Das Radiofabrik Interview
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Das Radiofabrik Interview

Beschreibung

Zeit zum Reden, Zeit zum Zuhören.
Keine aus dem Zusammenhang gerissenen Kurzzitate, sondern Interviews mit Zeit, in die Tiefe zu gehen und Antworten zu hinterfragen. Keine schnellen Statements, sondern ausführliche Kommentare und Gespräche.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

„Was nun?“ – Konrad Paul Liessmann im Interview

26.02.2026

Einführung und Buchentstehung

Professor Liessmann spricht über die Entstehung seines Buches „Was nun? Eine Philosophie der Krise“ und betont, dass es nicht aus einer Schreibkrise heraus entstanden ist, sondern durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Krisen, die die Gesellschaft betreffen.

Krisenbewusstsein

Er thematisiert persönliche und gesellschaftliche Krisen, wie die Finanzkrise 2008, die Corona-Pandemie und die Klimakrise, und erläutert, dass Krisen oft als Wendepunkte wahrgenommen werden, an denen Gewohnheiten und Überzeugungen hinterfragt werden müssen.

Die Rolle der Wissenschaft und des Individuums

Liessmann erklärt, dass Wissenschaft nur beschreibt und erklärt, während es der Politik obliegt, Entscheidungen zu treffen. Er betont die Wichtigkeit der individuellen Selbstreflexion und Verantwortung in Krisensituationen.

Chancen in der Krise

Der Autor stellt fest, dass Krisen sowohl Herausforderungen als auch Chancen bieten können. Er erläutert, dass nicht jeder gleich betroffen ist und dass in jeder Krise auch Potenziale für positive Veränderungen stecken können.

Umgang mit Krisen

Liessmann ermutigt dazu, Krisen als Anlass zur Selbstreflexion und zur Neubewertung von Zielen zu nutzen. In Krisensituationen sei es wichtig, realistisch zu bleiben und sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein.

Persönliche Einblicke und Humor

Im Gespräch gibt Professor Liessmann Einblicke in seine persönliche Sicht auf den Beruf des Philosophen und die Rolle des Humors, welcher in der Auseinandersetzung mit der Welt eine wichtige Funktion einnimmt.

Einführung und Buchentstehung

Professor Liessmann spricht über die Entstehung seines Buches „Was nun? Eine Philosophie der Krise“ und betont, dass es nicht aus einer Schreibkrise heraus entstanden ist, sondern durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Krisen, die die Gesellschaft betreffen.

Krisenbewusstsein

Er thematisiert persönliche und gesellschaftliche Krisen, wie die Finanzkrise 2008, die Corona-Pandemie und die Klimakrise, und erläutert, dass Krisen oft als Wendepunkte wahrgenommen werden, an denen Gewohnheiten und Überzeugungen hinterfragt werden müssen.

Die Rolle der Wissenschaft und des Individuums

Liessmann erklärt, dass Wissenschaft nur beschreibt und erklärt, während es der Politik obliegt, Entscheidungen zu treffen. Er betont die Wichtigkeit der individuellen Selbstreflexion und Verantwortung in Krisensituationen.

Chancen in der Krise

Der Autor stellt fest, dass Krisen sowohl Herausforderungen als auch Chancen bieten können. Er erläutert, dass nicht jeder gleich betroffen ist und dass in jeder Krise auch Potenziale für positive Veränderungen stecken können.

Umgang mit Krisen

Liessmann ermutigt dazu, Krisen als Anlass zur Selbstreflexion und zur Neubewertung von Zielen zu nutzen. In Krisensituationen sei es wichtig, realistisch zu bleiben und sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein.

Persönliche Einblicke und Humor

Im Gespräch gibt Professor Liessmann Einblicke in seine persönliche Sicht auf den Beruf des Philosophen und die Rolle des Humors, welcher in der Auseinandersetzung mit der Welt eine wichtige Funktion einnimmt.

Aufstand im Erzstift. Historiker Othmar Hofer über den Salzburger Bauernkrieg 1525.

16.12.2025

Einführung in den Salzburger Bauernkrieg

Im Gespräch mit Historiker Ottmar Hofer wird die Thematik des Salzburger Bauernkriegs von 1525 diskutiert. Hofer betont, dass die Bezeichnung "Bauernkrieg" irreführend ist, da nicht nur Bauern, sondern auch Bergleute und Gewerken gegen die oppressive Herrschaft des Fürst-Erzbischofs aufstanden.

