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Naturnahe Lösungen

Nature and the city

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Unsere Siedlungen – werden sie wirklich grüner?

20.08.2026

Bedeutung des Außenraums

Die Architektin Claudia Acklin betont die Wichtigkeit, den Außenraum von Anfang an in die Planung von Siedlungen einzubeziehen. Eine zu späte Berücksichtigung kann Chancen verbauen und die Qualität des Lebensraums beeinträchtigen.

Politische Verantwortung

Die Politik spielt eine entscheidende Rolle in der Förderung grüner Siedlungen und muss sicherstellen, dass die Biodiversitätskrise nicht in den Hintergrund gedrängt wird.

Grüne Siedlungen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es bereits viele grüne Siedlungen, die von verschiedenen Akteuren wie Pensionskassen und Genossenschaften unterstützt werden. Es bleibt jedoch unklar, ob dies als Trend oder als langsamer Wandel zu betrachten ist.

Expertenmeinungen

Die Gäste Lena Wunderlin und Dietlind Harbrücker diskutieren die Entwicklung naturnaher Siedlungsgestaltungen und stellen fest, dass ein Bewusstsein für die Vorteile von Biodiversität bei Eigentümern und Investoren wächst.

Herausforderungen und Zukunft

Ein Hindernis für die Umsetzung naturnaher Projekte ist der Mangel an Wissen und klaren Strategien in der Immobilienbranche. Geduld und langfristige Planung sind unerlässlich, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen.

Aufklärung und Wertschätzung

Aufklärung über die Bedeutung von Biodiversität und naturnaher Gestaltung ist entscheidend, um Akzeptanz und Wertschätzung in der Gesellschaft zu fördern. Nur durch Verständnis kann eine echte Veränderung erreicht werden.

Bedeutung des Außenraums

Die Architektin Claudia Acklin betont die Wichtigkeit, den Außenraum von Anfang an in die Planung von Siedlungen einzubeziehen. Eine zu späte Berücksichtigung kann Chancen verbauen und die Qualität des Lebensraums beeinträchtigen.

Politische Verantwortung

Die Politik spielt eine entscheidende Rolle in der Förderung grüner Siedlungen und muss sicherstellen, dass die Biodiversitätskrise nicht in den Hintergrund gedrängt wird.

Grüne Siedlungen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es bereits viele grüne Siedlungen, die von verschiedenen Akteuren wie Pensionskassen und Genossenschaften unterstützt werden. Es bleibt jedoch unklar, ob dies als Trend oder als langsamer Wandel zu betrachten ist.

Expertenmeinungen

Die Gäste Lena Wunderlin und Dietlind Harbrücker diskutieren die Entwicklung naturnaher Siedlungsgestaltungen und stellen fest, dass ein Bewusstsein für die Vorteile von Biodiversität bei Eigentümern und Investoren wächst.

Herausforderungen und Zukunft

Ein Hindernis für die Umsetzung naturnaher Projekte ist der Mangel an Wissen und klaren Strategien in der Immobilienbranche. Geduld und langfristige Planung sind unerlässlich, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen.

Aufklärung und Wertschätzung

Aufklärung über die Bedeutung von Biodiversität und naturnaher Gestaltung ist entscheidend, um Akzeptanz und Wertschätzung in der Gesellschaft zu fördern. Nur durch Verständnis kann eine echte Veränderung erreicht werden.

Grünes Gallustal – ein Verein und eine Stadt machen vorwärts

25.06.2026

Stadtentwicklung und Begrünung in St. Gallen

In St. Gallen lebt 60% der Bevölkerung auf 40% des Raumes, was zu einem eingeschränkten Zugang zu Freiräumen führt. Das Projekt "Grünes Gallustal" zielt darauf ab, die Stadt zu begrünen und die Lebensqualität zu verbessern. Dabei hat die Zivilgesellschaft, unterstützt von Experten, ein umfassendes Konzept entwickelt, das von der Stadtregierung anerkannt wurde.

Verlust von Grünflächen und Hitzeproblematik

In den letzten 45 Jahren hat St. Gallen etwa 383 Fußballfelder an Grünflächen verloren, was zur Entstehung von Hitzeinseln führt. Das Projekt reagiert auf die Herausforderungen des Klimawandels, indem es Maßnahmen zur Verbesserung der Stadtnatur und zur Erhöhung der Biodiversität vorschlägt.

