ungekämmt schön
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ungekämmt schön

Landeshauptstadt Kiel

Beschreibung

Richtig gehört: Kiel gibt es jetzt auch auf die Ohren! In dieser Podcast-Serie nimmt uns Moderatorin Julia Meyer mit hinter die Kulissen der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Gemeinsam mit Expert*innen aus der Stadtverwaltung schauen wir hinter sonst verschlossene Türen und sprechen über Themen, die viele Kieler*innen bewegen:

Wie steht es z.B. um unsere Innenstadt, die Velorouten, den Konzertsaal, das Holstein-Stadion und um unsere Kiellinie? Stimmen die vielen Vorurteile über Gaarden? Wie schützen wir die Umwelt in unserer Stadt und an unserer Küste? Wie können wir schon kleinste Kieler*innen an das Thema Demokratie heranführen? Und wo kann ich mich eigentlich in meiner Stadt engagieren? 

Das und mehr erfahrt ihr in "ungekämmt schön".

P.S.: Namensgeber unseres Podcasts ist unser Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Er beschreibt Kiel als eine "Stadt auf den zweiten Blick", eine "ungekämmte Schönheit", die manchmal etwas verschlafen aus dem Bett kommt, aber eine liebenswerte Stadt voller Charakter und Charaktere ist, wenn man genauer hinschaut.

Wir freuen uns, wenn ihr mit uns in diesem Podcast etwas genauer hinschaut - und hinhört. Viel Spaß dabei!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kritik an der Kieler Stadtbahn: Ihr fragt, wir antworten

01.07.2025

Einleitung zur Stadtbahn-Diskussion

Im Podcast wird das umstrittene Thema der geplanten Stadtbahn in Kiel diskutiert. Es gibt sowohl Befürworter als auch Kritiker des Projekts. Die Gastgeber Julia Meier, Konstantin Koch und Alke Voss beleuchten beide Seiten der Diskussion.

Vorstellung der Sprecher und persönliche Verbindungen zur Stadtbahn

Konstantin Koch, Inhaber eines Restaurants und Vorstandsmitglied des Holtenauer e.V., äußert gemischte Gefühle über die Stadtbahn, da sie direkt vor seinem Geschäft verlaufen soll. Alke Voss, verantwortlich für das Projekt, erklärt die Vorteile und die Notwendigkeit der Stadtbahn für Kiels Mobilität.

Historischer Kontext der Stadtbahn

Die historische Stadtbahn in Kiel wurde 1985 eingestellt, da die Stadt sich auf Autos konzentrierte. Es wird erläutert, dass die Stadtbahn für eine bessere Mobilität und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sorgen soll.

Geplante Strecken und Taktung

Die Stadtbahn soll eine Verbindung zwischen wichtigen Punkten in Kiel herstellen, mit einer Taktung von zehn Minuten. Die Bahn wird auch nachts fahren, wobei auf Lärmschutz geachtet wird.

Kritik und Bedenken der Anwohner und Gewerbetreibenden

Konstantin Koch spricht über die Sorgen der Gewerbetreibenden während der Bauphase und fordert Unterstützung für die Geschäfte. Alke Voss betont die Notwendigkeit eines dialogorientierten Vorgehens und eine sinnvolle Planung der Bauabschnitte.

Finanzierung und Auswirkungen auf andere Projekte

Die Stadtbahn wird teilweise durch Bundesmittel finanziert, aber die Stadt Kiel muss auch eigene Mittel bereitstellen. Es wird betont, dass die Stadtbahn kein Prestigeprojekt ist, sondern eine wichtige Investition in die zukünftige Mobilität.

Umweltschutz und Klimaschutzaspekte

Die Stadtbahn wird als Klimaschutzprojekt dargestellt, da sie den öffentlichen Verkehr fördert und den CO2-Ausstoß reduzieren soll. Es wird auch über Maßnahmen zur Sicherstellung von Grünflächen während des Baus gesprochen.

Abschluss der Diskussion

Die Podcast-Folge endet mit der Erkenntnis, dass die Stadtbahn ein wichtiges, aber auch umstrittenes Projekt ist, das viele Fragen aufwirft. Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, sich weiter über die Stadtbahn zu informieren.

