
Chancenreich
Kristina Quakulinsky
Beschreibung
Familienzuwachs: Aufregung, Freude, Sorge und Herausforderungen!
Welche Möglichkeiten zur Beratung, Unterstützung und Begleitung für (werdende) Familien gibt es in der Region Hannover? Was sind Frühe Hilfen eigentlich ganz konkret? Genau das findet das Koordinierungszentrum Frühe Hilfen – Frühe Chan-cen heraus. Kommt mit ins Chancenreich und lernt die Teams und Angebote aus der Region Hannover besser kennen.
„Chancenreich“ – ist ein Podcast der Region Hannover, Fachbereich Jugend, Ko-ordinierungszentrum Frühe Hilfen – Frühe Chancen.
An jedem letzten Freitag im Monat erscheint ein neuer Blick ins Chancenreich. Viel Spaß beim Entdecken und Reinlauschen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wenn das Elternsein überfordert: Hilfe vom Winnicott-Institut
Einführung in die Säuglingsambulanz
Die Säuglingsambulanz im Winnicott-Institut bietet Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren einen Raum, um Unterstützung bei Herausforderungen wie Schlafmangel und Regulationsstörungen zu erhalten. Hier wird ein kinderfreundliches Umfeld geschaffen, das nicht mit einem typischen Krankenhaus assoziiert wird.
Direkter Zugang zur Hilfe
Eltern können ohne Überweisung direkt einen Termin in der Ambulanz vereinbaren, in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Die ersten Gespräche helfen, die individuellen Bedürfnisse der Familien zu verstehen und zu entscheiden, ob weitere Termine oder Gruppenangebote notwendig sind.
Das Gruppenangebot „Sprosse“
Das neue Gruppenprogramm „Sprosse“ bietet einen entspannten Rahmen für Eltern, um Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu klären, ohne dass eine Diagnose erforderlich ist. Es soll den Austausch unter Eltern fördern und einen Raum für gemeinsames Spielen und Lernen schaffen.
Therapeutische Unterstützung
Für Familien mit stärkeren Herausforderungen gibt es auch therapeutische Gruppen und Einzelbehandlungen. Der Fokus liegt darauf, die verschiedenen Bedürfnisse der Familien zu verstehen und sie durch psycho-edukative Ansätze zu unterstützen.
Wichtigkeit der Gemeinschaft
Die Gruppensitzungen betonen den Wert des Austausches zwischen Eltern, um Solidarität und Gemeinschaft zu erleben. Dies kann dazu beitragen, die Herausforderungen der frühen Elternschaft zu bewältigen und Unterstützung zu finden.
Vielfalt der Angebote im Winnicott-Institut
Das Winnicott-Institut bietet nicht nur Unterstützung für Kleinkinder, sondern auch für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es ist eine umfassende Anlaufstelle für alle Altersgruppen, die Hilfe benötigen.

Hitze in der Schwangerschaft – Was tun?Neue Episode
Einführung in das Thema
Im Podcast wird das Thema Hitzebelastung in der Schwangerschaft behandelt. Kim spricht mit Silvia von der Hebamtszentrale der Region Hannover, die über die besonderen Herausforderungen und Risiken der Hitzebelastung für schwangere Frauen informiert.
Physiologische Grundlagen
Silvia erklärt, dass das Baby während der Schwangerschaft zusätzliche Wärme erzeugt, was den mütterlichen Organismus stärker belastet. Diese erhöhte Körpertemperatur kann in Kombination mit extremer Hitze von außen zu gesundheitlichen Problemen führen.
Wahrnehmung von Hitzestress
Schwangere Frauen können Hitzestress durch Symptome wie Müdigkeit und Konzentrationsstörungen wahrnehmen. Es ist wichtig, auf diese Signale zu achten und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den Körper abzukühlen.
Individuelle Unterschiede und Risikofaktoren
Die Empfindlichkeit gegenüber Hitze kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Studien zeigen, dass länger andauernde hohe Temperaturen das Risiko für Frühgeburten erhöhen können, wobei individuelle Faktoren eine Rolle spielen.
Praktische Tipps zur Hitzevermeidung
Zu den empfohlenen Maßnahmen gehört viel Trinken, das Meiden von direkter Mittagssonne und das Anpassen von Aktivitäten an kühlere Tageszeiten. Auch das Anfordern von Unterstützung im Familienumfeld wird betont.
Wichtigkeit der Sensibilisierung
Die Sensibilisierung für das Thema Hitzebelastung in der Schwangerschaft ist entscheidend. Schwangere sollten sich über Risiken informieren und gegebenenfalls ihre Hebamme oder Ärztin konsultieren.

Pränataldiagnostik – positiver Befund?
Beratungsangebote und Rollen
Zwei Organisationen bieten Unterstützung rund um Schwangerschaft und Pränataldiagnostik: eine Beratungsstelle für Schwangere und Paare sowie verlässliche Begleitung von Familien in den ersten Lebensjahren. Das Angebot umfasst Vor-Ort-Beratung, Fragen zur Diagnostik, Informationen und Begleitung bei Unsicherheiten im Entscheidungsprozess.
Pränataldiagnostik und Entscheidungsfreiheit
Bei Befunden oder dem Wunsch nach Informationen wird erläutert, welche Untersuchungen sinnvoll sein könnten. Wichtig ist, dass kein Zwang besteht; jede Person hat das Recht auf Nichtwissen. Entscheidungen erfordern Zeit, Abwägung von Für und Wider sowie Berücksichtigung persönlicher Werte und Lebensumstände.
Umgang mit Emotionen und Ambivalenz
Ein positiver Befund löst oft Schock, Ängste und Fragen aus. Beratung nimmt Zeit, unterstützt beim Verarbeiten der Situation, fördert den Austausch zwischen Partnerinnen und Partnern und hilft, unterschiedliche Reaktionen zu verstehen. Ambivalenz wird als normal anerkannt und Raum für beide Seiten geschaffen.
Begleitung nach der Diagnose
Falls gewünscht, wird begleitet weitergearbeitet: Informationen zu Netzwerken, Frühförderung, Schule und späterer Unterstützung. Ziel ist es, eine tragfähige Entscheidung zu ermöglichen und den Alltag der Familie zu stabilisieren, unabhängig von der gewählten Option. Langfristige Begleitung und Vermittlung gehören zu den Angeboten dieser Beratung.