moderneREGIONAL-Podcast – Gespräche zur Baukunst des 20. Jahrhunderts
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moderneREGIONAL-Podcast – Gespräche zur Baukunst des 20. Jahrhunderts

Karin Berkemann

Beschreibung

Bei moderneREGIONAL dreht sich alles um die Architekturmoderne. Im Podcast ist Raum für vertiefende Gespräche mit Zeitzeug:innen, Forscher:innen und Vermittler:innen zur Baukultur des 20. Jahrhunderts.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

mR-Podcast 20: Baukultur digital vermitteln

28.06.2026

Einführung und Gesprächspartner

Im Podcast spricht Karen Bergmann mit Torit Fröbe, einer Architekturhistorikerin, über innovative Ansätze zur Vermittlung von Baukultur im digitalen Raum. Fröbe hebt hervor, dass sie einen liebevollen Blick auf Alltagsarchitektur entwickelt hat, indem sie Bausünden neu interpretiert.

Persönlicher Werdegang

Fröbe beschreibt ihren Weg von der klassischen Architekturgeschichte hin zu einem kreativeren Ansatz, der die Schönheit von vermeintlich hässlichen Bauwerken betont. Ihr Interesse an Alltagsarchitektur hat sich über die Jahre entwickelt und ist durch ihre Erfahrungen an der Universität geprägt worden.

Online-Akademie für baukulturelle Bildung

Fröbe stellt ihre Online-Akademie vor, die darauf abzielt, baukulturelle Bildung für Lehrkräfte und Interessierte zugänglicher zu machen. Sie betont, dass die vorhandenen Lehrpläne viele baukulturelle Themen beinhalten, jedoch oft nicht in der Praxis umgesetzt werden.

Herausforderungen in der Bildung

Ein zentrales Problem, das Fröbe anspricht, ist die mangelnde Ausbildung von Lehrkräften im Bereich Baukultur. Sie fordert eine stärkere Einbeziehung der Lehrkräfte in die baukulturelle Bildung, um ein größeres Bewusstsein für die gebaute Umwelt zu schaffen.

Praktische Ansätze und Herausforderungen

Fröbe erläutert, dass es wichtig ist, praktische und niedrigschwellige Ansätze zu entwickeln, um das Interesse an Architektur zu wecken. Sie nennt Beispiele wie die Sensibilisierung für die gebaute Umwelt und die Herausforderung, alltägliche Wege neu zu entdecken.

Perspektiven für die Zukunft

Fröbe äußert den Wunsch, baukulturelle Bildung als festen Bestandteil der Allgemeinbildung zu etablieren und die Vielfalt der Baukultur zu fördern. Sie möchte ein fächerübergreifendes Lernen ermöglichen, das alle Altersgruppen anspricht und die Beziehung zur gebauten Umwelt stärkt.

Einführung und Gesprächspartner

Im Podcast spricht Karen Bergmann mit Torit Fröbe, einer Architekturhistorikerin, über innovative Ansätze zur Vermittlung von Baukultur im digitalen Raum. Fröbe hebt hervor, dass sie einen liebevollen Blick auf Alltagsarchitektur entwickelt hat, indem sie Bausünden neu interpretiert.

Persönlicher Werdegang

Fröbe beschreibt ihren Weg von der klassischen Architekturgeschichte hin zu einem kreativeren Ansatz, der die Schönheit von vermeintlich hässlichen Bauwerken betont. Ihr Interesse an Alltagsarchitektur hat sich über die Jahre entwickelt und ist durch ihre Erfahrungen an der Universität geprägt worden.

Online-Akademie für baukulturelle Bildung

Fröbe stellt ihre Online-Akademie vor, die darauf abzielt, baukulturelle Bildung für Lehrkräfte und Interessierte zugänglicher zu machen. Sie betont, dass die vorhandenen Lehrpläne viele baukulturelle Themen beinhalten, jedoch oft nicht in der Praxis umgesetzt werden.

Herausforderungen in der Bildung

Ein zentrales Problem, das Fröbe anspricht, ist die mangelnde Ausbildung von Lehrkräften im Bereich Baukultur. Sie fordert eine stärkere Einbeziehung der Lehrkräfte in die baukulturelle Bildung, um ein größeres Bewusstsein für die gebaute Umwelt zu schaffen.

