Radio Re:volt
Podcast
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Radio Re:volt

refiction@helsinki.at

Beschreibung

We intend to create common spaces where everyone can express themselves without being discriminated because of religion, language, ethnicity, class, gender and/or sexual orientation. In addition, we cooperate with other people, institutions and organizations that also operate according to these principles.

The team in Graz consists of people with international history who come together in order to support each other, join diverse events, host workshops, gain and support empowerment throughout doing radio.

We aim to be an address for all people with international history who may have been forced to leave their homeland due to war, ecological destruction, religion, language, race, gender discrimination or economic difficulties. We want to amplify their voices and address common struggles.

 
Team-Koordination: Gea Gračner
Readaktionskoordination: Ipek Yüksek
Redakteur:innen: Ipek, Angelos, Nikita

Radio Re:volt ist die Grazer Sendung des Projekts Re:fiction Radio.
Radio VC Mytilene ist die Sendung aus Lesbos von Re:fiction Radio.

Die Vorläufersendung dieser beiden Sendungen (2020-2022) war Snapshots from the Borders.
Radio Re:volt ist eine Sendung und Redaktion von Radio Helsinki

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Tribuna Festival ’26: E5: Objektmarkierung im Spanischen und Portugiesischen mit Philippa Adolf

11.09.2026

Einführung in die Objektmarkierung

Philippa Adolf von der Universität Wien präsentiert einen linguistischen Vortrag über die Objektmarkierung im Spanischen und Portugiesischen, zwei verwandte, jedoch unterschiedliche Sprachen. Der Vortrag thematisiert die grammatikalischen Feinheiten, insbesondere die Konzepte der Ommission und des Doblado (doppelte Ausdrucksweise von Objekten).

Untersuchung der Phänomene

Adolf erklärt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Verwendung von Objektmarkierungen in beiden Sprachen, einschließlich der Formen der Ommission und des Doblado. Sie hebt hervor, dass, obwohl es viele Ähnlichkeiten gibt, auch signifikante Variationen in der linguistischen Praxis bestehen.

Forschungsprojekt in Wien

Das Forschungsprojekt in Wien zielt darauf ab, die beiden Phänomene empirisch zu untersuchen und die bestehenden Hypothesen in der Literatur zu testen. Dazu werden verschiedene experimentelle Methoden eingesetzt, um einen umfassenden Einblick in die sprachlichen Strukturen der vier untersuchten Varietäten zu gewinnen.

Experimentelle Ergebnisse

Im Vortrag werden erste Ergebnisse aus Experimenten zur Akzeptabilität von Omissions- und Doblado-Konstruktionen präsentiert. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Muster der Akzeptabilität in den vier Varietäten und bestätigen einige Hypothesen aus der bestehenden Literatur, während sie auch neue Erkenntnisse über die Variationen zwischen den Sprachgemeinschaften liefern.

Abschluss und Ausblick

Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungen und die Bedeutung der gewonnenen Daten für das Verständnis der Objektmarkierung in den beiden Sprachen. Es wird auf das Engagement der Forscher hingewiesen, die gewonnenen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und zu verbreiten.

Einführung in die Objektmarkierung

Philippa Adolf von der Universität Wien präsentiert einen linguistischen Vortrag über die Objektmarkierung im Spanischen und Portugiesischen, zwei verwandte, jedoch unterschiedliche Sprachen. Der Vortrag thematisiert die grammatikalischen Feinheiten, insbesondere die Konzepte der Ommission und des Doblado (doppelte Ausdrucksweise von Objekten).

Untersuchung der Phänomene

Adolf erklärt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Verwendung von Objektmarkierungen in beiden Sprachen, einschließlich der Formen der Ommission und des Doblado. Sie hebt hervor, dass, obwohl es viele Ähnlichkeiten gibt, auch signifikante Variationen in der linguistischen Praxis bestehen.

Forschungsprojekt in Wien

Das Forschungsprojekt in Wien zielt darauf ab, die beiden Phänomene empirisch zu untersuchen und die bestehenden Hypothesen in der Literatur zu testen. Dazu werden verschiedene experimentelle Methoden eingesetzt, um einen umfassenden Einblick in die sprachlichen Strukturen der vier untersuchten Varietäten zu gewinnen.

Experimentelle Ergebnisse

Im Vortrag werden erste Ergebnisse aus Experimenten zur Akzeptabilität von Omissions- und Doblado-Konstruktionen präsentiert. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Muster der Akzeptabilität in den vier Varietäten und bestätigen einige Hypothesen aus der bestehenden Literatur, während sie auch neue Erkenntnisse über die Variationen zwischen den Sprachgemeinschaften liefern.

