Alles BIO, oder wie?
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Alles BIO, oder wie?

Radio BUH, Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung

Beschreibung

Welche Menschen und Geschichten stecken hinter unseren regionalen Bio-Produkten? Evi Dettl begibt sich auf eine Reise durch die 34 Öko-Modellregionen in Bayern.

Sie sind Teil des Landesprogramms „BioRegio 2030“ der Bayerischen Staatsregierung. Damit soll der regionale Öko-Landbau unterstützt werden, mit dem Ziel bis zum Jahr 2030 insgesamt 30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern ökologisch zu bewirtschaften. Die Öko-Modellregionen in Bayern stehen für ökologischen Landbau, ökologische Veredelung und ökologischen Genuss. Sie fördern Wert und Wertschätzung für Akteurinnen und Akteure in den Regionen.

"Alles BIO, oder wie?" ist eine Produktion von Radio BUH im Auftrag der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung, Bereich Zentrale Aufgaben.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Hofübergabe mit frischen Ideen

31.08.2026

Wichtigkeit von Fragen in Gesprächen

Offene Wünsche zu äußern ist wichtig, jedoch sollte man beim Starten von Gesprächen mehr Fragen stellen als eigene Aussagen treffen. Das fördert das Verständnis und die Reflexion des Gegenübers über deren eigene Prioritäten, was besonders bei Hofübergaben Konflikte vermeiden kann.

Vorstellung des Biohofs Königsfeld

Der Biohof Königsfeld, betrieben von Maria und Johann Kirchfeld, hat sich von einem Nebenerwerbsbetrieb zu einem erfolgreichen Vollerwerbsbetrieb entwickelt. Mit frischen Ideen und Engagement wird die Tradition fortgeführt und gleichzeitig neue Wege in der Landwirtschaft beschritten.

Besonderheiten der Ökomodellregion Kulturraum Ampertal

Die Region zeichnet sich durch ihre schönen Auenlandschaften und eine vielfältige Landwirtschaft aus. Ein zentrales Projekt zielt darauf ab, mehr Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulen zu integrieren, um die Qualität der Verpflegung zu steigern.

Hofübergabe und Herausforderungen

Bei der Hofübergabe sind offene Gespräche und das Stellen von Fragen entscheidend. Johann und Maria Kirchfeld schildern ihren Weg vom Studium zu einer erfolgreichen Hofübernahme und wie sie mit Herausforderungen umgegangen sind, um den Betrieb weiterzuführen.

Direktvermarktung und Produktvielfalt

Der Biohof bietet eine Vielzahl von Produkten an, darunter eigenes Fleisch, Gemüse und weitere Lebensmittel. Die Nachfrage steigt, was den Hofbetreibern erlaubt, weiter zu investieren und zu expandieren.

Engagement in der Ökomodellregion

Johann Kirchfeld betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Ökomodellregion. Diese Partnerschaften fördern nicht nur den eigenen Betrieb, sondern auch die gesamte Region und die Entwicklung von nachhaltigen Projekten.

Internationale Erfahrungen

Johann hat auch internationale Erfahrungen gesammelt, indem er nach Uganda reiste, um dort landwirtschaftliche Praktiken zu teilen und von den Herausforderungen vor Ort zu lernen. Dies zeigt die globale Verbundenheit und die gemeinsamen Probleme in der Landwirtschaft.

Wichtigkeit von Fragen in Gesprächen

Offene Wünsche zu äußern ist wichtig, jedoch sollte man beim Starten von Gesprächen mehr Fragen stellen als eigene Aussagen treffen. Das fördert das Verständnis und die Reflexion des Gegenübers über deren eigene Prioritäten, was besonders bei Hofübergaben Konflikte vermeiden kann.

Vorstellung des Biohofs Königsfeld

Der Biohof Königsfeld, betrieben von Maria und Johann Kirchfeld, hat sich von einem Nebenerwerbsbetrieb zu einem erfolgreichen Vollerwerbsbetrieb entwickelt. Mit frischen Ideen und Engagement wird die Tradition fortgeführt und gleichzeitig neue Wege in der Landwirtschaft beschritten.

Besonderheiten der Ökomodellregion Kulturraum Ampertal

Die Region zeichnet sich durch ihre schönen Auenlandschaften und eine vielfältige Landwirtschaft aus. Ein zentrales Projekt zielt darauf ab, mehr Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulen zu integrieren, um die Qualität der Verpflegung zu steigern.

Hofübergabe und Herausforderungen

Bei der Hofübergabe sind offene Gespräche und das Stellen von Fragen entscheidend. Johann und Maria Kirchfeld schildern ihren Weg vom Studium zu einer erfolgreichen Hofübernahme und wie sie mit Herausforderungen umgegangen sind, um den Betrieb weiterzuführen.

