Marketing-GeschichteN
Podcast
de

Marketing-GeschichteN

Nadine von Piechowski

Beschreibung

Warum trinkt man eigentlich O-Saft zum Frühstück? Wieso soll man genau 10.000 Schritte am Tag gehen? Und warum gehören Diamanten in den USA fest zu einer Verlobung? Die Antwort ist einfach: cleveres Marketing Ich bin Nadine, Historikerin und Online-Marketing-Redakteurin, und spreche im Marketing-Geschichten Podcast alle zwei Wochen darüber, wie smarte Marketing-Strategien, gerissene Werbetreibende und innovative Kampagnen unser Leben bis heute beeinflussen. Von der Erfindung des Deos bis zur wahren Herkunft vom Käsefondue.Marketing-Geschichten, wie Werbung unser Leben beeinflusst, jeden zweiten Dienstag im Monat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie wurde Club Mate zum Kultgetränk?

07.09.2026

Einführung in die Getränketrilogie

Nadine begrüßt die Hörer und stellt die Themen der Episode vor, die sich um die Geschichte von Club Mate dreht. Inspiriert durch einen Kommentar auf LinkedIn, wird die spannende Entwicklung dieses Kultgetränks erläutert.

Die Anfänge von Club Mate

Die Geschichte beginnt 1924 mit dem fränkischen Getränkhersteller Georg Lattea, der eine alkoholfreie Brause aus Mate-Tee entdeckt. Diese wurde zunächst regional verkauft und entwickelte sich über die Jahre weiter.

Die Transformation zu Club Mate

In den 1950er Jahren wird der Brause Extrakoffein zugesetzt, was die Beliebtheit steigert. 1994 wird die Lizenz an die Brauerei Loscher verkauft, die Club Mate als Nebenprojekt ins Sortiment aufnimmt.

Mund-zu-Mund-Propaganda als Marketingstrategie

Club Mate erlangt Popularität durch Mund-zu-Mund-Propaganda, besonders in der Hamburger Hausbesetzer-Szene und unter Berliner Rave- und Hackerkulturen, ohne auf traditionelle Werbung zurückzugreifen.

Kulturelle und gesellschaftliche Auswirkungen

Die Beliebtheit des Getränks führt zu einer Community, die aktiv zur Verbreitung beiträgt. Die Flasche wird zum Symbol der Hacker- und Partyszene und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Herausforderungen und Zukunft

Trotz der aktuellen Beliebtheit und des Mainstream-Erfolgs bleibt Club Mate werbefrei, was Fragen zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit aufwirft, insbesondere angesichts wachsender Konkurrenz.

Einführung in die Getränketrilogie

Nadine begrüßt die Hörer und stellt die Themen der Episode vor, die sich um die Geschichte von Club Mate dreht. Inspiriert durch einen Kommentar auf LinkedIn, wird die spannende Entwicklung dieses Kultgetränks erläutert.

Die Anfänge von Club Mate

Die Geschichte beginnt 1924 mit dem fränkischen Getränkhersteller Georg Lattea, der eine alkoholfreie Brause aus Mate-Tee entdeckt. Diese wurde zunächst regional verkauft und entwickelte sich über die Jahre weiter.

Die Transformation zu Club Mate

In den 1950er Jahren wird der Brause Extrakoffein zugesetzt, was die Beliebtheit steigert. 1994 wird die Lizenz an die Brauerei Loscher verkauft, die Club Mate als Nebenprojekt ins Sortiment aufnimmt.

Mund-zu-Mund-Propaganda als Marketingstrategie

Club Mate erlangt Popularität durch Mund-zu-Mund-Propaganda, besonders in der Hamburger Hausbesetzer-Szene und unter Berliner Rave- und Hackerkulturen, ohne auf traditionelle Werbung zurückzugreifen.