Soziale Gerechtigkeit und Zugänglichkeit

Die Planung berücksichtigt soziale Gerechtigkeit, indem sie sicherstellt, dass alle Bürger, einschließlich Kleinkinder und Senioren, Zugang zu Freiräumen haben. Es wird betont, dass viele Wohnlagen in der Talsohle nicht ausreichend mit hochwertigen Grünflächen erschlossen sind.

Entwicklung und Umsetzung des Projekts

Das Leitbild umfasst 14 Maßnahmen, die zusammen eine visionäre Strategie für eine lebenswertere Stadt darstellen. Der Grünkorridor ist eine zentrale Maßnahme, die bestehende Grünflächen vernetzen soll, um die Kühlung der Stadt zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.

Partizipation und Kommunikation

Die Initiative hat die Bevölkerung aktiv in den Prozess eingebunden, um Unterstützung zu gewinnen und den Austausch mit der Stadtregierung zu fördern. Durch visuelle Materialien und eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit wurde eine breite Akzeptanz erzielt.

Langfristige Vision und Herausforderungen

Das Projekt wird als langfristiges Vorhaben betrachtet, das sich über Generationen erstrecken wird. Es erfordert kontinuierliche Pflege und Engagement, um die gesteckten Ziele zu erreichen und die Stadt nachhaltig zu transformieren.

Stadtentwicklung und Begrünung in St. Gallen

In St. Gallen lebt 60% der Bevölkerung auf 40% des Raumes, was zu einem eingeschränkten Zugang zu Freiräumen führt. Das Projekt "Grünes Gallustal" zielt darauf ab, die Stadt zu begrünen und die Lebensqualität zu verbessern. Dabei hat die Zivilgesellschaft, unterstützt von Experten, ein umfassendes Konzept entwickelt, das von der Stadtregierung anerkannt wurde.

Verlust von Grünflächen und Hitzeproblematik

In den letzten 45 Jahren hat St. Gallen etwa 383 Fußballfelder an Grünflächen verloren, was zur Entstehung von Hitzeinseln führt. Das Projekt reagiert auf die Herausforderungen des Klimawandels, indem es Maßnahmen zur Verbesserung der Stadtnatur und zur Erhöhung der Biodiversität vorschlägt.

Soziale Gerechtigkeit und Zugänglichkeit

Die Planung berücksichtigt soziale Gerechtigkeit, indem sie sicherstellt, dass alle Bürger, einschließlich Kleinkinder und Senioren, Zugang zu Freiräumen haben. Es wird betont, dass viele Wohnlagen in der Talsohle nicht ausreichend mit hochwertigen Grünflächen erschlossen sind.

Entwicklung und Umsetzung des Projekts

Das Leitbild umfasst 14 Maßnahmen, die zusammen eine visionäre Strategie für eine lebenswertere Stadt darstellen. Der Grünkorridor ist eine zentrale Maßnahme, die bestehende Grünflächen vernetzen soll, um die Kühlung der Stadt zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.

Partizipation und Kommunikation

Die Initiative hat die Bevölkerung aktiv in den Prozess eingebunden, um Unterstützung zu gewinnen und den Austausch mit der Stadtregierung zu fördern. Durch visuelle Materialien und eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit wurde eine breite Akzeptanz erzielt.

Langfristige Vision und Herausforderungen

Das Projekt wird als langfristiges Vorhaben betrachtet, das sich über Generationen erstrecken wird. Es erfordert kontinuierliche Pflege und Engagement, um die gesteckten Ziele zu erreichen und die Stadt nachhaltig zu transformieren.

Wildnis in der Stadt – Mensch und Natur zuliebe

11.06.2026

Einführung und Thema Wildnis in der Stadt

Claudia Aklin begrüßt Eva Stengel, eine Kommunikatorin und Initiantin von Kampagnen, um über das Thema Wildnis in der Stadt und die Bedeutung heimischer Pflanzen für den Naturschutz zu sprechen.

