Gekauft - Der Omnichannel Podcast
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Gekauft - Der Omnichannel Podcast

Saim Rolf Alkan & Frank Noß

Beschreibung

„Der Handel ist tot!“ – oder doch nicht?
Wer glaubt, dass Omnichannel nur ein Buzzword ist, der hat unseren Podcast noch nicht gehört.
„Gekauft – Der Omnichannel Podcast“ ist live – und wir reden Tacheles!
Was dich erwartet:
In jeder Folge nehmen wir uns ein konkretes Thema aus der Welt des Omnichannel vor – pointiert, praxisnah und mit echtem Mehrwert für alle, die Retail neu denken wollen.

Und das Beste:
Wir laden spannende Gäste ein – Retail-Leader, Store-Helden, Branchenkenner und Tech-Visionäre. Menschen, die täglich Omnichannel leben, hinterfragen und weiterdenken. Ihre Einblicke, Erfahrungen und Perspektiven machen diesen Podcast zu mehr als nur Theorie.

Unsere Themen:
- Wie sieht die Zukunft des Point of Sale wirklich aus?
- Welche Rolle spielt die Filiale im digitalen Zeitalter?
- Warum Technologie ohne Kulturwandel scheitert
- Order Management, Kundendaten, Instore-Apps – und was davon wirklich Wert schafft
- Nachwuchsmangel, Rollenwandel und wie wir den Job auf der Fläche wieder attraktiv machen
- Praxis-Talks mit Retail-Leadern, Mitarbeitenden aus dem Store und echten Macher:innen

Für wen ist der Podcast?
Für alle, die Handel nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen:
Retail-Profis, Omnichannel-Enthusiasten, Store Manager, Tech-Verantwortliche, HR-Entscheider und alle, die den Handel leben.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Episode 15 - Vom Schuhhersteller zum TV-Star. QVC als Sichtbarkeits-Booster.

03.06.2026

Vorstellung und Gesprächsrahmen

In der Episode werden Gastgeber und Gäste vorgestellt. Es geht um Marken, Vertrieb und Omnichannel-Strategien. Die Gesprächsrunde beleuchtet, wie sich Hersteller im Handel positionieren, welche Kanäle genutzt werden und wie sich Marken sichtbar machen, ohne Werbesprache oder Handlungsaufrufe. Der Ton ist offen, reflektiert und praxisnah, mit Fokus auf Erfahrungen aus dem Schuhmarkt und dem Teleshopping.

Christoph Blumenberg: Werdegang und Motivation

Christoph Blumenberg erläutert seinen Weg: aus der Schuhbranche stammend, mit juristischem Hintergrund, später Prokurist bei Salamander und Lurchi. Er gründete Bonova 2013 und fokussiert sich auf Korkfußbett-Sandalen. Seine Stärken liegen im Kreativbereich, im Markenaufbau und in der Entwicklung von Kollektionen. Er betont Erfahrung in Fernost und den Antrieb, eine eigenständige Marke zu formen, die Design und Funktion verbindet.

Vertriebswege von Bonova: Teleshopping, Fachhandel und Online

Die Marke setzt auf eine mehrgleisige Strategie: QVC als Teleshopping-Kanal, eigener Online-Shop und Präsenz im Fachhandel. Teleshopping wird als attraktiver Kanal beschrieben, um Sichtbarkeit zu erzeugen und Kollektionen flexibel zu gestalten. Der Online-Shop dient als eigenständiges Standbein, ohne Überschneidungen mit QVC. Die Produkte werden gezielt für den jeweiligen Kanal konzipiert und präsentiert.

Flagship-Store in Pagera und Produktion in Spanien

Ein eigener Markenstore in Pagera wird als wichtiger Schritt gesehen, um das komplette Sortiment zu zeigen und direkte Kundenreaktionen zu erleben. Die Produktion erfolgt überwiegend in Spanien, mit Fokus auf Handarbeit und kurze Lieferwege. Das Lager- und Warenwirtschaftssystem wird integrativ mit bestehenden Lägern vernetzt. Zukünftige Schritte umfassen weitere Stores und eine nachhaltige Skalierung, basierend auf stabilen Abläufen und Kundennähe.

Vorstellung und Gesprächsrahmen

In der Episode werden Gastgeber und Gäste vorgestellt. Es geht um Marken, Vertrieb und Omnichannel-Strategien. Die Gesprächsrunde beleuchtet, wie sich Hersteller im Handel positionieren, welche Kanäle genutzt werden und wie sich Marken sichtbar machen, ohne Werbesprache oder Handlungsaufrufe. Der Ton ist offen, reflektiert und praxisnah, mit Fokus auf Erfahrungen aus dem Schuhmarkt und dem Teleshopping.

