somnofunk - Der Schlafpodcast
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somnofunk - Der Schlafpodcast

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e.V.)

Beschreibung

Spannende Erkenntnisse und inspirierende Gespräche rund ums Thema Schlaf. Mit Wissenschaft, Expert:innentipps und überraschenden Einblicken. Ein Podcast der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Schlafen, lernen, erinnern – wie Schlaf unser Gedächtnis stärkt Dieter Riemann im Gespräch mit Monika Schönauer.

13.08.2026

Einführung in die Schlafforschung

Dieter Riemann begrüßt Prof. Monika Schönauer, eine Expertin für Neuropsychologie, um über die Bedeutung des Schlafs für Lernen und Gedächtnis zu diskutieren. Schönauer erklärt, dass ihre Faszination für Schlafforschung aus ihrer Studienzeit in München stammt, als sie in ein Schlaflabor eintrat.

Die Rolle des Schlafs beim Lernen

Schönauer betont, dass Schlaf entscheidend für die Konsolidierung von Erinnerungen ist. Während des Schlafs werden Informationen verarbeitet und stabilisiert, was nicht mit dem Lernen neuer Inhalte verwechselt werden sollte. Der Schlaf schützt vor externen Störungen, wodurch die Gedächtnisbildung erleichtert wird.

Schlafstadien und Gedächtnis

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Tiefschlaf, der mit einer besseren Behaltensleistung korreliert. REM-Schlaf hat ebenfalls eine Rolle, jedoch ist deren Funktion weniger gut verstanden. Beide Schlafphasen tragen zur Gedächtniskonsolidierung bei, wobei unterschiedliche Arten von Gedächtnis (deklarativ und prozedural) verschiedene Schlafmechanismen erfordern.

Schlafspindeln und Gedächtnisprozesse

Schlafspindeln, die während des Nicht-REM-Schlafs auftreten, spielen eine wichtige Rolle in der Gedächtnisverarbeitung. Sie erleichtern die Kommunikation zwischen dem Hippocampus und der Großhirnrinde, was für die Einspeicherung von Informationen entscheidend ist.

Manipulation von Gedächtnisprozessen

Es gibt Ansätze, Gedächtnisleistungen während des Schlafs gezielt zu beeinflussen, beispielsweise durch Präsentation spezifischer Gerüche, die mit Lerninhalten verknüpft sind, um das Erinnern zu fördern.

Einfluss von Schlafentzug und Alkohol

Schlafentzug beeinträchtigt das Gedächtnis erheblich und stört die Gedächtnisreaktivierung. Auch der Konsum von Alkohol hat negative Auswirkungen auf die Schlafqualität und somit auf die Gedächtnisleistung.

Aktuelle Forschung und Zukunftsperspektiven

Schönauer leitet eine Forschungsgruppe, die sich mit den neuronalen Mechanismen der Gedächtnisbildung im Schlaf beschäftigt. Ein besonderes Interesse gilt der Analyse von Träumen und deren Verbindung zu den im Schlaf reaktivierten Gedächtnisinhalten sowie der Untersuchung traumatischer Erinnerungen bei posttraumatischen Belastungsstörungen.

Einführung in die Schlafforschung

Dieter Riemann begrüßt Prof. Monika Schönauer, eine Expertin für Neuropsychologie, um über die Bedeutung des Schlafs für Lernen und Gedächtnis zu diskutieren. Schönauer erklärt, dass ihre Faszination für Schlafforschung aus ihrer Studienzeit in München stammt, als sie in ein Schlaflabor eintrat.

Die Rolle des Schlafs beim Lernen

Schönauer betont, dass Schlaf entscheidend für die Konsolidierung von Erinnerungen ist. Während des Schlafs werden Informationen verarbeitet und stabilisiert, was nicht mit dem Lernen neuer Inhalte verwechselt werden sollte. Der Schlaf schützt vor externen Störungen, wodurch die Gedächtnisbildung erleichtert wird.

