Talk mit MUT
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Talk mit MUT

Verein MUT

Beschreibung

Wie ist es obdachlos zu sein? Warum werden immer weniger Lebensmittel für armutsgefährdete Menschen gespendet? Was macht das Leben als Alleinerziehende so herausfordernd?  Bei Talk mit MUT blicken wir hinter die Kulissen und sprechen einmal im Monat über diese und viele ökosoziale Themen mehr mit Betroffenen und Expert:innen. 

Talk mit MUT ist ein Podcast vom Verein MUT, der seit 20 Jahren in Wien, Salzburg und St. Pölten mit vielfältigen ökosozialen Projekten armutsbetroffenen Menschen unbürokratisch, effektiv und nachhaltig unterstützt. 
Du hast Ideen für eine Sendung, dann schreibe uns gerne ein Mail an presse@verein-mut.eu Mehr Infos zum Verein MUT gibt es auf www.verein-mut.euUnsere Social Media Kanäle:https://verein-mut.eu/links/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#12 Armut.Schule.Chancengleichheit

07.08.2026

Armut und ihre Auswirkungen auf Kinder

Armut ist oft von Scham geprägt und hat nicht nur materielle, sondern auch emotionale Konsequenzen für Kinder. Sorgen in der Familie können die Konzentration auf das Lernen erheblich beeinträchtigen. Der Podcast beleuchtet, dass in Österreich jedes fünfte Kind von akuter Armut betroffen ist, was 100.000 Kindern entspricht.

Gespräch mit Lale, einer Volksschuldirektorin

Lale, die Direktorin einer Volksschule, teilt ihre Erfahrungen und Herausforderungen im Bildungswesen. Sie spricht offen über ihre eigene Geschichte als Gastarbeiterkind und über die Bedeutung von Beziehungen zu Schülern und Eltern, um Armutssituationen frühzeitig zu erkennen und zu helfen.

Schulstadthilfe und Unterstützung für armutsbetroffene Familien

Der Verein Mut unterstützt Familien durch die Bereitstellung von Schulhilfspaketen. Lale erklärt, wie wichtig es ist, eine niederschwellige Unterstützung zu bieten und wie Lehrer und Eltern zusammenarbeiten können, um Kindern in schwierigen Situationen zu helfen.

Die Rolle der Schule in der Chancengleichheit

Die Schule spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Chancengleichheit. Lale betont, dass es wichtig ist, eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Kinder wohlfühlen und die Möglichkeit haben, zu lernen, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Situation.

Wünsche für das Bildungssystem

Lale äußert den Wunsch nach einer stärkeren Durchmischung der Schüler und einer kostenlosen Ganztagsschule bis 16:30 Uhr, um mehr Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Sie plädiert für ein offenes, inklusives Bildungssystem, das die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt und fördert.

Armut und ihre Auswirkungen auf Kinder

Armut ist oft von Scham geprägt und hat nicht nur materielle, sondern auch emotionale Konsequenzen für Kinder. Sorgen in der Familie können die Konzentration auf das Lernen erheblich beeinträchtigen. Der Podcast beleuchtet, dass in Österreich jedes fünfte Kind von akuter Armut betroffen ist, was 100.000 Kindern entspricht.

Gespräch mit Lale, einer Volksschuldirektorin

Lale, die Direktorin einer Volksschule, teilt ihre Erfahrungen und Herausforderungen im Bildungswesen. Sie spricht offen über ihre eigene Geschichte als Gastarbeiterkind und über die Bedeutung von Beziehungen zu Schülern und Eltern, um Armutssituationen frühzeitig zu erkennen und zu helfen.

Schulstadthilfe und Unterstützung für armutsbetroffene Familien

Der Verein Mut unterstützt Familien durch die Bereitstellung von Schulhilfspaketen. Lale erklärt, wie wichtig es ist, eine niederschwellige Unterstützung zu bieten und wie Lehrer und Eltern zusammenarbeiten können, um Kindern in schwierigen Situationen zu helfen.