Einleitung zur Stadtbahn-Diskussion

Im Podcast wird das umstrittene Thema der geplanten Stadtbahn in Kiel diskutiert. Es gibt sowohl Befürworter als auch Kritiker des Projekts. Die Gastgeber Julia Meier, Konstantin Koch und Alke Voss beleuchten beide Seiten der Diskussion.

Vorstellung der Sprecher und persönliche Verbindungen zur Stadtbahn

Konstantin Koch, Inhaber eines Restaurants und Vorstandsmitglied des Holtenauer e.V., äußert gemischte Gefühle über die Stadtbahn, da sie direkt vor seinem Geschäft verlaufen soll. Alke Voss, verantwortlich für das Projekt, erklärt die Vorteile und die Notwendigkeit der Stadtbahn für Kiels Mobilität.

Historischer Kontext der Stadtbahn

Die historische Stadtbahn in Kiel wurde 1985 eingestellt, da die Stadt sich auf Autos konzentrierte. Es wird erläutert, dass die Stadtbahn für eine bessere Mobilität und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sorgen soll.

Geplante Strecken und Taktung

Die Stadtbahn soll eine Verbindung zwischen wichtigen Punkten in Kiel herstellen, mit einer Taktung von zehn Minuten. Die Bahn wird auch nachts fahren, wobei auf Lärmschutz geachtet wird.

Kritik und Bedenken der Anwohner und Gewerbetreibenden

Konstantin Koch spricht über die Sorgen der Gewerbetreibenden während der Bauphase und fordert Unterstützung für die Geschäfte. Alke Voss betont die Notwendigkeit eines dialogorientierten Vorgehens und eine sinnvolle Planung der Bauabschnitte.

Finanzierung und Auswirkungen auf andere Projekte

Die Stadtbahn wird teilweise durch Bundesmittel finanziert, aber die Stadt Kiel muss auch eigene Mittel bereitstellen. Es wird betont, dass die Stadtbahn kein Prestigeprojekt ist, sondern eine wichtige Investition in die zukünftige Mobilität.

Umweltschutz und Klimaschutzaspekte

Die Stadtbahn wird als Klimaschutzprojekt dargestellt, da sie den öffentlichen Verkehr fördert und den CO2-Ausstoß reduzieren soll. Es wird auch über Maßnahmen zur Sicherstellung von Grünflächen während des Baus gesprochen.

Abschluss der Diskussion

Die Podcast-Folge endet mit der Erkenntnis, dass die Stadtbahn ein wichtiges, aber auch umstrittenes Projekt ist, das viele Fragen aufwirft. Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, sich weiter über die Stadtbahn zu informieren.

Weltklassesport in Kiel: Hinter den Kulissen der Kieler Woche

01.06.2025

Einführung zur Kieler Woche

Die Kieler Woche wird als größtes Segelevent der Welt und als bedeutendes Sommerfest in Nordeuropa beschrieben. Um das besondere Gefühl der Kieler Woche zu verstehen, sollte man selbst daran teilnehmen. Die Episode bietet einen Blick hinter die Kulissen dieser Veranstaltung, die zahlreiche Menschen in Vorbereitung und Umsetzung beschäftigt.

Geschichte der Kieler Woche

Die Kieler Woche begann 1882 mit nur 20 Yachten und entwickelte sich über die Jahre zu einem bedeutenden Segel- und Kulturereignis. Trotz Unterbrechungen während der Weltkriege wurde die Veranstaltung nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem damaligen Oberbürgermeister Andreas Geig neu belebt und vereint seit 1949 Segelsport und kulturelle Aktivitäten.

Hinter den Kulissen mit Philipp Daunberger

Philipp Daunberger, Chef des Kieler Wochebüros, beschreibt seine Rolle als Steuermann, der die Koordination der Veranstaltung übernimmt. Er reflektiert die Vorbereitungen, die bereits ein Jahr im Voraus beginnen, und betont die Bedeutung der positiven Stimmung unter den Mitarbeitern. Das Motto der diesjährigen Kieler Woche, "Nach Hause kommen", spiegelt die Sehnsucht nach Vertrautheit und Gemeinschaft wider.

