
Häckl und Kachelmann
Christian Häckl, Jörg Kachelmann
Beschreibung
Die Meteorologen Christian Häckl und Jörg Kachelmann unterhalten sich über Wetter und Klima und all die Dinge, die zum Thema gehören - früher ein Wohlfühl-Gesprächsthema, über das sich niemand gestritten hat, heute mit dem Klimawandel und Verschwörungstheorien von den Eisheiligen bis zu den "Chemtrails" auch ein Thema, das vor allem bei Blauen bis Braunen rote Köpfe macht. Christian und Jörg ordnen ein und bleiben wissenschaftlich, aber gleichzeitig verständlich und unterhaltsam. Beide kennen und schätzen einander seit den späten 80er-Jahren.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Episode 78: Sturm im Wasserglas? Diesmal mit Regen!
22.10.2026
Inhaltsangabe:
Christian Häckl und Jörg Kachelmann diskutieren zwei Sturmtiefs, die große Schlagzeilen machen, aber wohl keinen Jahrhundertorkan bringen. Dazu kommen Dauerregen, erste Schneeflocken im Schwarzwald, sinkende Talsperrenpegel, ein Starkregenrekord auf Korsika und ein gewaltiger Taifun bei Japan.
Kapitelübersicht
(00:00) Auftakt: Sturmtag, Schweinewetterwochenende und Musikpause wegen voller Wetteragenda.
(00:20) Zwei Sturmtiefs im Anmarsch: Warum die Orkan-Schlagzeilen übertrieben sein könnten.
(01:30) Belaubte Bäume und Böen bis 100 km/h: Wo auch ein normaler Herbststurm Schäden machen kann.
(02:08) Flughäfen im Sturmcheck: Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf im Modellvergleich.
(04:54) Querwind beim Landen: Warum nicht jede kräftige Böe gleich Flugausfälle bedeutet.
(06:06) Startbahnausrichtung, Kompassgrade und der Unterschied zwischen Gegenwind und Seitenwind.
(08:05) Freitag: Sturmtief aus dem Ärmelkanal, kräftige Böen am Abend im Westen.
(09:30) Aachen, Niederrhein und exponierte Gipfel: Wo die stärksten Böen möglich sind.
(10:26) Samstag: windiges, kühles Herbstwetter mit Schauern, aber zunächst begrenzten Regenmengen.
(11:45) Zweites Sturmtief: Auf der offenen Nordsee drohen beinahe Orkanbedingungen.
(12:35) Breites Regenband am Sonntag: Dauerregen oder schneller Übergang zu Schauern?
(13:20) Erste Schneeflocken: Feldberg im Schwarzwald könnte vorübergehend weiß werden.
(14:25) Warum der erste Schnee auf warmem Boden schnell wieder verschwindet.
(15:21) Okertalsperre unter 17 Prozent: Neuer Tiefstand trotz bevorstehender Regenphase.
(16:00) Montag und Dienstag: Wetterberuhigung, danach möglicherweise ein hartnäckiges Hoch.
(17:02) Brocken mit großem Jahresdefizit: Warum die Westwindlagen dringend gebraucht werden.
(18:51) Oktoberbilanz: Erstmals seit Februar könnte ein Monat deutschlandweit zu nass ausfallen.
(19:28) Korsika-Rekord: 591 Liter in Solenzara und unglaubliche Kurzzeit-Regenmengen.
(20:55) Wie warme Mittelmeerluft und Korsikas Berge den extremen Regen verstärken.
(21:57) Vergleich mit 2018: Wie viel Regen fehlt Deutschland bis zum Ende des Jahres?
(23:13) Dortmund 2008: Ein historischer Starkregen als Vergleich zu Korsika.
(25:04) Mittelmeer: Selbst unspektakuläre Wetterlagen liefern inzwischen extreme Regenmengen.
(26:10) Taifun Jumpy: Gewaltige Windgeschwindigkeiten und Gefahr für Japans südwestliche Inseln.
(28:18) Atlantik und Pazifik: Auffällig ruhige Atlantiksaison, neue Aktivität bei Japan.
(29:07) Regenbilanz bis Montag: Der Westen profitiert, der Osten bleibt teilweise auf dem Trockenen.
(30:30) November-Ausblick: Westwindhoffnung oder das nächste Betonhoch?
(31:28) Abschluss mit Musikideen für die kommende Woche.
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Episode 77: Goldener Oktober, leere Wasserhähne
15.10.2026
Inhaltsangabe:
Christian Häckl und Jörg Kachelmann starten musikalisch mit Supertramp. Danach geht es um Frost und goldenen Oktober, einen ungewöhnlichen Kaltlufttropfen und die anhaltende Dürre. Dazu: Trinkwassernot im Schwarzwald, Starkregenrisiken am Mittelmeer, verschobene Regenhoffnungen und Probleme im Wintersport.
Kapitelübersicht
(00:00) Musikalischer Einstieg mit Supertramps „Crime of the Century“.
(02:09) Musikgeschmack der Generationen: Supertramp, Taylor Swift und Operetten.
(03:59) Frost im Schwarzwald: Schönwald meldet minus 5,4 Grad.
(04:19) Goldener Oktober: Sonne, Nebel an der Donau und stellenweise noch einmal 20 Grad.
(05:30) Freitagabend: Eine Kaltfront beendet den goldenen Oktober – mit wenig Regen.
(06:42) Samstag: Kaltlufttropfen, Temperatursturz und regional nur noch um 10 Grad.
(07:12) Sonntag: Der Regen zieht teilweise wieder westwärts, der Osten bleibt milder.
(08:12) Frontenfriedhof: Warum die Wetterlage kaum flächigen Regen zustande bringt.
