IPTKast
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IPTKast

Institut Praktiken und Theorien der Künste

Beschreibung

Der IPTKast ist der Podcast des Instituts Praktiken und Theorien der Künste der Hochschule der Künste Bern.

Das Institut widmet sich in zahlreichen [oder] unterschiedlichen künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekten aktuellen gesellschaftlichen Themen und vertieft sich in Fragen künstlerischer Praktiken.

Die vielfältige Welt der Forschung am Institut soll hier näher gebracht werden. Von Forschung zu Lebensmittel in der Kunst zu Theater und Krieg - Lerne unsere faszinierende Institutsforschenden kennen! Drei mal pro Semester stellen wir diverse Facetten unserer Forschung vor. So kommen die verscheidenen Stimmendes IPTK zum vorschein.

Folge uns auf Instagram: @hkb_iptk

https://hkb-iptk.ch/

Coverblid nach der Arbeit Leck mich! Trauerspiel in einem Akt von Celia & Nathalie Sidler, 2021, bearbeitet von Oliver Kümmerli

Titelmelodie von Lancet 3000

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

IPTKast #9 Kolloquium mit Darija Davidović

31.03.2026

Einführung in das Kolloquium

Im IPTKast wird ein Einblick in die Kolloquien des Instituts Praktiken und Theorien der Künste an der Hochschule der Künste Bern gegeben. Adrian Hall, Junior Research Assistant, kündigt Daria Davidovic an, eine Postdoktorandin, die über zeitgenössisches dokumentarisches Theater und seine Auseinandersetzung mit Krieg und Emotionalisierung referiert.

Forschungsfokus von Daria Davidovic

Daria Davidovic beschäftigt sich mit Theater und Krieg, Memory Studies sowie performativen Geschichtspolitiken. Ihr Vortrag thematisiert, wie autobiografische Erzählungen in dokumentarischen Theaterpraktiken eingesetzt werden und welche Rolle Emotionalisierung dabei spielt. Sie untersucht insbesondere, wie diese Erzählungen die Wahrnehmung von Krieg im Theater beeinflussen.

Dokumentarisches Theater und Emotionalisierung

Davidovic argumentiert, dass zeitgenössisches dokumentarisches Theater autobiografische Erzählungen nicht primär zur Sicherung über prüfbarer Evidenz nutzt, sondern als ästhetische Praxis zur affektiven Involvierung des Publikums. Sie gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung des dokumentarischen Theaters im deutschsprachigen Raum und dessen Wandel von faktischen Darstellungen hin zu emotionalen Erfahrungen.

Theoretische Ansätze

In ihrem Vortrag präsentiert Davidovic zentrale theoretische Ansätze wie affektive Zeugenschaft und Emotionen als kulturelle Praxis. Sie beschreibt, wie Emotionen im Theater nicht nur dargestellt, sondern aktiv praktiziert werden, was eine tiefere Beziehung zwischen ErzählerInnen und Publikum schafft.

Fallbeispiel „Exodus“

Ein Fallbeispiel, das sie untersucht, ist „Exodus“, wo Menschen mit Kriegserfahrungen ihre Geschichten auf die Bühne bringen. Davidovic beschreibt, wie die körperliche Darstellung von Unsicherheit und Erinnerungsarbeit im Theater zu einer affektiven Involvierung führt, die über bloße Informationen hinausgeht.

Abschluss und Ausblick

Davidovic schließt mit der Feststellung, dass das dokumentarische Theater den Fokus von evidenzbasierten Darstellungen auf die spürbare Erfahrung von Krieg verschiebt. Der IPTKast bedankt sich bei Daria Davidovic für ihren Beitrag und kündigt das nächste Kolloquium an.

Einführung in das Kolloquium

Im IPTKast wird ein Einblick in die Kolloquien des Instituts Praktiken und Theorien der Künste an der Hochschule der Künste Bern gegeben. Adrian Hall, Junior Research Assistant, kündigt Daria Davidovic an, eine Postdoktorandin, die über zeitgenössisches dokumentarisches Theater und seine Auseinandersetzung mit Krieg und Emotionalisierung referiert.

Forschungsfokus von Daria Davidovic

Daria Davidovic beschäftigt sich mit Theater und Krieg, Memory Studies sowie performativen Geschichtspolitiken. Ihr Vortrag thematisiert, wie autobiografische Erzählungen in dokumentarischen Theaterpraktiken eingesetzt werden und welche Rolle Emotionalisierung dabei spielt. Sie untersucht insbesondere, wie diese Erzählungen die Wahrnehmung von Krieg im Theater beeinflussen.

Dokumentarisches Theater und Emotionalisierung

Davidovic argumentiert, dass zeitgenössisches dokumentarisches Theater autobiografische Erzählungen nicht primär zur Sicherung über prüfbarer Evidenz nutzt, sondern als ästhetische Praxis zur affektiven Involvierung des Publikums. Sie gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung des dokumentarischen Theaters im deutschsprachigen Raum und dessen Wandel von faktischen Darstellungen hin zu emotionalen Erfahrungen.

