
SO GEHT AMBULANT
Philipp Henßler & Jascha Rinke
Beschreibung
Dieser Podcast richtet sich an Entscheider, Praktiker und Umsetzer im Gesundheitswesen – insbesondere an Klinikmanager, niedergelassene Ärzte, MVZ-Leitungen, Praxisinhaber, Pflegekräfte, Investoren und Nachwuchs.
In Gesprächen mit Menschen, die ambulante Versorgung seit Jahren erfolgreich gestalten, zeigen Philipp Henßler und Jascha Rinke, wie Lösungen in der Praxis aussehen – mit Klartext und Haltung. Verständlich, relevant, umsetzbar.
Ob es um Vergütung, Versorgungspfade, Betriebskonzepte, Ambulantisierung, Krankenhausstrategie oder gesetzliche Rahmenbedingungen geht – dieser Podcast ist Bühne und Toolbox für alle, die ambulante Versorgung ernst nehmen.
"So geht ambulant" ist eine Initiative der RINKE+HENSSLER GmbH – für alle, die ambulante Versorgung weiterdenken und umsetzen wollen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

18 Folgen, fast 500.000 Aufrufe: Unsere Bilanz nach 1 Jahr
Ein Jahr So geht ambulant
Der Podcast reflektiert sein erstes Jahr mit 18 Folgen und fast 500.000 Aufrufen. Die Moderatoren Jascha und Philipp besprechen ihre Entwicklung, technische Herausforderungen und den Wandel in der ambulanten Versorgung.
Backstage-Einblicke und Equipment
Philipp, als Technikexperte, erläutert das Setup des Podcasts, inklusive Mikrofone und Kameras, und wie sich die Produktion mit der Zeit verbessert hat. Es wird betont, dass eine gute Audio- und Videoqualität für den Erfolg entscheidend ist.
Hörerzahlen und Entwicklung
Die Hörerzahlen sind von anfangs 200 auf über 6000 Abonnenten auf YouTube gestiegen. Die Themen Ambulantisierung und Hybrid-DRGs haben das Interesse gesteigert, und der Podcast hat sich zu einer wichtigen Plattform für ambulante Leistungserbringer entwickelt.
Folgenrückblick
Die Moderatoren reflektieren die einzelnen Folgen und die Kernaussagen der Gäste, darunter Themen wie die Herausforderungen in der Kardiologie, die Rolle von Physician Assistants und die Bedeutung von regionalen Versorgungszentren.
Ausblick und Zukunft
Der Podcast plant, weiterhin spannende Gäste einzuladen und aktuelle Themen zu diskutieren, insbesondere die Auswirkungen des Beitragsstabilisierungsgesetzes auf die ambulante Versorgung. Der Optimismus bleibt, trotz der Herausforderungen im Gesundheitswesen.

Ambulante Reha: So schließt man die Versorgungslücke (größter Reha-Anbieter Deutschlands)
Ambulante Transformation im Gesundheitswesen
Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit und den Mehrwert einer ambulanten Versorgung im Vergleich zur stationären Behandlung. Es wird betont, dass nicht alles stationär sein muss und dass viele Patienten von einer flexiblen, ambulanten Nachsorge profitieren können. Die Transformation hin zu mehr ambulanter und digitaler Versorgung ist entscheidend, um die Patientenversorgung zu verbessern und die Lücken zu schließen, die in der Nachsorge bestehen.
Die Rolle von Median
Die Gäste des Podcasts sind Prof. Dr. Medmark Benkler, CEO von Median, und Sven Schunter, Geschäftsführer der Median ReHealth GmbH. Median ist der größte Reha-Anbieter in Deutschland und hat sich auf die ambulante und digitale Versorgung spezialisiert. Sie diskutieren, wie die digitale Gesundheitsversorgung Patienten hilft, ihre Nachsorge bequem von zu Hause aus zu gestalten und wie wichtig es ist, die Patientenreise ganzheitlich zu betrachten.
Patient Journey und Herausforderungen
Die Teilnehmer betonen die Bedeutung einer nahtlosen Patientenreise, die die Übergänge zwischen Akutversorgung, Rehabilitation und Nachsorge berücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass oft strukturelle Barrieren bestehen, die Patienten daran hindern, die notwendige Nachsorge in Anspruch zu nehmen. Innovative digitale Lösungen sollen helfen, diese Lücken zu schließen und die Patienten besser auf ihrem Weg zu unterstützen.
Zukunftsausblick und Wünsche
Die Gesprächspartner äußern den Wunsch nach einer stärkeren Fokussierung auf Ergebnisqualität im Gesundheitswesen statt auf strukturelle Kriterien. Sie plädieren für die Einführung von Capitation-Modellen, um eine ganzheitliche Versorgung zu fördern. Zudem wird die Rolle der künstlichen Intelligenz in der zukünftigen Versorgung betont, um personalisierte Ansätze zu ermöglichen und die Effizienz zu steigern.

Regionalspital ambulant: Was wirklich funktioniert (Schweiz-Folge) (#017)
Ambulantisierung als etablierte Praxis
Der Wandel hin zu weniger invasiven Behandlungen verändert Spitäler grundlegend. Ambulante Angebote rücken stärker in den Fokus, um Qualität zu sichern und Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Sichtbar wird dies in Mehrkooperationen, flexibleren Arbeitsmodellen und kulturgetriebenen Entscheidungen, die den Patientenzugang erleichtern und Erfolge für Teams sichtbar machen.
Regionale Orientierung und Kooperationskultur
Aus der Perspektive eines Regionalspitals wird Ambulantisierung als regional angepasstes Versorgungsmodell verstanden. Die Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringern, Systemen und Krankenhäusern ermöglicht spezialisierte Angebote vor Ort, teilt Fachwissen und Ressourcen und stärkt eine wohnortnahe Versorgung, die Patientenqualität und Lebenswelt berücksichtigt.
Finanzierung, Tarife und operative Herausforderungen
Die Umstellung auf ambulante Leistungen verkompliziert Tarife, Planung und Finanzierung. Unterschiede zwischen AFOS/Liste, Tardoc und stationärer Abrechnung erzeugen Druck auf Spitäler. Transparente Kostenbasis, Fallsteuerung und realistische Investitionen sind erforderlich, um Versorgungsqualität und Wirtschaftlichkeit zugleich zu sichern.
Strategische Ausrichtung, Personal und Zukunftsmodelle
Strategie-Elemente fokussieren auf Alterung, Bewegungsapparat, Kooperationen und flexible Infrastruktur. Teams, Führungskultur und interprofessionelle Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt. Ein Neubaukonzept mit nutzbaren Flächen und Umnutzungsmöglichkeiten erleichtert Anpassungen und fördert schlanke Prozesse, die Leistungsfähigkeit und Patientenzufriedenheit erreichen.