
Seitenwechsel - So was liest du?
Fabienne und Thomas Härry
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Eine Wüste, ein Heiliger und die Kunst des Reisens
Einführung in den Podcast
Fabienne und Thomas Harry begrüßen die Hörer in ihrem Podcast, in dem sie Bücher diskutieren, die der andere nicht gelesen hat. Sie reflektieren über vergangene Episoden und die Resonanz der Hörer.
Feedback der Hörer
Die Hosts teilen Rückmeldungen zu ihrer letzten Folge über das Buch "Kokainjahre" und freuen sich über die positive Resonanz, einschließlich Kommentaren von der Autorin. Zudem diskutieren sie die Länge des Podcasts und stellen fest, dass die Hörer die Dauer als passend empfinden.
Book Fact of the Day: KI-geschriebene Bücher
Thomas äußert seine Gedanken zu KI-geschriebenen Büchern und hinterfragt deren Qualität, während er gleichzeitig die möglichen Vorteile in der Recherche anerkennt. Er erzählt von seinen Erfahrungen mit KI-generierten Texten und deren oft steifer Darstellung.
Reiseerfahrungen und Reisetagebücher
Fabienne erzählt von einer Reise nach Korea mit Freundinnen und reflektiert über ihre Erlebnisse sowie die Bedeutung von Reisetagebüchern, die sie und Thomas in der Vergangenheit geführt haben. Thomas erwähnt den Reiseautor Wolfgang Büscher und stellt sein Buch "Der Weg. Eine Reise durch die Sahara" vor.
Stränge und Themen des Buches
Thomas hebt vier Stränge des Buches hervor: die Reiseberichte über die Wüste, die Wüste selbst, die Lebensgeschichte von Charles de Foucault und die Art, wie der Autor reist. Diese Themen bieten Raum für tiefere Gespräche über das Unterwegssein und die Reflexion über das Leben.
Die Faszination der Wüste
Die Hosts diskutieren die Herausforderungen und die Schönheit der Wüste. Thomas beschreibt, wie die Orientierungslosigkeit in der Wüste eine tiefe innere Reflexion auslösen kann und wie diese Erfahrung eine Art Befreiung darstellt.
Langsame vs. schnelle Reisen
Es wird thematisiert, wie langsames Reisen uns bereichern kann, während schnelles Reisen oft zu Enttäuschungen führt. Thomas reflektiert über seine eigenen Reiseerfahrungen und den Wert von Begegnungen auf Reisen.
Lebensgeschichten und Vorbilder
Charles de Foucaults Lebensgeschichte dient als roter Faden im Buch. Thomas und Fabienne diskutieren die Bedeutung von Vorbildern und den Einfluss vergangener Persönlichkeiten auf ihr eigenes Leben.
Abschluss und Ausblick
Am Ende des Podcasts ermutigen Fabienne und Thomas die Hörer, über ihre eigenen Reiseerfahrungen und Vorbilder nachzudenken. Sie kündigen eine Sommerpause an und freuen sich auf die nächste Episode im September.

Im Griff der Sucht
Einführung in den Podcast
Im Podcast diskutieren Fabienne und Thomas Harry, ein Vater-Tochter-Gespann, über Bücher, die sie jeweils vorstellen und die der andere nicht gelesen hat. In dieser Episode spricht Fabienne über ein bewegendes Buch zum Thema Sucht.
Rückblick auf die letzte Episode
Thomas erinnert sich an ein vorheriges Buch über Biografiearbeit, das er von einem Freund vorgestellt hat und das viele Kindheitserinnerungen bei ihm ausgelöst hat.
Das Buch "Kokainjahre" von Marina Jung
Fabienne stellt das Buch "Kokainjahre" von Marina Jung vor, das die Geschichte ihres verstorbenen Sohnes Benedikt erzählt, der an Kokainsucht litt. Das Buch behandelt Sucht aus verschiedenen Perspektiven und verknüpft persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlicher Recherche.
Schreibstil und Ansprache
Obwohl Marina Jung keine professionelle Autorin ist, beeindruckt ihr Schreibstil mit Sachlichkeit und emotionaler Tiefe. Sie richtet sich an Betroffene und Angehörige und bietet Einblicke in die Herausforderungen von Suchtkranken und deren Familien.