Theoretische Ansätze

In ihrem Vortrag präsentiert Davidovic zentrale theoretische Ansätze wie affektive Zeugenschaft und Emotionen als kulturelle Praxis. Sie beschreibt, wie Emotionen im Theater nicht nur dargestellt, sondern aktiv praktiziert werden, was eine tiefere Beziehung zwischen ErzählerInnen und Publikum schafft.

Fallbeispiel „Exodus“

Ein Fallbeispiel, das sie untersucht, ist „Exodus“, wo Menschen mit Kriegserfahrungen ihre Geschichten auf die Bühne bringen. Davidovic beschreibt, wie die körperliche Darstellung von Unsicherheit und Erinnerungsarbeit im Theater zu einer affektiven Involvierung führt, die über bloße Informationen hinausgeht.

Abschluss und Ausblick

Davidovic schließt mit der Feststellung, dass das dokumentarische Theater den Fokus von evidenzbasierten Darstellungen auf die spürbare Erfahrung von Krieg verschiebt. Der IPTKast bedankt sich bei Daria Davidovic für ihren Beitrag und kündigt das nächste Kolloquium an.

IPTKast #8 Heinz Helle, Ariane Koch, Sarah Elena Müller

19.12.2025

Einführung in das Projekt

Im Podcast diskutieren Adrian Hall und seine Kolleginnen Sarah-Elena Müller, Ariane Koch und Heinz Helle das Forschungsprojekt über Autofiktion und Bewusstsein, das sich mit Selbsterzählungen zwischen Erfahrung und Erfindung befasst. Die Teilnehmer stellen sich vor und teilen ihre kreativen Hintergründe und Tätigkeiten.

Entstehung des Projekts

Die Unzufriedenheit über den naturwissenschaftlichen Umgang mit dem Ich führte zur Entwicklung des Projekts. Der Wunsch, die bestehende Leerstelle um das Ich zu füllen, motivierte die Gruppe, die anfängliche wissenschaftliche Ausrichtung durch künstlerische Ansätze zu erweitern.

Literarische Annäherung an das Ich

Die Diskussion berührt die Auswirkungen des literarischen Schreibens auf das Verständnis des Ichs. Die Gruppe betont, dass literarisches Erschreiben eine Brücke über die epistemische Kluft schlägt und unmittelbare Erfahrungen schafft, die theoretische Ansätze übertreffen.

Methoden des Projekts

Das Forschungsprojekt kombiniert Interviews mit Autorinnen und die Analyse autofiktionaler Texte, um subjektive Perspektiven zu erforschen. Ein innovativer Ansatz wird verwendet, bei dem Autorinnen poetische und philosophische Sätze auswählen, um ihre Gedanken zu Autofiktion und Bewusstsein zu leiten.

Verbindungen zwischen den Teilprojekten

Die Teilprojekte sind durch die gemeinsame Überzeugung verbunden, dass das Selbst durch Erzählungen entsteht. Jeder Teilnehmer bringt seine eigene Praxis ein, um die literarische Selbstkonturierung zu erforschen und zu erproben.

Zusammenarbeit und Austausch

Die Zusammenarbeit bietet einen wertvollen Rahmen für den Austausch über Schreibprozesse und fördert das Vertrauen in die eigene Kreativität. Die Teilnehmer betonen die Vorteile der kollegialen Unterstützung in einem weniger einsamen Arbeitsumfeld.

Kunst und Forschung

Die Diskussion thematisiert den Zusammenhang zwischen Kunst und Forschung. Beide Disziplinen können voneinander profitieren, indem sie unterschiedliche Perspektiven und Methoden integrieren, was zu spezifischen Erkenntnissen führt.

Rückblick und Ausblick

Die Teilnehmer reflektieren über ihre Erfahrungen im Projekt und deren Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit. Sie blicken optimistisch in die Zukunft, planen weitere Interviews und Auftritte, um ihre Forschung zu präsentieren.

Einführung in das Projekt

Im Podcast diskutieren Adrian Hall und seine Kolleginnen Sarah-Elena Müller, Ariane Koch und Heinz Helle das Forschungsprojekt über Autofiktion und Bewusstsein, das sich mit Selbsterzählungen zwischen Erfahrung und Erfindung befasst. Die Teilnehmer stellen sich vor und teilen ihre kreativen Hintergründe und Tätigkeiten.

Entstehung des Projekts

Die Unzufriedenheit über den naturwissenschaftlichen Umgang mit dem Ich führte zur Entwicklung des Projekts. Der Wunsch, die bestehende Leerstelle um das Ich zu füllen, motivierte die Gruppe, die anfängliche wissenschaftliche Ausrichtung durch künstlerische Ansätze zu erweitern.

Literarische Annäherung an das Ich

Die Diskussion berührt die Auswirkungen des literarischen Schreibens auf das Verständnis des Ichs. Die Gruppe betont, dass literarisches Erschreiben eine Brücke über die epistemische Kluft schlägt und unmittelbare Erfahrungen schafft, die theoretische Ansätze übertreffen.