Kulturelle und gesellschaftliche Auswirkungen

Die Beliebtheit des Getränks führt zu einer Community, die aktiv zur Verbreitung beiträgt. Die Flasche wird zum Symbol der Hacker- und Partyszene und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Herausforderungen und Zukunft

Trotz der aktuellen Beliebtheit und des Mainstream-Erfolgs bleibt Club Mate werbefrei, was Fragen zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit aufwirft, insbesondere angesichts wachsender Konkurrenz.

Wieso denken wir bei Spezi an Paulaner?

24.08.2026

Einführung in die Geschichte von Spezi

Nadine führt in die Geschichte des beliebten Cola-Orange-Mischgetränks Spezi ein, das viele mit Paulaner verbinden. Sie beschreibt die Ursprünge des Getränks in Bayern und die Gründung von Riegele, die 1965 die erste vorgemischte Spezi unter dem Namen Spezialabfüllung KM auf den Markt brachten.

Die Bedeutung von Spezi

Der Name „Spezi“ leitet sich von „Spezialabfüllung“ ab, bezeichnet jedoch auch im bayerisch-schwäbischen Raum einen guten Freund. Dies verleiht dem Getränk eine besondere, emotionale Bedeutung.

Wettbewerb und Marktstrategien

Paulaner trat in den 1970ern ein, um Spezi zu vertreiben, was zu einem Wettbewerb zwischen Riegele und Paulaner führte. Während Riegele auf Tradition und Regionalität setzte, entwickelte Paulaner eine nationale Marke, die vor allem jüngere Konsumenten ansprach.

Erfolge von Paulaner Spezi

Paulaner Spezi wurde zum Marktführer, während Riegele Schwierigkeiten hatte, überregional bekannt zu werden. Die Verkaufszahlen von Paulaner übersteigen die von Riegele bei weitem, was zu rechtlichen Auseinandersetzungen führte.

Beliebtheit von Spezi

Die Beliebtheit von Spezi wird auch durch veränderte Trinkgewohnheiten und cleveres Marketing von Paulaner gefördert. Nostalgie spielt eine große Rolle, da das Design seit den 70ern kaum verändert wurde.

Zukunft von Spezi

Immer mehr Hersteller bringen eigene Cola-Orangen-Mischgetränke auf den Markt, doch der Begriff „Spezi“ hat sich als Gattungsbegriff etabliert. Nadine schließt die Episode mit einem Ausblick auf die Entwicklungen in der Getränkeindustrie.

Einführung in die Geschichte von Spezi

Nadine führt in die Geschichte des beliebten Cola-Orange-Mischgetränks Spezi ein, das viele mit Paulaner verbinden. Sie beschreibt die Ursprünge des Getränks in Bayern und die Gründung von Riegele, die 1965 die erste vorgemischte Spezi unter dem Namen Spezialabfüllung KM auf den Markt brachten.

Die Bedeutung von Spezi

Der Name „Spezi“ leitet sich von „Spezialabfüllung“ ab, bezeichnet jedoch auch im bayerisch-schwäbischen Raum einen guten Freund. Dies verleiht dem Getränk eine besondere, emotionale Bedeutung.

Wettbewerb und Marktstrategien

Paulaner trat in den 1970ern ein, um Spezi zu vertreiben, was zu einem Wettbewerb zwischen Riegele und Paulaner führte. Während Riegele auf Tradition und Regionalität setzte, entwickelte Paulaner eine nationale Marke, die vor allem jüngere Konsumenten ansprach.

Erfolge von Paulaner Spezi

Paulaner Spezi wurde zum Marktführer, während Riegele Schwierigkeiten hatte, überregional bekannt zu werden. Die Verkaufszahlen von Paulaner übersteigen die von Riegele bei weitem, was zu rechtlichen Auseinandersetzungen führte.

Beliebtheit von Spezi

Die Beliebtheit von Spezi wird auch durch veränderte Trinkgewohnheiten und cleveres Marketing von Paulaner gefördert. Nostalgie spielt eine große Rolle, da das Design seit den 70ern kaum verändert wurde.

