CCS – was ist das?
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CCS – was ist das?

CCS – was ist das?

Beschreibung

Der Infopodcast des Forschungsverbundes GEOSTOR aus CDRmare. In diesem Podcast beschäftigen wir uns gemeinsam im Gespräch mit verschiedenen Experten mit Offshore-CCS und setzen uns mit den Themen und Fragen auseinander, die für die Umsetzung eines CO2-Speichervorhabens unter der deutschen Nordsee eine Rolle spielen.

Moderation: Kristin Hamann, Produktion: Ole Duggen

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

CCS – was ist das? // Folge 12 - Videopodcast 1: Was fünf Jahre CCS-Forschung zeigen

29.09.2026

CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee

Deutschland plant die Speicherung von abgeschiedenem CO2 in der Nordsee, ähnlich wie in Norwegen, Dänemark und den Niederlanden. Professor Klaus Wallmann erläutert die erforderlichen geologischen Bedingungen und die Sicherheitsvorkehrungen, die zum Schutz der Umwelt notwendig sind.

Geologische Voraussetzungen

Die Speicherung erfordert durchlässige Gesteinsschichten, insbesondere Sandstein, der in der deutschen Nordsee in tiefen Schichten vorkommt. Um das CO2 einzuschließen, sind undurchlässige Deckschichten notwendig, die ein Aufsteigen des Gases verhindern.

Speicherkapazität und Unsicherheiten

Die potenzielle Speicherkapazität wird auf 0,9 bis 5,5 Milliarden Tonnen CO2 geschätzt. Diese Schätzungen sind jedoch mit Unsicherheiten behaftet, da nicht bekannt ist, wie viel Porenraum tatsächlich nutzbar ist, und viele Gebiete nicht für die Speicherung verwendet werden dürfen.

Regulatorische Herausforderungen

Ein Drittel der Speicherkapazität liegt in Meeresschutzgebieten, und die Nutzung der Nordsee ist bereits stark reglementiert durch militärische, kommerzielle und ökologische Interessen. Die Koordination zwischen den verschiedenen Nutzungen ist entscheidend für die Umsetzung von CO2-Speicherprojekten.

Umweltrisiken der CO2-Speicherung

Die Risiken bei der CO2-Speicherung umfassen das Austreten von CO2, das Auslösen von Erdbeben und Lärm, der Meeressäuger wie Schweinswale stören kann. Maßnahmen zur Risikominderung sind notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Forschung und Ausblick

Nach fünf Jahren Forschung zeigt sich, dass die Speicherkapazitäten geringer sind als zunächst angenommen. Zukünftige Projekte müssen sich auf die Erkundung und die rechtlichen Rahmenbedingungen konzentrieren, um die CO2-Speicherung effektiv in der deutschen Nordsee zu realisieren.

CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee

Deutschland plant die Speicherung von abgeschiedenem CO2 in der Nordsee, ähnlich wie in Norwegen, Dänemark und den Niederlanden. Professor Klaus Wallmann erläutert die erforderlichen geologischen Bedingungen und die Sicherheitsvorkehrungen, die zum Schutz der Umwelt notwendig sind.

Geologische Voraussetzungen

Die Speicherung erfordert durchlässige Gesteinsschichten, insbesondere Sandstein, der in der deutschen Nordsee in tiefen Schichten vorkommt. Um das CO2 einzuschließen, sind undurchlässige Deckschichten notwendig, die ein Aufsteigen des Gases verhindern.

Speicherkapazität und Unsicherheiten

Die potenzielle Speicherkapazität wird auf 0,9 bis 5,5 Milliarden Tonnen CO2 geschätzt. Diese Schätzungen sind jedoch mit Unsicherheiten behaftet, da nicht bekannt ist, wie viel Porenraum tatsächlich nutzbar ist, und viele Gebiete nicht für die Speicherung verwendet werden dürfen.

Regulatorische Herausforderungen

Ein Drittel der Speicherkapazität liegt in Meeresschutzgebieten, und die Nutzung der Nordsee ist bereits stark reglementiert durch militärische, kommerzielle und ökologische Interessen. Die Koordination zwischen den verschiedenen Nutzungen ist entscheidend für die Umsetzung von CO2-Speicherprojekten.

Umweltrisiken der CO2-Speicherung

Die Risiken bei der CO2-Speicherung umfassen das Austreten von CO2, das Auslösen von Erdbeben und Lärm, der Meeressäuger wie Schweinswale stören kann. Maßnahmen zur Risikominderung sind notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Forschung und Ausblick

Nach fünf Jahren Forschung zeigt sich, dass die Speicherkapazitäten geringer sind als zunächst angenommen. Zukünftige Projekte müssen sich auf die Erkundung und die rechtlichen Rahmenbedingungen konzentrieren, um die CO2-Speicherung effektiv in der deutschen Nordsee zu realisieren.

