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Jeden ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr auf 102,3 mhz. Und als Podcast.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg
Einleitung zum Spanischen Bürgerkrieg
Der Spanische Bürgerkrieg begann am 17. Juli 1936 mit einem Putsch rechter Militärs gegen die Zweite Spanische Republik. Dieser Konflikt folgte auf eine Reihe politischer Umwälzungen, die mit der Ausrufung der Republik im Jahr 1931 und einem vorherigen Putschversuch im Jahr 1932 zusammenhingen.
Politische Entwicklungen und Putsch
Nach dem Gewinn der Wahlen durch ein linksgerichtetes Bündnis im Jahr 1936 putschten rechte Militärs, unterstützt von faschistischen Regierungen aus Deutschland und Italien. Die Republik erhielt Unterstützung von Mexiko und der Sowjetunion.
Die Rolle der Regulares
Die Regulares, marokkanische Truppen, spielten eine entscheidende Rolle auf Seiten der Putschisten und machten ein Drittel der putschistischen Truppen aus. Ihre Professionalität trug maßgeblich zu den frühen Erfolgen der Faschisten bei.
Milizen und Freiwillige
Auf Seiten der Republikaner kämpften Milizen aus verschiedenen Arbeitermovementen, einschließlich der CNT und der UGT. Freiwillige aus Lateinamerika, wie Mika und Hipolit Echeber, schlossen sich den Kämpfen an und beschrieben die revolutionäre Stimmung in Spanien.
Internationale Brigaden
Ab Oktober 1936 trafen internationale Freiwillige aus verschiedenen Ländern in Spanien ein. Diese Brigaden setzten sich aus Kämpfern unterschiedlicher ethnischer Herkunft zusammen und kämpften für die republikanischen Ziele.
Die Verteidigung Madrids
Mika Echeber, die nach dem Tod ihres Mannes Kommandantin wurde, berichtete über die Verteidigung Madrids gegen die faschistischen Angriffe und die schwierigen Bedingungen an der Front.
Das Ende des Bürgerkriegs
Der Spanische Bürgerkrieg endete im April 1939 mit der Niederlage der Republik und führte zu einer fast 40-jährigen faschistischen Diktatur. Der Konflikt wird oft als Stellvertreterkrieg angesehen, der durch die Appeasement-Politik der demokratischen Regierungen beeinflusst wurde.

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Die Donrö-Doktrin und ihre Neuerungen
Die Donrö-Doktrin, ein Bezug auf die Monroe-Doktrin, wird von der Trump-Regierung als Rückkehr zur aktiven US-Politik in Lateinamerika dargestellt, die von den vorhergehenden Regierungen als vernachlässigt angesehen wird. Trump betont, dass die USA das Recht haben, ihre Dominanz in der Region wiederherzustellen, und zieht dabei historische Parallelen zu US-Interventionen im frühen 20. Jahrhundert, insbesondere in Venezuela.
Chinas Einfluss in Lateinamerika
Die USA streben an, den wachsenden Einfluss Chinas in Südamerika zurückzudrängen. China hat sich als bedeutender Handelspartner etabliert, was den lateinamerikanischen Ländern mehr wirtschaftliche Diversifizierung ermöglicht. Diese Diversifizierung könnte zu einer verringerten Abhängigkeit von den USA führen.
US-Friedenspolitik in Lateinamerika
Die US-Politik zielt darauf ab, eine Form von Frieden zu schaffen, die sich aus Kontrolle und Machtgleichgewicht speist, anstatt eine liberale Friedensordnung zu fördern. Dies äußert sich in einem aggressiven Ansatz, der gegen Drogenkartelle und Aufständische gerichtet ist, was von vielen als Widerspruch zu einem echten Frieden betrachtet wird.
Gesellschaftliche Ungleichheit und Frieden
Der Frieden, den die US-Regierung anstrebt, steht im Kontrast zu den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung, die Frieden oft mit sozialer Gerechtigkeit und der Überwindung von Ungleichheiten verbindet. Die Friedensabkommen in Kolumbien, die auf soziale Reformen abzielen, verdeutlichen dieses Dilemma.
Widerstand gegen US-Politik
Der Widerstand gegen die neue US-Politik wird voraussichtlich aus sozialen Bewegungen hervorgehen, die eine kritische Aufarbeitung der linken Regierungsprojekte erfordern. Diese Bewegungen müssen neue politische Alternativen entwickeln, um den Einfluss der rechten Regierungen zu verringern und Veränderungen herbeizuführen.

südnordfunk #146 im september 2026
Einführung
Die September-Ausgabe des Süd-Nordfunk konzentriert sich auf die von der SEZ geförderte Sendereihe "Frieden gestalten". Moderiert von Eva und Johannes, wird die Sendung verschiedene Themen rund um Frieden und aktuelle geopolitische Entwicklungen behandeln.
US-Machtpolitik in Lateinamerika
Christian Kondi spricht mit Tobias Lambert über die Fortsetzung der US-amerikanischen Donro-Doktrin und deren Auswirkungen auf Lateinamerika. Die US-Politik führt zu einer Zunahme von Gewalt und instabilen Verhältnissen in der Region, was eine friedliche Lösung unwahrscheinlich macht.
Spanischer Bürgerkrieg und Internationalismus
Der Beitrag von Sarah Werle thematisiert den Spanischen Bürgerkrieg, der vor 90 Jahren begann. Freiwillige aus dem globalen Süden kämpften gegen den Faschismus und verbanden ihren Kampf mit dem Widerstand gegen Kolonialismus und Rassismus.
Friedensinitiativen in Syrien
Im letzten Teil spricht Sarah Almir von der syrischen Friedensorganisation Sawatna über die Herausforderungen und Fortschritte im fragilem Übergangsprozess nach dem Sturz von Bashar al-Assad. Der Fokus liegt auf der Arbeit mit traumatisierten Frauen und Kindern und der Schaffung von sicheren Räumen für Bildung und psychosoziale Unterstützung.
Schlussfolgerung
Die Sendung schließt mit der Betonung der Wichtigkeit von Bildung für einen dauerhaften Frieden und der Notwendigkeit, gesellschaftliche Ungleichheiten zu bekämpfen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Syrien und andere von Konflikten betroffene Regionen bleibt bestehen.