Methoden des Projekts

Das Forschungsprojekt kombiniert Interviews mit Autorinnen und die Analyse autofiktionaler Texte, um subjektive Perspektiven zu erforschen. Ein innovativer Ansatz wird verwendet, bei dem Autorinnen poetische und philosophische Sätze auswählen, um ihre Gedanken zu Autofiktion und Bewusstsein zu leiten.

Verbindungen zwischen den Teilprojekten

Die Teilprojekte sind durch die gemeinsame Überzeugung verbunden, dass das Selbst durch Erzählungen entsteht. Jeder Teilnehmer bringt seine eigene Praxis ein, um die literarische Selbstkonturierung zu erforschen und zu erproben.

Zusammenarbeit und Austausch

Die Zusammenarbeit bietet einen wertvollen Rahmen für den Austausch über Schreibprozesse und fördert das Vertrauen in die eigene Kreativität. Die Teilnehmer betonen die Vorteile der kollegialen Unterstützung in einem weniger einsamen Arbeitsumfeld.

Kunst und Forschung

Die Diskussion thematisiert den Zusammenhang zwischen Kunst und Forschung. Beide Disziplinen können voneinander profitieren, indem sie unterschiedliche Perspektiven und Methoden integrieren, was zu spezifischen Erkenntnissen führt.

Rückblick und Ausblick

Die Teilnehmer reflektieren über ihre Erfahrungen im Projekt und deren Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit. Sie blicken optimistisch in die Zukunft, planen weitere Interviews und Auftritte, um ihre Forschung zu präsentieren.

IPTKast #7 Riikka Tauriainen

22.10.2025

Einführung und Vorstellung von EcoArtLab

Adrien Hall begrüßt Rika Tauriainen, eine visuelle Künstlerin und Forscherin, die am EcoArtLab-Projekt des Instituts IPTK arbeitet. EcoArtLab untersucht die Beziehungen zwischen Kunst und Klimaforschung und fördert transdisziplinäre Ansätze zur Bewältigung sozio-ökologischer Krisen.

Das Projekt Plankton Ecosystems

Rika erläutert ihr Projekt "Plankton Ecosystems", das Kunst, Wissenschaft und Gemeinschaftsarbeit vereint. Es zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung von Plankton, das über 50% des Sauerstoffs auf der Erde produziert, zu schärfen und narratives Verständnis über ökologische Themen zu fördern.

Ocean Literacy und Wasserperspektiven

Rika erklärt den Begriff "Ocean Literacy", der das Verständnis des Ozeans als Teil eines größeren ökologischen Systems fördert. Ihre Forschung führt zu einem fluiden Verständnis von Wasser als verbindendes Medium zwischen Organismen und der Umwelt.

Kollaboration zwischen Kunst und Wissenschaft

Die Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Wissenschaftlern ist zentral für Rikas Arbeit. Sie betont die Bedeutung von gemeinsamer Feldarbeit und Workshops, um Wissen zu teilen und verschiedene Perspektiven zu integrieren.

Ausstellung und zukünftige Perspektiven

Die bevorstehende Ausstellung "Waterscape Imaginaries" wird die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit mit Marta Musso präsentieren. Rika diskutiert auch zukünftige Projekte und die Weiterentwicklung des EcoArtLab, einschließlich weiterer Forschungsfragen und interdisziplinärer Kooperationen.

Einführung und Vorstellung von EcoArtLab

Adrien Hall begrüßt Rika Tauriainen, eine visuelle Künstlerin und Forscherin, die am EcoArtLab-Projekt des Instituts IPTK arbeitet. EcoArtLab untersucht die Beziehungen zwischen Kunst und Klimaforschung und fördert transdisziplinäre Ansätze zur Bewältigung sozio-ökologischer Krisen.

Das Projekt Plankton Ecosystems

Rika erläutert ihr Projekt "Plankton Ecosystems", das Kunst, Wissenschaft und Gemeinschaftsarbeit vereint. Es zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung von Plankton, das über 50% des Sauerstoffs auf der Erde produziert, zu schärfen und narratives Verständnis über ökologische Themen zu fördern.

Ocean Literacy und Wasserperspektiven

Rika erklärt den Begriff "Ocean Literacy", der das Verständnis des Ozeans als Teil eines größeren ökologischen Systems fördert. Ihre Forschung führt zu einem fluiden Verständnis von Wasser als verbindendes Medium zwischen Organismen und der Umwelt.

Kollaboration zwischen Kunst und Wissenschaft

Die Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Wissenschaftlern ist zentral für Rikas Arbeit. Sie betont die Bedeutung von gemeinsamer Feldarbeit und Workshops, um Wissen zu teilen und verschiedene Perspektiven zu integrieren.

Ausstellung und zukünftige Perspektiven

Die bevorstehende Ausstellung "Waterscape Imaginaries" wird die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit mit Marta Musso präsentieren. Rika diskutiert auch zukünftige Projekte und die Weiterentwicklung des EcoArtLab, einschließlich weiterer Forschungsfragen und interdisziplinärer Kooperationen.