Plötzlich Geld! ...?
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Plötzlich Geld! ...?

Michael Schulte

Beschreibung

Dieser Podcast richtet sich an Menschen, die erwartet oder unerwartet plötzlich eine sehr große Zahl auf ihrem Konto sehen (oder vielleicht auch nur davon träumen) und sich fragen: Was mache ich jetzt mit dem Geld? Finanzcoach Michael Schulte gibt Tipps und Informationen zur sinnvollen Geldanlage und erklärt die Idee der lebenslangen "Investmentrente" - ganz ohne Versicherung.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 75: Das Maerchen von Gold als sicherer Hafen

26.08.2026

Gold als sicherer Hafen?

Im Podcast wird die weit verbreitete Ansicht, dass Gold ein sicherer Hafen für Investitionen sei, in Frage gestellt. Finanzcoach Michael Schulte argumentiert, dass Gold aufgrund seiner hohen Volatilität und der langen Zeit, die Anleger benötigen, um Verluste auszugleichen, keineswegs als sichere Anlageform betrachtet werden kann.

Volatilität und Rendite von Gold

Schulte verweist auf die bemerkenswerte Schwankungsanfälligkeit des Goldpreises, der in diesem Jahr bereits einen Rückgang von 25% erlitten hat. Im Vergleich dazu zeigt er, dass Aktienfonds in der Regel deutlich stabilere Renditen bieten und langfristig überlegen sind.

Vergleich mit Aktienfonds

Der Podcast hebt hervor, dass Anleger, die in Aktien investieren, in der Regel eine deutlich höhere Rendite erzielen. Schulte nennt den DWS Akumula Fonds als Beispiel, der in einer ähnlichen Zeitspanne weniger Verlust und kürzere Erholungsphasen aufweist als Gold.

Langfristige Perspektiven

Statistiken belegen, dass Gold in den letzten 200 Jahren eine durchschnittliche Jahresrendite von nur 0,7% erzielt hat, während Aktien eine Nachinflationsrendite von etwa 7% erreicht haben. Schulte ermutigt die Zuhörer, auf Aktien zu setzen, anstatt in Gold zu investieren.

Schlussfolgerung

Michael Schulte schließt mit der Aufforderung, Gold als Anlageform zu meiden und stattdessen in defensive Aktienfonds zu investieren, die regelmäßige Dividenden ausschütten. Er sieht Gold mehr als spekulatives Spiel denn als ernsthafte Anlage.

Gold als sicherer Hafen?

Im Podcast wird die weit verbreitete Ansicht, dass Gold ein sicherer Hafen für Investitionen sei, in Frage gestellt. Finanzcoach Michael Schulte argumentiert, dass Gold aufgrund seiner hohen Volatilität und der langen Zeit, die Anleger benötigen, um Verluste auszugleichen, keineswegs als sichere Anlageform betrachtet werden kann.

Volatilität und Rendite von Gold

Schulte verweist auf die bemerkenswerte Schwankungsanfälligkeit des Goldpreises, der in diesem Jahr bereits einen Rückgang von 25% erlitten hat. Im Vergleich dazu zeigt er, dass Aktienfonds in der Regel deutlich stabilere Renditen bieten und langfristig überlegen sind.

Vergleich mit Aktienfonds

Der Podcast hebt hervor, dass Anleger, die in Aktien investieren, in der Regel eine deutlich höhere Rendite erzielen. Schulte nennt den DWS Akumula Fonds als Beispiel, der in einer ähnlichen Zeitspanne weniger Verlust und kürzere Erholungsphasen aufweist als Gold.

Langfristige Perspektiven

Statistiken belegen, dass Gold in den letzten 200 Jahren eine durchschnittliche Jahresrendite von nur 0,7% erzielt hat, während Aktien eine Nachinflationsrendite von etwa 7% erreicht haben. Schulte ermutigt die Zuhörer, auf Aktien zu setzen, anstatt in Gold zu investieren.

Schlussfolgerung

Michael Schulte schließt mit der Aufforderung, Gold als Anlageform zu meiden und stattdessen in defensive Aktienfonds zu investieren, die regelmäßige Dividenden ausschütten. Er sieht Gold mehr als spekulatives Spiel denn als ernsthafte Anlage.

