Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit | Research Institute for Sustainability (RIFS)
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Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit | Research Institute for Sustainability (RIFS)

RIFS Potsdam

Beschreibung

The RIFS Research Institute for Sustainability conducts research with the goal of understanding, advancing, and guiding processes of societal change towards sustainable development. Our research approach is transformative, transdisciplinary, and co-creative. |

Am RIFS Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit werden Entwicklungspfade für die globale Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft erforscht, aufgezeigt und unterstützt. Es gehört seit 2023 zur Helmholtz-Gemeinschaft und ist eingebunden ins GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam. Der Forschungsansatz ist transdisziplinär, transformativ und ko-kreativ.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Helmholtz Talks #11: Wasserstoff in Deutschland - Zwischen Hoffnung und Realität

25.06.2026

Einführung in das Thema Wasserstoff

Der Podcast behandelt die Bedeutung von Wasserstoff als Schlüsseltechnologie zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse in Deutschland. Das Ziel ist die Förderung von grünem Wasserstoff durch den Aufbau eines entsprechenden Pipeline-Netzwerks, wobei technologische Offenheit betont wird.

Herausforderungen bei der Umsetzung

Es wird diskutiert, warum die Umsetzung von Wasserstoffprojekten lange dauert und welche Alternativen es gibt. Experten sind sich einig, dass die Dekarbonisierung bis 2050 notwendig ist, auch wenn Herausforderungen wie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bestehen.

Wirtschaftliche Dimensionen und Standortwettbewerb

Die Diskussion hebt hervor, dass es wichtig ist, Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen bereitzustellen, um die Industrie nicht zu gefährden. Die Abnehmer müssen sicherstellen, dass sie den Wasserstoff in ausreichender Menge und zu akzeptablen Preisen erhalten.

Der Weg zur Wasserstoffstrategie

Die Bundesregierung verfolgt eine nationale Wasserstoffstrategie, die jedoch als zu langsam kritisiert wird. Es besteht ein dringender Bedarf an beschleunigten Verfahren und einer erweiterten Infrastruktur, um den Markthochlauf zu ermöglichen.

Technologische Offenheit und CCS

Technologieoffenheit wird als Schlüssel zur Lösung der Herausforderungen angesehen. CCS-Technologien (Carbon Capture and Storage) werden als wichtig erachtet, jedoch nicht als vorrangig für die Wasserstoffproduktion in Deutschland.

Zukunftsperspektiven und internationale Kooperation

Die Notwendigkeit internationaler Kooperationen zur Gewährleistung einer stabilen Wasserstoffversorgung wird betont, insbesondere mit Ländern wie Norwegen und Spanien. Der Fokus liegt darauf, die Abhängigkeit von weniger stabilen Partnern zu verringern.

Einführung in das Thema Wasserstoff

Der Podcast behandelt die Bedeutung von Wasserstoff als Schlüsseltechnologie zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse in Deutschland. Das Ziel ist die Förderung von grünem Wasserstoff durch den Aufbau eines entsprechenden Pipeline-Netzwerks, wobei technologische Offenheit betont wird.

Herausforderungen bei der Umsetzung

Es wird diskutiert, warum die Umsetzung von Wasserstoffprojekten lange dauert und welche Alternativen es gibt. Experten sind sich einig, dass die Dekarbonisierung bis 2050 notwendig ist, auch wenn Herausforderungen wie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bestehen.

Wirtschaftliche Dimensionen und Standortwettbewerb

Die Diskussion hebt hervor, dass es wichtig ist, Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen bereitzustellen, um die Industrie nicht zu gefährden. Die Abnehmer müssen sicherstellen, dass sie den Wasserstoff in ausreichender Menge und zu akzeptablen Preisen erhalten.

Der Weg zur Wasserstoffstrategie

Die Bundesregierung verfolgt eine nationale Wasserstoffstrategie, die jedoch als zu langsam kritisiert wird. Es besteht ein dringender Bedarf an beschleunigten Verfahren und einer erweiterten Infrastruktur, um den Markthochlauf zu ermöglichen.

Technologische Offenheit und CCS

Technologieoffenheit wird als Schlüssel zur Lösung der Herausforderungen angesehen. CCS-Technologien (Carbon Capture and Storage) werden als wichtig erachtet, jedoch nicht als vorrangig für die Wasserstoffproduktion in Deutschland.

