Im Blätterwald
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Im Blätterwald

Petutschnig Hons & Podcastwerkstatt

Beschreibung

Zwischen Güllefass und Gemeinderat, zwischen Kuhstall und Kanzleramt – Petutschnig Hons nimmt sich wöchentlich das aktuelle Weltgeschehen zur Brust. In seinem neuen Format „Im Blätterwald“ blättert der Bio-Bauer durch die aktuellen Meldungen, liest laut vor, was ihm unterkommt, und kommentiert mit scharfem Hausverstand, Bauernschläue und einer ordentlichen Portion Schmäh.

Ob Politik, Klimakrise oder der neueste Promi-Skandal – der Hons sagt, was sich sonst keiner traut: direkt, ehrlich, und manchmal ein bissl deppat. Eben genau so, wie man’s auf’m Land halt sieht.

Ein Podcast für alle, die lieber mitdenken als nachplappern – und dabei gern einmal lachen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ich turne bis zur Urne

13.10.2026
Diesmal ist Hons pünktlich, und das Publikum ist besonders: Er nimmt im Freien auf, und seine Kühe schauen ihm von der Weide aus zu. Zuerst erzählt er vom Auftritt in Horn und von einem Ärgernis, das ihn auf Tour immer öfter erwischt, dem Self-Check-in-Hotel. Jedes hat ein anderes System, die Buchung läuft auf den falschen Namen, und wenn die Klimaanlage rauscht, kann man genauso gut in ein Plastiksackerl reden. Daheim gibt es auch Neuigkeiten. Beim spontanen Einschlagen von 30 Zaunstehern hat sich die Bandscheibe zurückgemeldet. Das Wild reißt die Zäune ein, und die Weidesaison soll trotzdem bis Allerheiligen halten. Dann geht es um die Reaktionen auf die letzte Folge. Hons bleibt bei seiner Frage, warum Ministerien teure externe Berater holen, obwohl sie selbst Fachleute angestellt haben. Er vergleicht das mit Red Bull Salzburg, das ja auch keinen Andreas Herzog für einen Monat Abschlusstraining engagiert. Zur Paketsteuer holt er weiter aus. Er beginnt beim Zauberlehrling und erzählt, wie Europa ab 1978 Produktion und Know-how nach China verlagert hat, vom VW Santana bis zur Solarindustrie. Jetzt erfindet man eine Abgabe dafür, dass dort alles billiger ist. Dass NEOS-Chefin Meinl-Reisinger die Steuer zehn Tage nach ihrer Einführung selbst als Murks bezeichnet, findet er bemerkenswert. Ein Hörerkommentar zu den Spritpreisen bringt ihn zu seinem Lieblingsthema, dem Milchpreis. Seit 2008 ist Diesel um 72 Prozent teurer geworden, die Inflation lag bei 65 Prozent, der Milchpreis für die Bauern ist aber nur um 16 Prozent gestiegen. Hons rechnet vor, dass ein Liter heute 66 Cent bringen müsste. Sein Fazit: Die Milchkuh ist die Einzige in Österreich, die 18 Jahre lang einen Gehaltsverzicht akzeptiert hat. Auf den Vorwurf, seine Kritik sei Wahlwerbung für die FPÖ, antwortet er, dass Kritik möglich bleiben muss und dass die Regierungsparteien die beste Werbung für die Opposition gerade selbst machen. Danach geht Hons die Nachrichten durch. Die Jugend trinkt weniger und bewegt sich mehr, was er für eine gute Nachricht hält, solange die Jungen ihre Eltern später noch tragen können. Argentinien hat seine Rindfleischexporte in die EU dank Mercosur um 50 Prozent gesteigert. Wer die eigenen Rinder abschafft und das Fleisch aus Südamerika holt, stellt für Hons seinen Misthaufen zum Nachbarn und nennt den eigenen Hof sauber. Außerdem geht es um das Jugendwort des Jahres „Rage Bait“ und um einen Diesel-Deal zwischen Trump und Russland, bei dem man nicht mehr genau weiß, wer wem eigentlich was verkauft. Zum Schluss geht es um Sport, diesmal anders: Laut einer Studie der MedUni Wien bewegen sich nur rund 30 Prozent der über 65-Jährigen ausreichend. Hons hat selbst gemerkt, wie viel ein bisschen mehr Gehen und Radfahren bringt, und gibt den älteren Hörerinnen und Hörern einen Rat mit auf den Weg: Motorsäge schnappen und ab in den Wald. +++++ Komm zu meiner Comedy Show! Hier findest du alle Termine: https://www.petutschnig-hons.at/termine „Das Leben ist kein Bauernhof" - das Buch von Petutschnig Hons, überall zu kaufen, wo es Bücher gibt und hier: https://www.petutschnig-hons.at/product/das-leben-ist-kein-bauernhof/ -

