen. Wichtig ist, Jugendliche in ihrer Entwicklung zu beobachten, ihnen Raum geben und trotzdem präsent bleiben, damit Nähe und Vertrauen wachsen und Konflikte als Lernchance genutzt werden können.

Publikumsnahe Kommunikation und Selbstregulation

Es wird betont, dass konfliktarmes, offenes Gesprächsklima hilfreich ist. Statt Druck sollen Fragen nach Ideen und Perspektiven der Jungen gestellt werden, damit sie Verantwortung übernehmen. Eltern sollten eigene Stresslast reduzieren, sich gut regulieren und so Vorbild bleiben, damit Teenager neue Wege des Umgangs mit Problemen finden und Selbstwirksamkeit entwickeln.

Medienkonsum, Konsens und respektvolle Grenzsetzung

Der Umgang mit Sexualität, Konsens und digitalen Einflüssen wird als zentral beschrieben. Frühes Gesprächsangebot über Pornografie, Einvernehmlichkeit und Nein-Respect soll Sicherheit geben. Eltern hören aktiv zu, hinterfragen Motive und unterstützen Jugendliche dabei, Grenzen zu formulieren und respektvoll zu handeln, ohne zu strafen, sondern gemeinsam zu klären, wie sich Bedürfnisse und Gefühle vereinbaren lassen.

Zocken, Autonomie und ganzheitliche Entwicklung

gaming wird als legitimes Hobby gesehen, das Neugier, soziale Kontakte und Selbstwirksamkeit fördert, solange es in Balance bleibt. Eltern prüfen Suchtverdacht, ermöglichen Offenheit im Austausch und begleiten altersgerecht, ohne zu urteilen. Wichtiger Fokus liegt auf der ganzheitlichen Entwicklung: Schule, Freizeit, Bewegung und zwischenmenschliche Beziehungen sollen miteinander im Einklang stehen.

#42 Mark Leonard - Mein einzigartiges PanDA Kind

01.04.2026

Einführung ins Thema PDA

In dieser Folge des Podcasts wird das Thema Pathological Demand Avoidance (PDA) behandelt, ein Verhaltensprofil im Autismus-Spektrum. Der Gast, Marc, hat ein Buch mit dem Titel "Mein einzigartiges Panda-Kind" geschrieben, das die Herausforderungen und Besonderheiten von Kindern mit PDA beleuchtet. Der Begriff "Panda-Kind" wird verwendet, um eine positive Perspektive auf diese Kinder zu fördern, da der medizinische Begriff oft negative Konnotationen hat.

Was ist PDA und wie zeigt es sich?

PDA ist durch eine pathologische Anforderungsvermeidung gekennzeichnet, die oft schon im Babyalter auffällt. Kinder mit PDA haben einen starken Drang nach Autonomie und Kontrolle, was dazu führen kann, dass sie alltägliche Anforderungen vehement ablehnen. Marc erklärt, dass diese Kinder oft als "Schreibabys" wahrgenommen werden, da sie in der frühen Kindheit oft intensive Bedürfnisse zeigen.

Diagnosemöglichkeiten und Herausforderungen

Die Diagnose von PDA ist kompliziert, da es noch nicht als eigenständige Diagnose anerkannt ist, was die Hilfe für betroffene Kinder erschwert. Marc betont, dass eine frühzeitige Unterstützung wichtig ist, auch wenn es oft lange Wartezeiten für Diagnosen gibt. Der Zugang zu Fachkräften, die sich mit PDA auskennen, ist entscheidend für die Unterstützung von betroffenen Familien.

Umgang mit PDA und Meltdowns

Der Umgang mit Kindern, die an PDA leiden, erfordert Verständnis und Geduld. Meltdowns, die durch Kontrollverluste ausgelöst werden, sind intensiver als normale Wutausbrüche. Marc beschreibt Strategien zur Vorbeugung und Begleitung solcher Situationen, einschließlich der Bedeutung von Co-Regulation und der ABCD-Regulation, um den Stresspegel der Kinder zu senken.

Mediennutzung und Regulierung

Ein weiteres Thema ist die Mediennutzung bei neurodivergenten Kindern. Marc hebt hervor, dass Bildschirme eine wichtige Rolle in der Stressregulation spielen können, da sie oft eine niedrigschwellige Quelle für Dopamin darstellen. Es ist wichtig, individuelle Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen des Kindes entsprechen.

Wünsche für die Zukunft von betroffenen Familien

Marc wünscht sich mehr Sichtbarkeit und Verständnis für PDA und andere Neurodivergenzen. Er betont die Bedeutung des wertfreien Zuhörens und der Akzeptanz der Lebensrealitäten anderer Familien, um Unterstützung und Hilfe zu bieten.

Einführung ins Thema PDA

In dieser Folge des Podcasts wird das Thema Pathological Demand Avoidance (PDA) behandelt, ein Verhaltensprofil im Autismus-Spektrum. Der Gast, Marc, hat ein Buch mit dem Titel "Mein einzigartiges Panda-Kind" geschrieben, das die Herausforderungen und Besonderheiten von Kindern mit PDA beleuchtet. Der Begriff "Panda-Kind" wird verwendet, um eine positive Perspektive auf diese Kinder zu fördern, da der medizinische Begriff oft negative Konnotationen hat.

Was ist PDA und wie zeigt es sich?

PDA ist durch eine pathologische Anforderungsvermeidung gekennzeichnet, die oft schon im Babyalter auffällt. Kinder mit PDA haben einen starken Drang nach Autonomie und Kontrolle, was dazu führen kann, dass sie alltägliche Anforderungen vehement ablehnen. Marc erklärt, dass diese Kinder oft als "Schreibabys" wahrgenommen werden, da sie in der frühen Kindheit oft intensive Bedürfnisse zeigen.

Diagnosemöglichkeiten und Herausforderungen

Die Diagnose von PDA ist kompliziert, da es noch nicht als eigenständige Diagnose anerkannt ist, was die Hilfe für betroffene Kinder erschwert. Marc betont, dass eine frühzeitige Unterstützung wichtig ist, auch wenn es oft lange Wartezeiten für Diagnosen gibt. Der Zugang zu Fachkräften, die sich mit PDA auskennen, ist entscheidend für die Unterstützung von betroffenen Familien.

Umgang mit PDA und Meltdowns

Der Umgang mit Kindern, die an PDA leiden, erfordert Verständnis und Geduld. Meltdowns, die durch Kontrollverluste ausgelöst werden, sind intensiver als normale Wutausbrüche. Marc beschreibt Strategien zur Vorbeugung und Begleitung solcher Situationen, einschließlich der Bedeutung von Co-Regulation und der ABCD-Regulation, um den Stresspegel der Kinder zu senken.

Mediennutzung und Regulierung

Ein weiteres Thema ist die Mediennutzung bei neurodivergenten Kindern. Marc hebt hervor, dass Bildschirme eine wichtige Rolle in der Stressregulation spielen können, da sie oft eine niedrigschwellige Quelle für Dopamin darstellen. Es ist wichtig, individuelle Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen des Kindes entsprechen.

Wünsche für die Zukunft von betroffenen Familien

Marc wünscht sich mehr Sichtbarkeit und Verständnis für PDA und andere Neurodivergenzen. Er betont die Bedeutung des wertfreien Zuhörens und der Akzeptanz der Lebensrealitäten anderer Familien, um Unterstützung und Hilfe zu bieten.