Direktvermarktung und Produktvielfalt

Der Biohof bietet eine Vielzahl von Produkten an, darunter eigenes Fleisch, Gemüse und weitere Lebensmittel. Die Nachfrage steigt, was den Hofbetreibern erlaubt, weiter zu investieren und zu expandieren.

Engagement in der Ökomodellregion

Johann Kirchfeld betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Ökomodellregion. Diese Partnerschaften fördern nicht nur den eigenen Betrieb, sondern auch die gesamte Region und die Entwicklung von nachhaltigen Projekten.

Internationale Erfahrungen

Johann hat auch internationale Erfahrungen gesammelt, indem er nach Uganda reiste, um dort landwirtschaftliche Praktiken zu teilen und von den Herausforderungen vor Ort zu lernen. Dies zeigt die globale Verbundenheit und die gemeinsamen Probleme in der Landwirtschaft.

Hendl in BIO

10.06.2026

Haltung, Transparenz und Tierwohl

Küken wachsen in großzügigen Stallstrukturen mit Außenflächen und einem Wintergarten. Die Tiere haben täglichen Zugang nach dem Schlüpfen, viel Platz zum Bewegen und die Möglichkeit, Auslauf zu nutzen. Die Fütterung erfolgt biologisch, ad libitum, mit Futterbereitung aus eigenen Rohstoffen. Die Haltung zielt darauf ab, Natur- und Tierwohl deutlich sichtbar zu machen, sodass Verbraucher nachvollziehen können, wo das Tier die Zeit verbringt.

Regionale Vernetzung und Infrastruktur

Die Ökomodellregion Neumarkt in der Oberpfalz unterstützt Projekte, die Bio-Betriebe stärken und direkte Vermarktungswege fördern. Es entstanden zentrale Lagerflächen für biologisches Getreide und Kooperationen wie mit Biolandwirten und regionaler Brauerei. Diese Strukturen ermöglichen eine verlässliche Versorgung, hochwertige Rohstoffe und eine klare Wertschöpfung aus der Region.

Praxis der Tierhaltung und Betriebsführung

Das Hähnchenprojekt entstand aus ethischen Beweggründen: Tierwohl, Platzangebot und Weidezugang stehen im Vordergrund. Die Küken erhalten eine schrittweise Temperaturanpassung, während Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beleuchtung täglich angepasst werden. Die Rohstoffe stammen überwiegend aus Bio-Produkten, Reststoffe werden sinnvoll verwertet. Beobachtung der Tiere und ruhige Umgebung prägen den Alltag des Betriebs.

Direktvermarktung und Zukünftige Perspektiven

Großteil der Hähnchen wird über vertragliche Abnehmer vermarktet, der Rest erfolgt direkt über Hofverkauf. Bestelllisten, Benachrichtigungen via Telefon, WhatsApp und E-Mail ermöglichen eine wiederkehrende Vermarktung. Gasthäuser beziehen regelmäßig regionale Hähnchen. Pläne fokussieren auf Ausbau der Direktvermarktung, Steigerung der Futterverwertung und weitere regionale Kooperationen.

Haltung, Transparenz und Tierwohl

Küken wachsen in großzügigen Stallstrukturen mit Außenflächen und einem Wintergarten. Die Tiere haben täglichen Zugang nach dem Schlüpfen, viel Platz zum Bewegen und die Möglichkeit, Auslauf zu nutzen. Die Fütterung erfolgt biologisch, ad libitum, mit Futterbereitung aus eigenen Rohstoffen. Die Haltung zielt darauf ab, Natur- und Tierwohl deutlich sichtbar zu machen, sodass Verbraucher nachvollziehen können, wo das Tier die Zeit verbringt.

Regionale Vernetzung und Infrastruktur

Die Ökomodellregion Neumarkt in der Oberpfalz unterstützt Projekte, die Bio-Betriebe stärken und direkte Vermarktungswege fördern. Es entstanden zentrale Lagerflächen für biologisches Getreide und Kooperationen wie mit Biolandwirten und regionaler Brauerei. Diese Strukturen ermöglichen eine verlässliche Versorgung, hochwertige Rohstoffe und eine klare Wertschöpfung aus der Region.

Praxis der Tierhaltung und Betriebsführung

Das Hähnchenprojekt entstand aus ethischen Beweggründen: Tierwohl, Platzangebot und Weidezugang stehen im Vordergrund. Die Küken erhalten eine schrittweise Temperaturanpassung, während Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beleuchtung täglich angepasst werden. Die Rohstoffe stammen überwiegend aus Bio-Produkten, Reststoffe werden sinnvoll verwertet. Beobachtung der Tiere und ruhige Umgebung prägen den Alltag des Betriebs.