Diesmal ist Hons pünktlich, und das Publikum ist besonders: Er nimmt im Freien auf, und seine Kühe schauen ihm von der Weide aus zu. Zuerst erzählt er vom Auftritt in Horn und von einem Ärgernis, das ihn auf Tour immer öfter erwischt, dem Self-Check-in-Hotel. Jedes hat ein anderes System, die Buchung läuft auf den falschen Namen, und wenn die Klimaanlage rauscht, kann man genauso gut in ein Plastiksackerl reden. Daheim gibt es auch Neuigkeiten. Beim spontanen Einschlagen von 30 Zaunstehern hat sich die Bandscheibe zurückgemeldet. Das Wild reißt die Zäune ein, und die Weidesaison soll trotzdem bis Allerheiligen halten.

Dann geht es um die Reaktionen auf die letzte Folge. Hons bleibt bei seiner Frage, warum Ministerien teure externe Berater holen, obwohl sie selbst Fachleute angestellt haben. Er vergleicht das mit Red Bull Salzburg, das ja auch keinen Andreas Herzog für einen Monat Abschlusstraining engagiert. Zur Paketsteuer holt er weiter aus. Er beginnt beim Zauberlehrling und erzählt, wie Europa ab 1978 Produktion und Know-how nach China verlagert hat, vom VW Santana bis zur Solarindustrie. Jetzt erfindet man eine Abgabe dafür, dass dort alles billiger ist. Dass NEOS-Chefin Meinl-Reisinger die Steuer zehn Tage nach ihrer Einführung selbst als Murks bezeichnet, findet er bemerkenswert.

Ein Hörerkommentar zu den Spritpreisen bringt ihn zu seinem Lieblingsthema, dem Milchpreis. Seit 2008 ist Diesel um 72 Prozent teurer geworden, die Inflation lag bei 65 Prozent, der Milchpreis für die Bauern ist aber nur um 16 Prozent gestiegen. Hons rechnet vor, dass ein Liter heute 66 Cent bringen müsste. Sein Fazit: Die Milchkuh ist die Einzige in Österreich, die 18 Jahre lang einen Gehaltsverzicht akzeptiert hat. Auf den Vorwurf, seine Kritik sei Wahlwerbung für die FPÖ, antwortet er, dass Kritik möglich bleiben muss und dass die Regierungsparteien die beste Werbung für die Opposition gerade selbst machen.

Danach geht Hons die Nachrichten durch. Die Jugend trinkt weniger und bewegt sich mehr, was er für eine gute Nachricht hält, solange die Jungen ihre Eltern später noch tragen können. Argentinien hat seine Rindfleischexporte in die EU dank Mercosur um 50 Prozent gesteigert. Wer die eigenen Rinder abschafft und das Fleisch aus Südamerika holt, stellt für Hons seinen Misthaufen zum Nachbarn und nennt den eigenen Hof sauber. Außerdem geht es um das Jugendwort des Jahres „Rage Bait“ und um einen Diesel-Deal zwischen Trump und Russland, bei dem man nicht mehr genau weiß, wer wem eigentlich was verkauft.

Zum Schluss geht es um Sport, diesmal anders: Laut einer Studie der MedUni Wien bewegen sich nur rund 30 Prozent der über 65-Jährigen ausreichend. Hons hat selbst gemerkt, wie viel ein bisschen mehr Gehen und Radfahren bringt, und gibt den älteren Hörerinnen und Hörern einen Rat mit auf den Weg: Motorsäge schnappen und ab in den Wald.

