MEDIZIN DIREKT – der Medizin-Podcast
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MEDIZIN DIREKT – der Medizin-Podcast

MEDIZIN DIREKT – Redaktion

Beschreibung

MEDIZIN DIREKT ist der Medizin-Podcast für alle, die Medizin verstehen wollen.

Im Mittelpunkt stehen Erkrankungen, Therapien und medizinische Behandlungswege – verständlich erklärt, fachlich fundiert und nah am Menschen.

MEDIZIN DIREKT richtet sich an Patient:innen, medizinisch Interessierte und Fachpublikum gleichermaßen. Ärztinnen und Ärzte, Therapeut:innen und Expert:innen aus dem Gesundheitswesen ordnen medizinische Entscheidungen ein – von Prävention über Therapie bis zur Nachsorge.

Der Podcast erscheint als Audio- und Video-Format. In ausgewählten Folgen werden medizinische Inhalte zusätzlich mithilfe von Modellen und Visualisierungen erklärt.

MEDIZIN DIREKT steht für Aufklärung statt Werbung, für Einordnung statt Selbstdarstellung – und für Medizin, wie sie im Alltag wirklich stattfindet.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Gendermedizin: Warum gleiche Behandlung nicht immer die beste ist | Teil 1

13.10.2026
Mit Dr. med. Rebecca Sänger und Dr. med. Frauke Wilken: Forschung trifft orthopädischen Alltag Gendermedizin: Warum gleiche Behandlung nicht immer die beste ist – Teil 1 Ist die gleiche Behandlung für alle Menschen automatisch die beste Medizin? Nicht unbedingt. In dieser Folge geht es darum, welche biologischen und sozialen Unterschiede in Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation relevant sein können – und weshalb die individuelle Situation eines Menschen entscheidend bleibt. Zum Auftakt unserer vierteiligen Reihe zur Gendermedizin spricht Moderator Florian Beigelbeck-Rech mit Dr. med. Rebecca Sänger und Dr. med. Frauke Wilken. Gemeinsam verbinden sie wissenschaftliche Fragestellungen mit Erfahrungen aus dem orthopädischen Klinikalltag. Darum geht es in der Folge Was ist geschlechtersensible Medizin? Und warum ist sie ausdrücklich keine reine Frauenmedizin? Gleiche Behandlung oder individuelle Versorgung? Welche Rolle spielen die Menschen, die in medizinischen Studien berücksichtigt wurden? Medikamente: Können sich Wirkungen und Nebenwirkungen zwischen Patientengruppen unterscheiden – und wo braucht es genauere Daten? Osteoporose: Warum sollte diese Erkrankung auch bei Männern mitgedacht werden? Schmerzen: Wie subjektiv ist Schmerz – und welche Rolle spielt die Art, Beschwerden zu beschreiben? Kreuzbandverletzungen und Frauenfußball: Warum sind Forschung, Verletzungsstatistiken und Präventionsprogramme so wichtig? Zyklus und Training: Weshalb individuelle Beschwerden und Belastbarkeit wichtiger sein können als pauschale Trainingsregeln. Blick in die Zukunft: Warum es dauert, wissenschaftliche Erkenntnisse in der täglichen Versorgung zu verankern. Unsere Gäste Dr. med. Rebecca Sänger ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiterin der AG Geschlechtersensible Medizin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Sie arbeitet an der Universitätsmedizin Greifswald und setzt sich dafür ein, geschlechtersensible Aspekte in Forschung, Leitlinien und Versorgung stärker zu berücksichtigen. Dr. med. Frauke Wilken ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Oberärztin am Barmherzige Brüder Krankenhaus München und Leiterin des Departments Sport-, Schulter- und Fußorthopädie. Sie ergänzt das Gespräch um die Sicht auf Diagnostik, operative und konservative Behandlung sowie Rehabilitation im klinischen Alltag. Kapitel 00:00 Intro und Beginn der Gendermedizin-Reihe 01:50 Rebecca Sänger: Einstieg in die Gendermedizin 03:44 Frauke Wilken: Unterschiede im Klinikalltag 06:05 Gleichbehandlung und individuelle Medizin 10:06 Medikamente: Wirkung und Nebenwirkungen 12:54 Osteoporose betrifft auch Männer 13:57 Schmerzen: Wahrnehmung und Kommunikation 19:40 Hinweis auf MEDIZIN DIREKT 20:16 Kreuzbandrehabilitation und Muskelaufbau 22:48 Forschung in Orthopädie und Unfallchirurgie 24:04 Kreuzbandverletzungen im Frauenfußball 25:49 Verletzungsstatistiken und Datenlücken 28:42 Prävention im Profi- und Amateurfußball 30:04 Ist Gendermedizin nur Frauenmedizin? 31:02 Trainingspläne und Kreuzbandprävention 32:54 Zyklus, Training und Verletzungsrisiko 35:04 Mythos oder Wahrheit: drei Behauptungen 37:18 Wann kommt Forschung in der Praxis an? 39:01 Wie sich die Akzeptanz verändert hat 40:37 Schlussgedanke: den Menschen individuell sehen 41:44 Verabschiedung und Outro Weiterführende Informationen AG Geschlechtersensible Medizin der DGOU Dr. Frauke Wilken – Department Sport-, Schulter- und Fußorthopädie, Barmherzige Brüder München MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast Alle Folgen und Gäste MEDIZIN DIREKT hören und sehen MEDIZIN DIREKT unterstützen: Wer unabhängige, verständliche medizinische Gespräche ermöglichen möchte, findet hier die Möglichkeit zur freiwilligen Unterstützung. Hinweis: Die Folge enthält einen Eigenhinweis auf das Angebot MEDIZIN DIREKT. Die Inhalte dienen der allgemeinen medizinischen Information. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Medikamentenänderungen sollten niemals allein aufgrund einer Podcastaussage vorgenommen werden. Moderation: Florian Beigelbeck-Rech Podcast: MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast
Mit Dr. med. Rebecca Sänger und Dr. med. Frauke Wilken: Forschung trifft orthopädischen Alltag