Schlafstadien und Gedächtnis

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Tiefschlaf, der mit einer besseren Behaltensleistung korreliert. REM-Schlaf hat ebenfalls eine Rolle, jedoch ist deren Funktion weniger gut verstanden. Beide Schlafphasen tragen zur Gedächtniskonsolidierung bei, wobei unterschiedliche Arten von Gedächtnis (deklarativ und prozedural) verschiedene Schlafmechanismen erfordern.

Schlafspindeln und Gedächtnisprozesse

Schlafspindeln, die während des Nicht-REM-Schlafs auftreten, spielen eine wichtige Rolle in der Gedächtnisverarbeitung. Sie erleichtern die Kommunikation zwischen dem Hippocampus und der Großhirnrinde, was für die Einspeicherung von Informationen entscheidend ist.

Manipulation von Gedächtnisprozessen

Es gibt Ansätze, Gedächtnisleistungen während des Schlafs gezielt zu beeinflussen, beispielsweise durch Präsentation spezifischer Gerüche, die mit Lerninhalten verknüpft sind, um das Erinnern zu fördern.

Einfluss von Schlafentzug und Alkohol

Schlafentzug beeinträchtigt das Gedächtnis erheblich und stört die Gedächtnisreaktivierung. Auch der Konsum von Alkohol hat negative Auswirkungen auf die Schlafqualität und somit auf die Gedächtnisleistung.

Aktuelle Forschung und Zukunftsperspektiven

Schönauer leitet eine Forschungsgruppe, die sich mit den neuronalen Mechanismen der Gedächtnisbildung im Schlaf beschäftigt. Ein besonderes Interesse gilt der Analyse von Träumen und deren Verbindung zu den im Schlaf reaktivierten Gedächtnisinhalten sowie der Untersuchung traumatischer Erinnerungen bei posttraumatischen Belastungsstörungen.

Frauen und Schlaf. Dieter Riemann im Gespräch mit Suzann Kirschner-Brouns

18.07.2026

Einführung und Vorstellung

Im DGSM-Podcast Somnofunk wird Dr. Susan Kirschner-Bruns, eine Allgemeinärztin und Medizinjournalistin, als Gast willkommen geheißen. Sie ist Autorin des Buches "Frauen und Schlaf", in dem sie die besonderen Schlafbedürfnisse von Frauen beleuchtet.

Schlafstörungen bei Frauen

Dr. Kirschner-Bruns beschreibt, dass bei Frauen Schlafstörungen häufig vorkommen, insbesondere während der Menopause. Sie betont, dass viele Frauen die hormonellen Veränderungen und deren Einfluss auf den Schlaf nicht ernst nehmen.

Einfluss des Menstruationszyklus

Der Menstruationszyklus hat signifikante Auswirkungen auf den Schlaf von Frauen. Hormonschwankungen, insbesondere der Rückgang von Östrogen und Progesteron, beeinflussen das Einschlafen und die Schlafqualität.

Schwangerschaft und Schlaf

Die Schwangerschaft bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich, die den Schlaf beeinflussen. Körperliche und psychologische Veränderungen, sowie der Druck des Neugeborenen, führen oft zu Schlafmangel bei Müttern.

Wechseljahre und Schlaf

In den Wechseljahren treten häufig Schlafstörungen auf, die oft nicht ausreichend behandelt werden. Der Rückgang des Progesteronspiegels ist häufig der erste Indikator, der Frauen betrifft.

Soziokulturelle Einflüsse

Soziokulturelle Faktoren, wie die zusätzliche Care-Arbeit von Frauen, die oft mehr Verantwortung zu Hause tragen, führen zu einem weiteren Schlafdefizit.

Umgang mit Schlafstörungen

Dr. Kirschner-Bruns plädiert dafür, dass Ärzte das Thema Schlaf aktiver ansprechen sollten, insbesondere bei Frauen. Eine umfassende Anamnese, Schlaftagebücher und gegebenenfalls eine Hormonersatztherapie sind wichtige Ansätze zur Behandlung von Schlafstörungen.