Direktvermarktung und Zukünftige Perspektiven

Großteil der Hähnchen wird über vertragliche Abnehmer vermarktet, der Rest erfolgt direkt über Hofverkauf. Bestelllisten, Benachrichtigungen via Telefon, WhatsApp und E-Mail ermöglichen eine wiederkehrende Vermarktung. Gasthäuser beziehen regelmäßig regionale Hähnchen. Pläne fokussieren auf Ausbau der Direktvermarktung, Steigerung der Futterverwertung und weitere regionale Kooperationen.

Alles BIO, aber anders: Barbara. Von Selbstbestimmung und Augenhöhe.

05.06.2026

Frauenpraxis und Lebenswelt im Betrieb

Im Gespräch verfolgen mehrere landwirtschaftliche Frauen den Weg, zutraute Aufgaben über verschiedene Bereiche hinweg zu übernehmen – nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Maschinen- und Fahrzeugbereich. Die Aussagen betonen, dass Erfahrungen durch eigenes Tun wachsen, und zeigen, wie Frauen durch Vertrauen in ihre Fähigkeiten allmählich komplexe Arbeiten bewältigen können, unabhängig von langjähriger männlicher Berufspraxis.

Alltag, Struktur und Herausforderungen

Barbara schildert einen Mutterkuhbetrieb mit saisonalen Aufgaben, Vermarktung vor Ort und Unterstützung durch eine enge Familie. Der Alltag wechselt je nach Jahreszeit, und technische Hilfsmittel wie Hoftrage oder Lader erleichtern die Arbeit. Die Autorin betont, wie wichtig eigenständige Organisation und Flexibilität sind, um Beruf, Haushalt und Kinder unter einen Hut zu bringen.

Gleichstellung, Augenhöhe und Rollenverteilung

Die Erzählung betont eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, bei der Buchhaltung, Management und Entscheidungsprozesse von beiden Partnern mitgetragen werden. Traditionelle Muster werden hinterfragt, doch körperliche Grenzen und individuelle Stärken bleiben anerkannt. Frauen werden als führende Betriebsleiterinnen sichtbar, während Männer mehr administrative oder unterstützende Rollen übernehmen – ohne Abwertung der anderen Beiträge.

Ausblick, Wünsche und gesellschaftlicher Kontext

Das Gespräch plädiert dafür, dass mehr Frauen Mut fassen, Aufgaben zuzutrauen, auch in Bereichen wie Maschinenführung oder Fahrzeugbetrieb. Gleichzeitig wird der Bedarf an offenen Beyond-Geschlechterrollen betont: Männer könnten mehr Aufgaben im Alltag übernehmen, damit Frauen Freiräume finden. Der Kontext der Bio-Modellregionen und der regionalen Landwirtschaftspolitik bietet einen Rahmen, in dem solche Entwicklungsschritte sichtbar gefördert werden können.

Frauenpraxis und Lebenswelt im Betrieb

Im Gespräch verfolgen mehrere landwirtschaftliche Frauen den Weg, zutraute Aufgaben über verschiedene Bereiche hinweg zu übernehmen – nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Maschinen- und Fahrzeugbereich. Die Aussagen betonen, dass Erfahrungen durch eigenes Tun wachsen, und zeigen, wie Frauen durch Vertrauen in ihre Fähigkeiten allmählich komplexe Arbeiten bewältigen können, unabhängig von langjähriger männlicher Berufspraxis.

Alltag, Struktur und Herausforderungen

Barbara schildert einen Mutterkuhbetrieb mit saisonalen Aufgaben, Vermarktung vor Ort und Unterstützung durch eine enge Familie. Der Alltag wechselt je nach Jahreszeit, und technische Hilfsmittel wie Hoftrage oder Lader erleichtern die Arbeit. Die Autorin betont, wie wichtig eigenständige Organisation und Flexibilität sind, um Beruf, Haushalt und Kinder unter einen Hut zu bringen.

Gleichstellung, Augenhöhe und Rollenverteilung

Die Erzählung betont eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, bei der Buchhaltung, Management und Entscheidungsprozesse von beiden Partnern mitgetragen werden. Traditionelle Muster werden hinterfragt, doch körperliche Grenzen und individuelle Stärken bleiben anerkannt. Frauen werden als führende Betriebsleiterinnen sichtbar, während Männer mehr administrative oder unterstützende Rollen übernehmen – ohne Abwertung der anderen Beiträge.

Ausblick, Wünsche und gesellschaftlicher Kontext

Das Gespräch plädiert dafür, dass mehr Frauen Mut fassen, Aufgaben zuzutrauen, auch in Bereichen wie Maschinenführung oder Fahrzeugbetrieb. Gleichzeitig wird der Bedarf an offenen Beyond-Geschlechterrollen betont: Männer könnten mehr Aufgaben im Alltag übernehmen, damit Frauen Freiräume finden. Der Kontext der Bio-Modellregionen und der regionalen Landwirtschaftspolitik bietet einen Rahmen, in dem solche Entwicklungsschritte sichtbar gefördert werden können.