
Sportmanagement inside - Persönlichkeiten aus dem Sportbusiness
Lucas Vogt - ESM-ACADEMY
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#35 Dr. Nicole Kalemba, wie führt man einen Traditionsverein in der Regionalliga?
Die Bedeutung einer zweiten Existenz für Spieler
Dr. Nicole Kalemba betont die Notwendigkeit für Spieler, sich eine zweite Existenz aufzubauen, um im Falle von Verletzungen oder anderen Problemen abgesichert zu sein.
Unterschiede zwischen deutscher und spanischer Fußballkultur
Kalemba hebt die Unterschiede in der Fußballkultur hervor, wobei der spanische Fußball durch technische Qualität und Spielintelligenz geprägt ist, während der deutsche Fußball Intensität und taktische Organisation betont. Beide Kulturen haben sich jedoch angenähert.
Persönliche Verbindung zu Spanien
Nach ihrem Abitur ging Kalemba nach Spanien und blieb dort 12 Jahre, wo sie studierte und im Fußball aktiv war. Ihre Zeit dort hat sie stark geprägt.
Herausforderungen im Frauenfußball
Kalemba beschreibt die schwierigen Bedingungen im Frauenfußball in Spanien, wo Spielerinnen oft als Hobby und nicht professionell behandelt werden.
Studium und Fußballkarriere
Sie erzählt von den Herausforderungen, die sie während ihres Studiums und ihrer Fußballkarriere in Spanien bewältigen musste, einschließlich Sprachbarrieren und der Balance zwischen Studium und Sport.
Führung und Personalverantwortung
Kalemba spricht über ihre Rolle als Führungskraft und die Wichtigkeit von Teamarbeit, Kommunikation und der Entwicklung ihrer Mitarbeiter.
Erfahrungen in der Sportbranche
Sie vergleicht ihre Erfahrungen im Fußball mit denen in der Unternehmenswelt und hebt die emotionalen Aspekte des Fußballs hervor.
Rolle in Bayreuth
Kalemba beschreibt ihre Anfänge bei der Spielvereinigung Bayreuth, die finanziellen Herausforderungen und die Bedeutung von Crowdfunding zur Unterstützung des Vereins.
Vision 2030 für Bayreuth
Sie erläutert die strategische Ausrichtung des Vereins und die Notwendigkeit, sich wirtschaftlich stabiler und nachhaltiger aufzustellen.
Tipps für zukünftige Sportler und Führungskräfte
Kalemba ermutigt junge Menschen, sich in der Sportbranche zu engagieren, Netzwerke aufzubauen und sich Herausforderungen zu stellen, um ihre Ziele zu erreichen.

#34 Simon Jans, wie macht man sich in der Sportbranche selbstständig?
Lebenslanges Lernen als Schlüssel zum Erfolg
Simon Jans betont, dass lebenslanges Lernen und persönliche Weiterentwicklung essentielle Grundlagen für beruflichen Erfolg darstellen. In einer Welt im ständigen Wandel ist es wichtig, sich kontinuierlich an neue Gegebenheiten anzupassen.
Der Weg zur Selbstständigkeit
Simon reflektiert über seine ersten Gedanken zur Selbstständigkeit und die Entwicklung seines Mindsets. Früher sah er nur den Weg der Selbstständigkeit als erstrebenswert an, hat jedoch erkannt, dass auch Angestelltenverhältnisse erfüllend sein können, wenn sie gut gestaltet sind.
Herausforderungen der Selbstständigkeit
Er spricht über die Schwierigkeiten der Selbstorganisation, den Umgang mit inneren Kritikern und die Notwendigkeit von Durchhaltevermögen. Simon hebt hervor, dass der Erfolg oft davon abhängt, wie gut jemand in der Lage ist, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren.
Fokus und Prioritäten setzen
Simon erläutert, wie wichtig es ist, Prioritäten zu setzen und die eigene Zeit sinnvoll zu investieren. Er ermutigt dazu, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die den größten Einfluss auf das eigene Geschäft haben.
Neurozentriertes Training im Fußball
Mit seiner Firma Soccer Kinetics verfolgt Simon das Ziel, neurozentriertes Training in den Fußball zu integrieren, um Spieler auf die Herausforderungen des modernen Spiels besser vorzubereiten. Dabei legt er Wert auf die Kombination von technischen Fähigkeiten und kognitiven Herausforderungen.
Visionen und Zukunftspläne
Simon will neurozentriertes Training als Standard im Fußball etablieren und gleichzeitig seine Erfahrungen an andere Unternehmer weitergeben. Er glaubt an die Kraft des gemeinsamen Lernens und des Austauschs.
Wichtige Softskills im Sportbusiness
Abschließend nennt Simon Begeisterungsfähigkeit, Authentizität und Reflexion als entscheidende Softskills für den Erfolg im Sportbusiness. Diese Eigenschaften helfen, andere zu inspirieren und eine authentische Verbindung aufzubauen.

#33 Jan Rosenthal, was passiert, wenn die Scheinwerfer im Profifußball plötzlich ausgehen?
Einleitung
Im Podcast diskutiert Jan Rosenthal, ein ehemaliger Profifußballer mit 200 Bundesliga-Spielen, über seine Karriere und die Herausforderungen, die er erlebt hat. Er reflektiert über Themen wie Identität, Transition und die Zeit nach dem Fußball.
Karriere und Verletzungen
Rosenthal beschreibt seine Karriere als vielversprechend, jedoch geprägt von Verletzungen und verpassten Chancen. Trotz seiner Talente und Erfolge als U21-Nationalspieler hat er nie das volle Potenzial ausschöpfen können, was ihn oft negativ auf seine Karriere blicken lässt.
Identität und Transition
Ein zentrales Thema ist die Identität eines Sportlers. Rosenthal erklärt, wie die Identität als Fußballer seit frühester Kindheit aufgebaut wird und wie schwierig es ist, diese nach der Karriere abzulegen. Er betont, dass viele Spieler mit der Transition in ein Leben nach dem Fußball kämpfen.
Mentale Gesundheit im Sport
Rosenthal kritisiert die mangelnde Unterstützung für Spieler in Bezug auf psychische Gesundheit. Er plädiert für mehr Prävention und Vorbereitung auf die Zeit nach der Karriere, um psychische Krisen zu vermeiden.
Persönliche Vision und Coaching
Aktuell arbeitet Rosenthal als systemischer Coach und möchte jungen Spielern helfen, ihre Identität zu verstehen und Resilienz zu entwickeln. Er sieht seine Rolle darin, Spielern zu helfen, persönliche Krisen zu bewältigen und ihre mentale Stärke zu fördern.
Abschlussgedanken
Im Rückblick auf seine Karriere betont Rosenthal die Höhen und Tiefen und fragt sich, ob er den Weg des Profifußballs erneut wählen würde. Er erkennt die wertvollen Erfahrungen, die er gemacht hat, möchte jedoch seinen Kindern eine breitere Perspektive im Leben anbieten.