Gendermedizin: Warum gleiche Behandlung nicht immer die beste ist – Teil 1

Ist die gleiche Behandlung für alle Menschen automatisch die beste Medizin? Nicht unbedingt. In dieser Folge geht es darum, welche biologischen und sozialen Unterschiede in Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation relevant sein können – und weshalb die individuelle Situation eines Menschen entscheidend bleibt.

Zum Auftakt unserer vierteiligen Reihe zur Gendermedizin spricht Moderator Florian Beigelbeck-Rech mit Dr. med. Rebecca Sänger und Dr. med. Frauke Wilken. Gemeinsam verbinden sie wissenschaftliche Fragestellungen mit Erfahrungen aus dem orthopädischen Klinikalltag.

Darum geht es in der Folge

  • Was ist geschlechtersensible Medizin? Und warum ist sie ausdrücklich keine reine Frauenmedizin?
  • Gleiche Behandlung oder individuelle Versorgung? Welche Rolle spielen die Menschen, die in medizinischen Studien berücksichtigt wurden?
  • Medikamente: Können sich Wirkungen und Nebenwirkungen zwischen Patientengruppen unterscheiden – und wo braucht es genauere Daten?
  • Osteoporose: Warum sollte diese Erkrankung auch bei Männern mitgedacht werden?
  • Schmerzen: Wie subjektiv ist Schmerz – und welche Rolle spielt die Art, Beschwerden zu beschreiben?
  • Kreuzbandverletzungen und Frauenfußball: Warum sind Forschung, Verletzungsstatistiken und Präventionsprogramme so wichtig?
  • Zyklus und Training: Weshalb individuelle Beschwerden und Belastbarkeit wichtiger sein können als pauschale Trainingsregeln.
  • Blick in die Zukunft: Warum es dauert, wissenschaftliche Erkenntnisse in der täglichen Versorgung zu verankern.

Unsere Gäste

Dr. med. Rebecca Sänger ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiterin der AG Geschlechtersensible Medizin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Sie arbeitet an der Universitätsmedizin Greifswald und setzt sich dafür ein, geschlechtersensible Aspekte in Forschung, Leitlinien und Versorgung stärker zu berücksichtigen.

Dr. med. Frauke Wilken ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Oberärztin am Barmherzige Brüder Krankenhaus München und Leiterin des Departments Sport-, Schulter- und Fußorthopädie. Sie ergänzt das Gespräch um die Sicht auf Diagnostik, operative und konservative Behandlung sowie Rehabilitation im klinischen Alltag.