Heimische Pflanzen und Naturschutz

Eva Stengel betont, dass heimische Pflanzen essenziell für den Naturschutz sind, da sie seit Jahrtausenden unter wechselnden Bedingungen überleben. Sie sind eng mit bestimmten Insekten verbunden, was die Notwendigkeit eines intakten Ökosystems unterstreicht.

Das Buchprojekt und Mini-Wildnis Kampagne

Stengel hat zusammen mit dem Ökologen Michael Altmoos ein Buch über Mini-Wildnisse geschrieben, das Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorstellt, die das Konzept der Wildnis im städtischen Raum umsetzen. Die Kampagne „Mini-Wildnis“ entstand aus der Beobachtung, wie Tiere in unordentlichen, natürlichen Lebensräumen gedeihen.

Beispiele für Mini-Wildnis-Projekte

Das Buch enthält Beispiele wie das Tiny Forest Projekt in Zürich und die Asphaltknackerinnen, die zeigen, wie kleine Flächen in städtischen Gebieten wiederbelebt werden können. Diese Projekte verdeutlichen die Resilienz der Natur.

Die Rolle der Natur im Leben der Menschen

Stengel hebt hervor, dass die Natur Platz braucht, um zu gedeihen, und dass viele Menschen die Vorteile von grünen, wilden Lebensräumen für ihre Lebensqualität und psychische Gesundheit schätzen.

Die Herausforderung der Zusammenarbeit mit Behörden

Die Zusammenarbeit mit kommunalen Ansprechpartnern ist unterschiedlich, abhängig von deren Interesse und Engagement für Naturschutzprojekte. Stengel betont, dass es wichtig ist, auf die richtigen Menschen zu treffen, um Fortschritte zu erzielen.

Zukunftspläne und weitere Buchprojekte

Stengel plant ein weiteres Buch über invasive Arten, um das Verständnis für diese Lebewesen zu fördern und deren Rolle im Ökosystem zu beleuchten. Sie hofft auf eine stärkere Vernetzung von Naturschutzinitiativen.

Einführung und Thema Wildnis in der Stadt

Claudia Aklin begrüßt Eva Stengel, eine Kommunikatorin und Initiantin von Kampagnen, um über das Thema Wildnis in der Stadt und die Bedeutung heimischer Pflanzen für den Naturschutz zu sprechen.

Heimische Pflanzen und Naturschutz

Eva Stengel betont, dass heimische Pflanzen essenziell für den Naturschutz sind, da sie seit Jahrtausenden unter wechselnden Bedingungen überleben. Sie sind eng mit bestimmten Insekten verbunden, was die Notwendigkeit eines intakten Ökosystems unterstreicht.

Das Buchprojekt und Mini-Wildnis Kampagne

Stengel hat zusammen mit dem Ökologen Michael Altmoos ein Buch über Mini-Wildnisse geschrieben, das Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorstellt, die das Konzept der Wildnis im städtischen Raum umsetzen. Die Kampagne „Mini-Wildnis“ entstand aus der Beobachtung, wie Tiere in unordentlichen, natürlichen Lebensräumen gedeihen.

Beispiele für Mini-Wildnis-Projekte

Das Buch enthält Beispiele wie das Tiny Forest Projekt in Zürich und die Asphaltknackerinnen, die zeigen, wie kleine Flächen in städtischen Gebieten wiederbelebt werden können. Diese Projekte verdeutlichen die Resilienz der Natur.

Die Rolle der Natur im Leben der Menschen

Stengel hebt hervor, dass die Natur Platz braucht, um zu gedeihen, und dass viele Menschen die Vorteile von grünen, wilden Lebensräumen für ihre Lebensqualität und psychische Gesundheit schätzen.

Die Herausforderung der Zusammenarbeit mit Behörden

Die Zusammenarbeit mit kommunalen Ansprechpartnern ist unterschiedlich, abhängig von deren Interesse und Engagement für Naturschutzprojekte. Stengel betont, dass es wichtig ist, auf die richtigen Menschen zu treffen, um Fortschritte zu erzielen.

Zukunftspläne und weitere Buchprojekte

Stengel plant ein weiteres Buch über invasive Arten, um das Verständnis für diese Lebewesen zu fördern und deren Rolle im Ökosystem zu beleuchten. Sie hofft auf eine stärkere Vernetzung von Naturschutzinitiativen.