Abschluss und Ausblick

Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungen und die Bedeutung der gewonnenen Daten für das Verständnis der Objektmarkierung in den beiden Sprachen. Es wird auf das Engagement der Forscher hingewiesen, die gewonnenen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und zu verbreiten.

Tribuna Festival ’26: E4: Indigene Gefangene in Mexiko mit Joey Whitfield

11.09.2026

Kraft des gemeinsamen Erzählens

Dr. Joey Whitfield von der Universität Cardiff diskutiert die Bedeutung kollektiver Publikationsprozesse für indigene Gefangene in Mexiko und deren Potenzial, Gerechtigkeit zu erzielen. Er beleuchtet dies anhand der Projekte Tozi Lob und El Camino de la Noviolencia, die literarisches Arbeiten als Instrument der Selbstermächtigung nutzen.

Literatur als Widerstand

Whitfield argumentiert, dass gemeinsame Schreibprozesse helfen können, soziale Strukturen zu reparieren, die durch Gewalt beschädigt wurden. Er stellt die Bücher El Camino de la Noviolencia und Totaltín Palomas vor, die von indigenen Gemeinschaften als Reaktion auf historische und gegenwärtige Gewalt verfasst wurden und die Überlebensgeschichten dieser Gemeinschaften dokumentieren.

Die Abejas von Acteal

Die Abejas sind eine indigene soziale Bewegung, die aus der Protestbewegung gegen die Zapatistas hervorgegangen ist. Nach einem Massaker im Jahr 1997 widmeten sie sich dem Kampf um Gerechtigkeit und nutzen kollektives Geschichtenerzählen als Teil ihres Widerstands. Ihre Methode, das Buch zu schreiben, beruht auf der Schaffung von Gemeinschaft durch kollektive Zustimmung.

Totaltín Palomas und das Gefängnisleben

Das Buch Totaltín Palomas wurde von indigenen Frauen im Gefängnis Michapa verfasst, einem der größten Frauengefängnisse in Lateinamerika. Es thematisiert strukturelle Gewalt und die Erfahrungen der Frauen, die häufig aufgrund von patriarchalischer und rassistischer Diskriminierung inhaftiert sind. Die Arbeit mit den Frauen fördert das Bewusstsein für ihre kollektiven Erfahrungen und gibt ihnen eine Stimme.

Schlussfolgerungen

Whitfield schließt mit der Überlegung, dass sowohl die Abejas als auch die Frauen im Gefängnis durch das Schreiben und Publizieren ihrer Geschichten nicht nur Widerstand leisten, sondern auch ihre Identität neu definieren und Gemeinschaften aufbauen.

Kraft des gemeinsamen Erzählens

Dr. Joey Whitfield von der Universität Cardiff diskutiert die Bedeutung kollektiver Publikationsprozesse für indigene Gefangene in Mexiko und deren Potenzial, Gerechtigkeit zu erzielen. Er beleuchtet dies anhand der Projekte Tozi Lob und El Camino de la Noviolencia, die literarisches Arbeiten als Instrument der Selbstermächtigung nutzen.

Literatur als Widerstand

Whitfield argumentiert, dass gemeinsame Schreibprozesse helfen können, soziale Strukturen zu reparieren, die durch Gewalt beschädigt wurden. Er stellt die Bücher El Camino de la Noviolencia und Totaltín Palomas vor, die von indigenen Gemeinschaften als Reaktion auf historische und gegenwärtige Gewalt verfasst wurden und die Überlebensgeschichten dieser Gemeinschaften dokumentieren.

Die Abejas von Acteal

Die Abejas sind eine indigene soziale Bewegung, die aus der Protestbewegung gegen die Zapatistas hervorgegangen ist. Nach einem Massaker im Jahr 1997 widmeten sie sich dem Kampf um Gerechtigkeit und nutzen kollektives Geschichtenerzählen als Teil ihres Widerstands. Ihre Methode, das Buch zu schreiben, beruht auf der Schaffung von Gemeinschaft durch kollektive Zustimmung.

Totaltín Palomas und das Gefängnisleben

Das Buch Totaltín Palomas wurde von indigenen Frauen im Gefängnis Michapa verfasst, einem der größten Frauengefängnisse in Lateinamerika. Es thematisiert strukturelle Gewalt und die Erfahrungen der Frauen, die häufig aufgrund von patriarchalischer und rassistischer Diskriminierung inhaftiert sind. Die Arbeit mit den Frauen fördert das Bewusstsein für ihre kollektiven Erfahrungen und gibt ihnen eine Stimme.