(09:00) Wassernot im Südschwarzwald: Erste Orte müssen mit Tankwagen versorgt werden.
(10:05) Schwarzwald auf Berliner Regenniveau: Warum selbst niederschlagsreiche Regionen austrocknen.
(11:44) Hoffnung für den äußersten Südwesten: Ein schmales Regenband könnte endlich nennenswerte Mengen bringen.
(12:39) Modellvergleich: Zwischen sieben und 40 Litern ist noch vieles möglich.
(13:41) Neue Wasserleitungen oder auf Regen warten? Die schwierige Zukunft der Versorgung.
(14:06) Klimawandel: Zwischen extremer Trockenheit und extremem Starkregen ist alles möglich.
(15:39) Südfrankreich und Ostspanien: Neues Starkregenrisiko ab Sonntag.
(16:33) Westliches Mittelmeer weiter drei bis vier Grad zu warm – reichlich Energie für Unwetter.
(17:40) Montag bis Mittwoch: Milderung oder kühle Ostluft, danach wieder verbreitet trocken.
(19:24) Atlantik gegen Skandinavienhoch: Warum die Trockenheit vorerst nicht verschwindet.
(20:53) ECMWF bis Ende November: Die Regenhoffnungen werden erneut nach hinten verschoben.
(23:54) Amerikanische Langfristprognose: November normaler, Dezember und Januar möglicherweise nasser.
(25:11) Tropische Wirbelstürme: Simon schwächt sich ab, Trudy verstärkt sich vor Mexiko.
(26:14) Lauberhornrennen: Neue Windmessstation soll den Guggiföhn besser erfassen.
(27:00) Wintersport unter Druck: Braunwald gibt seine Skianlagen auf.
(28:31) Warum auch Kunstschnee bei zu hohen Temperaturen nicht mehr funktioniert.
(29:12) Userkritik: Darf sonniges Wetter trotz Dürre noch „schön“ heißen?
(31:38) Schluss: Herbststimmung genießen und trotzdem dringend auf Regen hoffen.
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Episode 76: Herbst an, Gletscher aus
08.10.2026
Inhaltsangabe:
Christian Häckl und Jörg Kachelmann begrüßen den Herbst: mit Regenrekord in Essen, Bodenfrost, Nordseegewittern und erster Schneedecke auf den Alpen. Dazu: Hurricane Isaías, Simon vor Mexiko, nasse Winterhoffnung, Matterhorn ohne Schnee und die dramatische Gletscherbilanz.
Kapitelübersicht
(00:01) Einstieg: Regentag, Herbstbeginn und Christian im alten Bauernhof im Osten Österreichs.
(00:37) Essen-Bredeney mit Oktober-Regenrekord: 40,1 Liter in 24 Stunden.
(01:54) Warum der Oktober oft trockener ist – und die Nordsee bald Schauer und Gewitter liefert.
(02:34) Flächiger Regen: Luxemburg, Saarland, Köln und Schaffhausen bekommen endlich etwas ab.
(03:27) Freitag: Front an Alpen und Erzgebirge, Schneefallgrenze knapp unter 2000 Meter.
(04:11) Gletscher: Die extreme Schmelzsaison könnte endlich zu Ende gehen.
(04:27) Luftfrost und Bodenfrost: Warum fünf Zentimeter und zwei Meter Höhe so verschieden sind.
(06:53) Schneedecke, Kaltluftschicht und warum Messfühler im Schnee problematisch werden.
(08:15) Freitag: neue Wolken aus Westen, deutlich kühler, gefühlt klar Richtung Vollherbst.
(09:04) Samstag und Sonntag: Höhenkaltluft über warmer Nordsee bringt Schauer und Gewitter.
(10:33) Schiermonnikoog als Beispiel: Dauergewitter, Wind und garstiges Strandwetter.
(11:26) Mittelmeer: Montpellier, Barcelona, Sardinien und das weiter vorhandene Starkregenpotenzial.
(12:23) Montag und Dienstag: ruhiger, kühle Nächte, Nebel und nur langsame Erwärmung.
(13:34) Mittelfrist unsicher: Nächste Woche könnte eine ähnliche Regenlage wiederkommen.
(14:06) Modellvergleich für Schleitheim: Warum Regenvorhersagen für Bauern knifflig bleiben.
(16:06) Tropen: Der erste Atlantik-Hurricane der Saison ist da.
(16:27) Isaías im Golf von Mexiko: Zugbahn Richtung US-Küste, Landfall als Kategorie 2 bis 3 möglich.
(19:06) Unsichere Tracks, große Regenmengen und mögliche Windspitzen über 200 km/h.
(20:06) Simon vor Mexiko: Auch im Pazifik droht ein gefährlicher Wirbelsturm.
(21:35) Langfristmodelle: CFS und ECMWF schwenken auf warm und eher nass.
(22:14) Oktober bis Februar: Hoffnung auf mehr Regen, Grundwasseraufbau und milder Winter.
(24:09) Nasser Winter und Gletscher: Warum viel Niederschlag trotz Wärme helfen kann.
(25:38) Oberwallis, Matterhorn und außergewöhnliche Trockenheit bis in große Höhen.
(27:40) Gletscher in Österreich und der Schweiz: Warum 2026 ein weiterer Warnschuss ist.
(28:39) Dunkle Gletscher, Saharastaub, fehlende Albedo und tödliche Rückkopplungen.
(30:21) Früherer Start, späteres Ende: Die Schmelzsaison wird immer länger.
(31:07) Schluss: Freude über Regen, Hoffnung für Bauern und nächste Woche wieder aus Köln.
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