Wichtige Aspekte für besseren Schlaf

Zur Verbesserung des Schlafs empfiehlt die Expertin eine Analyse von Lebensstilfaktoren wie Stress, Ernährung und Bewegung. Zudem wird der Einfluss von sozialen Bindungen und der Partner Schlafqualität hervorgehoben.

Fazit

Das Gespräch schließt mit der Erkenntnis, dass das Thema Schlaf bei Frauen dringend mehr Aufmerksamkeit benötigt. Dr. Kirschner-Bruns ermutigt dazu, die Herausforderungen, die Frauen beim Schlafen haben, offen zu kommunizieren und ernst zu nehmen.

Einführung und Vorstellung

Im DGSM-Podcast Somnofunk wird Dr. Susan Kirschner-Bruns, eine Allgemeinärztin und Medizinjournalistin, als Gast willkommen geheißen. Sie ist Autorin des Buches "Frauen und Schlaf", in dem sie die besonderen Schlafbedürfnisse von Frauen beleuchtet.

Schlafstörungen bei Frauen

Dr. Kirschner-Bruns beschreibt, dass bei Frauen Schlafstörungen häufig vorkommen, insbesondere während der Menopause. Sie betont, dass viele Frauen die hormonellen Veränderungen und deren Einfluss auf den Schlaf nicht ernst nehmen.

Einfluss des Menstruationszyklus

Der Menstruationszyklus hat signifikante Auswirkungen auf den Schlaf von Frauen. Hormonschwankungen, insbesondere der Rückgang von Östrogen und Progesteron, beeinflussen das Einschlafen und die Schlafqualität.

Schwangerschaft und Schlaf

Die Schwangerschaft bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich, die den Schlaf beeinflussen. Körperliche und psychologische Veränderungen, sowie der Druck des Neugeborenen, führen oft zu Schlafmangel bei Müttern.

Wechseljahre und Schlaf

In den Wechseljahren treten häufig Schlafstörungen auf, die oft nicht ausreichend behandelt werden. Der Rückgang des Progesteronspiegels ist häufig der erste Indikator, der Frauen betrifft.

Soziokulturelle Einflüsse

Soziokulturelle Faktoren, wie die zusätzliche Care-Arbeit von Frauen, die oft mehr Verantwortung zu Hause tragen, führen zu einem weiteren Schlafdefizit.

Umgang mit Schlafstörungen

Dr. Kirschner-Bruns plädiert dafür, dass Ärzte das Thema Schlaf aktiver ansprechen sollten, insbesondere bei Frauen. Eine umfassende Anamnese, Schlaftagebücher und gegebenenfalls eine Hormonersatztherapie sind wichtige Ansätze zur Behandlung von Schlafstörungen.

Wichtige Aspekte für besseren Schlaf

Zur Verbesserung des Schlafs empfiehlt die Expertin eine Analyse von Lebensstilfaktoren wie Stress, Ernährung und Bewegung. Zudem wird der Einfluss von sozialen Bindungen und der Partner Schlafqualität hervorgehoben.

Fazit

Das Gespräch schließt mit der Erkenntnis, dass das Thema Schlaf bei Frauen dringend mehr Aufmerksamkeit benötigt. Dr. Kirschner-Bruns ermutigt dazu, die Herausforderungen, die Frauen beim Schlafen haben, offen zu kommunizieren und ernst zu nehmen.

Der unterschätzte Trainingspartner: Wie Schlaf sportliche Leistung, Regeneration und Gesundheit beeinflusst. Dieter Riemann im Gespräch mit Christian Veauthier

12.06.2026

Einführung und Vorstellung des Gastes

Dieter Riemann begrüßt die Zuhörer und stellt Dr. Christian Wauthier vor, einen Neurologen und Psychiater, der sich auf Schlafmedizin spezialisiert hat. Wauthier ist federführend an der DGSM und leitet ein Schlaflabor in Wittenberg.

Der Weg zur Schlafmedizin

Christian Wauthier erläutert, wie er über seine Erfahrungen im EEG-Bereich und seine Praktika in der Neurologie und Psychiatrie zur Schlafmedizin fand. Schlafmedizin wurde Teil seiner beruflichen Identität.