CCS – was ist das? // Folge 11 – Der GEOSTOR Bericht – Zwischenergebnis aus 3 Jahren Forschung

09.07.2025

Einführung in das Thema CO2-Speicherung

Christine Hamann und Professor Klaus Weimann diskutieren die Ergebnisse des Geostore-Projekts, das sich mit der CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee beschäftigt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Zwischenbericht, der die geologischen Möglichkeiten und Herausforderungen der CO2-Speicherung analysiert.

Die Rolle von CCS im Klimaschutz

CCS (Carbon Capture and Storage) kann in Deutschland maximal 5-10% der CO2-Emissionen vermeiden, was nur einen kleinen Teil der gesamten Emissionen darstellt. Daher sollte der Fokus auf anderen Maßnahmen zur Emissionsvermeidung liegen, während CCS als Ergänzung für nicht vermeidbare Emissionen, insbesondere in der Zement- und Abfallindustrie, dient.

Geologische Untersuchungen und Speicherpotenziale

Das Geostore-Projekt bewertet Chancen und Risiken der CO2-Speicherung in der deutschen Nordsee und hat über 30 geologisch geeignete Standorte identifiziert. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat die statische Speicherkapazität zwischen 0,9 und 5,5 Milliarden Tonnen CO2 berechnet.

Umwelt- und Sicherheitsaspekte

Die Speicherung birgt Risiken wie mögliche Leckagen und Umweltauswirkungen. Es sind umfassende Monitoring- und Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um die Auswirkungen auf die Umwelt und die Sicherheit der Speicherung zu gewährleisten.

Rechtliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Akzeptanz

Um die CO2-Speicherung voranzutreiben, sind klare rechtliche Rahmenbedingungen notwendig. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Rolle fossiler Unternehmen bei der CCS-Technologie, die für den Klimaschutz eine Herausforderung darstellen. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist entscheidend, um die Technologie zu implementieren.

Fazit und zukünftige Entwicklungen

Die Forschung zeigt, dass die CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee potenziell möglich ist, aber nur für unvermeidbare Emissionen genutzt werden sollte. Weitere Studien und Daten sind notwendig, um die Sicherheit und Effektivität der CCS-Technologie langfristig zu garantieren.

Einführung in das Thema CO2-Speicherung

Christine Hamann und Professor Klaus Weimann diskutieren die Ergebnisse des Geostore-Projekts, das sich mit der CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee beschäftigt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Zwischenbericht, der die geologischen Möglichkeiten und Herausforderungen der CO2-Speicherung analysiert.

Die Rolle von CCS im Klimaschutz

CCS (Carbon Capture and Storage) kann in Deutschland maximal 5-10% der CO2-Emissionen vermeiden, was nur einen kleinen Teil der gesamten Emissionen darstellt. Daher sollte der Fokus auf anderen Maßnahmen zur Emissionsvermeidung liegen, während CCS als Ergänzung für nicht vermeidbare Emissionen, insbesondere in der Zement- und Abfallindustrie, dient.

Geologische Untersuchungen und Speicherpotenziale

Das Geostore-Projekt bewertet Chancen und Risiken der CO2-Speicherung in der deutschen Nordsee und hat über 30 geologisch geeignete Standorte identifiziert. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat die statische Speicherkapazität zwischen 0,9 und 5,5 Milliarden Tonnen CO2 berechnet.

Umwelt- und Sicherheitsaspekte

Die Speicherung birgt Risiken wie mögliche Leckagen und Umweltauswirkungen. Es sind umfassende Monitoring- und Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um die Auswirkungen auf die Umwelt und die Sicherheit der Speicherung zu gewährleisten.

Rechtliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Akzeptanz

Um die CO2-Speicherung voranzutreiben, sind klare rechtliche Rahmenbedingungen notwendig. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Rolle fossiler Unternehmen bei der CCS-Technologie, die für den Klimaschutz eine Herausforderung darstellen. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist entscheidend, um die Technologie zu implementieren.

Fazit und zukünftige Entwicklungen

Die Forschung zeigt, dass die CO2-Speicherung unter der deutschen Nordsee potenziell möglich ist, aber nur für unvermeidbare Emissionen genutzt werden sollte. Weitere Studien und Daten sind notwendig, um die Sicherheit und Effektivität der CCS-Technologie langfristig zu garantieren.