Christoph Blumenberg: Werdegang und Motivation

Christoph Blumenberg erläutert seinen Weg: aus der Schuhbranche stammend, mit juristischem Hintergrund, später Prokurist bei Salamander und Lurchi. Er gründete Bonova 2013 und fokussiert sich auf Korkfußbett-Sandalen. Seine Stärken liegen im Kreativbereich, im Markenaufbau und in der Entwicklung von Kollektionen. Er betont Erfahrung in Fernost und den Antrieb, eine eigenständige Marke zu formen, die Design und Funktion verbindet.

Vertriebswege von Bonova: Teleshopping, Fachhandel und Online

Die Marke setzt auf eine mehrgleisige Strategie: QVC als Teleshopping-Kanal, eigener Online-Shop und Präsenz im Fachhandel. Teleshopping wird als attraktiver Kanal beschrieben, um Sichtbarkeit zu erzeugen und Kollektionen flexibel zu gestalten. Der Online-Shop dient als eigenständiges Standbein, ohne Überschneidungen mit QVC. Die Produkte werden gezielt für den jeweiligen Kanal konzipiert und präsentiert.

Flagship-Store in Pagera und Produktion in Spanien

Ein eigener Markenstore in Pagera wird als wichtiger Schritt gesehen, um das komplette Sortiment zu zeigen und direkte Kundenreaktionen zu erleben. Die Produktion erfolgt überwiegend in Spanien, mit Fokus auf Handarbeit und kurze Lieferwege. Das Lager- und Warenwirtschaftssystem wird integrativ mit bestehenden Lägern vernetzt. Zukünftige Schritte umfassen weitere Stores und eine nachhaltige Skalierung, basierend auf stabilen Abläufen und Kundennähe.

Episode 14 - Spezialhandel ist kein Nischenmodell – sondern ein echter Omnichannel-Härtetest.

04.05.2026

Omnichannel-Ansatz und Wachstum

Der Gast betreibt ein Online-Asia-Geschäft mit zwei stationären Läden in Heidelberg und einem starken Online-Portfolio. Omnichannel, diverse Kanäle und ein wachsender Umsatz bilden das Fundament. Corona fungierte als Beschleuniger, der das Online-Geschäft stark ausbaute und die Produktauswahl auf Tausende Artikel vergrößerte.

Herausforderung Logistik und MHD-Management

Im Lebensmittelhandel sind MHD, Kühlketten und Genauigkeit zentral. Das Unternehmen setzt ein ERP-System zur Verwaltung von Artikeln, MHDs und Lagerplätzen ein. Jeder Artikel erhält eine zugeordnete MHD-Periode, Pick-Listen berücksichtigen das jüngste MHD, und Marktplätze setzen eigene Regeln.

Stationärer Handel als Strategisches Standbein

Stationäre Geschäfte dienen als Testlabor, Beratung vor Ort und Abverkauf von Restware. Sie helfen, Trends zu nutzen, Artikel gezielt abzusetzen und eine Schnittstelle zwischen Online- und Offline-Verkauf zu bilden. Restposten und reduzierte Ware finden dort ihren Platz.

Social Media, Beschaffung und Internationalisierung

TikTok-Trends beeinflussen Beschaffung, Beschaffungsteams reisen global, um Produkt-Insights zu gewinnen. Eine App dient primär Informationszwecken (Nährwertangaben), während YouTube/Instagram den Online-Auftritt ergänzen. Auslandsausdehnung erfolgt schrittweise, mit Fokus auf Deutschland/Österreich, weil Zoll- und Deklarationsanforderungen komplex sind.

Omnichannel-Ansatz und Wachstum

Der Gast betreibt ein Online-Asia-Geschäft mit zwei stationären Läden in Heidelberg und einem starken Online-Portfolio. Omnichannel, diverse Kanäle und ein wachsender Umsatz bilden das Fundament. Corona fungierte als Beschleuniger, der das Online-Geschäft stark ausbaute und die Produktauswahl auf Tausende Artikel vergrößerte.

Herausforderung Logistik und MHD-Management

Im Lebensmittelhandel sind MHD, Kühlketten und Genauigkeit zentral. Das Unternehmen setzt ein ERP-System zur Verwaltung von Artikeln, MHDs und Lagerplätzen ein. Jeder Artikel erhält eine zugeordnete MHD-Periode, Pick-Listen berücksichtigen das jüngste MHD, und Marktplätze setzen eigene Regeln.

Stationärer Handel als Strategisches Standbein

Stationäre Geschäfte dienen als Testlabor, Beratung vor Ort und Abverkauf von Restware. Sie helfen, Trends zu nutzen, Artikel gezielt abzusetzen und eine Schnittstelle zwischen Online- und Offline-Verkauf zu bilden. Restposten und reduzierte Ware finden dort ihren Platz.