Aktionstag Erholsamer Schlaf

Im Gespräch wird der Aktionstag Erholsamer Schlaf am 21. Juni thematisiert, wobei Wauthier die Idee hatte, über die Verbindung zwischen Sport und Schlaf zu sprechen, insbesondere im Kontext der bevorstehenden Weltmeisterschaft.

Sport und Jetlag Management

Wauthier diskutiert die Herausforderungen des Jetlags für Sportler bei internationalen Wettbewerben und gibt Empfehlungen, wie sie sich am besten akklimatisieren können, um ihre Leistung zu optimieren.

Schlafqualität und sportliche Leistung

Die Bedeutung von ausreichend Schlaf für sportliche Leistungen wird betont, und Wauthier spricht über die Auswirkungen von Wettkämpfen auf den Schlaf der Athleten sowie der Zuschauer.

Einfluss von Sport auf den Schlaf

Es wird erörtert, dass sportliche Aktivität in der Regel den Schlaf verbessert, wobei intensive Sporteinheiten in den Abendstunden jedoch zu Schwierigkeiten beim Einschlafen führen können. Wauthier empfiehlt, individuelle Beobachtungen zu machen.

Empfehlungen für Wettkämpfe

Wauthier gibt Ratschläge für Sportler vor Wettkämpfen, einschließlich Entspannungstechniken und der Rolle von Schlafmitteln, die mit Vorsicht verwendet werden sollten.

Bewegungstherapie bei Schlafstörungen

Die Rolle von Bewegung im Rahmen der Behandlung von Schlafstörungen wird thematisiert. Wauthier hebt hervor, dass Sport eine positive Wirkung auf Insomnie haben kann, jedoch nicht als alleinige Lösung betrachtet werden sollte.

Einführung und Vorstellung des Gastes

Dieter Riemann begrüßt die Zuhörer und stellt Dr. Christian Wauthier vor, einen Neurologen und Psychiater, der sich auf Schlafmedizin spezialisiert hat. Wauthier ist federführend an der DGSM und leitet ein Schlaflabor in Wittenberg.

Der Weg zur Schlafmedizin

Christian Wauthier erläutert, wie er über seine Erfahrungen im EEG-Bereich und seine Praktika in der Neurologie und Psychiatrie zur Schlafmedizin fand. Schlafmedizin wurde Teil seiner beruflichen Identität.

Aktionstag Erholsamer Schlaf

Im Gespräch wird der Aktionstag Erholsamer Schlaf am 21. Juni thematisiert, wobei Wauthier die Idee hatte, über die Verbindung zwischen Sport und Schlaf zu sprechen, insbesondere im Kontext der bevorstehenden Weltmeisterschaft.

Sport und Jetlag Management

Wauthier diskutiert die Herausforderungen des Jetlags für Sportler bei internationalen Wettbewerben und gibt Empfehlungen, wie sie sich am besten akklimatisieren können, um ihre Leistung zu optimieren.

Schlafqualität und sportliche Leistung

Die Bedeutung von ausreichend Schlaf für sportliche Leistungen wird betont, und Wauthier spricht über die Auswirkungen von Wettkämpfen auf den Schlaf der Athleten sowie der Zuschauer.

Einfluss von Sport auf den Schlaf

Es wird erörtert, dass sportliche Aktivität in der Regel den Schlaf verbessert, wobei intensive Sporteinheiten in den Abendstunden jedoch zu Schwierigkeiten beim Einschlafen führen können. Wauthier empfiehlt, individuelle Beobachtungen zu machen.

Empfehlungen für Wettkämpfe

Wauthier gibt Ratschläge für Sportler vor Wettkämpfen, einschließlich Entspannungstechniken und der Rolle von Schlafmitteln, die mit Vorsicht verwendet werden sollten.

Bewegungstherapie bei Schlafstörungen

Die Rolle von Bewegung im Rahmen der Behandlung von Schlafstörungen wird thematisiert. Wauthier hebt hervor, dass Sport eine positive Wirkung auf Insomnie haben kann, jedoch nicht als alleinige Lösung betrachtet werden sollte.