Die Rolle der Schule in der Chancengleichheit

Die Schule spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Chancengleichheit. Lale betont, dass es wichtig ist, eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Kinder wohlfühlen und die Möglichkeit haben, zu lernen, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Situation.

Wünsche für das Bildungssystem

Lale äußert den Wunsch nach einer stärkeren Durchmischung der Schüler und einer kostenlosen Ganztagsschule bis 16:30 Uhr, um mehr Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Sie plädiert für ein offenes, inklusives Bildungssystem, das die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt und fördert.

#11 Trauriges Dauerthema Gewalt gegen Frauen

02.07.2026

Gewalt gegen Frauen: Ein weit verbreitetes Problem

Etwa jede fünfte Frau erlebt in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Psychische Gewalt ist die häufigste Form von Beziehungsgewalt. Frauen fühlen sich oft unsicher, was mit Scham und Schuld einhergeht. In Österreich existiert ein breites Gewaltschutznetz mit vielen Beratungsstellen.

Expertinnen im Gespräch

Katharina spricht mit Julia Bros, Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser, und Florina Walch, Leiterin der Kinder- und Familienhilfe beim Verein MUT. Beide teilen ihre Erfahrungen und Perspektiven zur Gewalt gegen Frauen und deren Auswirkungen auf Kinder.

Statistiken und Femizide

Weltweit ist jede dritte Frau über 15 Jahre von Gewalt betroffen. In Österreich gab es in den letzten Jahren alarmierende Zahlen an Femiziden. Im Jahr 2026 wurden bereits 14 Femizide registriert. Die Auswirkungen auf Kinder, die Gewalt miterleben, sind gravierend und erfordern gezielte Unterstützung.

Unsicherheit von Frauen im Alltag

Frauen berichten von alltäglichen Ängsten, insbesondere im öffentlichen Raum. Diese Unsicherheiten sind häufig mit persönlichen Erfahrungen von Gewalt verknüpft und beeinflussen auch die nächste Generation.

Präventionsansätze

Um Gewalt langfristig zu reduzieren, sind Veränderungen in der Gesellschaft notwendig, insbesondere in Bezug auf patriarchale Denkmuster. Prävention muss früh ansetzen, um Geschlechterrollen zu hinterfragen und gesunde Beziehungen zu fördern.

Ressourcen und Unterstützung

Das breite Gewaltschutznetz in Österreich bietet zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten. Es ist wichtig, dass Frauen und deren Angehörige wissen, wo sie Hilfe finden können, sei es durch Beratungsstellen oder Notrufnummern.

Gewalt gegen Frauen: Ein weit verbreitetes Problem

Etwa jede fünfte Frau erlebt in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Psychische Gewalt ist die häufigste Form von Beziehungsgewalt. Frauen fühlen sich oft unsicher, was mit Scham und Schuld einhergeht. In Österreich existiert ein breites Gewaltschutznetz mit vielen Beratungsstellen.

Expertinnen im Gespräch

Katharina spricht mit Julia Bros, Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser, und Florina Walch, Leiterin der Kinder- und Familienhilfe beim Verein MUT. Beide teilen ihre Erfahrungen und Perspektiven zur Gewalt gegen Frauen und deren Auswirkungen auf Kinder.

Statistiken und Femizide

Weltweit ist jede dritte Frau über 15 Jahre von Gewalt betroffen. In Österreich gab es in den letzten Jahren alarmierende Zahlen an Femiziden. Im Jahr 2026 wurden bereits 14 Femizide registriert. Die Auswirkungen auf Kinder, die Gewalt miterleben, sind gravierend und erfordern gezielte Unterstützung.

Unsicherheit von Frauen im Alltag

Frauen berichten von alltäglichen Ängsten, insbesondere im öffentlichen Raum. Diese Unsicherheiten sind häufig mit persönlichen Erfahrungen von Gewalt verknüpft und beeinflussen auch die nächste Generation.

Präventionsansätze

Um Gewalt langfristig zu reduzieren, sind Veränderungen in der Gesellschaft notwendig, insbesondere in Bezug auf patriarchale Denkmuster. Prävention muss früh ansetzen, um Geschlechterrollen zu hinterfragen und gesunde Beziehungen zu fördern.

