
RUH im Studio!
Sascha Ruh
Beschreibung
Der Podcast richtet sich primär an Vorstände und Führungskräfte von Sparkassen und Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, die neu denken und Veränderungen bewirken wollen.
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

KLARTEXT: Mehr als eine Excel-Übung - Christina Simon über passfähige Kundensegmentierung mit Wirkung
Einführung in das neue Format
In dieser Episode wird das neue Format "RUH im Studio Klartext" vorgestellt, das sich auf operative Themen der Sparkassen konzentriert. Durch praxisnahe Diskussionen sollen konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen gegeben werden.
Kundensegmentierung als zentrales Thema
Christina Simon und Sascha diskutieren die Bedeutung der Kundensegmentierung. Sie beleuchten, ob diese nur eine Excel-Übung ist oder eine essentielle Grundlage für den Vertriebserfolg darstellt. Die Segmentierung sollte strategisch und bedarfsorientiert erfolgen, um den richtigen Ressourceneinsatz zu gewährleisten.
Datenqualität und Herausforderungen
Ein zentraler Aspekt ist die Datenqualität, welche entscheidend für die Segmentierung und die Identifikation von Kundenpotenzialen ist. Christina beschreibt, dass unzureichende Daten oftmals die Umsetzung von Segmentierungsstrategien behindern.
Individualisierung der Segmentierung
Die Individualität der Sparkassen und deren spezifische Herausforderungen werden hervorgehoben. Standardlösungen sind nicht immer zielführend, sodass maßgeschneiderte Ansätze notwendig sind, um die Kundenbedürfnisse optimal zu adressieren.
Umsetzung und Vertriebskultur
Die Umsetzung der Segmentierung erfordert eine enge Abstimmung zwischen den Sparkassen und den Beratern. Eine positive Vertriebskultur, die den Kundenfokus in den Mittelpunkt stellt, ist entscheidend für den Erfolg.
Fazit
Die Segmentierung bleibt ein zentrales Thema für die Sparkassen. Sie ist kein bloßes Excel-Projekt, sondern erfordert eine qualitativ hochwertige und strategische Organisation, um den Vertriebserfolg nachhaltig zu sichern.

KLARTEXT: Vom Silodenken zur Kundenzentrierung – Samir Cehajic über Service-Strategien als Wettbewerbsfaktor
Einführung in den Service-Deep Dive
Im Ruhim Studio Klartext wird ein tiefgehender Blick auf operative Themen geworfen, die die Sparkassen betreffen. Experten der Sparkassen Consulting teilen ihre Erfahrungen und geben praktische Tipps zur Verbesserung von Service-Strategien.
Die Bedeutung einer Service-Strategie
Samir Cehajic, Seniorberater der Sparkassen Consulting, betont, dass trotz der Relevanz von Service für die Kundenzufriedenheit viele Sparkassen keine klar formulierte Service-Strategie haben. Oft ist die Service-Strategie in anderen Bereichen wie Vertriebs- oder Digitalisierungsstrategien verborgen.
Veränderungen im Kundenverhalten
Das Kundenverhalten hat sich stark verändert, wobei digitale Interaktionen zunahmen. Sparkassen müssen ihre Serviceangebote an diese neuen Erwartungen anpassen und sollten ihre Stärken als Universalbanken besser nutzen.
Strategische Überlegungen
Ein ganzheitlicher Ansatz ist notwendig, um den Service über alle Kanäle hinweg zu betrachten. Sparkassen sollten sich fragen, welche Leistungen angeboten werden sollen und wie diese effizient und kundenfreundlich erbracht werden können.
Technologie und ihre Rolle im Service
Technologische Innovationen wie KI und Bots sind entscheidend, um den Service zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, zuerst die strategischen Ziele zu definieren, bevor neue Technologien implementiert werden.
Die Herausforderung der Implementierung
Die Umsetzung einer Service-Strategie erfordert klare Verantwortlichkeiten und eine zentrale Anlaufstelle für alle Servicefragen. Nur so kann eine konsistente und effektive Kundenreise gewährleistet werden.
Fazit und Ausblick
Service stellt einen der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren der Zukunft dar. Sparkassen müssen sich intensiver mit den Erwartungen ihrer Kunden auseinandersetzen, um langfristig erfolgreich zu sein.

#29 Die Zweite Sparkasse – CEO Rupert Rieder über die Bank, gegründet, um Kunden gehen zu lassen
Einführung zur zweiten Sparkasse und dem Event in Salzburg
Im Gespräch wird die zweite Sparkasse als Bank für Menschen ohne Bank vorgestellt, mit Fokus auf sozialem Mehrwert und Teilhabe. Es geht um eine moderne Filiale, ein ehrliches Veranstaltungsumfeld und die Frage, wie dieses Modell Kunden unterstützt, die im regulären Bankwesen ausgeschlossen waren.
Geschäftsmodell, Struktur und Wirkung
Das Modell basiert auf ehrenamtlicher Mitarbeit statt herkömmlicher Personalkosten und setzt auf betreute Konten, um Existenzsicherung und Teilhabe zu ermöglichen. Ziel ist, Kunden zeitnah in ein reguläres Bankleben zu begleiten, mit Zyklusphasen von Jahren statt dauerhafter Bindung. Eine Kennzahl bezieht sich auf begleitete Menschen und gesellschaftlichen Nutzen.
Bildung, Kooperationen und Skalierung
Bildung wird als zentrale Komponente gesehen; Kooperationen mit Caritas, Schuldenberatung und NGO-Netzwerken unterstützen den Zugang. Digitale Plattform George dient als Kern der Beratung, ergänzt durch eine Bildungsinitiative, multilingual und barrierearm. Strategisch wird diskutiert, wie das Modell in ganz Österreich ausgerollt werden könnte, mit Fokus auf regionale Versorgung und Nachhaltigkeit.
Persönliches Motiv und Ausblick
Es wird betont, wie Engagement, Balance zwischen Familie, Beruf und Sport sowie Transparenz das Projekt voranbringen. Die Beteiligten hoffen auf weitere Zusammenarbeit, um das Modell zu verbreiten, Barrieren abzubauen und langfristig Menschen neue Chancen zu eröffnen, ohne dabei den sozialen Kern aus den Augen zu verlieren.