CCS – was ist das? // Folge 10 – In der Nordsee: CCS, Lärm und Schweinswale

21.01.2025

Einleitung zum Thema CCS und Schweinswale

Im Podcast werden die Auswirkungen von CCS (Carbon Capture and Storage) auf die Schweinswale in der deutschen Nordsee thematisiert. Das Projekt Geostore untersucht die Verpressung von CO2 unter dem Meeresboden und die damit verbundenen Umweltaspekte, insbesondere die Lärmbelastung für Schweinswale.

Schweinswale und ihre Empfindlichkeit gegenüber Lärm

Schweinswale sind die einzige Walart, die dauerhaft in deutschen Gewässern lebt und sind sehr empfindlich gegenüber Lärm, der vor allem durch menschliche Aktivitäten wie Schiffsverkehr und seismische Untersuchungen entsteht. Lärm kann Stress und Vertreibung der Tiere verursachen, was ihre Lebensqualität beeinträchtigt.

Forschungsmethoden zur Untersuchung von Schweinswalen

Die Forschung zu Schweinswalen erfolgt durch akustisches Monitoring, bei dem Hydrofone eingesetzt werden, um die Klickgeräusche der Tiere aufzuzeichnen. Dies ermöglicht eine Analyse ihrer Aktivitäten und Reaktionen auf Umweltveränderungen.

Langzeitwirkungen und Herausforderungen

Es fehlen umfassende Langzeitstudien zu den Auswirkungen von Lärm auf Schweinswale. Die Forscher betonen, dass die Auswirkungen von seismischen Surveys auf die Tiere nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig untersucht werden müssen, um die Population zu schützen.

Empfehlungen zum Schutz der Schweinswale

Um die Belastungen für Schweinswale zu minimieren, sollten seismische Untersuchungen zeitlich und räumlich gesteuert werden. Passive Monitoring-Technologien bieten eine vielversprechende Alternative, um die Auswirkungen auf die Tiere zu reduzieren. Ein integrierter Ansatz zur Regulierung von Lärmquellen in der Nordsee wird als notwendig erachtet.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Diskussion über CCS und seine Umweltauswirkungen ist komplex. Es wird empfohlen, die Standorte für CCS sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls alternative Standorte im Landesinneren in Betracht zu ziehen, um die Belastungen für das marine Ökosystem zu minimieren.

Einleitung zum Thema CCS und Schweinswale

Im Podcast werden die Auswirkungen von CCS (Carbon Capture and Storage) auf die Schweinswale in der deutschen Nordsee thematisiert. Das Projekt Geostore untersucht die Verpressung von CO2 unter dem Meeresboden und die damit verbundenen Umweltaspekte, insbesondere die Lärmbelastung für Schweinswale.

Schweinswale und ihre Empfindlichkeit gegenüber Lärm

Schweinswale sind die einzige Walart, die dauerhaft in deutschen Gewässern lebt und sind sehr empfindlich gegenüber Lärm, der vor allem durch menschliche Aktivitäten wie Schiffsverkehr und seismische Untersuchungen entsteht. Lärm kann Stress und Vertreibung der Tiere verursachen, was ihre Lebensqualität beeinträchtigt.

Forschungsmethoden zur Untersuchung von Schweinswalen

Die Forschung zu Schweinswalen erfolgt durch akustisches Monitoring, bei dem Hydrofone eingesetzt werden, um die Klickgeräusche der Tiere aufzuzeichnen. Dies ermöglicht eine Analyse ihrer Aktivitäten und Reaktionen auf Umweltveränderungen.

Langzeitwirkungen und Herausforderungen

Es fehlen umfassende Langzeitstudien zu den Auswirkungen von Lärm auf Schweinswale. Die Forscher betonen, dass die Auswirkungen von seismischen Surveys auf die Tiere nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig untersucht werden müssen, um die Population zu schützen.

Empfehlungen zum Schutz der Schweinswale

Um die Belastungen für Schweinswale zu minimieren, sollten seismische Untersuchungen zeitlich und räumlich gesteuert werden. Passive Monitoring-Technologien bieten eine vielversprechende Alternative, um die Auswirkungen auf die Tiere zu reduzieren. Ein integrierter Ansatz zur Regulierung von Lärmquellen in der Nordsee wird als notwendig erachtet.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Diskussion über CCS und seine Umweltauswirkungen ist komplex. Es wird empfohlen, die Standorte für CCS sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls alternative Standorte im Landesinneren in Betracht zu ziehen, um die Belastungen für das marine Ökosystem zu minimieren.