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Komm zu meiner Comedy Show! Hier findest du alle Termine: https://www.petutschnig-hons.at/termine

„Das Leben ist kein Bauernhof" - das Buch von Petutschnig Hons, überall zu kaufen, wo es Bücher gibt und hier: https://www.petutschnig-hons.at/product/das-leben-ist-kein-bauernhof/

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Die neue Steuer und der alte Babler

08.10.2026
Hons war in dieser Woche dreimal unterwegs: in Windischgarsten, wo noch mit der Sense gemäht wird, in Neuhofen an der Krems, dessen größte Sehenswürdigkeit laut Einheimischen der Bahnübergang ist, und schließlich beim Heimspiel in Gmünd. Warum ein Auftritt vor der eigenen Haustür nervöser macht als jeder andere, erklärt er gleich zu Beginn. Danach geht es um den Hubschrauber, der im Lungau gestohlen wurde. Hons hat sich dazu einen Scherz auf Social Media erlaubt und dafür mehr empörte Kommentare kassiert, als ihm lieb war. Er erklärt, warum er dabei bleibt, dass man über so etwas lachen darf, und warum in seinem Kuhstall mehr Kameras hängen als offenbar auf einem Hubschrauber-Landeplatz. Dann wird es teuer. Die Spritpreisbremse gilt seit 1. Oktober. Hons erzählt, wie die Tankstellen die Preise am Tag davor noch schnell angehoben haben und warum ihm egal ist, ob der Liter 1,99 oder 1,88 kostet. Mit der Paketsteuer hat er noch weniger Freude. Der Konzern soll zahlen, der Kunde zahlt, der Staat kassiert: Für Hons ist das die österreichische Gewaltenteilung. Mit Knopfbatterien, Retouren und Schuhen in Größe 47 rechnet er vor, wo die Idee vom gestärkten heimischen Handel an der Realität scheitert. Auch die Bundespolitik bekommt ihr Fett ab. Hons kommentiert Andreas Bablers Vorschlag einer Streaming-Abgabe und die neue Konstruktion an der SPÖ-Spitze, die er nachts um vier auf dem Handy nachgelesen hat. Babler tritt zurück, aber nicht ganz, bekommt zwei Stützlehrer zur Seite gestellt und bleibt Minister. Hons hat dafür eine eigene Theorie: Der Fisch kann nicht mehr vom Kopf her stinken, wenn kein Kopf mehr da ist. Danach geht es um den Rechnungshofbericht zu Matthias Strolz, der für 25 Tage Beratung im Bildungsministerium rund 130.000 Euro erhalten haben soll. Für das Geld müsste ein Bauer beim Maschinenring sieben Wochen arbeiten. Zum Schluss geht es noch um Fußball. Hons spricht über das verjüngte Nationalteam und das Unentschieden im Kosovo. Außerdem fragt er sich, was in Lienz in der Luft liegt: Nach Felix Gall und Lilli Tagger hat die Stadt jetzt auch mit Felix Bacher einen Teamspieler hervorgebracht. +++++ Komm zu meiner Comedy Show! Hier findest du alle Termine: https://www.petutschnig-hons.at/termine „Das Leben ist kein Bauernhof" - das Buch von Petutschnig Hons, überall zu kaufen, wo es Bücher gibt und hier: https://www.petutschnig-hons.at/product/das-leben-ist-kein-bauernhof/ -

Hons war in dieser Woche dreimal unterwegs: in Windischgarsten, wo noch mit der Sense gemäht wird, in Neuhofen an der Krems, dessen größte Sehenswürdigkeit laut Einheimischen der Bahnübergang ist, und schließlich beim Heimspiel in Gmünd. Warum ein Auftritt vor der eigenen Haustür nervöser macht als jeder andere, erklärt er gleich zu Beginn. Danach geht es um den Hubschrauber, der im Lungau gestohlen wurde. Hons hat sich dazu einen Scherz auf Social Media erlaubt und dafür mehr empörte Kommentare kassiert, als ihm lieb war. Er erklärt, warum er dabei bleibt, dass man über so etwas lachen darf, und warum in seinem Kuhstall mehr Kameras hängen als offenbar auf einem Hubschrauber-Landeplatz.