Folge 74: Der Growth-Value-Shift

11.08.2026

Einführung in den Growth Value Shift

Der Growth Value Shift beschreibt die Rotation an den Aktienmärkten, wenn einst dominierende Aktien, insbesondere im KI-Sektor, Konkurrenz von traditionellen Unternehmen wie Banken und Industriefirmen bekommen. Der Finanzcoach Michael Schulte erklärt, dass diese Veränderung nicht neu ist und regelmäßig auftritt.

Marktanalyse und saisonale Trends

Schulte hebt hervor, dass die Sommermonate August und September oft mit Kurskorrekturen verbunden sind, was Anleger dazu veranlassen könnte, ihre Strategien zu überdenken. Traditionelle Finanzweisheiten wie "sell in May and go away" sind hier relevant.

Einfluss der Zinsen

Steigende Zinsen wirken sich negativ auf Wachstumsunternehmen aus, da sie oft auf Fremdkapital angewiesen sind. Sowohl die Kosten für Kredite als auch die Attraktivität von Anleihen steigen, was Anleger dazu veranlasst, von Aktien in Anleihen umzuschichten.

Bewertungen und Anlegererwartungen

Die hohen Bewertungen von Technologieunternehmen, insbesondere im KI-Bereich, könnten zu einer Überbewertung führen. Anleger haben hohe Erwartungen, und kleine negative Nachrichten können zu starken Kursrückgängen führen, was die Volatilität erhöht.

Strategische und taktische Ansätze

Schulte empfiehlt, zwischen strategischen und taktischen Ansätzen zu unterscheiden. Langfristige Anleger sollten ruhig bleiben, während kurzfristige Anleger ihre Positionen anpassen und gegebenenfalls Gewinne realisieren sollten, um sich auf mögliche Rücksetzer vorzubereiten.

Fazit

Der Growth Value Shift ist ein natürlicher Bestandteil des Marktes. Anleger sollten informiert und vorbereitet sein, um sowohl strategisch als auch taktisch zu handeln, und dabei Ruhe bewahren, unabhängig von den aktuellen Marktbedingungen.

Einführung in den Growth Value Shift

Der Growth Value Shift beschreibt die Rotation an den Aktienmärkten, wenn einst dominierende Aktien, insbesondere im KI-Sektor, Konkurrenz von traditionellen Unternehmen wie Banken und Industriefirmen bekommen. Der Finanzcoach Michael Schulte erklärt, dass diese Veränderung nicht neu ist und regelmäßig auftritt.

Marktanalyse und saisonale Trends

Schulte hebt hervor, dass die Sommermonate August und September oft mit Kurskorrekturen verbunden sind, was Anleger dazu veranlassen könnte, ihre Strategien zu überdenken. Traditionelle Finanzweisheiten wie "sell in May and go away" sind hier relevant.

Einfluss der Zinsen

Steigende Zinsen wirken sich negativ auf Wachstumsunternehmen aus, da sie oft auf Fremdkapital angewiesen sind. Sowohl die Kosten für Kredite als auch die Attraktivität von Anleihen steigen, was Anleger dazu veranlasst, von Aktien in Anleihen umzuschichten.

Bewertungen und Anlegererwartungen

Die hohen Bewertungen von Technologieunternehmen, insbesondere im KI-Bereich, könnten zu einer Überbewertung führen. Anleger haben hohe Erwartungen, und kleine negative Nachrichten können zu starken Kursrückgängen führen, was die Volatilität erhöht.

Strategische und taktische Ansätze

Schulte empfiehlt, zwischen strategischen und taktischen Ansätzen zu unterscheiden. Langfristige Anleger sollten ruhig bleiben, während kurzfristige Anleger ihre Positionen anpassen und gegebenenfalls Gewinne realisieren sollten, um sich auf mögliche Rücksetzer vorzubereiten.

Fazit

Der Growth Value Shift ist ein natürlicher Bestandteil des Marktes. Anleger sollten informiert und vorbereitet sein, um sowohl strategisch als auch taktisch zu handeln, und dabei Ruhe bewahren, unabhängig von den aktuellen Marktbedingungen.

Folge 73 - Kennen Sie KENFO?