Kapitel

00:00 Intro und Beginn der Gendermedizin-Reihe
01:50 Rebecca Sänger: Einstieg in die Gendermedizin
03:44 Frauke Wilken: Unterschiede im Klinikalltag
06:05 Gleichbehandlung und individuelle Medizin
10:06 Medikamente: Wirkung und Nebenwirkungen
12:54 Osteoporose betrifft auch Männer
13:57 Schmerzen: Wahrnehmung und Kommunikation
19:40 Hinweis auf MEDIZIN DIREKT
20:16 Kreuzbandrehabilitation und Muskelaufbau
22:48 Forschung in Orthopädie und Unfallchirurgie
24:04 Kreuzbandverletzungen im Frauenfußball
25:49 Verletzungsstatistiken und Datenlücken
28:42 Prävention im Profi- und Amateurfußball
30:04 Ist Gendermedizin nur Frauenmedizin?
31:02 Trainingspläne und Kreuzbandprävention
32:54 Zyklus, Training und Verletzungsrisiko
35:04 Mythos oder Wahrheit: drei Behauptungen
37:18 Wann kommt Forschung in der Praxis an?
39:01 Wie sich die Akzeptanz verändert hat
40:37 Schlussgedanke: den Menschen individuell sehen
41:44 Verabschiedung und Outro

Weiterführende Informationen

MEDIZIN DIREKT unterstützen: Wer unabhängige, verständliche medizinische Gespräche ermöglichen möchte, findet hier die Möglichkeit zur freiwilligen Unterstützung.

Hinweis: Die Folge enthält einen Eigenhinweis auf das Angebot MEDIZIN DIREKT. Die Inhalte dienen der allgemeinen medizinischen Information. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Medikamentenänderungen sollten niemals allein aufgrund einer Podcastaussage vorgenommen werden.

Moderation: Florian Beigelbeck-Rech
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Tinnitus verstehen: Ursachen, Diagnostik und Therapie mit HNO-Ärztin Dr. med. Laura-Marie Gaertner

28.09.2026
Tinnitus - Wenn das Ohr nicht mehr schweigt Ein Pfeifen, Rauschen oder Summen, das niemand außer einem selbst hören kann: Tinnitus kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Menschen nehmen das Ohrgeräusch wahr, ohne sich davon stark beeinträchtigt zu fühlen. Für andere wird es zu einer erheblichen Belastung im Alltag. In dieser Folge von MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast sprechen wir mit der HNO-Ärztin Dr. med. Laura-Marie Gaertner darüber, was Tinnitus eigentlich ist, welche Ursachen dahinterstehen können und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Darüber sprechen wir in dieser Folge Was ist Tinnitus – Erkrankung oder zunächst ein Symptom? Wie kann ein Geräusch wahrgenommen werden, obwohl keine äußere Schallquelle vorhanden ist? Welche Rolle spielen Hörminderung und die Verarbeitung von Hörinformationen? Welche Ursachen können hinter Tinnitus stehen? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Hörverlust, Lärm, Hörsturz und anderen HNO-Erkrankungen? Warum ist Stress nicht automatisch die Ursache eines Tinnitus, kann die Wahrnehmung aber verstärken? Welche Rolle können Kiefer, Nacken und andere Bereiche des Kopf-Hals-Systems spielen? Was sollte man tun, wenn plötzlich ein Ohrgeräusch auftritt? Bei welchen Warnzeichen sollte Tinnitus zeitnah ärztlich abgeklärt werden? Wie läuft die Diagnostik beim HNO-Arzt ab? Was unterscheidet Tinnitus und Hörsturz? Wann kann Kortison bei akuten Situationen beziehungsweise Hörstörungen eine Rolle spielen? Warum ist Kortison keine pauschale Behandlung eines chronischen Tinnitus? Wie beeinflussen Aufmerksamkeit, Angst, Stress und Schlaf einen chronischen Tinnitus? Was bedeuten Neuroplastizität und Habituation im Zusammenhang mit Tinnitus? Warum muss eine erfolgreiche Behandlung nicht zwangsläufig bedeuten, dass das Ohrgeräusch vollständig verschwindet? Welche Rolle spielen Aufklärung und Counselling? Wann können Hörgeräte bei gleichzeitig bestehender Hörminderung hilfreich sein? Warum können verhaltenstherapeutische oder psychotherapeutische Ansätze bei belastendem chronischem Tinnitus sinnvoll sein? Welche Rolle spielen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel? Was versteht man unter multimodaler Tinnitusbehandlung? Was können Betroffene selbst im Alltag tun? Welche verbreiteten Mythen über Tinnitus stimmen – und welche müssen differenzierter betrachtet werden? Tinnitus ist real – auch wenn psychologische Faktoren eine Rolle spielen können Ein wichtiger Punkt dieser Folge: Psychotherapeutische oder verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze bedeuten nicht, dass Tinnitus „eingebildet“ ist. Das Ohrgeräusch ist real. Bei einem belastenden chronischen Tinnitus kann es jedoch wichtig sein, auch den Umgang mit der Wahrnehmung, Stress, Ängsten, Schlafproblemen und der Aufmerksamkeit auf das Ohrgeräusch einzubeziehen. Das Behandlungsziel muss dabei nicht immer darin bestehen, den Tinnitus vollständig zu beseitigen. Auch eine deutliche Verringerung der Belastung und ein weitgehend unbeeinträchtigter Alltag können wichtige Therapieziele sein. Über Dr. med. Laura-Marie Gaertner Dr. med. Laura-Marie Gaertner ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Ein Schwerpunkt dieser Folge liegt auf Tinnitus, Hörstörungen und der multimodalen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit stärkerem Leidensdruck. Dabei können – abhängig von der individuellen Situation – unterschiedliche Fachbereiche zusammenarbeiten, beispielsweise HNO-Medizin, Psychologie beziehungsweise Psychotherapie, Psychiatrie, Schlafmedizin oder Physiotherapie. Instagram: @doc_gaertner Weitere Informationen: https://gaertnerklinik.de/ MEDIZIN DIREKT Podcast: https://medizin-direkt.com/ Alle Podcastfolgen und Expertenwissen: https://medizin-direkt.com/medizin-podcast-expertenwissen/ MEDIZIN DIREKT unterstützen: https://medizin-direkt.com/unterstuetzen/ Wenn dir diese Folge weiterhilft, abonniere MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast und teile die Episode mit Menschen, für die das Thema ebenfalls interessant sein könnte. Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Podcastfolge dienen der allgemeinen medizinischen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.
Tinnitus - Wenn das Ohr nicht mehr schweigt