Praktische Ansätze und Herausforderungen

Fröbe erläutert, dass es wichtig ist, praktische und niedrigschwellige Ansätze zu entwickeln, um das Interesse an Architektur zu wecken. Sie nennt Beispiele wie die Sensibilisierung für die gebaute Umwelt und die Herausforderung, alltägliche Wege neu zu entdecken.

Perspektiven für die Zukunft

Fröbe äußert den Wunsch, baukulturelle Bildung als festen Bestandteil der Allgemeinbildung zu etablieren und die Vielfalt der Baukultur zu fördern. Sie möchte ein fächerübergreifendes Lernen ermöglichen, das alle Altersgruppen anspricht und die Beziehung zur gebauten Umwelt stärkt.

mR-Podcast 19: Wohin mit den Kirchen?

11.06.2026

Einführung und Themenankündigung

Karin Berkemann von der Anti-Agris-Allianz begrüßt die Zuhörer und führt in das Thema der Diskussion ein: die Zukunft von Kirchen und die neue Ausstellung im Dommuseum Fulda mit dem Titel "Aufbruch und Abbruch".

Die Ausstellung "Aufbruch und Abbruch" im Dommuseum Fulda

Die Ausstellung thematisiert die Kirchenbauten des Bistums Fulda seit 1946, die oft wenig Wertschätzung erfahren. Sie beleuchtet den Wandel der sakralen Landschaft und zeigt, wie viele moderne Kirchen durch Profanierung bedroht sind. Der Fokus liegt auf Geschichten des Aufbruchs, die aus der Zeit nach dem Krieg entstanden sind, sowie auf den Herausforderungen des Abbruchs.

Erhaltungswürdige Kirchen und ihre Bedeutung

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Kirchenarchitektur, von traditionellen bis hin zu innovativen Bauten. Sie thematisiert die Bedeutung der Kirchen als soziale Orte und kulturelles Erbe, und präsentiert Konzepte für die Weiternutzung profanierter Kirchen.

Baukultur NRW und der Leitfaden zur Nutzung von Kirchen

Felix Hemmers von Baukultur NRW spricht über den neuen Leitfaden zur Weiternutzung von Kirchen. Er betont die Notwendigkeit, Kirchen als gesellschaftliche Orte zu erhalten und innovative Nutzungskonzepte zu entwickeln, um die Identität der Gemeinden zu bewahren.

Gemeinschaftsorientierte Ansätze zur Weiternutzung

Die Diskussion hebt die Wichtigkeit der Einbindung der Gemeinden und der Schaffung von Kommunikationsstrukturen hervor, um die Nutzungskonzepte zu entwickeln und den Übergang von der liturgischen zur säkularen Nutzung zu erleichtern.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Teilnehmer erörtern die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Transformation von Kirchen ergeben. Es wird betont, dass sowohl die Erinnerung an die Geschichte der Bauten als auch die Entwicklung neuer Konzepte für die Zukunft entscheidend sind.

Einführung und Themenankündigung

Karin Berkemann von der Anti-Agris-Allianz begrüßt die Zuhörer und führt in das Thema der Diskussion ein: die Zukunft von Kirchen und die neue Ausstellung im Dommuseum Fulda mit dem Titel "Aufbruch und Abbruch".

Die Ausstellung "Aufbruch und Abbruch" im Dommuseum Fulda

Die Ausstellung thematisiert die Kirchenbauten des Bistums Fulda seit 1946, die oft wenig Wertschätzung erfahren. Sie beleuchtet den Wandel der sakralen Landschaft und zeigt, wie viele moderne Kirchen durch Profanierung bedroht sind. Der Fokus liegt auf Geschichten des Aufbruchs, die aus der Zeit nach dem Krieg entstanden sind, sowie auf den Herausforderungen des Abbruchs.

Erhaltungswürdige Kirchen und ihre Bedeutung

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Kirchenarchitektur, von traditionellen bis hin zu innovativen Bauten. Sie thematisiert die Bedeutung der Kirchen als soziale Orte und kulturelles Erbe, und präsentiert Konzepte für die Weiternutzung profanierter Kirchen.

Baukultur NRW und der Leitfaden zur Nutzung von Kirchen

Felix Hemmers von Baukultur NRW spricht über den neuen Leitfaden zur Weiternutzung von Kirchen. Er betont die Notwendigkeit, Kirchen als gesellschaftliche Orte zu erhalten und innovative Nutzungskonzepte zu entwickeln, um die Identität der Gemeinden zu bewahren.

