P2P Cafe - Der P2P Kredite Talk mit Thomas Butz & Lars Wrobbel #123
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Ein Jahr Asterra: CLT-Häuser, drei Bankkonten und die Lehren aus Ventus #123
Ein gemeinsames Abenteuer
Thomas und Lars sprechen über ihre erste gemeinsame Reise zu Astera Estate, um das einjährige Bestehen der Firma zu feiern. Trotz des romantischen Klangs war die Reise ein arbeitsreiches Wochenende, bei dem sie viele Gespräche führten.
Über Astera Estate
Astera Estate hat in einem Jahr viel erreicht. Die Atmosphäre bei der Feier war familiär, und die Gründer waren mit ihren Familien anwesend. Es gab überraschend wenige Gäste, was die Veranstaltung eher wie ein Familienfest wirken ließ.
Die Umgebung und Bauprojekte
Die Reisenden besichtigten die Umgebung von Astera, die nur eine halbe Stunde von Riga entfernt liegt. Sie waren beeindruckt von den Baufortschritten und den modernen CLT-Holzhäusern, die schnell und effizient errichtet werden. Die Bauweise sorgt für gutes Raumklima und ist nachhaltig.
Investitionsüberlegungen
Thomas und Lars diskutieren ihre persönlichen Überlegungen zu Investitionen in Astera und die damit verbundenen Risiken. Sie betonen die Wichtigkeit von Transparenz und der richtigen Verträge, um sicherzustellen, dass es nicht zu Problemen wie bei anderen P2P-Plattformen kommt.
Der Fall Ventus
In Gesprächen mit Vertretern von Ventus thematisieren sie die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Plattform. Es wird über Restrukturierungsmaßnahmen diskutiert, um sicherzustellen, dass Investoren ihre Gelder zurückerhalten können. Die Risiken einer Insolvenz werden ebenfalls angesprochen.
Fazit und Ausblick
Der Besuch bei Astera war für Thomas und Lars aufschlussreich und hat ihre Ansichten zu Investitionen in Immobilienprojekte verändert. Sie sind gespannt auf die Entwicklungen bei Astera und Ventus und hoffen, dass die positiven Schritte fortgesetzt werden.

SAVY: Warum hier fast nie ein Kredit wirklich verloren geht #122
Einführung in die Plattform Savy
Im Podcast wird die litauische Plattform Savy vorgestellt, die seit 2014 existiert und sich auf P2P-Kredite und Crowdfunding spezialisiert hat. Mit 18.000 aktiven Anlegern und einem verwalteten Portfolio von rund 61 Millionen Euro bietet Savy Konsumentenkredite, hypothekarisch besicherte Kredite, Immobilienprojekte und Geschäftskredite an. Die Plattform ist von der Bank of Lithuania reguliert und bietet Zinssätze zwischen 6 und 30 Prozent.
CEO Audrius Jübzle und die Unternehmensphilosophie
Der CEO Audrius Jübzle, ein erfahrener Banker mit über 20 Jahren Erfahrung, erklärt, dass Savy eine Art Gemeinschaftsbank darstellt, die direkte Kredite zwischen Menschen ermöglicht. Savy legt großen Wert auf die Qualität der Kreditnehmer und hat einen strengen Auswahlprozess, der sicherstellt, dass nur 5% der Anträge angenommen werden.
Investorenfonds und Renditemodelle
Ein zentrales Thema ist der Investors Fund, der den Anlegern eine Art Solidaritätsfonds bietet. Anleger können eine Rendite von 9% erwarten, während ein Teil der Zinsen in den Fonds fließt, um bei Kreditausfällen abzusichern. Die Netto-Rendite für Konsumkredite liegt bei etwa 11-12%. Audrius betont die Effizienz des litauischen Rechtssystems, das hohe Rückzahlungsquoten gewährleistet.
Risiken und Diversifikation
Im Gespräch wird auf die Wichtigkeit der Diversifikation hingewiesen. Es wird empfohlen, mindestens 100 Kredite im Portfolio zu halten, um das Risiko zu minimieren. Die Plattform ermöglicht es, automatisierte Investitionen einzurichten, um die Diversifikation zu erleichtern.
Ausblick und zukünftige Entwicklungen
Abschließend wird besprochen, dass Savy plant, sich auch international zu positionieren und eine eigene E-Money-Institution zu gründen, um den Zugang für Anleger zu erleichtern. Die Plattform hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und scheint gut aufgestellt zu sein, um zukünftig zu wachsen.

Unser größtes P2P-Drama? Ventus Energy im Sanierungsverfahren #121
Einführung in die Situation mit Ventus Energy
Die Podcaster Thomas und Lars diskutieren die problematische Lage von Ventus Energy, in die sie investiert haben. Beide haben erhebliche Geldbeträge in die Plattform investiert, und die aktuelle Situation bringt Unsicherheit und finanzielle Sorgen mit sich.
Investitionsdetails und B2B-Portfolio
Lars hat 111.000 Euro in Ventus Energy investiert, was 6,7 Prozent seines B2B-Portfolios ausmacht. Thomas hat ebenfalls einen signifikanten Betrag investiert, jedoch weniger als Lars. Beide betonen, dass sie keine direkte Mitbestimmung oder Anteile an der operativen Gesellschaft haben, sondern nur über eine Partnergesellschaft beteiligt sind.
Hintergrund zu Ventus Energy
Ventus Energy wurde 2024 in Estland gegründet und bot hohe Zinsen auf Kredite an. Die Podcaster beschreiben das Unternehmen als vielversprechend, da es in reale Energieprojekte investierte. Ursprünglich war die Struktur des Unternehmens als stabil erachtet worden, doch seit Dezember 2025 gab es zunehmende Kritik und regulatorische Probleme.
Regulatorische Herausforderungen und BaFin-Eingriffe
Im Mai 2025 stellte die BaFin fest, dass Ventus Gelder ohne die erforderlichen Genehmigungen angenommen hatte. Dies führte zu einem Stopp aller Auszahlungen und zu einem möglichen Insolvenzverfahren. Die Podcaster erläutern, dass die Situation für Investoren ungewiss ist, und sie diskutieren die möglichen Konsequenzen.
Lehren aus der Situation
Beide Podcaster reflektieren über die Risiken von Investitionen in regulierte und unregulierte Plattformen. Sie ziehen Lehren aus ihren Erfahrungen, insbesondere in Bezug auf das regulatorische Risiko, und betonen die Wichtigkeit, die eigenen Investitionen zu diversifizieren und nicht übermäßig zu heben.
Ausblick und Handlungsempfehlungen
Für die Zukunft planen sie, ihre Investitionen in regulierte Plattformen zu erhöhen und vorsichtiger zu agieren. Sie raten den Zuhörern, sich über ihre Investitionen bewusst zu sein und realistische Erwartungen zu haben. Abschließend betonen sie, dass Geld zwar wichtig ist, aber nicht alles im Leben zählt.