Ressourcen und Unterstützung

Das breite Gewaltschutznetz in Österreich bietet zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten. Es ist wichtig, dass Frauen und deren Angehörige wissen, wo sie Hilfe finden können, sei es durch Beratungsstellen oder Notrufnummern.

#10 Klimasünder Textilien

09.01.2026

Textilabfälle als Umweltproblem

Jährlich entstehen weltweit etwa 92 Millionen Tonnen Textilabfälle, was ein erhebliches Umweltproblem darstellt. Die Textilproduktion, insbesondere von Polyester, hat stark zugenommen. Ein einziges T-Shirt benötigt rund 2.700 Liter Wasser, was in wasserarmen Regionen problematisch ist.

Einblick in die Textilproduktion

Die Textilproduktion ist ressourcenintensiv und verursacht hohe CO2-Emissionen. Die weltweite Textilproduktion hat sich zwischen 2000 und 2015 fast verdoppelt. Viele Altkleider landen auf Deponien oder werden verbrannt, was zu Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung führt.

Der Lebensweg von Kleidungsstücken

In Österreich werden Altkleider über Sammelcontainer gesammelt, wobei der Fokus auf wiederverwendbaren Textilien liegt. Nach der Sammlung werden die Textilien vorsortiert, wobei A-Ware für den Second-Hand-Markt bestimmt ist, während B- und C-Ware oft nicht mehr genutzt oder recycelt werden können.

Recycling von Textilien

Textilrecycling ist aufgrund von Mischgeweben und zusätzlichen Materialien wie Knöpfen oder Reißverschlüssen komplex. Mechanisches Recycling führt oft zu minderwertigen Fasern, während chemisches Recycling noch in der Entwicklungsphase ist. Effiziente Recyclingmethoden sind notwendig, um die Textilwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

Tipps für umweltbewussten Modekonsum

Verbraucher sollten ihren Konsum reduzieren, auf Qualität statt Quantität achten und Second-Hand-Mode kaufen. Reparaturen und das Vermeiden von Impulskäufen sind ebenfalls wichtig. Die nächste Kleidertauschparty des Vereins Mut findet am 26. März statt und fördert nachhaltigen Konsum.

Textilabfälle als Umweltproblem

Jährlich entstehen weltweit etwa 92 Millionen Tonnen Textilabfälle, was ein erhebliches Umweltproblem darstellt. Die Textilproduktion, insbesondere von Polyester, hat stark zugenommen. Ein einziges T-Shirt benötigt rund 2.700 Liter Wasser, was in wasserarmen Regionen problematisch ist.

Einblick in die Textilproduktion

Die Textilproduktion ist ressourcenintensiv und verursacht hohe CO2-Emissionen. Die weltweite Textilproduktion hat sich zwischen 2000 und 2015 fast verdoppelt. Viele Altkleider landen auf Deponien oder werden verbrannt, was zu Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung führt.

Der Lebensweg von Kleidungsstücken

In Österreich werden Altkleider über Sammelcontainer gesammelt, wobei der Fokus auf wiederverwendbaren Textilien liegt. Nach der Sammlung werden die Textilien vorsortiert, wobei A-Ware für den Second-Hand-Markt bestimmt ist, während B- und C-Ware oft nicht mehr genutzt oder recycelt werden können.

Recycling von Textilien

Textilrecycling ist aufgrund von Mischgeweben und zusätzlichen Materialien wie Knöpfen oder Reißverschlüssen komplex. Mechanisches Recycling führt oft zu minderwertigen Fasern, während chemisches Recycling noch in der Entwicklungsphase ist. Effiziente Recyclingmethoden sind notwendig, um die Textilwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

Tipps für umweltbewussten Modekonsum

Verbraucher sollten ihren Konsum reduzieren, auf Qualität statt Quantität achten und Second-Hand-Mode kaufen. Reparaturen und das Vermeiden von Impulskäufen sind ebenfalls wichtig. Die nächste Kleidertauschparty des Vereins Mut findet am 26. März statt und fördert nachhaltigen Konsum.