Abgehört - (Medizin-) Didaktik aufs Ohr
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Abgehört - (Medizin-) Didaktik aufs Ohr

Dr. Susanne Quintes, Thomas Schmidt

Beschreibung

Was macht gute Lehre in der Medizin und den Gesundheitswissenschaften aus? Wie bringt man Studierende zum Mitdenken – und Mitmachen? Wir, Thomas Schmidt und Dr. Susanne Quintes aus der Medizindidaktik der Uni Oldenburg, nehmen euch mit in den Lehralltag. Mit viel Praxis, spannenden Gästen und aktuellen Themen rund um Didaktik, digitale Tools und neue Lehrformate. Kurz gesagt: Alles, was Lehre besser macht – zum Reinhören, Mitdenken und Ausprobieren.Musik: Inspiring Ambience by Scott Holmes Music Free Music Archive - Scott Holmes MusicCreative Commons — Attribution-NonCommercial 4.0 International — CC BY-NC 4.0 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Hartnäckige Lernmythen

23.06.2026

Einführung in Lernmythen

Im Podcast wird das Thema Lernmythen, auch bekannt als Neuromyths, behandelt. Diese Mythen sind falsche Vorstellungen über Lernmethoden, die oft aus Missverständnissen wissenschaftlicher Daten resultieren und die Qualität der Lehre beeinträchtigen können.

Beispiele für Lernmythen

Einige der prominentesten Lernmythen sind die Lernpyramide, die besagt, dass unterschiedliche Lernmethoden unterschiedliche Erinnerungsraten haben, sowie das Konzept der Lerntypen, wie visuell oder auditiv. Trotz wissenschaftlicher Widerlegung halten viele Lehrkräfte weiterhin an diesen Mythen fest.

Ursprung und Verbreitung von Mythen

Die Verbreitung dieser Mythen wird nicht nur durch soziale Medien, sondern auch durch Ausbildungsprogramme und persönliche Erfahrungen von Lehrkräften begünstigt. Viele Lehrer glauben an diese Mythen, auch wenn sie über deren Unhaltbarkeit informiert werden.

Negative Auswirkungen auf das Lernen

Die Anwendung von Lernstilen kann zu einem Placebo-Effekt führen, bei dem die Motivation steigt, aber echte Lernvorteile ausbleiben. Lehrkräfte verschwenden Ressourcen, wenn sie unwirksame Methoden verwenden, die auf diesen Mythen basieren.

Alternativen und Lösungen

Anstatt sich auf Lernstile zu konzentrieren, wird empfohlen, multisensorische Ansätze, kooperatives Lernen und zeitnahes Feedback zu nutzen. Diese Methoden sind evidenzbasiert und fördern effektives Lernen.

Fazit

Der Podcast schließt mit der Hoffnung, dass die Zuhörer die gängigen Lernmythen hinterfragen und sich über evidenzbasierte Lernmethoden informieren, um die Qualität der Lehre zu verbessern.

Einführung in Lernmythen

Im Podcast wird das Thema Lernmythen, auch bekannt als Neuromyths, behandelt. Diese Mythen sind falsche Vorstellungen über Lernmethoden, die oft aus Missverständnissen wissenschaftlicher Daten resultieren und die Qualität der Lehre beeinträchtigen können.

Beispiele für Lernmythen

Einige der prominentesten Lernmythen sind die Lernpyramide, die besagt, dass unterschiedliche Lernmethoden unterschiedliche Erinnerungsraten haben, sowie das Konzept der Lerntypen, wie visuell oder auditiv. Trotz wissenschaftlicher Widerlegung halten viele Lehrkräfte weiterhin an diesen Mythen fest.

Ursprung und Verbreitung von Mythen

Die Verbreitung dieser Mythen wird nicht nur durch soziale Medien, sondern auch durch Ausbildungsprogramme und persönliche Erfahrungen von Lehrkräften begünstigt. Viele Lehrer glauben an diese Mythen, auch wenn sie über deren Unhaltbarkeit informiert werden.

Negative Auswirkungen auf das Lernen

Die Anwendung von Lernstilen kann zu einem Placebo-Effekt führen, bei dem die Motivation steigt, aber echte Lernvorteile ausbleiben. Lehrkräfte verschwenden Ressourcen, wenn sie unwirksame Methoden verwenden, die auf diesen Mythen basieren.

Alternativen und Lösungen

Anstatt sich auf Lernstile zu konzentrieren, wird empfohlen, multisensorische Ansätze, kooperatives Lernen und zeitnahes Feedback zu nutzen. Diese Methoden sind evidenzbasiert und fördern effektives Lernen.

Fazit

Der Podcast schließt mit der Hoffnung, dass die Zuhörer die gängigen Lernmythen hinterfragen und sich über evidenzbasierte Lernmethoden informieren, um die Qualität der Lehre zu verbessern.

Wir stellen uns vor

18.06.2026

Vorstellung der Gastgeber

Thomas Schmidt und Susanne Quintes heißen die Zuhörer herzlich willkommen und stellen sich vor. Thomas hat einen Hintergrund als Physiotherapeut und Biologe mit Erfahrung in der medizinischen Ausbildung, während Susanne in der Neurobiologie geforscht hat und sich auf digitale Lehr-Lern-Formate spezialisiert.

Inhalt des Podcasts

Der Podcast behandelt didaktische Themen in der medizinischen Ausbildung und bietet kurze, prägnante Beiträge, die durch wissenschaftliche Studien unterstützt werden. Gelegentlich werden auch Experten eingeladen, um ihre Forschung vorzustellen.

