Highlights aus der Praxis
Claudia Dübendorfer | Head of mindTV
Beschreibung
In dieser Zahl stecken jede Menge Antworten, Erkenntnisse und praktische Lösungsansätze, die wir hier weitergeben.
Freue dich auf echte Substanz, höchste Fachkompetenz und spannende Geschichten, wie sie nur das Leben als Visualisierungscoach schreiben kann.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
mindTV Highlights aus der Praxis #112 – Wörterallergie – mit Sonya Mosimann
Einführung in die Thematik
Claudia Dübendorfer und Sonja Mosimann diskutieren spannende Fälle aus ihrem Praxisalltag, in dem es um psychologische Herausforderungen bei Jugendlichen geht. Sie erzählen von persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen, die tiefere Einsichten in psychosomatische Probleme geben.
Der Fall von Lea
Lea, eine 16-jährige Gymnasiastin, leidet seit vier Jahren unter starken Hautrötungen, die von Ärzten als psychosomatisch eingestuft wurden. Die Rötungen treten in sozialen Situationen oder beim Hören bestimmter Schimpfwörter auf, die mit ihren Erfahrungen von Mobbing in der Schule zusammenhängen. Durch eine intensive Sitzung gelingt es, die Auslöser zu identifizieren und das Problem zu lösen.
Psychosomatik und Mobbing
Die Diskussion hebt die Auswirkungen von Mobbing auf die psychische und körperliche Gesundheit hervor. Es wird erklärt, wie unterdrückte Emotionen und traumatische Erlebnisse körperliche Symptome hervorrufen können. Die Wichtigkeit von Zugehörigkeit und die Folgen von Ausgrenzung werden ebenfalls thematisiert.
Generational Trauma
Ein weiterer Fall behandelt die Prüfungsangst eines Mädchens, die auf familiäre Traumata zurückzuführen ist, die bis zu den Urgroßeltern reichen. Die Verbindung zwischen Stress in der Gegenwart und ungelösten Konflikten in der Vergangenheit wird aufgezeigt, was die Komplexität psychischer Probleme verdeutlicht.
Schlussfolgerung
Claudia und Sonja betonen die Bedeutung von Empathie und Verständnis im Umgang mit psychischen Erkrankungen, insbesondere bei Jugendlichen. Sie ermutigen dazu, die zugrunde liegenden Ursachen zu erforschen und auf die Signale des Körpers zu hören.
mindTV Highlights aus der Praxis #111 – Resilienz – mit Svenja Sassen
Einführung in das Thema Resilienz
Claudia Dübendorfer und Svenja Sassen diskutieren über Resilienz und deren Bedeutung im Alltag, insbesondere für Kinder. Svenja erklärt Resilienz als Widerstandsfähigkeit und betont, dass diese Fähigkeit erlernbar ist, unabhängig vom Alter.
Die Erklärung von Resilienz
Svenja beschreibt Resilienz anhand eines Luftballons, der nach Druckeinwirkungen wieder seine Form annimmt. Diese Metapher verdeutlicht, dass Resilienz es ermöglicht, nach Herausforderungen wieder zurückzukommen und dass positives Denken entscheidend für die Entwicklung dieser Fähigkeit ist.
Die Rolle von Eltern in der Resilienzförderung
Die beiden Sprecherinnen betonen die Wichtigkeit der Elternarbeit. Sie sind der Überzeugung, dass Eltern eine zentrale Rolle dabei spielen, Resilienz bei ihren Kindern zu fördern und dass sie durch eigenes Umdenken einen größeren Einfluss auf die Kinder haben können.
Svenjas Workbook über Resilienz
Svenja hat ein Workbook mit dem Titel "Mathilda und die acht Superkräfte der Resilienz" erstellt, das Geschichten, Malbilder und Impulsfragen enthält, um Eltern und Kindern zu helfen, Resilienz zu erlernen. Das Buch ist so gestaltet, dass es sowohl für Kinder als auch für Eltern von Nutzen ist.
Fazit und Ausblick
Die Episode schließt mit der Überzeugung, dass Resilienz nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene wertvoll ist. Svenja ermutigt dazu, sich mit der eigenen Resilienz auseinanderzusetzen und gibt Tipps, wie dies im Alltag umgesetzt werden kann.
mindTV Highlights aus der Praxis #110 – Tod und Sterben – mit Angela Hess
Einleitung zum Thema Tod und Angst
Claudia Dübendorfer und Angela Hess diskutieren die alltäglichen Ängste, insbesondere die Angst vor dem Tod, die häufig in der Praxis vorkommen. Diese Ängste sind sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen präsent und erfordern oft professionelle Unterstützung.
Ängste bei Kindern
Angela Hess beschreibt, dass viele Kinder mit Ängsten, wie Trennungsängsten oder Zwangsstörungen, in die Praxis kommen. Oftmals steckt hinter diesen Ängsten die Furcht vor dem Tod, sei es der eigene oder der von nahestehenden Personen. Es ist normal, solche Ängste zu haben, da jedes Kind irgendwann mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert wird.
Umgang mit der Angst vor dem Tod
Beide Gesprächspartnerinnen betonen die Wichtigkeit, Kindern die Realität des Todes in einem verständlichen Rahmen zu erklären. Humorvolle und klare Worte helfen, die Ängste zu bearbeiten und den Kindern zu zeigen, dass der Tod ein Teil des Lebens ist. Sie besprechen Techniken, um Kindern zu helfen, ihre Ängste zu verarbeiten und ein gesundes Verhältnis zum Thema Tod zu entwickeln.
Trauer und Abschied
Die Bedeutung von Trauer wird hervorgehoben, und es wird betont, dass Kinder auch bei Verlusten trauern dürfen. Es wird empfohlen, Kinder an Beerdigungen und Abschiedsritualen teilnehmen zu lassen, um ihnen zu helfen, den Verlust zu verarbeiten und ihre Gefühle zu zeigen. Der Austausch über schöne Erinnerungen kann helfen, die Trauer zu lindern.
Praktische Ansätze in der Therapie
Die Therapeutinnen teilen verschiedene Methoden, um mit Kindern über den Tod zu sprechen und die Angst davor zu mindern. Dazu gehören kreative Ansätze wie das Erstellen von Lebensfilmen oder das Besprechen von Erinnerungen an Verstorbene. Durch den Austausch und das Verständnis schaffen sie eine sichere Umgebung für die Kinder, um über ihre Ängste und Trauer zu sprechen.
Abschluss und Ausblick
Claudia und Angela schließen das Gespräch mit dem Appell, dass die Angst vor dem Tod ein normaler Teil des Lebens ist und dass es wichtig ist, darüber offen zu sprechen. Sie ermutigen Eltern, ihren Kindern zu helfen, diese Ängste zu verstehen und zu verarbeiten, um eine gesunde Beziehung zum Leben und zum Tod zu entwickeln.