Science goes Podcast - Ideen und Tipps für Wissenschaftspodcasts
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Science goes Podcast - Ideen und Tipps für Wissenschaftspodcasts

Christiane Zwick

Beschreibung

Du hast einen Wissenschaftspodcast oder willst einen starten? "Science goes Podcast" bietet Dir Ideen, Tipps und Highlights aus dem Wissenschaftspodcast-Universum. Wir halten uns nicht mit allgemeinen "How-tos" auf. Beim Podcasten über wissenschaftliche Themen stellen sich ganz eigene Fragen. Etwa: Wie erzähle ich so, dass die Zuhörenden die Informationen gut aufnehmen können? Wie persönlich will ich werden? Wie begeistere ich für mein Forschungsfeld?

Host dieses Podcasts ist Christiane Zwick. Die erfahrene Hörfunkjournalistin hilft bei der Entwicklung von Wissenschaftspodcasts, trainiert Lehrende und Forschende, die sich ans Mikro wagen, und liebt es, dabei selbst ihren Horizont zu erweitern. Sie sagt: "Wissen teilen macht Freude!"

Abonniere den Podcast und erfahre, wo Du Dein neues Netzwerk findest. Triff Hosts bekannter Wissenschaftsformate. Denk mit uns über Storytelling und erzählende Lehre nach. Entdecke, wer Deine Hörer*innen sind und was sie sich wünschen. Wir gehen mit dem Mikrofon ins Labor, durchforsten Tonarchive, kreieren Klangräume. Wir diskutieren, wir denken laut nach - und wir hören genau hin.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Personality... Wie form´ ich sie?

06.08.2026

Die Bedeutung der Host-Personality

Im Podcast wird betont, dass jede*r Podcaster*in eine eigene Host-Personality entwickeln sollte, um eine Verbindung zum Publikum aufzubauen. Authentizität und Natürlichkeit sind wichtig, doch es wird auch darauf hingewiesen, dass wir nie vollkommen dieselben sind, egal ob vor oder hinter dem Mikrofon.

Die Beziehung zum Publikum

Eine gute Beziehung zu den Zuhörenden ist entscheidend. Der Podcast-Host sollte sich bewusst sein, an wen er sich wendet, um eine enge Hörerinnenbindung zu schaffen. Die Gestaltung der Ansprache (z.B. „Du“, „Wir“, „Ihr“) spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Parasoziale Interaktion

Die parasoziale Interaktion beschreibt die einseitige, aber gefühlte Verbindung zwischen Medienperson und Publikum. Ein persönlicher Kontakt wird durch direkte Ansprache geschaffen, was die Beziehung zum Publikum stärkt.

Gestaltung der Host-Personality

Die Host-Personality setzt sich aus individueller Persönlichkeit, Haltung, medialer Rolle und persönlichem Stil zusammen. Es wird hervorgehoben, dass die Wahl der Präsentation und die Art der Moderation erheblichen Einfluss auf das Hörerlebnis haben.

Der Einfluss der Situation

Die Situation, in der ein Podcast aufgenommen wird, beeinflusst die Präsentation des Hosts. Der Soziologe Irving Goffman beschreibt, dass Identität in der Interaktion entsteht und wir uns entsprechend anpassen.

Stabilität der Persönlichkeit

Die Debatte über die Konsistenz von Persönlichkeit über verschiedene Situationen hinweg zeigt, dass Verhalten aus der Interaktion zwischen Person und Situation entsteht. Hosts sollten sich ihrer Persönlichkeit bewusst sein und diese konstant im Podcast präsentieren.

Stilfindung und Identität

Bei der Stilfindung ist es hilfreich, erfolgreiche Podcaster-Personalities als Vorbilder zu nutzen. Es wird empfohlen, eigene Episoden zu analysieren, um den eigenen Stil zu schärfen und die Wiedererkennbarkeit zu erhöhen.

Der Gewinn einer klaren Persona

Eine wiedererkennbare Personality hilft den Zuhörenden, eine Beziehung aufzubauen, und ermöglicht es dem Host, den richtigen Ton zu finden. Der Podcast schließt mit der Einladung, Fragen zu stellen und Workshops zur Verbesserung von Lehr- und Wissenschaftspodcasts zu besuchen.

Die Bedeutung der Host-Personality

Im Podcast wird betont, dass jede*r Podcaster*in eine eigene Host-Personality entwickeln sollte, um eine Verbindung zum Publikum aufzubauen. Authentizität und Natürlichkeit sind wichtig, doch es wird auch darauf hingewiesen, dass wir nie vollkommen dieselben sind, egal ob vor oder hinter dem Mikrofon.

Die Beziehung zum Publikum

Eine gute Beziehung zu den Zuhörenden ist entscheidend. Der Podcast-Host sollte sich bewusst sein, an wen er sich wendet, um eine enge Hörerinnenbindung zu schaffen. Die Gestaltung der Ansprache (z.B. „Du“, „Wir“, „Ihr“) spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Parasoziale Interaktion

Die parasoziale Interaktion beschreibt die einseitige, aber gefühlte Verbindung zwischen Medienperson und Publikum. Ein persönlicher Kontakt wird durch direkte Ansprache geschaffen, was die Beziehung zum Publikum stärkt.

