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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode – der politische Umsturz in den USA

30.07.2026

Einführung in den politischen Umsturz in den USA

Martin Kronauer erörtert in seinem Vortrag die tiefgreifenden politischen Veränderungen in den USA, die durch radikalisierten Neoliberalismus und die Make America Great Again-Bewegung initiiert werden. Er thematisiert die Rolle prominenter Tech-Milliardäre, die den Staat plündern, jedoch demokratische Kontrolle ablehnen.

Der Einfluss der Tech-Elite

Kronauer hebt hervor, dass die Aversion der Tech-Milliardäre gegen repräsentative Demokratie nicht gegen staatliches Handeln als solches gerichtet ist, sondern gegen dessen kontrollierende und einschränkende Funktionen. Diese Elite nutzt staatliche Ressourcen für ihre Geschäftsmodelle, während sie gleichzeitig Einflussnahme ablehnt.

Der amerikanische Traum und seine Widersprüche

Die MAGA-Bewegung, die in den sozialen und politischen Wurzeln der amerikanischen Gesellschaft verwurzelt ist, hält an einer idealisierten Version des amerikanischen Traums fest. Dies führt paradoxerweise dazu, dass viele Unterstützer Trumps trotz des Verlusts ihrer wirtschaftlichen Sicherheit an diesem Mythos festhalten.

Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

Kronauer analysiert aktuelle Ereignisse, wie die Widerstandshandlungen gegen die rabiaten Einsätze der ICE-Truppen und den Krieg gegen den Iran. Diese Entwicklungen werfen Fragen über die Stabilität und Zukunft der Trump-Anhängerschaft und deren Einfluss auf die politische Landschaft auf.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Abschließend reflektiert Kronauer über die Herausforderungen, die die demokratische Partei im Angesicht der Trump-Bewegung hat. Er warnt davor, dass die Spaltung in der Gesellschaft, die den Aufstieg Trumps begünstigt hat, nicht einfach überwunden werden kann.

Einführung in den politischen Umsturz in den USA

Martin Kronauer erörtert in seinem Vortrag die tiefgreifenden politischen Veränderungen in den USA, die durch radikalisierten Neoliberalismus und die Make America Great Again-Bewegung initiiert werden. Er thematisiert die Rolle prominenter Tech-Milliardäre, die den Staat plündern, jedoch demokratische Kontrolle ablehnen.

Der Einfluss der Tech-Elite

Kronauer hebt hervor, dass die Aversion der Tech-Milliardäre gegen repräsentative Demokratie nicht gegen staatliches Handeln als solches gerichtet ist, sondern gegen dessen kontrollierende und einschränkende Funktionen. Diese Elite nutzt staatliche Ressourcen für ihre Geschäftsmodelle, während sie gleichzeitig Einflussnahme ablehnt.

Der amerikanische Traum und seine Widersprüche

Die MAGA-Bewegung, die in den sozialen und politischen Wurzeln der amerikanischen Gesellschaft verwurzelt ist, hält an einer idealisierten Version des amerikanischen Traums fest. Dies führt paradoxerweise dazu, dass viele Unterstützer Trumps trotz des Verlusts ihrer wirtschaftlichen Sicherheit an diesem Mythos festhalten.

Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

Kronauer analysiert aktuelle Ereignisse, wie die Widerstandshandlungen gegen die rabiaten Einsätze der ICE-Truppen und den Krieg gegen den Iran. Diese Entwicklungen werfen Fragen über die Stabilität und Zukunft der Trump-Anhängerschaft und deren Einfluss auf die politische Landschaft auf.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Abschließend reflektiert Kronauer über die Herausforderungen, die die demokratische Partei im Angesicht der Trump-Bewegung hat. Er warnt davor, dass die Spaltung in der Gesellschaft, die den Aufstieg Trumps begünstigt hat, nicht einfach überwunden werden kann.

Graue Wölfe: Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland

23.07.2026

Entstehung der Grauen Wölfe

Die Bewegung der Grauen Wölfe, auch bekannt als Ülkücü-Bewegung, entstand Ende der 1930er Jahre in der Türkei und hat Wurzeln in vorhergehenden nationalistischen Bewegungen. Diese rechtsextreme Bewegung ist durch autoritäre, nationalistische und rassistische Ideologien geprägt und stellt eine der größten rechtsextremen Strukturen in Deutschland dar.

