Kultur und Bildung spezial
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Tanzkollektiv Jajack Movement und Expanded Play
Einführung zur Expanded Play Ausstellung
Die Expanded Play Ausstellung beschäftigt sich mit interaktiver Kunst und dem Thema Menschlichkeit. Besucher können die Verbindungen zwischen Menschen durch verschiedene Kunstwerke und Spielmechaniken erkunden.
Kuratorische Einblicke von Jeremiah Diephaus
Jeremiah Diephaus, Kurator der Ausstellung, erklärt die Entwicklung der Expanded Play Reihe und hebt die interaktiven und künstlerischen Aspekte der 13 ausgewählten Werke hervor. Die Werke fördern soziale Interaktionen und Reflexionen über menschliche Erfahrungen.
Interaktive Kunstwerke und ihre Themen
Die Kunstwerke, darunter "Chronodonum" und eine Installation über Jesus, erfordern die aktive Teilnahme der Besucher und thematisieren die menschliche Interaktion sowie die Reflexion über gesellschaftliche Themen.
Logistik der Ausstellung
Die internationale Ausschreibung der Werke brachte Beiträge von renommierten Universitäten, und Diephaus beschreibt die Herausforderungen bei der Zusammenstellung und dem Aufbau der Installationen.
Verbindung zwischen Computerspielen und Kunst
Die Diskussion über die Grenze zwischen Computerspielen und Medienkunst wird angesprochen. Die Werke zielen darauf ab, zum Nachdenken anzuregen, anstatt nur zu unterhalten.
Aktuelle Themen in der Game-Media-Forschung
Ein zentrales Thema ist die Rolle der künstlichen Intelligenz in der Kunst und der Gaming-Industrie, sowie die Herausforderungen des Archivierens digitaler Werke.
Die Zukunft des Gaming
Die soziale Interaktion in Spielen wird zunehmend wichtiger, wobei Plattformen wie Discord eine zentrale Rolle einnehmen. Die Möglichkeit, Bildung in Spiele zu integrieren, wird als vielversprechend erachtet.
Interview mit Jejek Movement
Die südkoreanische Tanzgruppe Jejek Movement präsentiert mit "Samsara of Blossom Resonance" eine Verschmelzung von traditionellem koreanischem Tanz und moderner Technologie, unter der Leitung von Choreografin Kim Yoo-mi.
Performative und technische Aspekte
Die Performance nutzt Lasertracking und Medienkunst, um eine immersive Erfahrung zu schaffen, die das Publikum emotional anspricht und die Verbindung zu kulturellen Wurzeln verstärkt.
The Virus Stories We Carry
Ars Electronica Festival 2026
Das Ars Electronica Festival 2026 in Linz, unter dem Motto "Future Begins – Negotiating Humanity", thematisiert Menschsein und Menschlichkeit in einer technologisierten Zukunft. Besucher können an verschiedenen Standorten in der Stadt die internationale Medienkunstszene erleben.
Workshop "Virus Stories We Carry"
Das Ludwig-Boltzmann-Institut bietet einen Workshop an, in dem Teilnehmer lebensgroße Viren gestalten und neue Narrative über Viren entwickeln. Die Künstlerin Sonja Bäumer und die Mikrobiologin Christine Marizzi leiten den Workshop und betonen die Wichtigkeit, das Schwarz-Weiß-Bild von Viren zu hinterfragen.
Wissenschaftliche Vermittlung durch Kunst
Die Gesprächspartnerinnen diskutieren die Rolle der Kunst in der Wissenschaftsvermittlung. Sie sehen Künstler als Experten in Kommunikation, die helfen können, komplexe wissenschaftliche Themen für die Öffentlichkeit verständlich zu machen. Der Workshop fördert kreatives Schaffen und den Dialog über Viren.
Feedback und Reflexionen
Die Rückmeldungen der Workshop-Teilnehmer sind gemischt, wobei einige die kreative Herangehensweise loben und andere mehr Wissensvermittlung wünschen. Die Vielfalt der Teilnehmer zeigt, dass das Thema Viren generationsübergreifend von Interesse ist.
Langfristige Perspektiven und Dialog
Die Diskussion betont die Notwendigkeit eines Umdenkens in der Gesellschaft, um ein besseres Verständnis für Viren und deren Rolle im Ökosystem zu entwickeln. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft wird als zentral angesehen, um Missverständnisse über wissenschaftliche Themen abzubauen.
Empfehlungen für zukünftige Wissensvermittlung
Die Gesprächspartnerinnen empfehlen eine transparentere Kommunikation in der Wissenschaft und die Wichtigkeit von interdisziplinärem Dialog. Sie ermutigen die Zuhörer, sich aktiv mit wissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und verschiedene Perspektiven zu erkunden.

„Olfactory Biome“ und „The Smell is the Message“ von Maki Ueda beim Ars Electronica Festival
Einführung ins Ars Electronica Festival
Das Ars Electronica Festival 2026, unter dem Motto "Future Begins – Negotiating Humanity", fand in Linz statt und bot den Besuchern die Möglichkeit, sich mit Themen des Menschseins im Kontext einer technologisierten Zukunft auseinanderzusetzen. Sophia Tietjen und Aileen Yilmaz berichteten über verschiedene Ausstellungen, Workshops und Performances.
Workshop "The Smell is the Message" und Ausstellung "Olfactory Biome" von Maki Ueda
Der Workshop und die begleitende Ausstellung von Maki Ueda beschäftigten sich mit dem Geruch als Medium. Die Teilnehmer konnten verschiedene Düfte erleben und deren Bedeutung für Mensch und Tier erforschen. Es wurde eine interaktive Komponente angestrebt, die jedoch nur teilweise umgesetzt werden konnte.
Erfahrungen und Eindrücke der Teilnehmer
Sophia und Aileen diskutierten ihre persönlichen Erfahrungen im Workshop, darunter die Auswahl von Düften und deren Relevanz für die jeweiligen Rollen als Mensch, Fledermaus oder Motte. Die Ausstellung bot eine beruhigende Atmosphäre mit verschiedenen Duftquellen, die den Besuchern eine sensorische Erfahrung ermöglichten.
Interview mit Maki Ueda
Maki Ueda erklärte ihr Konzept des "Olfactory Biome", das den Teilnehmern erlaubt, durch Geruch zu navigieren und miteinander zu interagieren. Sie betonte die Bedeutung von Geruch als Kommunikationsmittel und dessen Einfluss auf das Verhalten von Menschen und Tieren.
Die Verbindung zwischen Geruch und Erinnerung
Im Gespräch wurde die komplexe Beziehung zwischen Geruch und Erinnerung thematisiert. Ueda erläuterte, dass Gerüche Erinnerungen auslösen können, aber schwer zu replizieren sind. Die Wahrnehmung von Gerüchen ist individuell und hängt von persönlichen Erfahrungen ab.
Abschluss und Ausblick
Das Gespräch schloss mit Überlegungen zur Rolle des Geruchs in der Kunst und der Gesellschaft. Ueda ermutigte die Zuhörer, sich der Bedeutung des Geruchs bewusst zu werden und offen für neue olfaktorische Erfahrungen zu sein.