
Gast am Mittag
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Gast am Mittag vom 14.05.2026
Lebenswelt und Arbeitsalltag
Das Gespräch öffnet Einblicke in Regula Hauensteins Alltag auf dem Lohhof: Stallgeräusche, Mutterkuhhaltung und die enge Verbindung von Familie und Betrieb. Regula lebt mit Mann, Sohn und Tieren, erlebt Arbeitsrhythmen, zusammenhängende Aufgaben und Momente der Ruhe im Stall nach intensiven Phasen. Die Herkunft aus der Landwirtschaft prägt Motivation, Stolz und die Art, wie Familie und Hof miteinander agieren.
Direktvermarktung und Tierwohl
Eine zentrale Entscheidung betrifft die Hoftötung: Tiere bleiben lange in Obhut, Direktvermarktung stärkt Vertrauen zu Kundinnen und Kunden. Die Nähe zum Lebewesen und die tiergerechte Begleitung begleiten das Geschäft. Der Hof arbeitet vielfältig mit Geflügel, Resten der Tierhaltung und eigener Produktion, um Fleisch direkt zu verkaufen und den Wert des Tieres zu betonen.
Gespräche mit Kundinnen und Lernenden
Auf Märkten in der Region Zürich präsentiert sich der Hof, sammelt Feedback und vermittelt Transparenz. Der Austausch liefert Ideen für Produkte, stärkt das Bewusstsein für Arbeitsaufwand und Handwerk hinter den Lebensmitteln. Das Publikum erfährt, dass es sich nicht um Massenware handelt, sondern um Leidenschaft, Sorgfalt und lange Vorlaufzeiten hinter jedem Produkt handelt.
Rolle der Frauen, Bildung und Balance
Die Figur der Bäuerin verändert sich durch Technologie und vermehrte Frauenbeteiligung. Am Strickhof sieht Regula eine wachsende Durchmischung und mehr Möglichkeiten für Frauen, Betriebe zu führen. Neben Familienleben, Unterricht und Teamführung bleibt Zeit für persönliche Erholung. Die Motivation aus Beruf und Leidenschaft sowie der Blick auf die Rückmeldungen aus Kundschaft machen den vielfältigen Landwirtschaftsalltag sichtbar.

Gast am Mittag vom 06.04.2026
Einführung in Remo Kessler und seine musikalische Reise
Remo Kessler, ein leidenschaftlicher Gitarrist und Musikliebhaber, reflektiert über seine Karriere und die Vielfalt der musikalischen Projekte, an denen er beteiligt war. Mit einem Fokus auf die Liebe zur Musik, die ihn sein ganzes Leben begleitet hat, erzählt er von seinen Erfahrungen mit Künstlern wie Polo Hofer und Gianna Nannini, bis hin zu aktuellen Projekten mit Heimweh und Sina.
Herausforderungen in der Musikwelt
Die Herausforderungen des Gitarrenspiels liegen oft weniger in der Technik, sondern mehr in der Kommunikation mit den Künstlern und deren spezifischen Vorstellungen. Kessler beschreibt seine Anfänge in der Musikwelt und die nötige Anpassungsfähigkeit, um die Wünsche der Künstler zu verstehen.
Einblicke in die Zusammenarbeit mit Heimweh
Kessler spricht über seine aktuelle Tour mit Heimweh und dessen Coverversion des Songs „Blume“ von Polo Hofer. Die emotionalen Erinnerungen, die dieser Song für ihn weckt, zeigen die tiefen Verbindungen, die Musik schaffen kann.
Die Rolle der Musik im Leben von Remo Kessler
Musik ist für Kessler nicht nur Beruf, sondern eine Lebensleidenschaft. Er organisiert Konzerte in seiner Wohnsiedlung und bleibt aktiv in der Musikszene, was ihm ermöglicht, mit jungen Talenten in Kontakt zu treten und deren kreative Energie zu erleben.
Die Veränderungen in der Musikindustrie
Kessler reflektiert über die Veränderungen der Musikindustrie, insbesondere den Einfluss von Streaming und sozialen Medien auf Musiker. Er äußert Bedauern über die Herausforderungen, denen junge Künstler heute gegenüberstehen, und ermutigt sie, weiterhin kreativ zu bleiben.
Abschluss und Ausblick
Das Gespräch endet mit einer positiven Note über die Freude, die Musik bringt, und der Hoffnung, dass diese Leidenschaft Remo Kessler weiterhin begleiten wird.

Gast am Mittag vom 03.04.2026
Engagement für Randgruppen
Fred Grob setzt sich seit 45 Jahren für Menschen am Rand der Gesellschaft ein, insbesondere für Insassen von Justizvollzugsanstalten. Er sieht in diesen Menschen zuerst den Menschen selbst und nicht ihre Vergehen, was ihm hilft, mit ihnen in Kontakt zu treten.
Der menschliche Kontakt
Grob hat keinen Zugang zu den Akten der Insassen und erfährt erst im Gespräch mehr über deren Hintergründe. Seine Gespräche sind oft emotional und er versucht, Empathie und Verständnis zu zeigen, egal wie schwer die Taten der Menschen sind.
Vergebung und ihr Einfluss
Ein zentrales Thema für Grob ist der Glaube an die Kraft der Vergebung. Er glaubt, dass Vergebung wichtig ist, um ein erfülltes Leben zu führen, und dass sie den Menschen helfen kann, sich von ihrer Vergangenheit zu befreien.
Der Weg zur Vergebung
Grob erklärt, dass Vergebung ein Prozess ist, der Zeit braucht. Er berichtet von eigenen Erfahrungen und wie er gelernt hat, anderen zu vergeben. Zudem erwähnt er, dass Vergebung nicht immer einfach ist und dass es Menschen gibt, die nicht vergeben können.
Positive Erfahrungen und Beziehungen
Durch seine Arbeit hat Grob viele positive Beziehungen zu ehemaligen Insassen aufgebaut. Er erzählt von einem ehemaligen Bankräuber, der durch ihre Gespräche eine positive Wendung in seinem Leben fand.
Lebensweisheiten und Zukunftsausblick
Grob reflektiert über sein eigenes Leben und die Lektionen, die er gelernt hat. Er möchte weiterhin Menschen helfen, solange es seine Gesundheit zulässt. Sein Wunsch ist es, dass Menschen lernen, sich selbst zu lieben, was für ihn eine der größten Herausforderungen darstellt.