
Traut euch Kinder!
Tanja Schwärzler und Christine Flatz-Posch
Beschreibung
In Gesprächen mit starken Persönlichkeiten schürfen sie tief - nach den teils schwierigen Geschichten zwischen den Zeilen. Mit Expert:innen aus verschiedenen Feldern (Psychologie, Soziologie, Neurobiologie etc.) analysieren sie anschließend, was sie besonders beschäftigt.
Was das Ganze mit dir zu tun hat? Wir alle waren einmal Kind. Und uns alle hat diese Lebensphase geprägt. Finde heraus, wie!
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#29 Kindheit & Gesundheit: Wie prägend sind belastende Erfahrungen?
Einführung in das Thema Kindheit und Gesundheit
Der Podcast behandelt die prägenden Erfahrungen in der Kindheit und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Hosts, Tanja Schwerzler und Christine Flatz-Posch, führen empathische Dialoge und analysieren verschiedene Perspektiven auf Kindheitsthemen.
Gast: Harald Geiger
Der Podcast begrüßt Harald Geiger, einen erfahrenen Kinder- und Jugendfacharzt, der über seine Arbeit und die Bedeutung von belastenden Kindheitserfahrungen spricht. Er hat eine Primärversorgungseinheit für Kinder gegründet und setzt sich für die Unterstützung belasteter Eltern ein.
Adverse Childhood Experiences (ACEs)
Geiger erläutert das Konzept der Adverse Childhood Experiences (ACEs), das negative Kindheitserfahrungen beschreibt und deren Korrelation zu gesundheitlichen Problemen im Erwachsenenalter aufzeigt. Er hebt die Wichtigkeit von schützenden Faktoren hervor, die eine positive Entwicklung der Kinder unterstützen können.
Persönliche Erfahrungen und Perspektiven
Geiger reflektiert über seine eigene Kindheit sowie seine Familienkonstellation mit adoptierten und Pflegekindern. Er diskutiert die Herausforderungen und Veränderungen in der Wahrnehmung von Elternschaft und Kindheit in der heutigen Zeit.
Gesundheitsversorgung und gesellschaftliche Herausforderungen
Der Podcast thematisiert die Veränderungen in der Gesundheitsversorgung von Kindern und die Herausforderungen, die durch steigende psychische Erkrankungen und die soziale Ungleichheit entstehen. Geiger fordert ein stärkeres Augenmerk auf präventive Maßnahmen und die Bedeutung eines unterstützenden Umfelds für Familien.
Schlussfolgerungen und Ausblick
Abschließend wird die Notwendigkeit betont, in die Zukunft der Kinder zu investieren und ein Umfeld zu schaffen, welches Neugier, Selbstvertrauen und Freude am Lernen fördert. Es wird auf die Bedeutung einer sozialen Absicherung und einer inklusiven Gesellschaft hingewiesen.

#28 Ist eine positive Lebenseinstellung erlernbar?
Einblick in die Kindheit und deren Einfluss
Im Podcast wird die prägende Kindheit von Roman Eder thematisiert, der zusammen mit seinen Geschwistern im Vorarlberger Kinderdorf aufwuchs. Er schildert, wie wichtige Erfahrungen in einer Ferienfamilie ihm halfen, unbeschwert Kind zu sein und wie diese Zeit seine Lebenseinstellung und berufliche Richtung beeinflusste. Die Hosts, Tanja Schwerzler und Christine Flatz-Posch, diskutieren, wie solche Erfahrungen das Selbstwertgefühl und die Perspektiven von Kindern formen können.
Positive Lebenseinstellung erlernen
Roman betont die Möglichkeit, eine positive Lebenseinstellung zu erlernen, und teilt seine eigene Entwicklung von einem schüchternen Jugendlichen zu einem selbstbewussten Erwachsenen. Er ermutigt, dass jeder, unabhängig von seiner Herkunft, Chancen hat, die eigenen Ziele zu erreichen und seine Träume zu verwirklichen.
Die Rolle der Elementarpädagogik
Der Podcast beleuchtet die Bedeutung der Elementarpädagogik als erste Anlaufstelle für Kinder aus benachteiligten sozialen Schichten. Roman spricht über die Verantwortung, die er als Kindergartenpädagoge trägt, und wie wichtig es ist, Kinder zu bestärken und zu ermutigen, an sich selbst zu glauben.
Herausforderungen in der Gesellschaft
Ein weiteres Thema ist die ungleiche Verteilung von Chancen in der Gesellschaft, besonders für Kinder aus ärmeren Verhältnissen. Roman thematisiert die Notwendigkeit, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen und die Bedeutung von empathischer Erziehung und Gemeinschaftsgefühl zu fördern.

#27 Positive Psychologie: Warum uns Mini-Urlaube im Alltag nachhaltig Leichtigkeit schenken
Positive Psychologie im Alltag
Im Podcast wird die positive Psychologie als ein wichtiges Thema behandelt, das sich mit dem Wohlbefinden und der Zufriedenheit der Menschen beschäftigt. Die Hosts Tanja Schwerzler und Christine Flatz-Posch diskutieren mit Bertram Strolz, einem Experten auf diesem Gebiet, über die Bedeutung positiver Emotionen und deren Einfluss auf den Alltag. Strolz hebt hervor, dass Dankbarkeit ein zentraler Aspekt der positiven Psychologie ist und dass sie als eine Art "Medikament" wirken kann, das zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Das PERMA-Modell
Ein wesentlicher Bestandteil der positiven Psychologie ist das PERMA-Modell, das aus fünf Säulen besteht: Positive Emotionen, Engagement, Positive Beziehungen, Meaning (Sinn) und Accomplishment (Erfolg). Diese Säulen sollen dazu beitragen, ein erfülltes und zufriedenes Leben zu führen. Strolz erklärt, dass das Modell eine wissenschaftlich fundierte Grundlage hat und dass es wichtig ist, die Dualität von Glück und Unglück zu akzeptieren.
Umgang mit negativen Emotionen
Ein zentrales Thema ist auch der Umgang mit negativen Emotionen. Strolz betont, dass diese Gefühle nicht ignoriert werden sollten, sondern dass es entscheidend ist, sie zu benennen und zu akzeptieren. Der Prozess des "Name it to tame it" wird als wichtig beschrieben, um negative Emotionen zu regulieren und nicht in ihnen stecken zu bleiben. Es geht darum, aus diesen Gefühlen heraus zu handeln und wieder in die positive Gestaltung des Lebens zu kommen.
Rituale und Dankbarkeit
Strolz empfiehlt, Dankbarkeitsrituale in den Alltag zu integrieren, um das Wohlbefinden zu fördern. Eine einfache Übung ist es, dreimal täglich aufzuschreiben, wofür man dankbar ist. Diese Praxis kann helfen, das Bewusstsein für positive Aspekte des Lebens zu schärfen und die eigene Einstellung zu verbessern.
Die Rolle der Beziehungen
Die Bedeutung von Beziehungen wird ebenfalls hervorgehoben. Positive Beziehungen zu anderen Menschen sind entscheidend für das persönliche Wohlbefinden. Strolz erklärt, dass die Qualität der Beziehungen einen direkten Einfluss auf die Lebenszufriedenheit hat und dass es wichtig ist, in zwischenmenschliche Beziehungen zu investieren.