Zukunftsperspektiven und internationale Kooperation

Die Notwendigkeit internationaler Kooperationen zur Gewährleistung einer stabilen Wasserstoffversorgung wird betont, insbesondere mit Ländern wie Norwegen und Spanien. Der Fokus liegt darauf, die Abhängigkeit von weniger stabilen Partnern zu verringern.

Helmholtz Talks #10: Geothermie - Der verborgene Schlüssel für unsere Zukunft?

11.06.2026

Einführung in die Geothermie

Die Geothermie wird als bedeutende erneuerbare Energiequelle hervorgehoben, die in Deutschland ein Viertel des Wärmebedarfs der Gebäude abdecken kann. Im Kontext der Energiekrise wird ihre Krisensicherheit und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen betont.

Technologische Grundlagen der Geothermie

Professorin Dr. Magdalena Scheck-Wenderoth erklärt die Funktionsweise der Geothermie, wobei die Temperatur im Erdinneren pro 100 Meter um durchschnittlich drei Grad steigt. Sie beschreibt verschiedene Technologien zur Wärmegewinnung aus der Erde, einschließlich der Nutzung von Wärmepumpen.

Potenziale und Herausforderungen in Deutschland

Lars Rohwer hebt das ungenutzte Potenzial der Geothermie in Sachsen hervor und diskutiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Nutzung fördern sollen, wie das Geothermiebeschleunigungsgesetz. Er erklärt auch die Notwendigkeit, die öffentliche Wahrnehmung der Geothermie zu verbessern.

Öffentliche Wahrnehmung und Beteiligung

Beide Gäste betonen die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und des Vertrauens in die Technologie. Besorgnisse über mögliche Erdbeben und die Sicherheit von Bohrungen werden angesprochen, wobei die Notwendigkeit von Transparenz und Information hervorgehoben wird.

Wirtschaftliche Aspekte der Geothermie

Die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile der Geothermie werden angesprochen, einschließlich der Amortisation der Anfangsinvestitionen. Die Diskussion umfasst den Vergleich zu anderen Heiztechnologien und die Notwendigkeit von Fachkräften und Ausbildung im Bereich Geothermie.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Geothermie wird als integraler Bestandteil eines zukünftigen nachhaltigen Energiesystems betrachtet, das in Kombination mit anderen Technologien wie Speicherlösungen und Wind- oder Solarenergie genutzt werden kann. Der Bedarf an systemischem Denken und interdisziplinärer Zusammenarbeit wird betont.

Einführung in die Geothermie

Die Geothermie wird als bedeutende erneuerbare Energiequelle hervorgehoben, die in Deutschland ein Viertel des Wärmebedarfs der Gebäude abdecken kann. Im Kontext der Energiekrise wird ihre Krisensicherheit und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen betont.

Technologische Grundlagen der Geothermie

Professorin Dr. Magdalena Scheck-Wenderoth erklärt die Funktionsweise der Geothermie, wobei die Temperatur im Erdinneren pro 100 Meter um durchschnittlich drei Grad steigt. Sie beschreibt verschiedene Technologien zur Wärmegewinnung aus der Erde, einschließlich der Nutzung von Wärmepumpen.

Potenziale und Herausforderungen in Deutschland

Lars Rohwer hebt das ungenutzte Potenzial der Geothermie in Sachsen hervor und diskutiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Nutzung fördern sollen, wie das Geothermiebeschleunigungsgesetz. Er erklärt auch die Notwendigkeit, die öffentliche Wahrnehmung der Geothermie zu verbessern.

Öffentliche Wahrnehmung und Beteiligung

Beide Gäste betonen die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und des Vertrauens in die Technologie. Besorgnisse über mögliche Erdbeben und die Sicherheit von Bohrungen werden angesprochen, wobei die Notwendigkeit von Transparenz und Information hervorgehoben wird.

Wirtschaftliche Aspekte der Geothermie

Die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile der Geothermie werden angesprochen, einschließlich der Amortisation der Anfangsinvestitionen. Die Diskussion umfasst den Vergleich zu anderen Heiztechnologien und die Notwendigkeit von Fachkräften und Ausbildung im Bereich Geothermie.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Geothermie wird als integraler Bestandteil eines zukünftigen nachhaltigen Energiesystems betrachtet, das in Kombination mit anderen Technologien wie Speicherlösungen und Wind- oder Solarenergie genutzt werden kann. Der Bedarf an systemischem Denken und interdisziplinärer Zusammenarbeit wird betont.