Ein Pfeifen, Rauschen oder Summen, das niemand außer einem selbst hören kann: Tinnitus kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Menschen nehmen das Ohrgeräusch wahr, ohne sich davon stark beeinträchtigt zu fühlen. Für andere wird es zu einer erheblichen Belastung im Alltag.

In dieser Folge von MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast sprechen wir mit der HNO-Ärztin Dr. med. Laura-Marie Gaertner darüber, was Tinnitus eigentlich ist, welche Ursachen dahinterstehen können und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.

Darüber sprechen wir in dieser Folge

  • Was ist Tinnitus – Erkrankung oder zunächst ein Symptom?
  • Wie kann ein Geräusch wahrgenommen werden, obwohl keine äußere Schallquelle vorhanden ist?
  • Welche Rolle spielen Hörminderung und die Verarbeitung von Hörinformationen?
  • Welche Ursachen können hinter Tinnitus stehen?
  • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Hörverlust, Lärm, Hörsturz und anderen HNO-Erkrankungen?
  • Warum ist Stress nicht automatisch die Ursache eines Tinnitus, kann die Wahrnehmung aber verstärken?
  • Welche Rolle können Kiefer, Nacken und andere Bereiche des Kopf-Hals-Systems spielen?
  • Was sollte man tun, wenn plötzlich ein Ohrgeräusch auftritt?
  • Bei welchen Warnzeichen sollte Tinnitus zeitnah ärztlich abgeklärt werden?
  • Wie läuft die Diagnostik beim HNO-Arzt ab?
  • Was unterscheidet Tinnitus und Hörsturz?
  • Wann kann Kortison bei akuten Situationen beziehungsweise Hörstörungen eine Rolle spielen?
  • Warum ist Kortison keine pauschale Behandlung eines chronischen Tinnitus?
  • Wie beeinflussen Aufmerksamkeit, Angst, Stress und Schlaf einen chronischen Tinnitus?
  • Was bedeuten Neuroplastizität und Habituation im Zusammenhang mit Tinnitus?
  • Warum muss eine erfolgreiche Behandlung nicht zwangsläufig bedeuten, dass das Ohrgeräusch vollständig verschwindet?
  • Welche Rolle spielen Aufklärung und Counselling?
  • Wann können Hörgeräte bei gleichzeitig bestehender Hörminderung hilfreich sein?
  • Warum können verhaltenstherapeutische oder psychotherapeutische Ansätze bei belastendem chronischem Tinnitus sinnvoll sein?
  • Welche Rolle spielen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel?
  • Was versteht man unter multimodaler Tinnitusbehandlung?
  • Was können Betroffene selbst im Alltag tun?
  • Welche verbreiteten Mythen über Tinnitus stimmen – und welche müssen differenzierter betrachtet werden?
  • Tinnitus ist real – auch wenn psychologische Faktoren eine Rolle spielen können

Ein wichtiger Punkt dieser Folge: Psychotherapeutische oder verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze bedeuten nicht, dass Tinnitus „eingebildet“ ist.