Gestaltung der Host-Personality

Die Host-Personality setzt sich aus individueller Persönlichkeit, Haltung, medialer Rolle und persönlichem Stil zusammen. Es wird hervorgehoben, dass die Wahl der Präsentation und die Art der Moderation erheblichen Einfluss auf das Hörerlebnis haben.

Der Einfluss der Situation

Die Situation, in der ein Podcast aufgenommen wird, beeinflusst die Präsentation des Hosts. Der Soziologe Irving Goffman beschreibt, dass Identität in der Interaktion entsteht und wir uns entsprechend anpassen.

Stabilität der Persönlichkeit

Die Debatte über die Konsistenz von Persönlichkeit über verschiedene Situationen hinweg zeigt, dass Verhalten aus der Interaktion zwischen Person und Situation entsteht. Hosts sollten sich ihrer Persönlichkeit bewusst sein und diese konstant im Podcast präsentieren.

Stilfindung und Identität

Bei der Stilfindung ist es hilfreich, erfolgreiche Podcaster-Personalities als Vorbilder zu nutzen. Es wird empfohlen, eigene Episoden zu analysieren, um den eigenen Stil zu schärfen und die Wiedererkennbarkeit zu erhöhen.

Der Gewinn einer klaren Persona

Eine wiedererkennbare Personality hilft den Zuhörenden, eine Beziehung aufzubauen, und ermöglicht es dem Host, den richtigen Ton zu finden. Der Podcast schließt mit der Einladung, Fragen zu stellen und Workshops zur Verbesserung von Lehr- und Wissenschaftspodcasts zu besuchen.

Unterstützung für Lehrpodcasts im internationalen Vergleich

02.07.2026

Unterstützung für Lehrpodcasts

In dieser Episode wird untersucht, wie Lehrpodcastende weltweit unterstützt werden, mit einem Fokus auf Hochschuldidaktik-Fortbildungen in Deutschland, Großbritannien, Japan und den USA. Viele Universitäten bieten Medienzentren mit Podcast-Studios an, die Lehrenden zur Verfügung stehen.

Internationale Perspektiven

Der Podcast stellt fest, dass Deutschland im Bereich Lehrpodcasts nicht hinter Ländern wie den USA zurückbleibt. Die Duke-Universität begann bereits 2004 mit der Einführung von Podcasts, was als Beispiel für erfolgreiche Integration in den Lehrplan dient. Die Verbreitung von Wi-Fi und die Möglichkeit des asynchronen Zugriffs haben zur Popularität von Lehrpodcasts beigetragen.

Hochschuldidaktische Fortbildung

Die Fortbildungsprogramme legen den Fokus auf die praktische Anwendung von Podcasts in der Lehre. Inhalte sollten klar definiert sein und Lehrpodcasts sollen als didaktisches Format in den Lernprozess integriert werden. Ein Austausch über die Host-Hörer-Beziehung wird als wichtig erachtet.

Aktuelle Trends und Formate

Die Episode hebt hervor, dass Podcasts in der Lehre flexibel eingesetzt werden können, um Aktualität zu vermitteln. Lehrpodcasts eignen sich besonders für Flipped Classroom Konzepte und sollten auf Lehrziele abgestimmt sein.

Finanzielle Unterstützung und Anerkennung

Lehrpodcasts können nicht nur zur Verbesserung der Lehre beitragen, sondern auch zur Teilnahme an Wettbewerben und Förderungen genutzt werden. Es gibt verschiedene Preise und Förderungen, die Lehrpodcastende in Anspruch nehmen können.

Unterstützung für Lehrpodcasts

In dieser Episode wird untersucht, wie Lehrpodcastende weltweit unterstützt werden, mit einem Fokus auf Hochschuldidaktik-Fortbildungen in Deutschland, Großbritannien, Japan und den USA. Viele Universitäten bieten Medienzentren mit Podcast-Studios an, die Lehrenden zur Verfügung stehen.

Internationale Perspektiven

Der Podcast stellt fest, dass Deutschland im Bereich Lehrpodcasts nicht hinter Ländern wie den USA zurückbleibt. Die Duke-Universität begann bereits 2004 mit der Einführung von Podcasts, was als Beispiel für erfolgreiche Integration in den Lehrplan dient. Die Verbreitung von Wi-Fi und die Möglichkeit des asynchronen Zugriffs haben zur Popularität von Lehrpodcasts beigetragen.

Hochschuldidaktische Fortbildung

Die Fortbildungsprogramme legen den Fokus auf die praktische Anwendung von Podcasts in der Lehre. Inhalte sollten klar definiert sein und Lehrpodcasts sollen als didaktisches Format in den Lernprozess integriert werden. Ein Austausch über die Host-Hörer-Beziehung wird als wichtig erachtet.