Die Spiellinie auf der Krusenkoppel

Maike Wichmann, künstlerische Leiterin der Spiellinie, erklärt, dass die Spiellinie als größtes Kinderkunstfest Europas einzigartig ist. Die Kinder können in verschiedenen Workshops kreativ arbeiten und Gemeinschaftserlebnisse schaffen. Das diesjährige Motto, "Fabelhafte Fabelwesen", lädt die Kinder ein, in eine Fantasiewelt einzutauchen.

Regatta-Organisation und Herausforderungen

Dirk Ramhorst, Sportdirektor der Kieler Woche, erläutert die vielfältigen Herausforderungen der Regatta-Organisation. Er betont die Wichtigkeit der Attraktivität für Segler und Zuschauer und beschreibt, wie die Veranstaltung auf die Bedingungen des Windes reagiert. Es wird darauf hingewiesen, dass es bisher noch nie zu einem vollständigen Ausfall der Wettkämpfe aufgrund von Flaute gekommen ist.

Fazit und Einladung

Die Kieler Woche bietet eine Vielzahl von Erlebnissen, die für alle Altersgruppen und Interessen etwas zu bieten haben. Die Episode schließt mit einer Einladung an die Zuhörer, die Kieler Woche zu besuchen und das besondere Gefühl selbst zu erleben.

Einführung zur Kieler Woche

Die Kieler Woche wird als größtes Segelevent der Welt und als bedeutendes Sommerfest in Nordeuropa beschrieben. Um das besondere Gefühl der Kieler Woche zu verstehen, sollte man selbst daran teilnehmen. Die Episode bietet einen Blick hinter die Kulissen dieser Veranstaltung, die zahlreiche Menschen in Vorbereitung und Umsetzung beschäftigt.

Geschichte der Kieler Woche

Die Kieler Woche begann 1882 mit nur 20 Yachten und entwickelte sich über die Jahre zu einem bedeutenden Segel- und Kulturereignis. Trotz Unterbrechungen während der Weltkriege wurde die Veranstaltung nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem damaligen Oberbürgermeister Andreas Geig neu belebt und vereint seit 1949 Segelsport und kulturelle Aktivitäten.

Hinter den Kulissen mit Philipp Daunberger

Philipp Daunberger, Chef des Kieler Wochebüros, beschreibt seine Rolle als Steuermann, der die Koordination der Veranstaltung übernimmt. Er reflektiert die Vorbereitungen, die bereits ein Jahr im Voraus beginnen, und betont die Bedeutung der positiven Stimmung unter den Mitarbeitern. Das Motto der diesjährigen Kieler Woche, "Nach Hause kommen", spiegelt die Sehnsucht nach Vertrautheit und Gemeinschaft wider.

Die Spiellinie auf der Krusenkoppel

Maike Wichmann, künstlerische Leiterin der Spiellinie, erklärt, dass die Spiellinie als größtes Kinderkunstfest Europas einzigartig ist. Die Kinder können in verschiedenen Workshops kreativ arbeiten und Gemeinschaftserlebnisse schaffen. Das diesjährige Motto, "Fabelhafte Fabelwesen", lädt die Kinder ein, in eine Fantasiewelt einzutauchen.

Regatta-Organisation und Herausforderungen

Dirk Ramhorst, Sportdirektor der Kieler Woche, erläutert die vielfältigen Herausforderungen der Regatta-Organisation. Er betont die Wichtigkeit der Attraktivität für Segler und Zuschauer und beschreibt, wie die Veranstaltung auf die Bedingungen des Windes reagiert. Es wird darauf hingewiesen, dass es bisher noch nie zu einem vollständigen Ausfall der Wettkämpfe aufgrund von Flaute gekommen ist.

Fazit und Einladung

Die Kieler Woche bietet eine Vielzahl von Erlebnissen, die für alle Altersgruppen und Interessen etwas zu bieten haben. Die Episode schließt mit einer Einladung an die Zuhörer, die Kieler Woche zu besuchen und das besondere Gefühl selbst zu erleben.

80 Jahre nach dem Krieg: Kiels Kapitulation am 04.Mai 1945

01.05.2025

Rückblick auf die Kapitulation Kiels

Im Mai 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal, was Anlass zu einem Rückblick auf Kiels Kapitulation am 4. Mai 1945 gibt. Der Podcast thematisiert die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf Kiel, die bis heute sichtbar sind, und beleuchtet die Erinnerungen eines Zeitzeugen.

