
Let´s talk about Sucht, Baby!
Judith
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Have a break, have a KitKat-Club mit Herrn Müller
Einführung und persönliche Herausforderungen
Judith und Herr Müller diskutieren über Judiths Entscheidung, an einer Sex-Positive-Party, der KitKat-Party, teilzunehmen, um aus ihrer Komfortzone herauszutreten und ihre Körperwahrnehmung zu verbessern. Judith beschreibt die Party als einen Ort, an dem Körpervielfalt gefeiert wird und sie sich wohlfühlen möchte.
Vorbereitungen und Stress
Die Vorbereitung auf die Party war für Judith stressig. Sie wollte sicherstellen, dass ihr Outfit perfekt ist und suchte Unterstützung bei einer Schneiderin. Am Tag der Party hatte sie große Anspannung, die dazu führte, dass sie wieder mit dem Rauchen begann, um ihren Stress zu regulieren.
Erfahrungen auf der Party
Bei der Party angekommen, fühlte sich Judith zunächst überfordert, konnte aber schließlich ankommen und die Atmosphäre genießen. Die Party bot einen geschützten Raum, in dem Handys verboten waren, was zu einer unbeschwerten Stimmung beitrug. Judith stellte fest, dass sie sich in der Umgebung frei fühlte, aber dennoch ihre Grenzen respektierte, indem sie Pausen einlegte.
Reflexion und Erkenntnisse
Judith reflektiert über ihre Erfahrungen und betont die Wichtigkeit, sich Herausforderungen zu stellen und neue Erfahrungen zu sammeln. Sie erkennt, dass die Neugierde sie antreibt, neue Dinge auszuprobieren, und dass dies zu persönlichem Wachstum führen kann. Judith schließt mit der Überlegung, dass es wichtig ist, solche Erlebnisse bewusst anzugehen.

Berlin Calling mit Lena Wallach
Einführung und Hintergrund
In dieser Episode diskutieren Judith und Lena, die seit fast vier Jahren nüchtern ist, über ihre persönlichen Erfahrungen mit Sucht, insbesondere Alkohol, und deren Auswirkungen auf die Sexualität. Lena ist somatische Sexualcoach und erklärt, wie sie Menschen dabei hilft, ihre Sexualität neu zu entdecken, insbesondere nach einer Zeit des Drogenmissbrauchs.
Die Rolle der Sucht in der Sexualität
Lena beschreibt, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, ihre Sexualität nüchtern zu leben, da sie oft an die Nutzung von Substanzen gekoppelt ist. Sie betont die Notwendigkeit, über Sexualität offen zu sprechen, um Scham und Tabus abzubauen, die sowohl Sucht als auch Sexualität betreffen.
Somatisches Sexualcoaching
Das Coaching umfasst sowohl Gespräche als auch körperliche Übungen, um Klienten zu helfen, ihre eigenen Wünsche und Erlebnisse zu erkunden. Lena erklärt, dass es darum geht, den eigenen Körper zu fühlen und zu spüren, anstatt nur im Kopf zu bleiben, was häufig zu einer besseren Selbstwahrnehmung führt.
Unterschied zwischen echter Lust und kompensatorischem Verhalten
Judith und Lena diskutieren den Unterschied zwischen echter Lust, die aus einem inneren Bedürfnis kommt, und kompensatorischem Verhalten, das oft benutzt wird, um emotionale Lücken zu füllen. Lena betont, dass es wichtig ist, sich selbst zu kennen und zu akzeptieren, um eine erfüllte Sexualität zu leben.
Abschluss und Ausblick
Die Episode endet mit einem positiven Ausblick auf die weitere Erforschung der eigenen Sexualität und der Einladung an die Zuhörer, sich mit den Themen auseinanderzusetzen, die in der Episode besprochen wurden. Lena bietet zudem ein kostenloses Tool an, um mehr über die eigene nüchterne Sexualität zu erfahren.

Bei sich Selbst bleiben mit Herrn Müller
Beziehung, Stress und Bindung
Die Erzählerin reflektiert ihren Umgang mit einer belastenden Beziehung, in der ihr Partner wenig kommuniziert und oft in sich gekeist ist. Hochstresssituationen wurden als potenzielle Rückfälle wahrgenommen, doch durch Selbstregulation blieb ein Rückgriff auf bekannte Muster aus. Es geht um Klarheit, Abstand und das Erkennen, dass das Verhalten des Gegenübers nicht mit dem eigenen Wert zusammenhängt.
Rückbesinnung auf eigene Werte und Interessen
Nach einer Zeit intensiver Selbstfokussierung entdeckt sie neue externe Impulse durch Politik- und Geschichtsinteresse. Diese Wiederentdeckung alter Leidenschaften stärkt ihr Selbstbewusstsein, öffnet die Welt und reduziert das ständige Abschirmen. Die Natur der Interessenhilfe wirkt als Balance zu bisherigen Beziehungsdynamiken und bietet neue Perspektiven ohne Druck.
Beisein und Grenzen des Selbst
Es wird die Bedeutung von «Beisein» betont: Grenzen setzen, offen bleiben und die eigene Sicherheit als Voraussetzung für Wachstum begreifen. Durch aktives Zuhören statt Erwartungshaltung wird die Begegnung mit anderen bereichert. Das Selbst bleibt stabil, während die Welt sichtbar wird. Die Balance zwischen Ich und Wir wird als zentrale Lebensaufgabe beschrieben.
Ausblick: Akzeptanz, Perspektivenwechsel und Loslassen
Die Sprecherin erkennt, dass Kontrolle oft angstgetrieben ist und dass Loslassen zu Gelassenheit führt. Sexuelle Nähe wird getrennt von tieferen Beziehungsfragen bewertet, wodurch Klarheit über Bedürfnisse entsteht. Die zentrale Erkenntnis: Nicht jeder Wunsch muss erfüllt werden; wichtiger ist, dem Spiegel treu zu bleiben und den Umgang mit anderen authentisch zu gestalten.