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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Ein spielerischer Neuanfang mit Cricket
Ein neuer Anfang in Deutschland
Die Trainerin Achter Kahn, die zuvor eine erfolgreiche Karriere als Vizepräsidentin einer Bank in Mumbai hatte, erzählt von ihrem Neuanfang in Deutschland nach einer arrangierten Ehe. Trotz der Herausforderungen, die mit dem Umzug verbunden waren, hat sie sich entschieden, ihre Leidenschaft für Cricket wieder aufleben zu lassen.
Herausforderungen der Migration
Nach ihrer Ankunft in München stand Achter vor der Aufgabe, die Sprache zu lernen und sich in einer neuen Umgebung ohne soziale Kontakte und Job zurechtzufinden. Die Isolation führte zu Stress und Depressionen, doch sie fand Motivation darin, anderen Frauen zu helfen, die ähnliche Erfahrungen machen.
Gründung einer Frauen-Cricket-Mannschaft
Achter gründete eine Frauen-Cricket-Mannschaft, um Müttern, Migrantinnen und Geflüchteten eine Plattform zu bieten, aktiv zu sein und Gemeinschaft zu erleben. Trotz der Schwierigkeiten, einen festen Spielplatz zu finden, versammeln sich regelmäßig etwa 30 Frauen, die zusammen spielen und sich austauschen.
Cricket als Identitätsstifter
Für Achter und ihr Team ist Cricket mehr als nur ein Sport; es ist ein Teil ihrer Identität und ihrer Träume. Das Team hat sich inzwischen auf Bundesliganiveau etabliert und bietet den Spielerinnen die Möglichkeit, Teil der deutschen Nationalmannschaft zu werden. Die Gemeinschaft und Freundschaften, die im Team entstanden sind, sind für sie von unschätzbarem Wert.
Ausblick und Träume
Rückblickend bereut Achter ihren Umzug nach Deutschland nicht und ist glücklich über ihr Leben und ihre Familie. Ihr größter Traum bleibt jedoch ein fester Trainingsort für das Team, um ihre Aktivitäten weiter auszubauen.

Seegras für den Hausbau
Seegras als innovativer Baustoff
Seegras bietet Meeresbewohnern Schutz und Nahrung, wird jedoch oft als Müll an Stränden, wie auf der Ostseeinsel Poel, abgeladen. Der Unternehmer Vincent Manitz sieht in diesem Abfall jedoch einen wertvollen Rohstoff für den Hausbau. Nach der Reinigung und Trocknung hat Seegras hervorragende Dämm-Eigenschaften dank seiner lockeren Struktur und Lufteinschlüsse.
Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Vorteile
Die Kurverwaltung von Poel unterstützt das Seegrasprojekt, da es potenziell Entsorgungskosten senken kann. Manitz hat eine Produktionsanlage eingerichtet, in der Seegras und Sand getrennt und das Seegras mit Sonnenenergie getrocknet werden. Trotz des Preisdrucks im Baustoffsektor bleibt das Material eine kostengünstige und nachhaltige Option mit nur 5 Prozent reinem Seegras nach der Aufbereitung.
Marktentwicklung und internationale Anfragen
Aktuell wird Seegras hauptsächlich im privaten Bau verwendet, und es laufen Prüfverfahren für eine europaweite Zulassung. Manitz erhält bereits Anfragen aus Mittelmeerländern und Portugal. Das ökologische Dämmmaterial ist gefragt, und bisher hat er es in 25 Häusern verbaut.
Vorteile für Hausbesitzer
Hausbesitzer wie Willi Maarten schätzen das schadstofffreie Material für die Dämmung ihrer Schlafräume. Seegras ist nicht brennbar, schimmelfrei und verrottungsbeständig. Zudem kann es Feuchtigkeit regulieren, was die Raumluftqualität verbessert. Der Preis für Seegras liegt nur leicht über dem anderer Dämmstoffe, und Manitz plant, die Produktion zu erweitern, um die hohe Nachfrage zu decken.

Wohnen im ehemaligen Gefängnis
Umwandlung der ehemaligen Jugendarrestanstalt
Die ehemalige Jugendarrestanstalt in Essen wird in Studentenapartments umgewandelt. Das Gebäude, das seit fast 10 Jahren leer steht, wird von Thomas Deilmann gekauft und mit öffentlichen Geldern renoviert. Eine Stiftung hat 100.000 Euro für die Dachsanierung bereitgestellt, da das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Einige Merkmale der Vergangenheit, wie Gitter vor Fenstern und ursprüngliche Türen, bleiben erhalten.
Neue Wohnmöglichkeiten für Studierende
Insgesamt sollen 24 Studentenzimmer bis Anfang 2027 bezugsfertig sein. Die Miete wird subventioniert, sodass ein Zimmer 230 Euro pro Monat kosten soll. Diese Initiative ist besonders willkommen, da die Volkwang-Hochschule für Kunst in Essen keine eigenen Wohnheime hat und bezahlbarer Wohnraum für Studierende schwer zu finden ist.
Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt
Die Immobilienmarktexperten beurteilen die Chancen für Studierende, geeigneten Wohnraum zu finden, als schlecht, insbesondere in teuren Städten. Viele junge Menschen ziehen in Betracht, Deutschland zu verlassen, weil sie keinen bezahlbaren Wohnraum finden. Diese Herausforderung betrifft nicht nur Essen, sondern auch andere Großstädte, wo die Mietpreise hoch sind und oft kein Einkommen für eine eigene Wohnung vorhanden ist.
Wichtigkeit der Wohnsituation für die Jugend
Die Wohnsituation beeinflusst, wo junge Menschen studieren und ihre berufliche Zukunft sehen. Über die Hälfte der Befragten glaubt, dass bezahlbare Wohnangebote dazu beitragen, dass mehr junge Menschen in Deutschland bleiben, was potenziell auch die Bindung an Unternehmen stärkt.