Das Ohrgeräusch ist real. Bei einem belastenden chronischen Tinnitus kann es jedoch wichtig sein, auch den Umgang mit der Wahrnehmung, Stress, Ängsten, Schlafproblemen und der Aufmerksamkeit auf das Ohrgeräusch einzubeziehen.

Das Behandlungsziel muss dabei nicht immer darin bestehen, den Tinnitus vollständig zu beseitigen. Auch eine deutliche Verringerung der Belastung und ein weitgehend unbeeinträchtigter Alltag können wichtige Therapieziele sein.

Über Dr. med. Laura-Marie Gaertner

Dr. med. Laura-Marie Gaertner ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Ein Schwerpunkt dieser Folge liegt auf Tinnitus, Hörstörungen und der multimodalen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit stärkerem Leidensdruck.

Dabei können – abhängig von der individuellen Situation – unterschiedliche Fachbereiche zusammenarbeiten, beispielsweise HNO-Medizin, Psychologie beziehungsweise Psychotherapie, Psychiatrie, Schlafmedizin oder Physiotherapie.

Instagram: @doc_gaertner

Weitere Informationen: https://gaertnerklinik.de/

MEDIZIN DIREKT

Podcast: https://medizin-direkt.com/

Alle Podcastfolgen und Expertenwissen: https://medizin-direkt.com/medizin-podcast-expertenwissen/

MEDIZIN DIREKT unterstützen: https://medizin-direkt.com/unterstuetzen/

Wenn dir diese Folge weiterhilft, abonniere MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast und teile die Episode mit Menschen, für die das Thema ebenfalls interessant sein könnte.

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Podcastfolge dienen der allgemeinen medizinischen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.