Helmholtz Talks #9: Strukturwandel im Vergleich - Lausitz trifft Ecuador

28.05.2026

Strukturwandel als Brücke zwischen Einkommen, Zukunft und Naturschutz

Im Gespräch wird der Strukturwandel in der Lausitz mit dem Wandel in Ecuador verglichen. Es geht um denAuslauf fossiler Energien, den Ausbau erneuerbarer Energiesysteme und die Frage, wie Landschaften durch See-Renaturierung, neue Arbeitsplätze und nachhaltige Nutzung von Ressourcen künftig gestaltet werden können, ohne Natur, Tiere oder Lebensgrundlagen zu gefährden.

Beteiligung, Rechte der Natur und lokale Dynamiken

Ein zentrales Thema sind Volksentscheide und indigene Konzepte wie Buen Vivir, die als Instrumente für gesellschaftliche Gestaltung genutzt werden. Konflikte und Ungleichheiten treten dabei sichtbar zutage, während gemeinschaftliche Initiativen Wissen über Orte, ökologische Werte und politische Chancen verknüpfen, um eine gerechtere Transformation zu ermöglichen.

Arbeitsplätze, Energieversorgung und wirtschaftliche Perspektiven

Es geht um neue, gut bezahlte Jobs in erneuerbarer Energie, Industrie und Forschung, ergänzt durch Initiativen wie Universitäten, Gesundheitsregionen und Tourismus. Gleichzeitig bestehen Bedenken, ob neue Tätigkeiten regionale Abwanderung verhindern, Fachkräfte gewonnen und lokale Akteure angemessen beteiligt werden können.

Regionale Verantwortung, Konflikte und kreative Formate der Teilhabe

Die Diskussion verdeutlicht, wie politische Entscheidungen, Interessen von Energiekonzernen und lokale Bedürfnisse aufeinanderprallen. Interventionsformen wie Festivals, Theaterprojekte oder partizipative Planungsformate werden als mögliche Wege gesehen, um Akzeptanz zu erhöhen, Wissen zu verbreiten und eine nachhaltige, inklusive Strukturentwicklung zu fördern.

Strukturwandel als Brücke zwischen Einkommen, Zukunft und Naturschutz

Im Gespräch wird der Strukturwandel in der Lausitz mit dem Wandel in Ecuador verglichen. Es geht um denAuslauf fossiler Energien, den Ausbau erneuerbarer Energiesysteme und die Frage, wie Landschaften durch See-Renaturierung, neue Arbeitsplätze und nachhaltige Nutzung von Ressourcen künftig gestaltet werden können, ohne Natur, Tiere oder Lebensgrundlagen zu gefährden.

Beteiligung, Rechte der Natur und lokale Dynamiken

Ein zentrales Thema sind Volksentscheide und indigene Konzepte wie Buen Vivir, die als Instrumente für gesellschaftliche Gestaltung genutzt werden. Konflikte und Ungleichheiten treten dabei sichtbar zutage, während gemeinschaftliche Initiativen Wissen über Orte, ökologische Werte und politische Chancen verknüpfen, um eine gerechtere Transformation zu ermöglichen.

Arbeitsplätze, Energieversorgung und wirtschaftliche Perspektiven

Es geht um neue, gut bezahlte Jobs in erneuerbarer Energie, Industrie und Forschung, ergänzt durch Initiativen wie Universitäten, Gesundheitsregionen und Tourismus. Gleichzeitig bestehen Bedenken, ob neue Tätigkeiten regionale Abwanderung verhindern, Fachkräfte gewonnen und lokale Akteure angemessen beteiligt werden können.

Regionale Verantwortung, Konflikte und kreative Formate der Teilhabe

Die Diskussion verdeutlicht, wie politische Entscheidungen, Interessen von Energiekonzernen und lokale Bedürfnisse aufeinanderprallen. Interventionsformen wie Festivals, Theaterprojekte oder partizipative Planungsformate werden als mögliche Wege gesehen, um Akzeptanz zu erhöhen, Wissen zu verbreiten und eine nachhaltige, inklusive Strukturentwicklung zu fördern.