
Berufsweltenbummler Podcast
Wiebke Hillen & Analena Fritsch
Beschreibung
Trotzdem fehlt es vielerorts an Nachwuchs- und Fachkräften. Was machen die Unternehmen, um junge Menschen für sich zu begeistern? Was erwarten Jugendliche von ihren Arbeitgebern? Wie gut sind die Ausbildungschancen und wer wird eigentlich genau gesucht?
Diese und weitere Themen rund um die Berufe, das Arbeiten und das Recruiting in der Branche besprechen Wiebke Hillen und Analena Fritsch vom Karriere- und Nachwuchsportal „Berufswelten Energie & Wasser“.
Immer mit dabei: Personaler*innen, Mitarbeitende, Auszubildende sowie andere Gäste aus der Energie- und Wasserwirtschaft.
Die Podcast-Hosts:
Wiebke Hillen hat als Content-Marketing-Managerin für die Berufswelten Energie & Wasser und Redakteurin für die Fachzeitschrift DVGW energie | wasser-praxis die Branche im Blick. Immer auf der Suche nach neuen Ideen und Inspiration im Bereich Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung findet sie als Podcast-Host die richtigen Gesprächspartner*innen und Themen für die nächste Folge.
Analena Fritsch vereint als Social-Media- und Content-Marketing-Managerin für die Berufswelten Energie & Wasser gleich zwei wichtige Aufgaben in sich: junge Menschen für die Karrieremöglichkeiten der Energie- und Wasserwirtschaft zu begeistern und Branchenunternehmen bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung zu unterstützen.
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Impressum: https://berufswelten-energie-wasser.de/impressum/
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Newsletter: https://berufswelten-energie-wasser.de/newsletter/
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Azubis gewinnen und langfristig binden
Die Bedeutung einer guten Ausbildung
Eine erfolgreiche Ausbildung zeigt sich in der Loyalität der Auszubildenden gegenüber dem Unternehmen. Dr. Nicole Sträfling vom Institut der Deutschen Wirtschaft betont, dass viele Auszubildende, die bleiben und vielleicht selbst zu Ausbildern werden, ein Zeichen für eine hochwertige Ausbildung sind.
Rolle der AusbilderInnen
AusbilderInnen sind entscheidend für die Entwicklung junger Talente. Sie müssen sowohl fachliche Anleitung bieten als auch persönliche Unterstützung leisten. Weiterbildung und die Berücksichtigung von Feedback sind essenziell, um diese verantwortungsvolle Rolle effektiv zu erfüllen.
Tipps für Ausbildungsmarketing
Authentizität ist der Schlüssel im Ausbildungsmarketing. Unternehmen sollten zeigen, was die Ausbildung tatsächlich beinhaltet, um Talente zu gewinnen. Das Netzwerk Q bietet Selbstchecks und Materialien, um AusbilderInnen bei der Verbesserung ihrer Marketingstrategien zu helfen.
Unterstützungsangebote des Netzwerks Q
Das Netzwerk Q stellt verschiedene Praxismaterialien, E-Learnings und Workshops zur Verfügung, die speziell auf die Bedürfnisse von AusbilderInnen abgestimmt sind. Diese Formate fördern den Austausch und das Lernen untereinander.
Fehler im Recruiting vermeiden
Ein häufiges No-Go im Recruiting ist das Versäumnis, Rückmeldungen zu Bewerbungen zu geben. Authentizität und klare Kommunikation sind entscheidend, um die Erwartungen der Auszubildenden zu erfüllen und langfristige Bindungen aufzubauen.
Die Candidate Journey optimieren
Die Candidate Journey umfasst mehrere Phasen, angefangen bei der Ansprache potenzieller Auszubildender bis hin zum Onboarding und der Bindung. Unternehmen sollten hier proaktive Maßnahmen ergreifen, um das Interesse zu wecken und eine positive Erfahrung zu schaffen.