Hintergründe und Ursachen des Aufstands

Die Ursachen für den Aufstand sind vielfältig. Neben wirtschaftlichen Nöten, hervorgerufen durch eine Waldreform, spielten auch religiöse Spannungen eine Rolle, insbesondere die Kritik an der katholischen Kirche durch Luther und die damit verbundene Unruhe in der Gesellschaft.

Die Rolle der Gewerken

Die Gewerken, die im Bergbau tätig waren, führten den Aufstand an, da ihre wirtschaftlichen Interessen durch die strengen Waldordnungen bedroht waren. Ihre Verbindungen zu protestantischen Zentren trugen zur Mobilisierung bei.

Chronologie des Aufstands

Am 24. Mai 1525 schworen die Gewerken einen gemeinsamen Schwur, was zur Eroberung wichtiger Orte führte. Der Aufstand wurde zunächst als Erfolg gewertet, doch die Belagerung der Festung des Erzbischofs blieb erfolglos.

Waffenstillstand und Folgen

Ein Waffenstillstand wurde am 31. August 1525 ausgehandelt, der den Aufständischen eine gewisse politische Mitbestimmung versprach. Dennoch blieb die feudale Ordnung letztlich bestehen, und die wirtschaftlichen Bedingungen für die Bauern änderten sich kaum.

Das Buch und seine Quellen

Ottmar Hofer hat ein Buch verfasst, das sich mit den Ereignissen beschäftigt und drei wichtige historische Quellen präsentiert: den Bericht von Egidius Rehm, die 14 Gasteiner Artikel und die Reitgärtler-Chronik. Diese Quellen bieten unterschiedliche Perspektiven auf die Geschehnisse und deren zeitgenössische Wahrnehmung.

Einführung in den Salzburger Bauernkrieg

Im Gespräch mit Historiker Ottmar Hofer wird die Thematik des Salzburger Bauernkriegs von 1525 diskutiert. Hofer betont, dass die Bezeichnung "Bauernkrieg" irreführend ist, da nicht nur Bauern, sondern auch Bergleute und Gewerken gegen die oppressive Herrschaft des Fürst-Erzbischofs aufstanden.

Hintergründe und Ursachen des Aufstands

Die Ursachen für den Aufstand sind vielfältig. Neben wirtschaftlichen Nöten, hervorgerufen durch eine Waldreform, spielten auch religiöse Spannungen eine Rolle, insbesondere die Kritik an der katholischen Kirche durch Luther und die damit verbundene Unruhe in der Gesellschaft.

Die Rolle der Gewerken

Die Gewerken, die im Bergbau tätig waren, führten den Aufstand an, da ihre wirtschaftlichen Interessen durch die strengen Waldordnungen bedroht waren. Ihre Verbindungen zu protestantischen Zentren trugen zur Mobilisierung bei.

Chronologie des Aufstands

Am 24. Mai 1525 schworen die Gewerken einen gemeinsamen Schwur, was zur Eroberung wichtiger Orte führte. Der Aufstand wurde zunächst als Erfolg gewertet, doch die Belagerung der Festung des Erzbischofs blieb erfolglos.

Waffenstillstand und Folgen

Ein Waffenstillstand wurde am 31. August 1525 ausgehandelt, der den Aufständischen eine gewisse politische Mitbestimmung versprach. Dennoch blieb die feudale Ordnung letztlich bestehen, und die wirtschaftlichen Bedingungen für die Bauern änderten sich kaum.

Das Buch und seine Quellen

Ottmar Hofer hat ein Buch verfasst, das sich mit den Ereignissen beschäftigt und drei wichtige historische Quellen präsentiert: den Bericht von Egidius Rehm, die 14 Gasteiner Artikel und die Reitgärtler-Chronik. Diese Quellen bieten unterschiedliche Perspektiven auf die Geschehnisse und deren zeitgenössische Wahrnehmung.

HUNGER.MACHT.PROFITE 2025 I Interview Isabella Lang (ÖBV)

21.10.2025

Festivalkritik und Zielsetzung

Das Festival kritische Dokumentarfilme thematisiert das globale Agrar- und Lebensmittelsystem und fördert Diskussionen zu Hunger, Landraub und Umweltproblemen. Es findet in mehreren österreichischen Bundesländern statt und beleuchtet den Widerstand von Menschen gegen diese Herausforderungen.