25.07.2026

Einführung in den Kenfo

In dieser Episode wird der Kenfo, der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, vorgestellt. Michael Schulte erklärt, dass dieser Fonds im Jahr 2017 mit rund 25 Milliarden Euro gefüllt wurde, um die Endlagerung von Atommüll bis 2099 zu finanzieren. Der Kenfo wird oft übersehen, da er sich mit einem unangenehmen Thema beschäftigt, im Gegensatz zu populären Staatsfonds wie dem norwegischen.

Vergleich mit Altersvorsorgefonds

Schulte diskutiert die Möglichkeit, den Kenfo als Modell für zukünftige Altersvorsorgefonds zu nutzen. Er betont, dass der Kenfo bereits eine Erfolgsbilanz vorweisen kann und eine ähnliche Anlagestruktur wie Rentenversicherungen aufweist. Die Frage bleibt, wie die Bundesregierung in Zukunft Altersvorsorgefonds gestalten wird.

Anlagepolitik des Kenfo

Der Kenfo investiert defensiv, mit 30% in Aktien und 30% in illiquiden Anlagen. Schulte erklärt, dass diese Diversifikation dazu beiträgt, Risiken zu minimieren und stabile Erträge zu generieren. Die Verwaltung des Fonds wird von der erfahrenen Anlagemanagerin Anja Mikus geleitet, die zuvor bei großen Finanzinstituten tätig war.

Risiken und Chancen

Der Kenfo zeigt eine breite Streuung, was ihm hilft, in turbulenten Märkten stabil zu bleiben. Schulte warnt davor, dass die Politik möglicherweise nicht die richtigen Entscheidungen für die Verwaltung von Altersvorsorgefonds treffen könnte, und plädiert für die Einbindung von Fachleuten aus der Wirtschaft.

Schlussfolgerung und Aufruf zur Sensibilisierung

Schulte schließt die Episode mit dem Aufruf, das Thema Altersvorsorge ernst zu nehmen und sich aktiv damit auseinanderzusetzen, insbesondere in der Kommunikation mit der jüngeren Generation. Er ermutigt die Zuhörer, sich über die Entwicklung von Altersvorsorgefonds in den Medien zu informieren und sich für eine professionelle Verwaltung einzusetzen.

Einführung in den Kenfo

In dieser Episode wird der Kenfo, der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, vorgestellt. Michael Schulte erklärt, dass dieser Fonds im Jahr 2017 mit rund 25 Milliarden Euro gefüllt wurde, um die Endlagerung von Atommüll bis 2099 zu finanzieren. Der Kenfo wird oft übersehen, da er sich mit einem unangenehmen Thema beschäftigt, im Gegensatz zu populären Staatsfonds wie dem norwegischen.

Vergleich mit Altersvorsorgefonds

Schulte diskutiert die Möglichkeit, den Kenfo als Modell für zukünftige Altersvorsorgefonds zu nutzen. Er betont, dass der Kenfo bereits eine Erfolgsbilanz vorweisen kann und eine ähnliche Anlagestruktur wie Rentenversicherungen aufweist. Die Frage bleibt, wie die Bundesregierung in Zukunft Altersvorsorgefonds gestalten wird.

Anlagepolitik des Kenfo

Der Kenfo investiert defensiv, mit 30% in Aktien und 30% in illiquiden Anlagen. Schulte erklärt, dass diese Diversifikation dazu beiträgt, Risiken zu minimieren und stabile Erträge zu generieren. Die Verwaltung des Fonds wird von der erfahrenen Anlagemanagerin Anja Mikus geleitet, die zuvor bei großen Finanzinstituten tätig war.

Risiken und Chancen

Der Kenfo zeigt eine breite Streuung, was ihm hilft, in turbulenten Märkten stabil zu bleiben. Schulte warnt davor, dass die Politik möglicherweise nicht die richtigen Entscheidungen für die Verwaltung von Altersvorsorgefonds treffen könnte, und plädiert für die Einbindung von Fachleuten aus der Wirtschaft.

Schlussfolgerung und Aufruf zur Sensibilisierung

Schulte schließt die Episode mit dem Aufruf, das Thema Altersvorsorge ernst zu nehmen und sich aktiv damit auseinanderzusetzen, insbesondere in der Kommunikation mit der jüngeren Generation. Er ermutigt die Zuhörer, sich über die Entwicklung von Altersvorsorgefonds in den Medien zu informieren und sich für eine professionelle Verwaltung einzusetzen.