Gemeinschaftsorientierte Ansätze zur Weiternutzung

Die Diskussion hebt die Wichtigkeit der Einbindung der Gemeinden und der Schaffung von Kommunikationsstrukturen hervor, um die Nutzungskonzepte zu entwickeln und den Übergang von der liturgischen zur säkularen Nutzung zu erleichtern.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Teilnehmer erörtern die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Transformation von Kirchen ergeben. Es wird betont, dass sowohl die Erinnerung an die Geschichte der Bauten als auch die Entwicklung neuer Konzepte für die Zukunft entscheidend sind.

mR-Podcast 18: Das Schwarzbuch als denkmalpolitischer Hebel

01.06.2026

Schwarzbuch als Spiegel der Denkmalschutzlage

Die Runde diskutiert das Schwarzbuch als Instrument, Verluste und Gefährdungen von Denkmälern sichtbar zu machen. Zentrale Beobachtung ist eine zunehmende Schwächung des Denkmalschutzes durch neue Gesetze, mangelndes öffentliches Bewusstsein und personalisierte Kapazitätsprobleme in unteren Behörden. Ziel ist eine fundierte Bilanz, die die Bedeutung von Kultur und Geschichte betont, ohne rein reaktiv zu handeln.

Datenlage, Ursachen und Ergebnisse

Es fehlen zentrale Listen, daher sammelte man Daten aus regionalen Quellen. Jede Erhebung zeigt: Verstöße, Vernachlässigung, Brand- und Vandalismusschäden sowie wirtschaftliche Unzumutbarkeit führen oft zum Verlust von Objekten. Die Meldungslage offenbart strukturelle Engpässe, personelle Unteräuffnung und langwierige Prüfprozesse, die Denkmale mittelbar gefährden. Das Schwarzbuch bündelt Bilanz, Ursachen und erste Handlungsoptionen.

Ausblick, Wirkung und Zusammenarbeit

Ergebnisse zeigen breite Resonanz in Öffentlichkeit und Fachwelt sowie Austausch mit Akteuren aus Architektur und Denkmalschutz. Kirchen, öffentliche Hand und Infrastruktur geraten als Themenkomplex in den Fokus, während eine stärkere Vernetzung mit anderen Kartierungen angestrebt wird. Die Initiative betont die Bedeutung von Kooperation, um Informationen zu bündeln, Debatten anzustoßen und Schutzstrategien weiterzuentwickeln.

Schwarzbuch als Spiegel der Denkmalschutzlage

Die Runde diskutiert das Schwarzbuch als Instrument, Verluste und Gefährdungen von Denkmälern sichtbar zu machen. Zentrale Beobachtung ist eine zunehmende Schwächung des Denkmalschutzes durch neue Gesetze, mangelndes öffentliches Bewusstsein und personalisierte Kapazitätsprobleme in unteren Behörden. Ziel ist eine fundierte Bilanz, die die Bedeutung von Kultur und Geschichte betont, ohne rein reaktiv zu handeln.

Datenlage, Ursachen und Ergebnisse

Es fehlen zentrale Listen, daher sammelte man Daten aus regionalen Quellen. Jede Erhebung zeigt: Verstöße, Vernachlässigung, Brand- und Vandalismusschäden sowie wirtschaftliche Unzumutbarkeit führen oft zum Verlust von Objekten. Die Meldungslage offenbart strukturelle Engpässe, personelle Unteräuffnung und langwierige Prüfprozesse, die Denkmale mittelbar gefährden. Das Schwarzbuch bündelt Bilanz, Ursachen und erste Handlungsoptionen.

Ausblick, Wirkung und Zusammenarbeit

Ergebnisse zeigen breite Resonanz in Öffentlichkeit und Fachwelt sowie Austausch mit Akteuren aus Architektur und Denkmalschutz. Kirchen, öffentliche Hand und Infrastruktur geraten als Themenkomplex in den Fokus, während eine stärkere Vernetzung mit anderen Kartierungen angestrebt wird. Die Initiative betont die Bedeutung von Kooperation, um Informationen zu bündeln, Debatten anzustoßen und Schutzstrategien weiterzuentwickeln.