Filmvorführungen und Diskussionen

Am 25. Oktober wird in Unken ein besonderes Event mit Kurzfilmen über widerständige Frauen in der Landwirtschaft stattfinden. Die Veranstaltung soll die lokale Diskussion über Alternativen und Handlungsoptionen anregen.

Die Rolle der ÖBV

Isabella Lang, Geschäftsleiterin der Österreichischen Vereinigung der Kleinbäuerinnen (ÖBV), erläutert die Bedeutung ihrer Organisation, die sich für die Interessen von Kleinbäuerinnen und Bergbauern einsetzt und Bildungsarbeit leistet. Ein neues Projekt bietet Frauen eine Plattform für Austausch und Weiterbildung.

Aktuelle Herausforderungen in der Landwirtschaft

Die österreichische Landwirtschaft ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern kleinstrukturierter. Lang beschreibt die Herausforderungen, mit denen Frauen konfrontiert sind, einschließlich der Erbfolgen und der finanziellen Absicherung.

Frauen in der Landwirtschaft

Das Projekt „Du bist Teil der Lösung“ zielt darauf ab, die Sichtbarkeit von Frauen in der Landwirtschaft zu erhöhen und ihre Lebensrealitäten darzustellen. Es gibt Bestrebungen, mehr politische Einflussnahme für Frauen zu erreichen und die Gleichstellung zu fördern.

Psychische Gesundheit und Arbeitsbelastung

Die psychische Gesundheit ist ein zentrales Thema, da die Arbeitsbelastung und der wirtschaftliche Druck in der Landwirtschaft hoch sind. Frauen sind oft doppelt betroffen, besonders wenn es um Care-Arbeit geht.

Teilnahme und Angebote

Die ÖBV lädt Frauen ein, an ihren Veranstaltungen teilzunehmen, um sich über die Themen Landwirtschaft, Gleichstellung und persönliche Entwicklung auszutauschen. Weitere Informationen sind über die Webseite der ÖBV verfügbar.

Festivalkritik und Zielsetzung

Das Festival kritische Dokumentarfilme thematisiert das globale Agrar- und Lebensmittelsystem und fördert Diskussionen zu Hunger, Landraub und Umweltproblemen. Es findet in mehreren österreichischen Bundesländern statt und beleuchtet den Widerstand von Menschen gegen diese Herausforderungen.

Filmvorführungen und Diskussionen

Am 25. Oktober wird in Unken ein besonderes Event mit Kurzfilmen über widerständige Frauen in der Landwirtschaft stattfinden. Die Veranstaltung soll die lokale Diskussion über Alternativen und Handlungsoptionen anregen.

Die Rolle der ÖBV

Isabella Lang, Geschäftsleiterin der Österreichischen Vereinigung der Kleinbäuerinnen (ÖBV), erläutert die Bedeutung ihrer Organisation, die sich für die Interessen von Kleinbäuerinnen und Bergbauern einsetzt und Bildungsarbeit leistet. Ein neues Projekt bietet Frauen eine Plattform für Austausch und Weiterbildung.

Aktuelle Herausforderungen in der Landwirtschaft

Die österreichische Landwirtschaft ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern kleinstrukturierter. Lang beschreibt die Herausforderungen, mit denen Frauen konfrontiert sind, einschließlich der Erbfolgen und der finanziellen Absicherung.

Frauen in der Landwirtschaft

Das Projekt „Du bist Teil der Lösung“ zielt darauf ab, die Sichtbarkeit von Frauen in der Landwirtschaft zu erhöhen und ihre Lebensrealitäten darzustellen. Es gibt Bestrebungen, mehr politische Einflussnahme für Frauen zu erreichen und die Gleichstellung zu fördern.

Psychische Gesundheit und Arbeitsbelastung

Die psychische Gesundheit ist ein zentrales Thema, da die Arbeitsbelastung und der wirtschaftliche Druck in der Landwirtschaft hoch sind. Frauen sind oft doppelt betroffen, besonders wenn es um Care-Arbeit geht.

Teilnahme und Angebote

Die ÖBV lädt Frauen ein, an ihren Veranstaltungen teilzunehmen, um sich über die Themen Landwirtschaft, Gleichstellung und persönliche Entwicklung auszutauschen. Weitere Informationen sind über die Webseite der ÖBV verfügbar.