
Engelsgeflüster
Beschreibung
In der Sendung "Engelsgeflüster" spricht Engelchen Stefan kritisch über Phänomene der Esoterik und Politik. Dann und wann finden sich Gäste ein.
Allerdings sehen wir Esoterik nicht nur als kurioses Randphänomen der Gesellschaft, sondern wir fragen uns: Wieso sind esoterische Praktiken und Denkweisen so erfolgreich in gerade dieser Gesellschaft der Gegenwart, die doch eigentlich als besonders rational und wissenschaftlich gilt?
Um das zu verstehen muss man auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft, die esoterische Phänomene hervorbringt werfen.
Welche Funktion erfüllt die Esoterik in der Gesellschaft in der wir leben?
Sendezeit: Jeden 1. Dienstag im Monat ab 20 Uhr
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Endlich gute Nachrichten: Der Klimawandel ist abgesagt!
Einführung in die Sendung
Die Sendung "Engelsgeflüster" wird auf der Radiofabrik ausgestrahlt und fokussiert sich auf esoterik-kritische und politische Themen. Der Moderator lädt Zuhörer ein, Feedback zu geben und die vorherigen Episoden zu hören.
Thema der Folge
In dieser Episode wird die Behauptung des Journalisten Ferdinand Wegscheider diskutiert, dass der Klimawandel nicht existiert und dass dies von den Wissenschaftlern selbst zugegeben wurde. Der Moderator plant, Wegscheiders Argumente kritisch zu hinterfragen.
Analyse von Wegscheiders Aussagen
Wegscheider wird als Propagandist bezeichnet, dessen Thesen zum Klimawandel und dessen Verbreitung in den Medien hinterfragt werden. Der Moderator betont, dass Wegscheiders Behauptungen nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt sind und kritisiert seinen Umgang mit Informationen.
Wissenschaftliche Hintergründe
Der Moderator erklärt das IPCC und das RCP 8.5-Szenario, welches als Worst-Case-Szenario gilt. Er stellt klar, dass die Wissenschaft weiterhin die Existenz des menschengemachten Klimawandels bejaht und dass Wegscheiders Aussagen irreführend sind.
Kritik an der Berichterstattung
Es wird kritisiert, dass Wegscheider wichtige Details und den Kontext der wissenschaftlichen Berichterstattung ignoriert, um seine politischen Ansichten zu untermauern. Der Moderator fordert eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Themen.
Abschluss und Ausblick
Der Moderator ermutigt die Zuhörer, sich aktiv mit den Themen auseinanderzusetzen und Feedback zu geben. Er kündigt zukünftige Episoden und Veranstaltungen an und betont die Bedeutung von Diskussionen auf einem respektvollen Niveau.

Viel Schall um/und Plazebo
Infraschall und Spuk‑Phänomene
Die Folge beleuchtet, wie extrem tiefe Töne unter 20 Hertz nicht hörbar, aber spürbar wirken können. Eine kanadische Studie untersuchte, ob Infraschall in Gebäuden Stressreaktionen auslöst, gemessen am Speichel-Cortisol. Ergebnisse zeigen erhöhten Stress bei Vorliegen von Infraschall, ohne dass alle Probanden gleich reagieren. Die Verbindung zu Übersinnlichem bleibt Beobachtung statt Beweis, wobei Infraschall als möglicher Einflussfaktor betrachtet wird.
Placebo‑Effekt als Beobachtung
Der Placebo‑Effekt wird als Effekt beschrieben, der ohne biologische Wirksamkeit einer aktiven Behandlung entsteht. Wichtige Gründe sind erhöhter Gesundheitsfokus durch Studienbeteiligung, Erwartungshaltungen der Teilnehmenden und subjektive Rückmeldungen. Schmerzempfinden sei besonders anfällig für solche Effekte, während objektive Messungen oft andere Ergebnisse zeigen. Die Diskussion hebt hervor, wie komplex wissenschaftliche Interpretation von Placebo sein kann.
Reiki vs. Fakie: Studiendesign und Befunde
Eine randomisierte Studie untersuchte Reiki gegen Fakie, Mindfulness und Warte-Liste. Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede gegenüber der Warte‑Kontrolle, Mindfulness vergleichbar stark. Der direkte Vergleich Reiki vs. Fakie war nicht signifikant, sodass nicht eindeutig von einer spezifischen Wirksamkeit jenseits des Placebo‑Effekts gesprochen werden kann. Die Umsetzung betont Blindness‑Aspekte und methodische Limitationen.
Wissenschaftliche Einordnung und Ausblick
Die Diskussion betont, dass robuste Schlussfolgerungen auf gut konzipierten Studien beruhen müssen. Blind- und Doppelblindverfahren sowie klare Kontrollgruppen sind entscheidend, um spezifische Effekte von Methoden zu unterscheiden. Vorannahmen, Finanzierung und Interpretation sollten kritisch geprüft werden, da die Realität medizinischer Wirksamkeit oft differenzierter ist als Oberflächeneinschätzungen vermitteln.

Skeptiker*innen – Glauben die gar nichts?!
Einführung und Kontext
In der Sendung wird die SkeptikerInnen-Bewegung als Gegenstand einer Diskussion vorgestellt. Es geht um eine kritisch-wissenschaftliche Perspektive auf Pseudo- und Parawissenschaften, verbunden mit Fragen, wie rationales Denken im Alltag angewendet wird. Der Podcast-Ansatz wird als eine Debatte über Inhalte, Quellen und Lernmöglichkeiten beschrieben, ohne Werbe- oder Handlungsaufruf-Charakter.
Wesentliche Konzepte aus dem ersten Buchkapitel
Aus dem Buch wird ein Ansatz skizziert, der Erfahrungen mit Gedächtnis, Wahrnehmung und Argumentation thematisiert. Zentrale Punkte sind, dass Erinnerungen subjektiv sind, Eindrücke sich ändern können und optische Wahrnehmungen fehleranfällig sind. Auch Mustererkennung kann zu Fehlschlüssen führen, wenn man zu schnell Schlüsse zieht.
Methodische Werkzeuge und typische Denkfehler
Es werden Formen logischer Fehlschlüsse erläutert, wie Non sequiturs, Autoritätsargumente oder Korrelationen, die keine Kausalität belegen. Hypnagogische Phänomene und Wahrnehmungsfehler werden als alltägliche Erklärungswege vorgestellt, um Übersinnliches kritisch zu prüfen. Ziel ist, kritisch zu bleiben undFehlerquellen bewusst zu erkennen.
Eigene Haltung und weitere Anknüpfungen
Der Moderator positioniert sich kritisch zur Frage, ob seine Sichtweise die SkeptikerInnen-Bewegung vollständig repräsentiert. Es wird betont, dass wirtschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse ebenfalls wichtige Erklärungsfelder sind. Zudem werden deutschsprachige Anlaufstellen, Podcasts, Magazine und Stammtische genannt, um skeptisches Denken praktisch zu verankern, ohne eine bestimmte Organisation zu propagieren.