Dann wird es teuer. Die Spritpreisbremse gilt seit 1. Oktober. Hons erzählt, wie die Tankstellen die Preise am Tag davor noch schnell angehoben haben und warum ihm egal ist, ob der Liter 1,99 oder 1,88 kostet. Mit der Paketsteuer hat er noch weniger Freude. Der Konzern soll zahlen, der Kunde zahlt, der Staat kassiert: Für Hons ist das die österreichische Gewaltenteilung. Mit Knopfbatterien, Retouren und Schuhen in Größe 47 rechnet er vor, wo die Idee vom gestärkten heimischen Handel an der Realität scheitert.

Auch die Bundespolitik bekommt ihr Fett ab. Hons kommentiert Andreas Bablers Vorschlag einer Streaming-Abgabe und die neue Konstruktion an der SPÖ-Spitze, die er nachts um vier auf dem Handy nachgelesen hat. Babler tritt zurück, aber nicht ganz, bekommt zwei Stützlehrer zur Seite gestellt und bleibt Minister. Hons hat dafür eine eigene Theorie: Der Fisch kann nicht mehr vom Kopf her stinken, wenn kein Kopf mehr da ist. Danach geht es um den Rechnungshofbericht zu Matthias Strolz, der für 25 Tage Beratung im Bildungsministerium rund 130.000 Euro erhalten haben soll. Für das Geld müsste ein Bauer beim Maschinenring sieben Wochen arbeiten.

Zum Schluss geht es noch um Fußball. Hons spricht über das verjüngte Nationalteam und das Unentschieden im Kosovo. Außerdem fragt er sich, was in Lienz in der Luft liegt: Nach Felix Gall und Lilli Tagger hat die Stadt jetzt auch mit Felix Bacher einen Teamspieler hervorgebracht.

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3000 Tonnen Lebensmittel landen täglich im Müll

29.09.2026
In dieser Folge nimmt uns Petutschnig Hons mit vom spontanen Almabtrieb direkt ins aktuelle Weltgeschehen. Während die Angus-Rinder überraschend brav den Heimweg antreten, wundert sich Hons über Skipässe zum Luxuspreis, die Turbulenzen in der SPÖ, den nächsten Prozess gegen René Benko und allerhand kuriose Schlagzeilen. Dazu gibt's einen Blick auf die Lage der Landwirtschaft: erstaunliche Zahlen zur Lebensmittelverschwendung und die Frage, warum Bauern ihr eigenes Saatgut nicht einfach verkaufen dürfen. +++++ Komm zu meiner Comedy Show! Hier findest du alle Termine: https://www.petutschnig-hons.at/termine „Das Leben ist kein Bauernhof" - das Buch von Petutschnig Hons, überall zu kaufen, wo es Bücher gibt und hier: https://www.petutschnig-hons.at/product/das-leben-ist-kein-bauernhof/ -

In dieser Folge nimmt uns Petutschnig Hons mit vom spontanen Almabtrieb direkt ins aktuelle Weltgeschehen. Während die Angus-Rinder überraschend brav den Heimweg antreten, wundert sich Hons über Skipässe zum Luxuspreis, die Turbulenzen in der SPÖ, den nächsten Prozess gegen René Benko und allerhand kuriose Schlagzeilen. Dazu gibt's einen Blick auf die Lage der Landwirtschaft: erstaunliche Zahlen zur Lebensmittelverschwendung und die Frage, warum Bauern ihr eigenes Saatgut nicht einfach verkaufen dürfen.

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Komm zu meiner Comedy Show! Hier findest du alle Termine: https://www.petutschnig-hons.at/termine

„Das Leben ist kein Bauernhof" - das Buch von Petutschnig Hons, überall zu kaufen, wo es Bücher gibt und hier: https://www.petutschnig-hons.at/product/das-leben-ist-kein-bauernhof/

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