Gesundheit ohne Druck: Körperbild & Social Media mit Paulina

07.09.2026
Wie Gewicht, Ernährung und Social Media unser Körperbild beeinflussen und wann gesund leben zum Optimierungsdruck wird Gesundheit ohne Druck – Körperbild, Ernährung, Fitness und Social Media Wann wird aus „Ich möchte gesund leben“ eigentlich „Ich muss alles richtig machen“? Genug Sport. Genug Schritte. Genug Protein. Genug Schlaf. Die richtige Ernährung. Der passende Körper. Und möglichst keine Entscheidung, die nicht optimal ist. Was zunächst nach einem gesunden Lebensstil klingt, kann irgendwann zu einem permanenten Optimierungsprojekt werden. Darüber spricht Florian in dieser Folge von Medizin Direkt mit Paulina (@fuelwithpauli). Paulina hat zunächst ein Studium im Bereich Ernährung begonnen, sich anschließend für Sportwissenschaften entschieden und dort ihren Bachelor abgeschlossen. Heute studiert sie erneut Ernährungswissenschaften und verbindet damit zwei Themen, mit denen sie sich auch auf Social Media intensiv auseinandersetzt: Sport und Ernährung. Doch diese Folge ist keine Anleitung zum perfekten Körper. Im Gegenteil. Worum geht es in dieser Folge? Paulina spricht sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigenes Verhältnis zu Körpergewicht, Training und Ernährung verändert hat. Wir sprechen darüber, warum Gesundheit mehr ist als eine Zahl auf der Waage weshalb Gewicht und körperliche Leistungsfähigkeit nicht dasselbe sind wie Social Media das eigene Körperbild beeinflussen kann warum Vergleich und vermeintlich perfekte Körper problematisch werden können weshalb auch Fitness-Content nicht automatisch gesundheitsfördernd ist wie aus einem gesunden Lebensstil Selbstoptimierungsdruck entstehen kann warum Training und Regeneration zusammengehören weshalb Ernährung wissenschaftlich selten nur schwarz oder weiß ist warum einzelne Lebensmittel nicht automatisch „gut“ oder „schlecht“ sind wie sich ernährungswissenschaftliche Empfehlungen mit neuen Erkenntnissen weiterentwickeln warum Diäten, Abnehmversprechen und Körperideale bereits lange vor Instagram und TikTok existierten und wie ein entspannterer Umgang mit Ernährung, Bewegung und dem eigenen Körper aussehen kann. Social Media und Körperbild Paulina erzählt in der Folge auch, dass Social Media ihr eigenes Körperbild negativ beeinflusst hat. Dass solche Erfahrungen keine Einzelerscheinung sind, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. Ein systematisches Review zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand Zusammenhänge zwischen intensiver bzw. problematischer Social-Media-Nutzung und unter anderem Körperunzufriedenheit und problematischem Essverhalten. Auch sogenannte Fitspiration-Inhalte sind nicht automatisch harmlos: Ein systematisches Review kam zu dem Ergebnis, dass die Konfrontation mit solchen Inhalten insbesondere bei jüngeren Menschen mit mehr Körperunzufriedenheit, stärkeren Aussehensvergleichen und negativer Stimmung verbunden sein kann. Ist Essen wirklich „gut“ oder „schlecht“? Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist das verbreitete Schwarz-Weiß-Denken bei Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung lässt sich nicht sinnvoll anhand eines einzigen Lebensmittels beurteilen. Die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung betrachten vielmehr die gesamte Lebensmittelauswahl und setzen unter anderem auf Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle. Gleichzeitig gehören Genuss und bewusste Mahlzeiten ausdrücklich zum Ernährungskonzept. Die DGE hat ihre lebensmittelbezogenen Empfehlungen 2024 grundlegend weiterentwickelt und dabei neben gesundheitlichen Aspekten auch Umweltwirkungen und übliche Verzehrgewohnheiten berücksichtigt. Das zeigt: Ernährungswissenschaft entwickelt sich mit der Evidenz weiter. Die zentrale Frage der Folge Kann der Versuch, möglichst gesund zu leben, irgendwann selbst ungesund werden? Vielleicht bedeutet Gesundheit manchmal Training. Vielleicht bedeutet sie manchmal Regeneration. Vielleicht ist Meal Prep die passende Entscheidung – und manchmal ist es die Pizza mit Freunden. Gesundheit sollte das Leben unterstützen und nicht vollständig bestimmen. Über den Gast Paulina B.Sc. Sportwissenschaften | Studentin der Ernährungswissenschaften Instagram: @fuelwithpauli Hilfe bei Essstörungen oder problematischem Essverhalten Wenn Essen, Gewicht, Training oder das eigene Körperbild immer mehr Raum im Leben einnehmen, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Man muss nicht warten, bis die Situation „schlimm genug“ erscheint. Deutschland: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) Beratungstelefon Essstörungen: 0221 892031 Anonyme Beratung ist möglich. Österreich: Essstörungs-Hotline: 0800 20 11 20 Kostenlose und anonyme Beratung für Betroffene und Angehörige. Schweiz: Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES Telefon: 043 488 63 73 E-Mail: beratung@aes.ch Kostenlose Beratung für Betroffene und Angehörige. Hinweis: Diese Podcastfolge dient der Information und ersetzt keine individuelle medizinische, psychologische oder ernährungstherapeutische Beratung.
Wie Gewicht, Ernährung und Social Media unser Körperbild beeinflussen und wann gesund leben zum Optimierungsdruck wird

Gesundheit ohne Druck – Körperbild, Ernährung, Fitness und Social Media

Wann wird aus „Ich möchte gesund leben“ eigentlich „Ich muss alles richtig machen“?

Genug Sport. Genug Schritte. Genug Protein. Genug Schlaf. Die richtige Ernährung. Der passende Körper. Und möglichst keine Entscheidung, die nicht optimal ist.

Was zunächst nach einem gesunden Lebensstil klingt, kann irgendwann zu einem permanenten Optimierungsprojekt werden.

Darüber spricht Florian in dieser Folge von Medizin Direkt mit Paulina (@fuelwithpauli).

Paulina hat zunächst ein Studium im Bereich Ernährung begonnen, sich anschließend für Sportwissenschaften entschieden und dort ihren Bachelor abgeschlossen. Heute studiert sie erneut Ernährungswissenschaften und verbindet damit zwei Themen, mit denen sie sich auch auf Social Media intensiv auseinandersetzt: Sport und Ernährung.

