pwc steuern + recht - aktuelle Steuernachrichten für Unternehmen
Podcast
de

pwc steuern + recht - aktuelle Steuernachrichten für Unternehmen

PwC

Beschreibung

Beiträge rund um Steuern von A bis Z, Informationen über Wachstumsmärkte in Europa und Asien und Kommentierungen zu aktuellen Urteilen des Europäischen Gerichtshofs bilden den Schwerpunkt von pwc steuern + recht, den aktuellen Steuernachrichten für Unternehmen. Der pwc steuern + recht Podcast übersetzt alle 2 Wochen Steuerkauderwelsch in hörerfreundliche Beiträge. Er stellt wertvolle Informationen zu ausgewählten Steuerthemen nutzerfreundlich aufbereitet zur Verfügung. Erläuterungen und Tipps stützen sich auf das nationale und internationale Know-How der PwC Fachleute.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#419 – Societas Europaea I Erbfallkostenpauschale

31.08.2026

Beendigung der Umgehung der Mitbestimmung durch Vorrats-SE

Die Bundesregierung plant, die Nutzung von Vorrats-Societas Europaea (SE) zur Umgehung des deutschen Mitbestimmungsrechts zu beenden. Unternehmen sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen, da noch keine konkreten Gesetzesentwürfe vorliegen. Die Attraktivität der SE für Arbeitnehmerbeteiligungen beruht darauf, dass das europäische Modell nicht direkt den deutschen Mitbestimmungsgesetzen folgt.

Rechtslage und Handlungsbedarf für Unternehmen

Unternehmen, die eine SE-Struktur planen, müssen klären, ob die Vorrats-SE notwendig ist und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Eine Gesamtbetrachtung von Gesellschafts-, Arbeits- und Steuerrecht ist erforderlich. Zudem sollte die Möglichkeit eines Formwechsels in Betracht gezogen werden, da alternative Modelle weniger von Mitbestimmungsrechten betroffen sind.

Erbfallkostenpauschale für Vermächtnisnehmer

Ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs bestätigt, dass Vermächtnisnehmer die volle Erbfallkostenpauschale in Anspruch nehmen können, unabhängig davon, ob andere Erben nicht der deutschen Besteuerung unterliegen. Dies ist entscheidend für unbeschränkt steuerpflichtige Erwerber, die den gesamten Pauschbetrag beanspruchen dürfen.

Beendigung der Umgehung der Mitbestimmung durch Vorrats-SE

Die Bundesregierung plant, die Nutzung von Vorrats-Societas Europaea (SE) zur Umgehung des deutschen Mitbestimmungsrechts zu beenden. Unternehmen sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen, da noch keine konkreten Gesetzesentwürfe vorliegen. Die Attraktivität der SE für Arbeitnehmerbeteiligungen beruht darauf, dass das europäische Modell nicht direkt den deutschen Mitbestimmungsgesetzen folgt.

Rechtslage und Handlungsbedarf für Unternehmen

Unternehmen, die eine SE-Struktur planen, müssen klären, ob die Vorrats-SE notwendig ist und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Eine Gesamtbetrachtung von Gesellschafts-, Arbeits- und Steuerrecht ist erforderlich. Zudem sollte die Möglichkeit eines Formwechsels in Betracht gezogen werden, da alternative Modelle weniger von Mitbestimmungsrechten betroffen sind.

Erbfallkostenpauschale für Vermächtnisnehmer

Ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs bestätigt, dass Vermächtnisnehmer die volle Erbfallkostenpauschale in Anspruch nehmen können, unabhängig davon, ob andere Erben nicht der deutschen Besteuerung unterliegen. Dies ist entscheidend für unbeschränkt steuerpflichtige Erwerber, die den gesamten Pauschbetrag beanspruchen dürfen.

#418 – KRITIS-Dachgesetz | KI-Bedrohungen

17.08.2026

Einführung in das Kritis-Dachgesetz

In der 418. Episode wird das Kritis-Dachgesetz behandelt, das als Reaktion auf die steigenden Bedrohungen kritischer Infrastrukturen eingeführt wurde. Es adressiert physische Resilienz, KI-Bedrohungen und Haftung für Infrastrukturbetreiber.

Hintergrund und Notwendigkeit des Gesetzes

Das Gesetz reagiert auf hybride Bedrohungen, geopolitische Spannungen und Naturkatastrophen, die den Schutz kritischer Infrastrukturen zu einer rechtlichen und strategischen Aufgabe machen.

Integration europäischer Richtlinien

Das Kritis-Dachgesetz setzt die CER-Richtlinie um und ergänzt bestehende IT-Sicherheitsregelungen, um einen umfassenden Schutzrahmen zu schaffen.

Betreiberpflichten und Risikoanalysen

Betreiber kritischer Anlagen müssen sich registrieren, Risikoanalysen durchführen und Resilienzmaßnahmen umsetzen, um Ausfälle zu verhindern.

Regulierung und Meldepflichten

Das Gesetz legt detaillierte Meldepflichten bei sicherheitsrelevanten Vorfällen fest, um schnelle Reaktionen zu ermöglichen. Verzögerungen können zu hohen Bußgeldern führen.

Rolle der Künstlichen Intelligenz

KI birgt sowohl Bedrohungen als auch Chancen für die Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Der verantwortungsvolle Einsatz erfordert klare regulatorische Vorgaben.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Das Kritis-Dachgesetz stellt einen wichtigen Schritt zum Schutz kritischer Infrastrukturen dar. Unternehmen sollten ihre Sicherheits- und Krisenmanagementstrukturen anpassen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Einführung in das Kritis-Dachgesetz

In der 418. Episode wird das Kritis-Dachgesetz behandelt, das als Reaktion auf die steigenden Bedrohungen kritischer Infrastrukturen eingeführt wurde. Es adressiert physische Resilienz, KI-Bedrohungen und Haftung für Infrastrukturbetreiber.