Wichtigkeit von Kommunikation
Eine offene und strukturierte Kommunikation zwischen AusbilderInnen und Auszubildenden fördert das Verständnis und die Bindung. Regelmäßige Rückmeldungen und das Klären von Erwartungen sind entscheidend für eine erfolgreiche Ausbildung.

Raus in die Welt: Auslandspraktika für Azubis
Mut zum Auslandsaufenthalt
Eva Leitner ermutigt Zuhörer, ein Auslandssemester zu wagen, da es eine bereichernde Erfahrung ist. Sie berichtet von ihrem Aufenthalt in Helsinki während ihres dualen Studiums bei den Stadtwerken Potsdam.
Chancen für Auszubildende
Die Stadtwerke Potsdam bieten Auszubildenden und Dualstudierenden die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum zu absolvieren, um interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln. Dies soll jungen Menschen helfen, über den eigenen Tellerrand zu schauen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Voraussetzungen und Organisation
Für die Teilnahme an einem Auslandspraktikum sind gute schulische Leistungen erforderlich. Die Stadtwerke unterstützen die Planung und Organisation, wobei Eigeninitiative von den Studierenden erwartet wird. Der Bewerbungsprozess ist klar strukturiert und umfasst verschiedene Fristen.
Erfahrungen vor Ort
Eva schildert ihre positiven Erlebnisse in Helsinki, von der Orientierung mit anderen Austauschstudierenden bis hin zu praxisorientierten Unterrichtsmethoden an der Hochschule. Die Integration in die Freizeitgestaltung und die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen, waren ebenfalls prägend.
Vor- und Nachteile
Die Herausforderungen eines Auslandsaufenthaltes liegen vor allem in der Eigenverantwortung und der finanziellen Planung. Dennoch erhält man durch Unternehmensunterstützung und Erasmus-Förderung wertvolle Hilfe.
Tipps für zukünftige Teilnehmer
Eva und Nicole empfehlen, den Mut zu haben, ein Auslandspraktikum zu wagen, und betonen den langfristigen Mehrwert für die persönliche und berufliche Entwicklung.

Ausbildung im Wandel: Chancen und Grenzen von KI
Schwerpunkt Menschlichkeit und Leitlinien
In der Diskussion wird betont, dass KI nie den Menschen ersetzt und im Vordergrund steht, wie Mitarbeitende KI sinnvoll nutzen können. Eine EU-basierte Richtlinie dient als Rahmen, der Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit betont. MVV will Ausbildungsinhalte zeitgemäß gestalten und den Lernenden grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit KI vermitteln, ohne rechtliche oder ethische Standards zu verletzen.
Umsetzung und Praxis in der Ausbildung
MVV setzt auf ein internes Team, externe IT-Unterstützung und maßgeschneiderte Schulungen. Neben Basisschulungen gibt es eine gezielte Prompting-Schulung, Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit Daten und den Aufbau eigener, geschützter KI-Umgebungen. Nicht jeder Azubi muss KI nutzen, der Zugang erfolgt aber in einer kontrollierten Umgebung.
Chancen, Anwendungen und Risiken
KI ermöglicht individuelle Förderung, Prüfungsvorbereitung und effizienteres Lernen, etwa durch eigene Lerncoach-Agenten oder virtuelle Übungen. Gleichzeitig werden Datenschutz, Missbrauchsrisiken und die Bedeutung menschlicher Interaktion hervorgehoben. Die Vermittlung von Medienkompetenz soll Schülerinnen und Azubis vor Gefahren schützen und verantwortungsvollen Umgang fördern.
Ausblick und Empfehlungen
Es gibt großes Optimierungspotenzial, etwa durch interne Lernplattformen und weiterentwickelte Agenten. Die Teams arbeiten daran, Lernprozesse weiter zu automatisieren, ohne den menschlichen Kontakt zu vernachlässigen. Als Tipp gilt: mutig starten, Schulungen anbieten und Mitarbeitende individuell abholen, um eine gemeinsame KI-Nutzung zu ermöglichen.