Aktuelle Trends und Formate

Die Episode hebt hervor, dass Podcasts in der Lehre flexibel eingesetzt werden können, um Aktualität zu vermitteln. Lehrpodcasts eignen sich besonders für Flipped Classroom Konzepte und sollten auf Lehrziele abgestimmt sein.

Finanzielle Unterstützung und Anerkennung

Lehrpodcasts können nicht nur zur Verbesserung der Lehre beitragen, sondern auch zur Teilnahme an Wettbewerben und Förderungen genutzt werden. Es gibt verschiedene Preise und Förderungen, die Lehrpodcastende in Anspruch nehmen können.

Tonarchive entdecken

27.05.2026

Tonarchive als Forschungsfenster

Der Podcast beleuchtet, wie Tonarchive neue Perspektiven auf Wissenschaft, Erinnerungskultur und Identität eröffnen. Eine Kulturwissenschaftlerin führt durch das Arno-Ruhof-Archiv in Tübingen, erklärt, wie Archivmaterial historische Sprachlandschaften sichtbar macht und wie Archivarbeit heute neue Forschungsfragen antreibt. Die Folge zeigt, dass Auditivität als Forschungsmittel an Bedeutung gewinnt und Tonaufnahmen als Zugang zu biografischen Narrativen dienen können.

Archivische Praxis und Kontext

Die Forscherin rekonstruiert die Entstehungsgeschichte des Archivs, den Kontext der Aufnahmen und die damaligen Feldmethoden. Aus der Sicht von Arno Ruf und Hermann Bausinger wird deutlich, wie Sprachraumgrenzen und regionale Dialekte in den 1950er Jahren systematisch erfasst wurden. Die Dokumentation von Herkunft, Sprechweisen und Milieus bildet eine Grundlage für linguistische und kulturwissenschaftliche Auswertungen.

Auswertung, Transparenz und Herausforderungen

Es wird gezeigt, wie Transkriptionen entstehen und welche Schwierigkeiten bei Dialekt, Namen oder Kontext auftreten. Die Protagonistinnen berichten von der Bedeutung des persönlichen Zugangs zu den Nachkommen, dem Umgang mit sensiblen Erinnerungen und der Spannung zwischen wissenschaftlicher Distanz und lebensnahen Berichten. KI-Unterstützung macht Transkription effizienter, erfordert aber sorgfältige Nachbearbeitung.

Zugang, Relevanz und Perspektiven

Tonarchive bieten Potenziale für verschiedenste Disziplinen und zeigen, wie öffentlich-rechtliche Archive Forschungszugänge öffnen. Die Folge verweist auf bestehende Bestände, Koordinationen und Möglichkeiten, Archivmaterial aktuell nutzbar zu machen. Ziel ist eine zeitlose Perspektive, die Gegenwart und Erinnerung miteinander verbindet, ohne Werbe- oder Handlungshinweise, sondern mit Blick auf Rechercheperspektiven und wissenschaftliche Fragen.

Tonarchive als Forschungsfenster

Der Podcast beleuchtet, wie Tonarchive neue Perspektiven auf Wissenschaft, Erinnerungskultur und Identität eröffnen. Eine Kulturwissenschaftlerin führt durch das Arno-Ruhof-Archiv in Tübingen, erklärt, wie Archivmaterial historische Sprachlandschaften sichtbar macht und wie Archivarbeit heute neue Forschungsfragen antreibt. Die Folge zeigt, dass Auditivität als Forschungsmittel an Bedeutung gewinnt und Tonaufnahmen als Zugang zu biografischen Narrativen dienen können.

Archivische Praxis und Kontext

Die Forscherin rekonstruiert die Entstehungsgeschichte des Archivs, den Kontext der Aufnahmen und die damaligen Feldmethoden. Aus der Sicht von Arno Ruf und Hermann Bausinger wird deutlich, wie Sprachraumgrenzen und regionale Dialekte in den 1950er Jahren systematisch erfasst wurden. Die Dokumentation von Herkunft, Sprechweisen und Milieus bildet eine Grundlage für linguistische und kulturwissenschaftliche Auswertungen.

Auswertung, Transparenz und Herausforderungen

Es wird gezeigt, wie Transkriptionen entstehen und welche Schwierigkeiten bei Dialekt, Namen oder Kontext auftreten. Die Protagonistinnen berichten von der Bedeutung des persönlichen Zugangs zu den Nachkommen, dem Umgang mit sensiblen Erinnerungen und der Spannung zwischen wissenschaftlicher Distanz und lebensnahen Berichten. KI-Unterstützung macht Transkription effizienter, erfordert aber sorgfältige Nachbearbeitung.

Zugang, Relevanz und Perspektiven

Tonarchive bieten Potenziale für verschiedenste Disziplinen und zeigen, wie öffentlich-rechtliche Archive Forschungszugänge öffnen. Die Folge verweist auf bestehende Bestände, Koordinationen und Möglichkeiten, Archivmaterial aktuell nutzbar zu machen. Ziel ist eine zeitlose Perspektive, die Gegenwart und Erinnerung miteinander verbindet, ohne Werbe- oder Handlungshinweise, sondern mit Blick auf Rechercheperspektiven und wissenschaftliche Fragen.