
Body and Mind
Anna van Keßel und Britta Sand
Beschreibung
Instagram: bodyandmind_podcast
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

F63. Wenn der Weltschmerz drückt
Einführung in das Thema Weltschmerz
Die Therapeutinnen Britta und Anna diskutieren den Umgang mit schlechten Nachrichten und dem Gefühl des Weltschmerzes, das viele Menschen aktuell belastet. Sie betonen, dass die Vielzahl der Ereignisse oft überwältigend ist und es wichtig ist, sich bewusst Zeit zu nehmen, um diese zu verarbeiten.
Der individuelle Umgang mit Nachrichten
Anna beschreibt ihren persönlichen Ansatz, sich abends mit Nachrichten auseinanderzusetzen, indem sie prüft, ob sie emotional bereit ist, die Informationen zu verarbeiten. Beide Therapeutinnen sind sich einig, dass es entscheidend ist, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und den Informationskonsum zu regulieren, um nicht überfordert zu werden.
Selbstfürsorge und emotionale Balance
Die Diskussion umfasst auch Selbstfürsorge und die Bedeutung, positive Aspekte des Lebens zu schätzen, trotz des Weltschmerzes. Die Therapeutinnen ermutigen dazu, sich in schwierigen Zeiten mit Gleichgesinnten auszutauschen und Humor als Bewältigungsmechanismus zu nutzen.
Der Wert von Gemeinschaft
Die Bedeutung von Gemeinschaft und sozialer Unterstützung wird hervorgehoben. Indem man sich mit anderen austauscht, kann man die eigenen Gefühle besser verarbeiten und findet Trost in der geteilten Erfahrung des Weltschmerzes.
Praktische Übungen zur Stressbewältigung
Die Episode enthält praktische Körperübungen, die den Zuhörern helfen sollen, sich zu entspannen und ihre Emotionen besser zu regulieren. Diese Übungen fördern die Achtsamkeit und helfen, den eigenen Raum zu schützen und zu wahren.
Fazit und Ausblick
Abschließend wird betont, wie wichtig es ist, eine Balance zwischen dem Umgang mit schweren Themen und der Pflege von Leichtigkeit im Leben zu finden. Die Therapeutinnen hoffen, dass ihre Tipps und Einsichten den Zuhörern helfen, den Weltschmerz tragbarer zu machen.

F62. Zeit?!.
Zeit verstehen und erleben
Im Gespräch wird Zeit als physikalische Größe beschrieben, die Ereignisse in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ordnet. Gleichzeitig wird betont, dass subjektives Empfinden Zeit stark unterschiedlich sein kann. Obwohl der Ablauf linear wirkt, erscheint Zeit oft dehnbar oder rasant. Das führt zu einem Spannungsfeld zwischen objektiver Messbarkeit und innerer Erfahrung, wodurch Priorisierungen entstehen, ohne Rücksicht auf vermeintliche Pflichten.
Einfluss von Trauer und Lebensereignissen
Der Austausch hebt hervor, dass Trauer, Verlust und Tod das Zeiterleben grundlegend beeinflussen. Prozesse brauchen Raum, während andere Dinge warten müssen. Das gilt für die eigene Verarbeitung, das Annehmen von Veränderungen und das Finden eines neuen Rhythmus. Das Geschehen fordert eine behutsame Selbstführung, Akzeptanz und die Bereitschaft, Zeit für emotionale Bearbeitung zu investieren.
Alltagsmomente und praktische Perspektiven
Alltagssituationen werden genutzt, um zu zeigen, wie Zeit erlebt wird: Vom achtsamen Einkauf bis zum Fahren im Auto. Kurze Pausen, flexible Pläne und das Hören auf innere Bedürfnisse helfen, präsent zu bleiben. Urlaub wird als Zeitperception diskutiert, die sich unterschiedlich anfühlt. Wichtig bleibt, denselben Zeitraum unterschiedlich zu erleben, ohne sich unter Druck zu setzen oder zu überfordern.
Abschlussgedanke und Ausblick
Ein Gedicht und Zitate regen dazu an, die Zeit als begrenztes, aber reiches Erleben zu sehen. Es geht darum, auf sich zu achten, besonders in dunklen Momenten, und die innere Ruhe zu finden. Abschließend wird die Neugier auf das kommende Thema geweckt: Träume, als weiterer Blickwinkel darauf, wie Zeit und Innenleben zusammenwirken.

F61. Der Handlungsraum zwischen Kontrolle & Geschehenlassen
Raum zwischen Kontrolle und Geschehen-Lassen
Die Folge untersucht, wie Lebenssituationen sich außerhalb eigener Planung entfalten und dennoch Spielräume bleiben. Biografische Erfahrungen, wie eine frühe Geburt, zeigen, dass Vertrauen, innere Kompetenz und das Zulassen von Ungewissheit helfen, sich dem Prozess anzupassen, statt gegen ihn anzukämpfen. Es wird betont, dass kleine Eingriffe oft genügen, um eine Spur von Einfluss zu behalten.
Umgang in belastenden Lebenssituationen
In Krisen gilt es, das Erleben zu regulieren, das Nervensystem zu unterstützen und dennoch Vertrauen zu bewahren. Akzeptanz wird als aktive Haltung beschrieben, die Raum für Nachjustierungen lässt. Mini-Schritte im Hier und Jetzt helfen, den Alltag trotz Ungewissheit handhabbar zu machen, statt sich in Kontrolle zu verlieren.
Beziehungsarbeit und Selbstreflexion
Beziehungen verlangen oft, Bedürfnisse zu klären und Grenzen zu kommunizieren. Die Autorinnen betonen, wie Selbstbeobachtung und das Lernen aus Übersprungshandlungen hilfreich sind. Durch ehrliche Rückmeldungen und das gemeinsame Ausprobieren neuer Verhaltensweisen lassen sich Muster erkennen und stabilisieren, ohne Perfektion zu erzwingen.
Praktische Ansätze und Perspektiven
EMDR wird als Methode vorgestellt, die durch rechts/links gerichtete Stimulation Gefühle und Traumverarbeitung beeinflusst. Ein Gedicht illustriert, wie Dunkelheit und Hoffnung sich gegenseitig ablösen können. Der Fokus liegt auf dem Raum dazwischen: Wagnis, loszulassen, beobachten und bewusst entscheiden, wann Kontrolle sinnvoll bleibt.