Social Media, Beschaffung und Internationalisierung

TikTok-Trends beeinflussen Beschaffung, Beschaffungsteams reisen global, um Produkt-Insights zu gewinnen. Eine App dient primär Informationszwecken (Nährwertangaben), während YouTube/Instagram den Online-Auftritt ergänzen. Auslandsausdehnung erfolgt schrittweise, mit Fokus auf Deutschland/Österreich, weil Zoll- und Deklarationsanforderungen komplex sind.

Episode 13 - Retail hat kein Technologieproblem – sondern ein Beziehungsproblem

04.03.2026

Einführung und Begrüßung

Die Gastgeber begrüßen die Zuhörer und stellen ihre Gäste vor: Frank Noss und Gabi Flattinger, die über das Thema "Retail ist kein System, Retail ist Beziehung" diskutieren.

Letztes Einkaufserlebnis

Gabi berichtet von einem enttäuschenden Einkaufserlebnis in Stuttgart, bei dem sie und ihr Mann unzureichend betreut wurden, was die Wichtigkeit von Kundenkontakt im Einzelhandel unterstreicht.

Vorstellung von Schwesterherzen

Gabi erklärt das Konzept ihrer Damenmodegeschäfte namens Schwesterherzen, die sich auf persönliche Beratung konzentrieren und bewusst auf einen Online-Shop verzichten, um die Kundenerfahrung zu maximieren.

Kundenbindung und Erlebnisorientierung

Das „Kleiderzimmer“-Konzept bietet Kundinnen die Möglichkeit, nach Ladenschluss mit Freundinnen zu shoppen, was zu einer intensiveren Kundenbindung führt. Gabi hebt die Bedeutung von Erlebnissen über Rabatte hervor.

Erfolgskennzahlen und Kundenbeziehungen

Eine Neukundenquote von 20% im Kleiderzimmer und hohe durchschnittliche Bonwerte belegen den Erfolg des Konzepts, das auf persönlichen Beziehungen basiert.

Mitarbeitergewinnung und -bindung

Gabi beschreibt innovative Ansätze zur Rekrutierung und Schulung von Mitarbeitern, einschließlich einer benutzerfreundlichen Bewerbungs-App, die eine persönliche Bindung fördert.

Digitalisierung im Einzelhandel

Die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle in den internen Abläufen, wobei Gabi betont, dass persönliche Beziehungen trotz digitaler Prozesse im Fokus bleiben müssen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion verdeutlicht, wie wichtig Kundenbeziehungen und persönliche Interaktionen im Einzelhandel sind und dass innovative Konzepte, wie das Kleiderzimmer, den Unterschied ausmachen können.

Einführung und Begrüßung

Die Gastgeber begrüßen die Zuhörer und stellen ihre Gäste vor: Frank Noss und Gabi Flattinger, die über das Thema "Retail ist kein System, Retail ist Beziehung" diskutieren.

Letztes Einkaufserlebnis

Gabi berichtet von einem enttäuschenden Einkaufserlebnis in Stuttgart, bei dem sie und ihr Mann unzureichend betreut wurden, was die Wichtigkeit von Kundenkontakt im Einzelhandel unterstreicht.

Vorstellung von Schwesterherzen

Gabi erklärt das Konzept ihrer Damenmodegeschäfte namens Schwesterherzen, die sich auf persönliche Beratung konzentrieren und bewusst auf einen Online-Shop verzichten, um die Kundenerfahrung zu maximieren.

Kundenbindung und Erlebnisorientierung

Das „Kleiderzimmer“-Konzept bietet Kundinnen die Möglichkeit, nach Ladenschluss mit Freundinnen zu shoppen, was zu einer intensiveren Kundenbindung führt. Gabi hebt die Bedeutung von Erlebnissen über Rabatte hervor.

Erfolgskennzahlen und Kundenbeziehungen

Eine Neukundenquote von 20% im Kleiderzimmer und hohe durchschnittliche Bonwerte belegen den Erfolg des Konzepts, das auf persönlichen Beziehungen basiert.

Mitarbeitergewinnung und -bindung

Gabi beschreibt innovative Ansätze zur Rekrutierung und Schulung von Mitarbeitern, einschließlich einer benutzerfreundlichen Bewerbungs-App, die eine persönliche Bindung fördert.

Digitalisierung im Einzelhandel

Die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle in den internen Abläufen, wobei Gabi betont, dass persönliche Beziehungen trotz digitaler Prozesse im Fokus bleiben müssen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion verdeutlicht, wie wichtig Kundenbeziehungen und persönliche Interaktionen im Einzelhandel sind und dass innovative Konzepte, wie das Kleiderzimmer, den Unterschied ausmachen können.