Ideologie und Feindbilder

Die Ideologie der Grauen Wölfe beinhaltet ein starkes Verschwörungsdenken und richtet sich gegen verschiedene Minderheiten, darunter Armenier, Juden, Kurden und den „Westen“. Diese Feindbilder sind eng mit der staatlichen Praxis in der Türkei verbunden, die Gewalt gegen Minderheiten legitimiert und propagiert.

Politische Rolle in der Türkei

Die Grauen Wölfe sind eng mit der türkischen Politik verbunden, insbesondere durch die Partei der nationalistischen Bewegung (MHP), die an Koalitionen teilnimmt. Die MHP versteht sich als staatsnahe Partei und hat eine lange Geschichte der Zusammenarbeit mit der extremen Rechten.

Verbreitung in Deutschland

Bereits in den 1970er Jahren bildeten sich MHP-Vereine in Deutschland. Die Türk-Föderation, ATIB und andere Dachverbände organisieren die türkisch-extreme Rechte, wobei die Türk-Föderation als die größte gilt. Diese Organisationen ermöglichen eine breitere Mobilisierung und Integration von Mitgliedern, auch außerhalb des extremen Spektrums.

Militante Strukturen

Neben den Dachverbänden gibt es ein militantes Spektrum von etwa 2.000 Personen, die gewalttätige Aktionen vorbereiten und sich in informellen Netzwerken organisieren. Diese Gruppen sind oft unbemerkt geblieben, was ein ernsthaftes Problem darstellt, da ihre Gewaltbereitschaft zunimmt.

Schlussfolgerung

Die Grauen Wölfe und die MHP stellen eine kontinuierliche Bedrohung dar, die sowohl in der Türkei als auch in Deutschland verankert ist. Es ist wichtig, die Aktivitäten dieser Gruppen zu beobachten und zu dokumentieren, um der zunehmenden Gewalt und Einflussnahme entgegenzuwirken.

Entstehung der Grauen Wölfe

Die Bewegung der Grauen Wölfe, auch bekannt als Ülkücü-Bewegung, entstand Ende der 1930er Jahre in der Türkei und hat Wurzeln in vorhergehenden nationalistischen Bewegungen. Diese rechtsextreme Bewegung ist durch autoritäre, nationalistische und rassistische Ideologien geprägt und stellt eine der größten rechtsextremen Strukturen in Deutschland dar.

Ideologie und Feindbilder

Die Ideologie der Grauen Wölfe beinhaltet ein starkes Verschwörungsdenken und richtet sich gegen verschiedene Minderheiten, darunter Armenier, Juden, Kurden und den „Westen“. Diese Feindbilder sind eng mit der staatlichen Praxis in der Türkei verbunden, die Gewalt gegen Minderheiten legitimiert und propagiert.

Politische Rolle in der Türkei

Die Grauen Wölfe sind eng mit der türkischen Politik verbunden, insbesondere durch die Partei der nationalistischen Bewegung (MHP), die an Koalitionen teilnimmt. Die MHP versteht sich als staatsnahe Partei und hat eine lange Geschichte der Zusammenarbeit mit der extremen Rechten.

Verbreitung in Deutschland

Bereits in den 1970er Jahren bildeten sich MHP-Vereine in Deutschland. Die Türk-Föderation, ATIB und andere Dachverbände organisieren die türkisch-extreme Rechte, wobei die Türk-Föderation als die größte gilt. Diese Organisationen ermöglichen eine breitere Mobilisierung und Integration von Mitgliedern, auch außerhalb des extremen Spektrums.

Militante Strukturen

Neben den Dachverbänden gibt es ein militantes Spektrum von etwa 2.000 Personen, die gewalttätige Aktionen vorbereiten und sich in informellen Netzwerken organisieren. Diese Gruppen sind oft unbemerkt geblieben, was ein ernsthaftes Problem darstellt, da ihre Gewaltbereitschaft zunimmt.

Schlussfolgerung

Die Grauen Wölfe und die MHP stellen eine kontinuierliche Bedrohung dar, die sowohl in der Türkei als auch in Deutschland verankert ist. Es ist wichtig, die Aktivitäten dieser Gruppen zu beobachten und zu dokumentieren, um der zunehmenden Gewalt und Einflussnahme entgegenzuwirken.

