
Stadt Grün - Gartengeschichten aus Berlin
Margret Ros Hardardottir
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Chartplatzierungen
Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.
Apple Podcasts
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Regionales Saatgut – wie und warum?
Regionale Saatgutwege und Biodiversität
Es wird betont, dass heimische Pflanzen der Region angepasst sind und Populationsgenetik erhalten bleibt. Schon kleine Habitatflächen dienen als Verbindungspunkte zwischen größeren Lebensräumen, wodurch Bienen und andere Insekten Nektar finden und der genetische Austausch erleichtert wird. Von Lavendel wird abgeraten, stattdessen regionstypischer Thymian genutzt, um ökologische Anpassung zu bewahren.
Kleingartenpraxis: Vielfalt statt Einheitsrasen
Wirkungsvoll ist eine bunte Mischung aus Wildblumen, Kräutern und Gräsern auf kleinem Raum. Wichtig ist, Flächen nicht vollständig zu mähen, stattdessen Zonen freihalten und Flächen zeitlich dosiert schonen. So schaffen Kleingärten Rückzugsorte für Insekten, ermöglichen Pollensammeln und schützen lokale Artenvielfalt, ohne Kulturpflanzen zu vernachlässigen.
Saatgut-Herkunft und Zertifikate
Regionale Samen sollten aus der entsprechenden Ursprungsregion stammen und durch Zertifikate wie Regiozert oder Regiosaatgut gekennzeichnet sein. In Berlin gilt, dass UG4 und UG22 innerhalb der Stadt praktisch kompatibel sind. Die Zertifikate sichern Keimung und Qualität und minimieren das Risiko der Einführung fremder Genetik in lokale Populationen.
Alltagstaugliche Umsetzung
Es reicht oft, mit einem Quadratmeter zu starten, Bodenaufbereitung zu schaffen und unerwünschte Gräser zu entfernen. Nachbarn und Gemeinschaft unterstützen beim Aufstellen kleiner Hinweise oder Schilder, um Mähzeiten zu koordinieren. Langfristig bleibt Raum für Beobachtung, Austausch und schrittweise Erhöhung der Fläche – mit Fokus auf lokale Artenvielfalt und tägliche Pflege.

Garten & Gesetz - Politik fürs Stadtgrün
Einführung in den Podcast
Margrethe Rosada-Dochter begrüßt die Zuhörer und stellt die Abgeordnete Linda vor, um über die Verbindung zwischen Garten und Politik zu sprechen.
Linda und ihr Garten
Linda erzählt von ihrem Weg zu ihrem Garten in Bornholm 1, von den Herausforderungen bei der Übernahme und der Aufräumarbeiten, die nötig waren, um den Garten in Schuss zu bringen.
Politische Karriere und Engagement
Linda, die Gärtnerin und seit 2023 im Berliner Abgeordnetenhaus für die SPD tätig, erläutert ihre politischen Motive und die Herausforderungen, die sie als Frau mit Familie in der Politik erlebt hat.
Kleingärten und deren rechtliche Sicherung
Ein zentrales Thema ist das Kleingartenflächen-Sicherungsgesetz, das darauf abzielt, die verbleibenden Kleingärten in Berlin zu schützen. Linda beschreibt den politischen Prozess und die Herausforderungen, die mit der Gesetzgebung verbunden sind.
Gesellschaftliche Verantwortung und Gemeinschaft
Linda betont die Bedeutung der Kleingärten als Orte der Biodiversität und Gemeinschaft, die auch in einer wachsenden Stadt wie Berlin unerlässlich sind.
Feministische Themen und Netzwerke
Im Gespräch wird auch über feministische Anliegen gesprochen, sowie über die Initiativen, die Linda zur Stärkung von Frauen und deren Austausch ins Leben gerufen hat, wie zum Beispiel ein jährliches Grillen im Garten.
Abschluss und Ausblick
Das Gespräch endet mit einer persönlichen Note, als Linda ihre Lieblingspflanzen, Himbeeren und Kartoffeln, erwähnt, und die Vorfreude auf das kommende Gesetz betont wird.

Beete für Bücher, Bühnen und Begegnung.
Einführung in die Gartengeschichte
Im Podcast wird die Bedeutung von Gemeinschaft und sozialem Austausch in städtischen Gärten thematisiert. Laura, die Gesellschaftskönigin, erzählt von ihrer Leidenschaft für das Gärtnern und ihrem Engagement, Menschen zusammenzubringen.
Die Tulpentafel
Laura plant eine Veranstaltung namens Tulpentafel, bei der Nachbarn gemeinsam Brunch in ihrem Garten feiern. Jeder bringt etwas zu essen mit, und die Tische werden zu einer langen Tafel zusammengestellt. Dies fördert den Austausch und die Nachbarschaftlichkeit.
Soziale Interaktion im Garten
Die Gärten fungieren als soziale Treffpunkte, wo Menschen regelmäßig interagieren können. Laura beschreibt, wie die Nachbarn durch das Gärtnern und regelmäßige Treffen eine enge Gemeinschaft bilden.
Das Bornholm Liest
Laura erzählt von einem Lesefest, das sie ins Leben gerufen hat, bei dem lokale Autoren in Gärten vorlesen. Es fördert die Verbindung zwischen Literatur und Natur und lädt die Gemeinschaft ein, sich zu versammeln und auszutauschen.
Engagement und Anerkennung
Laura hat für ihr Engagement den goldenen Gartenzwerg erhalten, eine Auszeichnung für ihre Verdienste im Verein. Dies zeigt, wie wichtig Ehrenamt und Gemeinschaftsprojekte sind, um die Nachbarschaft zu stärken.
Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen
Das Lesefest und andere Projekte werden weiterhin geplant, um die Gemeinschaft zu fördern und Menschen zusammenzubringen.