Doch diese Folge ist keine Anleitung zum perfekten Körper.

Im Gegenteil.

Worum geht es in dieser Folge?

Paulina spricht sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigenes Verhältnis zu Körpergewicht, Training und Ernährung verändert hat.

Wir sprechen darüber,

  • warum Gesundheit mehr ist als eine Zahl auf der Waage
  • weshalb Gewicht und körperliche Leistungsfähigkeit nicht dasselbe sind
  • wie Social Media das eigene Körperbild beeinflussen kann
  • warum Vergleich und vermeintlich perfekte Körper problematisch werden können
  • weshalb auch Fitness-Content nicht automatisch gesundheitsfördernd ist
  • wie aus einem gesunden Lebensstil Selbstoptimierungsdruck entstehen kann
  • warum Training und Regeneration zusammengehören
  • weshalb Ernährung wissenschaftlich selten nur schwarz oder weiß ist
  • warum einzelne Lebensmittel nicht automatisch „gut“ oder „schlecht“ sind
  • wie sich ernährungswissenschaftliche Empfehlungen mit neuen Erkenntnissen weiterentwickeln
  • warum Diäten, Abnehmversprechen und Körperideale bereits lange vor Instagram und TikTok existierten
  • und wie ein entspannterer Umgang mit Ernährung, Bewegung und dem eigenen Körper aussehen kann.
  • Social Media und Körperbild

Paulina erzählt in der Folge auch, dass Social Media ihr eigenes Körperbild negativ beeinflusst hat.

Dass solche Erfahrungen keine Einzelerscheinung sind, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. Ein systematisches Review zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand Zusammenhänge zwischen intensiver bzw. problematischer Social-Media-Nutzung und unter anderem Körperunzufriedenheit und problematischem Essverhalten.

Auch sogenannte Fitspiration-Inhalte sind nicht automatisch harmlos: Ein systematisches Review kam zu dem Ergebnis, dass die Konfrontation mit solchen Inhalten insbesondere bei jüngeren Menschen mit mehr Körperunzufriedenheit, stärkeren Aussehensvergleichen und negativer Stimmung verbunden sein kann.

Ist Essen wirklich „gut“ oder „schlecht“?

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist das verbreitete Schwarz-Weiß-Denken bei Ernährung.

Eine ausgewogene Ernährung lässt sich nicht sinnvoll anhand eines einzigen Lebensmittels beurteilen. Die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung betrachten vielmehr die gesamte Lebensmittelauswahl und setzen unter anderem auf Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle. Gleichzeitig gehören Genuss und bewusste Mahlzeiten ausdrücklich zum Ernährungskonzept.

Die DGE hat ihre lebensmittelbezogenen Empfehlungen 2024 grundlegend weiterentwickelt und dabei neben gesundheitlichen Aspekten auch Umweltwirkungen und übliche Verzehrgewohnheiten berücksichtigt. Das zeigt: Ernährungswissenschaft entwickelt sich mit der Evidenz weiter.

Die zentrale Frage der Folge

  • Kann der Versuch, möglichst gesund zu leben, irgendwann selbst ungesund werden?
  • Vielleicht bedeutet Gesundheit manchmal Training.
  • Vielleicht bedeutet sie manchmal Regeneration.
  • Vielleicht ist Meal Prep die passende Entscheidung – und manchmal ist es die Pizza mit Freunden.
  • Gesundheit sollte das Leben unterstützen und nicht vollständig bestimmen.

Über den Gast

Paulina B.Sc. Sportwissenschaften | Studentin der Ernährungswissenschaften Instagram: @fuelwithpauli

Hilfe bei Essstörungen oder problematischem Essverhalten

Wenn Essen, Gewicht, Training oder das eigene Körperbild immer mehr Raum im Leben einnehmen, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Man muss nicht warten, bis die Situation „schlimm genug“ erscheint.

Deutschland: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) Beratungstelefon Essstörungen: 0221 892031 Anonyme Beratung ist möglich.

Österreich: Essstörungs-Hotline: 0800 20 11 20 Kostenlose und anonyme Beratung für Betroffene und Angehörige.

Schweiz: Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES Telefon: 043 488 63 73 E-Mail: beratung@aes.ch Kostenlose Beratung für Betroffene und Angehörige.

Hinweis: Diese Podcastfolge dient der Information und ersetzt keine individuelle medizinische, psychologische oder ernährungstherapeutische Beratung.