Persönliche Berührungspunkte mit Sucht
Thomas und Fabienne teilen persönliche Erfahrungen und Berührungspunkte mit dem Thema Sucht, wobei Thomas von Erlebnissen in seiner Schulzeit und seinem beruflichen Umfeld berichtet.
Suchtdruck und Bewältigungsstrategien
Das Buch thematisiert den Suchtdruck und beschreibt verschiedene Bewältigungsstrategien, die Suchtkranke erlernen können, um mit dem Drang zu konsumieren umzugehen. Es wird betont, dass Abstinenz für Suchtkranke ein aktiver Prozess ist.
Offene Kommunikation und Prävention
Marina Jung plädiert für eine offene Kommunikation zwischen Eltern und Kindern über Drogen und deren Risiken, anstatt nur die negativen Aspekte zu betonen. Sie ermutigt dazu, die positiven Gefühle, die Drogen vermitteln können, nicht zu ignorieren.
Reflexion über Schuld und Verantwortung
Das Buch behandelt auch die Frage nach Schuld und Verantwortung der Angehörigen, wobei es deutlich macht, dass es keine einfache Kausalität zwischen Erziehung und Sucht gibt. Stattdessen sind viele Faktoren an der Entstehung einer Sucht beteiligt.
Schlussgedanken
Das Buch "Kokainjahre" wird als wertvoll und lehrreich beschrieben, nicht nur für Betroffene, sondern auch für Fachleute und Interessierte. Es schafft Bewusstsein für die Komplexität von Sucht und fordert eine empathische Sichtweise gegenüber Betroffenen.

Weshalb deine Lebensgeschichte wichtig ist
Aufbau und Idee des Podcasts
In dem Podcast geht es darum, dass jeweils eine Person ein Buch vorstellt, ohne dass die andere das Buch kennt. Die Gastgeber diskutieren lose über Inhalte, Eindrücke und persönliche Bezüge, wobei Biografiearbeit als roter Faden dient. Die Folge beleuchtet, wie Gedanken über Grenzen, Selbstschutz und Beziehungen das Miteinander prägen. Ergänzend stehen Erinnerungen, persönliche Entwicklung und der Reflexionsprozess im Mittelpunkt, ohne werbende Elemente oder Handlungsanweisungen.
Das vorgestellte Buch und sein Ansatz
Hirtenzeit behandelt Biografiearbeit als Lebensreise. Der Autor verbindet eine Wandererfahrung durch Bündner Alpen mit persönlichen Erinnerungen und theoretischen Einblicken in Gedächtnis, Wahrnehmung und Erzählung. Das Buch nutzt Reiseerzählung, persönliche Anekdoten und fachliche Impulse, um zu zeigen, wie Erinnerungen entstehen, wie sie verarbeitet werden und wie man sie für das eigene Leben deuten kann.
Struktur, Stil und zentrale Aussagen
Der Autor verwebt sechs Alpenwanderungen mit biografischen Reflexionen und theologischen Impulsen. Er erläutert, wie Biografiearbeit funktioniert, welche Fragen sich in der Kindheit, im Jugendalter und später stellen lassen, und wie Erinnerungen subjektiv geprägt sind. Der Stil ist persönlich, humorvoll und bildhaft, begleitet von Abschnitten über Fragenkataloge, die helfen sollen, die eigene Lebensgeschichte zu verstehen und sinnvoll zu deuten.
Beobachtungen und Schlussfolgerungen
Die Diskussion verdeutlicht, dass Lebensgeschichten oft Muster zeigen—etwa den Umgang mit Risiken, Beziehungen und Selbstführung. Kritisch wird angemerkt, dass Fragen behutsam eingesetzt werden sollten, damit Erzähltes nicht überfracht wird. Das Buch betont, wie wichtig es ist, Erinnerungen gemeinsam zu reflektieren und dabei Unterstützung von Vertrauten zu suchen, ohne Interpretationen aufzuzwingen. Es bleibt ein konkreter Wegweiser für persönliche Reflexion.