Schlussfolgerungen

Whitfield schließt mit der Überlegung, dass sowohl die Abejas als auch die Frauen im Gefängnis durch das Schreiben und Publizieren ihrer Geschichten nicht nur Widerstand leisten, sondern auch ihre Identität neu definieren und Gemeinschaften aufbauen.

Tribuna Festival ’26: E3: Warum auch uns der Amazonas betrifft mit Georg Grünberg

09.09.2026

Einführung in das Amazonasgebiet

Dr. Georg Grünberg von der Universität Wien beleuchtet die Bedeutung des Amazonasgebietes als eines der wichtigsten Ökosysteme der Erde. Er thematisiert die Bedrohungen, denen das Gebiet ausgesetzt ist, und erklärt, warum das Schicksal des Amazonas uns alle betrifft.

Europäische Wahrnehmungen und kulturelle Unterschiede

Grünberg diskutiert die europäische Wahrnehmung des Amazonas als 'grüne Hölle' und die rassistischen Konnotationen, die damit verbunden sind. Er stellt fest, dass die indigenen Völker in Harmonie mit dem Wald leben und diesen als ihr Zuhause betrachten, im Gegensatz zur kolonialen Sichtweise.

Ökologische Bedeutung des Amazonas

Das Amazonasgebiet ist nicht nur ein Regenwald, sondern auch ein wichtiger Teil des globalen Klimasystems. Grünberg erklärt, wie der Amazonas als 'kontinentale Klimaanlage' fungiert und welche Rolle er für die Landwirtschaft in Südamerika spielt.

Bedrohung durch Abholzung und Landwirtschaft

Die Zerstörung des Regenwaldes durch Abholzung für Monokulturen und die Ausbeutung von Ressourcen wird als große Gefahr beschrieben. Grünberg warnt vor den Folgen der politischen Entscheidungen, die in den letzten Jahrzehnten zu dieser Zerstörung geführt haben.

Indigene Kulturen und ihr Wissen

Grünberg hebt die biokulturelle Vielfalt des Amazonas hervor und erklärt, wie die indigenen Völker über tiefes Wissen über ihre Umwelt verfügen. Er betont, dass der Schutz des Amazonas auch den Schutz dieser Kulturen bedeutet.

Schlussfolgerung und Ausblick

Abschließend appelliert Grünberg an die Zuhörer, sich für den Erhalt des Amazonasgebiets einzusetzen und mit den indigenen Völkern zusammenzuarbeiten, um gegen die Ausbeutung und Zerstörung zu kämpfen.

Einführung in das Amazonasgebiet

Dr. Georg Grünberg von der Universität Wien beleuchtet die Bedeutung des Amazonasgebietes als eines der wichtigsten Ökosysteme der Erde. Er thematisiert die Bedrohungen, denen das Gebiet ausgesetzt ist, und erklärt, warum das Schicksal des Amazonas uns alle betrifft.

Europäische Wahrnehmungen und kulturelle Unterschiede

Grünberg diskutiert die europäische Wahrnehmung des Amazonas als 'grüne Hölle' und die rassistischen Konnotationen, die damit verbunden sind. Er stellt fest, dass die indigenen Völker in Harmonie mit dem Wald leben und diesen als ihr Zuhause betrachten, im Gegensatz zur kolonialen Sichtweise.

Ökologische Bedeutung des Amazonas

Das Amazonasgebiet ist nicht nur ein Regenwald, sondern auch ein wichtiger Teil des globalen Klimasystems. Grünberg erklärt, wie der Amazonas als 'kontinentale Klimaanlage' fungiert und welche Rolle er für die Landwirtschaft in Südamerika spielt.

Bedrohung durch Abholzung und Landwirtschaft

Die Zerstörung des Regenwaldes durch Abholzung für Monokulturen und die Ausbeutung von Ressourcen wird als große Gefahr beschrieben. Grünberg warnt vor den Folgen der politischen Entscheidungen, die in den letzten Jahrzehnten zu dieser Zerstörung geführt haben.

Indigene Kulturen und ihr Wissen

Grünberg hebt die biokulturelle Vielfalt des Amazonas hervor und erklärt, wie die indigenen Völker über tiefes Wissen über ihre Umwelt verfügen. Er betont, dass der Schutz des Amazonas auch den Schutz dieser Kulturen bedeutet.

Schlussfolgerung und Ausblick

Abschließend appelliert Grünberg an die Zuhörer, sich für den Erhalt des Amazonasgebiets einzusetzen und mit den indigenen Völkern zusammenzuarbeiten, um gegen die Ausbeutung und Zerstörung zu kämpfen.