Die schlimmsten Luftangriffe

Ein zentraler Punkt ist die Nacht des 26. August 1944, als Kiel von etwa 800 Bombern schwer angegriffen wurde. Dieser Angriff führte zu enormen Zerstörungen und Verlusten, einschließlich 140 Todesopfern und der Evakuierung zehntausender Menschen. Kiel wurde zu einer der am stärksten zerstörten Städte im Zweiten Weltkrieg.

Die Bedeutung von Kiel

Kiel war strategisch wichtig für das Militär, da hier U-Boote und Schiffe produziert wurden. Dies machte die Stadt zu einem bevorzugten Ziel der Alliierten. Die Zerstörungen waren besonders in der Stadtmitte und den Werften spürbar.

Das Leben nach dem Krieg

Nach der Kapitulation standen die Kieler vor der Herausforderung, ihr Leben neu zu gestalten. Trotz der Zerstörung begann schnell ein kulturelles Leben, das Hoffnung und Orientierung bot. Die Erinnerung an Gemeinschaft und Solidarität wuchs in dieser Zeit.

Erinnerungskultur und Aufarbeitung

Das Gespräch beleuchtet auch die aktuelle Erinnerungskultur und die Aufarbeitung der Geschehnisse. Es wird darauf hingewiesen, dass viele Orte in Kiel, die mit dem Krieg verbunden sind, noch heute existieren und als Mahnmale dienen. Zudem wird das Zentrum zur Geschichte Kiel im 20. Jahrhundert vorgestellt, das im September eröffnet wird und sich mit der Aufarbeitung der Geschichte befasst.

Die Rolle von Zeitzeugen

Die Bedeutung von Zeitzeugen für die Erinnerung an den Krieg wird hervorgehoben. Die Erinnerungen müssen für zukünftige Generationen lebendig gehalten werden, um ein Bewusstsein für die Geschichte und deren Auswirkungen zu schaffen.

Rückblick auf die Kapitulation Kiels

Im Mai 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal, was Anlass zu einem Rückblick auf Kiels Kapitulation am 4. Mai 1945 gibt. Der Podcast thematisiert die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf Kiel, die bis heute sichtbar sind, und beleuchtet die Erinnerungen eines Zeitzeugen.

Die schlimmsten Luftangriffe

Ein zentraler Punkt ist die Nacht des 26. August 1944, als Kiel von etwa 800 Bombern schwer angegriffen wurde. Dieser Angriff führte zu enormen Zerstörungen und Verlusten, einschließlich 140 Todesopfern und der Evakuierung zehntausender Menschen. Kiel wurde zu einer der am stärksten zerstörten Städte im Zweiten Weltkrieg.

Die Bedeutung von Kiel

Kiel war strategisch wichtig für das Militär, da hier U-Boote und Schiffe produziert wurden. Dies machte die Stadt zu einem bevorzugten Ziel der Alliierten. Die Zerstörungen waren besonders in der Stadtmitte und den Werften spürbar.

Das Leben nach dem Krieg

Nach der Kapitulation standen die Kieler vor der Herausforderung, ihr Leben neu zu gestalten. Trotz der Zerstörung begann schnell ein kulturelles Leben, das Hoffnung und Orientierung bot. Die Erinnerung an Gemeinschaft und Solidarität wuchs in dieser Zeit.

Erinnerungskultur und Aufarbeitung

Das Gespräch beleuchtet auch die aktuelle Erinnerungskultur und die Aufarbeitung der Geschehnisse. Es wird darauf hingewiesen, dass viele Orte in Kiel, die mit dem Krieg verbunden sind, noch heute existieren und als Mahnmale dienen. Zudem wird das Zentrum zur Geschichte Kiel im 20. Jahrhundert vorgestellt, das im September eröffnet wird und sich mit der Aufarbeitung der Geschichte befasst.

Die Rolle von Zeitzeugen

Die Bedeutung von Zeitzeugen für die Erinnerung an den Krieg wird hervorgehoben. Die Erinnerungen müssen für zukünftige Generationen lebendig gehalten werden, um ein Bewusstsein für die Geschichte und deren Auswirkungen zu schaffen.