Zielgruppe und Motivation

Die Motivation hinter dem Podcast ist es, Lehrenden, die wenig Zeit für Workshops haben, eine flexible Möglichkeit zu bieten, sich mit didaktischen Themen zu beschäftigen. Der Podcast richtet sich nicht nur an Lehrende der Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften, sondern auch an Interessierte aus anderen Fachbereichen und Studierende.

Interaktion mit den Zuhörern

Die Gastgeber ermutigen die Zuhörer, Themenvorschläge einzureichen, um den Podcast weiter zu gestalten und an die Bedürfnisse der Hörer anzupassen.

Vorstellung der Gastgeber

Thomas Schmidt und Susanne Quintes heißen die Zuhörer herzlich willkommen und stellen sich vor. Thomas hat einen Hintergrund als Physiotherapeut und Biologe mit Erfahrung in der medizinischen Ausbildung, während Susanne in der Neurobiologie geforscht hat und sich auf digitale Lehr-Lern-Formate spezialisiert.

Inhalt des Podcasts

Der Podcast behandelt didaktische Themen in der medizinischen Ausbildung und bietet kurze, prägnante Beiträge, die durch wissenschaftliche Studien unterstützt werden. Gelegentlich werden auch Experten eingeladen, um ihre Forschung vorzustellen.

Zielgruppe und Motivation

Die Motivation hinter dem Podcast ist es, Lehrenden, die wenig Zeit für Workshops haben, eine flexible Möglichkeit zu bieten, sich mit didaktischen Themen zu beschäftigen. Der Podcast richtet sich nicht nur an Lehrende der Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften, sondern auch an Interessierte aus anderen Fachbereichen und Studierende.

Interaktion mit den Zuhörern

Die Gastgeber ermutigen die Zuhörer, Themenvorschläge einzureichen, um den Podcast weiter zu gestalten und an die Bedürfnisse der Hörer anzupassen.

Neugier und Lernen in der Medizin

13.05.2026

Neugier als treibende Kraft beim Lernen

Neugier wird als Zustand der Aufmerksamkeitslenkung beschrieben, der entsteht, wenn eine Wissenslücke erkannt wird. Sie kann intrinsisch motivieren, Fragen zu beantworten und Wissen nachhaltig zu verankern. Unterschiede zwischen impulsiver Grundneugier und spezifischer Neugier werden diskutiert, wobei letztere am lernförderlichsten wirkt, insbesondere wenn Unsicherheit oder Informationsbedarf besteht.

Neurobiologie und Lernprozesse

Das PACE-Modell erklärt, wie Vorhersagen, Bewertung, Neugier und Exploration im Gehirn zusammenwirken. Neugier führt zu Dopaminfreisetzung und erhöhter Aufmerksamkeit, Gedächtniskodierung sowie besserer Konsolidierung. Angst kann Lernprozesse hemmen, während kontrollierte Neugier Lernanreize setzt und Wissen effektiver verankert.

Neugier in der Medizin-Ausbildung und Klinik

In Medizinstudiengängen verknüpft Neugier mit tieferem Verständnis und besserem Informationsverarbeiten. Zu viel Fokus auf Prüfungen kann Neugier einschränken, während kontextbezogene, faktenbezogene Neugier sinnvoll eingesetzt wird. Zeitmangel und Prüfungsdruck können Barrieren schaffen; passende Rahmenbedingungen helfen, Neugier zu erhalten, ohne abzuschweifen.

Praxisnahe Umsetzung und Lernumgebung

Fallbasierte Lernformen, Simulationen und Game-Based Learning fördern Neugier durch Relevanz und lebendige Anwendung. Eine sichere Fehlerkultur, offenes Dialogfeedback und klare Relevanz unterstützen Lernende. Lehrende fungieren als Vorbilder, stellen Fragen statt Monologe und passen Inhalte dem Vorwissen an, um eine nachhaltige, neugierige Lernkultur zu gestalten.

Neugier als treibende Kraft beim Lernen

Neugier wird als Zustand der Aufmerksamkeitslenkung beschrieben, der entsteht, wenn eine Wissenslücke erkannt wird. Sie kann intrinsisch motivieren, Fragen zu beantworten und Wissen nachhaltig zu verankern. Unterschiede zwischen impulsiver Grundneugier und spezifischer Neugier werden diskutiert, wobei letztere am lernförderlichsten wirkt, insbesondere wenn Unsicherheit oder Informationsbedarf besteht.

Neurobiologie und Lernprozesse

Das PACE-Modell erklärt, wie Vorhersagen, Bewertung, Neugier und Exploration im Gehirn zusammenwirken. Neugier führt zu Dopaminfreisetzung und erhöhter Aufmerksamkeit, Gedächtniskodierung sowie besserer Konsolidierung. Angst kann Lernprozesse hemmen, während kontrollierte Neugier Lernanreize setzt und Wissen effektiver verankert.

Neugier in der Medizin-Ausbildung und Klinik

In Medizinstudiengängen verknüpft Neugier mit tieferem Verständnis und besserem Informationsverarbeiten. Zu viel Fokus auf Prüfungen kann Neugier einschränken, während kontextbezogene, faktenbezogene Neugier sinnvoll eingesetzt wird. Zeitmangel und Prüfungsdruck können Barrieren schaffen; passende Rahmenbedingungen helfen, Neugier zu erhalten, ohne abzuschweifen.

Praxisnahe Umsetzung und Lernumgebung

Fallbasierte Lernformen, Simulationen und Game-Based Learning fördern Neugier durch Relevanz und lebendige Anwendung. Eine sichere Fehlerkultur, offenes Dialogfeedback und klare Relevanz unterstützen Lernende. Lehrende fungieren als Vorbilder, stellen Fragen statt Monologe und passen Inhalte dem Vorwissen an, um eine nachhaltige, neugierige Lernkultur zu gestalten.