Hintergrund und Notwendigkeit des Gesetzes

Das Gesetz reagiert auf hybride Bedrohungen, geopolitische Spannungen und Naturkatastrophen, die den Schutz kritischer Infrastrukturen zu einer rechtlichen und strategischen Aufgabe machen.

Integration europäischer Richtlinien

Das Kritis-Dachgesetz setzt die CER-Richtlinie um und ergänzt bestehende IT-Sicherheitsregelungen, um einen umfassenden Schutzrahmen zu schaffen.

Betreiberpflichten und Risikoanalysen

Betreiber kritischer Anlagen müssen sich registrieren, Risikoanalysen durchführen und Resilienzmaßnahmen umsetzen, um Ausfälle zu verhindern.

Regulierung und Meldepflichten

Das Gesetz legt detaillierte Meldepflichten bei sicherheitsrelevanten Vorfällen fest, um schnelle Reaktionen zu ermöglichen. Verzögerungen können zu hohen Bußgeldern führen.

Rolle der Künstlichen Intelligenz

KI birgt sowohl Bedrohungen als auch Chancen für die Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Der verantwortungsvolle Einsatz erfordert klare regulatorische Vorgaben.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Das Kritis-Dachgesetz stellt einen wichtigen Schritt zum Schutz kritischer Infrastrukturen dar. Unternehmen sollten ihre Sicherheits- und Krisenmanagementstrukturen anpassen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

#417 – Country-by-Country Reporting I Diensträder

04.08.2026

EU Public Country by Country Reporting

Das EU Public Country by Country Reporting führt zu einem bedeutenden Wandel in der steuerlichen Transparenz, indem multinationale Unternehmen verpflichtet werden, länderbezogene Ertragssteuerinformationen öffentlich darzulegen. Die Richtlinie, die im Dezember 2021 in Kraft trat, zielt darauf ab, die Steuertransparenz für Großkonzerne zu erhöhen und sieht vor, dass die Berichterstattung in festgelegten Datenformaten bis zu zwölf Monate nach dem Geschäftsjahresende veröffentlicht wird.

Umsetzung in Deutschland

In Deutschland müssen Unternehmen die neuen Berichtspflichten für das Wirtschaftsjahr 2025 umsetzen. Dabei ist die Geschäftsführung für die fristgerechte und korrekte Erstellung des Reports verantwortlich, während Verstöße mit hohen Bußgeldern geahndet werden können.

Internationale Entwicklungen

Außerhalb der EU gewinnen ähnliche Transparenzanforderungen an Bedeutung, wie beispielsweise in Australien. Unternehmen sollten sich zeitnah auf die neuen Anforderungen einstellen und ihre internen Prozesse anpassen.

Dienstfahrräder und E-Bikes

Die Überlassung von Elektrofahrrädern an Mitarbeitende ist lohnsteuerpflichtig, sofern sie als Kraftfahrzeuge gelten. Die lohnsteuerliche Bewertung erfolgt in der Regel über die Ein-Prozent-Regelung oder die Fahrtenbuchmethode. Gehaltsumwandlungsmodelle werden häufig genutzt, um die Bereitstellung steuerlich zu optimieren.

Fazit und Empfehlungen

Für eine optimale steuerliche Gestaltung von Fahrradkonzepten ist es entscheidend, ob das Elektrofahrrad als Kraftfahrzeug gilt. Unternehmen sollten rechtzeitig ihre Mobilitätsangebote strukturieren, um Steuervergünstigungen zu nutzen und Rechtssicherheit in der Lohnabrechnung zu gewährleisten.

EU Public Country by Country Reporting

Das EU Public Country by Country Reporting führt zu einem bedeutenden Wandel in der steuerlichen Transparenz, indem multinationale Unternehmen verpflichtet werden, länderbezogene Ertragssteuerinformationen öffentlich darzulegen. Die Richtlinie, die im Dezember 2021 in Kraft trat, zielt darauf ab, die Steuertransparenz für Großkonzerne zu erhöhen und sieht vor, dass die Berichterstattung in festgelegten Datenformaten bis zu zwölf Monate nach dem Geschäftsjahresende veröffentlicht wird.

Umsetzung in Deutschland

In Deutschland müssen Unternehmen die neuen Berichtspflichten für das Wirtschaftsjahr 2025 umsetzen. Dabei ist die Geschäftsführung für die fristgerechte und korrekte Erstellung des Reports verantwortlich, während Verstöße mit hohen Bußgeldern geahndet werden können.

Internationale Entwicklungen

Außerhalb der EU gewinnen ähnliche Transparenzanforderungen an Bedeutung, wie beispielsweise in Australien. Unternehmen sollten sich zeitnah auf die neuen Anforderungen einstellen und ihre internen Prozesse anpassen.

Dienstfahrräder und E-Bikes

Die Überlassung von Elektrofahrrädern an Mitarbeitende ist lohnsteuerpflichtig, sofern sie als Kraftfahrzeuge gelten. Die lohnsteuerliche Bewertung erfolgt in der Regel über die Ein-Prozent-Regelung oder die Fahrtenbuchmethode. Gehaltsumwandlungsmodelle werden häufig genutzt, um die Bereitstellung steuerlich zu optimieren.

Fazit und Empfehlungen

Für eine optimale steuerliche Gestaltung von Fahrradkonzepten ist es entscheidend, ob das Elektrofahrrad als Kraftfahrzeug gilt. Unternehmen sollten rechtzeitig ihre Mobilitätsangebote strukturieren, um Steuervergünstigungen zu nutzen und Rechtssicherheit in der Lohnabrechnung zu gewährleisten.