Zukunft von Spezi

Immer mehr Hersteller bringen eigene Cola-Orangen-Mischgetränke auf den Markt, doch der Begriff „Spezi“ hat sich als Gattungsbegriff etabliert. Nadine schließt die Episode mit einem Ausblick auf die Entwicklungen in der Getränkeindustrie.

Wieso verschwindet Punica wieder?

10.08.2026

Einführung zur Marke Punica

Nadine erzählt die Geschichte der Getränkemarke Punica, die in den 90er Jahren populär war und nun eingestellt wird. Sie reflektiert über die nostalgischen Erinnerungen, die viele Menschen mit Punica verbinden, und stellt die Frage, wie es zu dieser Entscheidung kam.

Die Entstehung von Punica

Punica wurde in den 1970er Jahren von Rolf H. Dittmeier gegründet, der zuvor mit Valensina erfolgreich war. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Granatapfel ab. Punica erlebte seinen großen Durchbruch, als Dittmeier die Marke 1984 an Procter & Gamble verkaufte.

Die 90er Jahre und die Werbestrategie

In den 90er Jahren war Punica besonders erfolgreich, was an ikonischen Werbespots lag, die gezielt Kinder ansprachen. Die Marke vermarktete ihren Saft als gesund, obwohl der tatsächliche Saftgehalt nur 20% betrug.

Die Schwierigkeiten der Marke

Nach dem Verkauf an PepsiCo im Jahr 2005 versuchte das Unternehmen, Punica wiederzubeleben, was jedoch scheiterte. Trotz eines Comebacks im Jahr 2024 blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück.

Nostalgie als Marketingstrategie

Nadine erklärt, dass Nostalgie ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie war. Influencer wurden eingesetzt, um jüngere Zielgruppen anzusprechen, jedoch blieben die Verkaufszahlen unzureichend, um die Marke langfristig zu halten.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der traurigen Nachricht, dass Punica nun endgültig aus den Regalen verschwindet. Nadine lädt die Zuhörer ein, ihre Erinnerungen an die Marke zu teilen und reflektiert über die Macht der Nostalgie.

Einführung zur Marke Punica

Nadine erzählt die Geschichte der Getränkemarke Punica, die in den 90er Jahren populär war und nun eingestellt wird. Sie reflektiert über die nostalgischen Erinnerungen, die viele Menschen mit Punica verbinden, und stellt die Frage, wie es zu dieser Entscheidung kam.

Die Entstehung von Punica

Punica wurde in den 1970er Jahren von Rolf H. Dittmeier gegründet, der zuvor mit Valensina erfolgreich war. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Granatapfel ab. Punica erlebte seinen großen Durchbruch, als Dittmeier die Marke 1984 an Procter & Gamble verkaufte.

Die 90er Jahre und die Werbestrategie

In den 90er Jahren war Punica besonders erfolgreich, was an ikonischen Werbespots lag, die gezielt Kinder ansprachen. Die Marke vermarktete ihren Saft als gesund, obwohl der tatsächliche Saftgehalt nur 20% betrug.

Die Schwierigkeiten der Marke

Nach dem Verkauf an PepsiCo im Jahr 2005 versuchte das Unternehmen, Punica wiederzubeleben, was jedoch scheiterte. Trotz eines Comebacks im Jahr 2024 blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück.

Nostalgie als Marketingstrategie

Nadine erklärt, dass Nostalgie ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie war. Influencer wurden eingesetzt, um jüngere Zielgruppen anzusprechen, jedoch blieben die Verkaufszahlen unzureichend, um die Marke langfristig zu halten.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit der traurigen Nachricht, dass Punica nun endgültig aus den Regalen verschwindet. Nadine lädt die Zuhörer ein, ihre Erinnerungen an die Marke zu teilen und reflektiert über die Macht der Nostalgie.