Grenzregime und autoritäre Transformation

16.07.2026

Einleitung zum Grenzregime

Der Podcast behandelt die Entwicklungen des europäischen Grenzregimes, insbesondere seit 2018, und analysiert die autoritären Transformationen im Zusammenhang mit Migration und Grenzkontrolle. Sabine Hess, Professorin für Kulturanthropologie, beleuchtet die Dichotomie zwischen der Willkommenskultur für ukrainische Flüchtlinge und der militarisierten Abschreckung gegenüber Migranten aus dem globalen Süden und Osten.

Internalisierung der Grenze

Hess argumentiert, dass zur Analyse Europas auch die innergesellschaftlichen Auswirkungen der Grenzpolitik betrachtet werden müssen. Sie kritisiert, dass hochgerüstete Grenzen oft ineffektiv sind, jedoch als Instrumente zur rassistischen Infrastruktur und zur Förderung nationalautoritärer Tendenzen fungieren.

Entwicklungen seit 2018

Die Rückkehr zu einem autoritären Regieren zeigt sich in einer verstärkten Kriminalisierung von Migration und einem Abbau von Rechten. Das Mantra, dass sich die Ereignisse von 2015 nicht wiederholen dürfen, wird als zentraler Katalysator für diese Entwicklungen identifiziert.

Rechtsverstöße und Pushbacks

Ein Schwerpunkt liegt auf den verschiedenen Methoden, die zur Einschränkung des Zugangs zu Asyl und zur Kriminalisierung von Migranten eingesetzt werden, einschließlich Pushback-Praktiken und der Militarisierung der Grenzen.

Gesellschaftliche Auswirkungen

Hess beschreibt die Normalisierung von Gewalt und die Entmenschlichung von Migranten an den Grenzen. Sie betont, dass die Gesetzgebung zunehmend genutzt wird, um Rechte abzubauen und internationale Normen zu ignorieren, was zu einem Rückbau der Menschenrechtsinfrastruktur führt.

Schlussfolgerung

Die Diskussion endet mit einem Aufruf zur kritischen Auseinandersetzung mit den aktuellen Entwicklungen und der Notwendigkeit, die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Migrationspolitik zu reflektieren.

Einleitung zum Grenzregime

Der Podcast behandelt die Entwicklungen des europäischen Grenzregimes, insbesondere seit 2018, und analysiert die autoritären Transformationen im Zusammenhang mit Migration und Grenzkontrolle. Sabine Hess, Professorin für Kulturanthropologie, beleuchtet die Dichotomie zwischen der Willkommenskultur für ukrainische Flüchtlinge und der militarisierten Abschreckung gegenüber Migranten aus dem globalen Süden und Osten.

Internalisierung der Grenze

Hess argumentiert, dass zur Analyse Europas auch die innergesellschaftlichen Auswirkungen der Grenzpolitik betrachtet werden müssen. Sie kritisiert, dass hochgerüstete Grenzen oft ineffektiv sind, jedoch als Instrumente zur rassistischen Infrastruktur und zur Förderung nationalautoritärer Tendenzen fungieren.

Entwicklungen seit 2018

Die Rückkehr zu einem autoritären Regieren zeigt sich in einer verstärkten Kriminalisierung von Migration und einem Abbau von Rechten. Das Mantra, dass sich die Ereignisse von 2015 nicht wiederholen dürfen, wird als zentraler Katalysator für diese Entwicklungen identifiziert.

Rechtsverstöße und Pushbacks

Ein Schwerpunkt liegt auf den verschiedenen Methoden, die zur Einschränkung des Zugangs zu Asyl und zur Kriminalisierung von Migranten eingesetzt werden, einschließlich Pushback-Praktiken und der Militarisierung der Grenzen.

Gesellschaftliche Auswirkungen

Hess beschreibt die Normalisierung von Gewalt und die Entmenschlichung von Migranten an den Grenzen. Sie betont, dass die Gesetzgebung zunehmend genutzt wird, um Rechte abzubauen und internationale Normen zu ignorieren, was zu einem Rückbau der Menschenrechtsinfrastruktur führt.

Schlussfolgerung

Die Diskussion endet mit einem Aufruf zur kritischen Auseinandersetzung mit den aktuellen Entwicklungen und der Notwendigkeit, die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Migrationspolitik zu reflektieren.