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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Steinwache Dortmund - vom Gefängnis zum Ort der Begegnung
Einführung des Gastes
Dr. Stefan Klemm vom Stadtarchiv präsentiert den Mitarbeitern der Auslandsgesellschaft die Geschichte des Gebäudes an der Steinstraße und klärt Missverständnisse über die Gedenktafel zur NS-Zeit.
Korrekturen zur Gedenktafel
Dr. Klemm weist darauf hin, dass die Gedenktafel fehlerhafte Informationen enthält, insbesondere die Anzahl der Inhaftierten, die mit 30.000 angegeben wird, während die tatsächliche Zahl 60.000 beträgt. Zudem wird die Rolle der Schutzpolizei und der Kriminalpolizei in der NS-Zeit erläutert.
Schuld und Verantwortung
Er thematisiert die nachkriegszeitliche Tendenz, die Schuld auf die Gestapo zu schieben, um andere Beteiligte, wie die Schutzpolizei, aus der Verantwortung zu nehmen. Dies führt zur Diskussion über die Banalität des Bösen und wie gewöhnliche Menschen in die Verbrechen involviert waren.
Widerstand innerhalb der Polizei
Dr. Klemm hebt hervor, dass nicht alle Polizisten Verbrecher waren; einige leisteten Widerstand und halfen Häftlingen. Dies verdeutlicht die Komplexität der Rolle der Polizei in der NS-Zeit.
Aktuelle Bedeutung des Ortes
Der Ort hat sich von einem Gefängnis zu einem Raum des Dialogs und der Begegnung gewandelt, wo Sprachkurse und Seminare angeboten werden, die sich mit der Geschichte der Steinwache befassen.
Ausbildungsangebote und Veranstaltungen
Es werden Stadtrundgänge und Seminare angeboten, um die Geschichte der NS-Verfolgung zu vermitteln. Interessierte können sich über die Webseite der Stadt Dortmund informieren.

Klaus Wegener: Ein Leben für die Auslandsgesellschaft
Einführung und Gäste
Martina Plum und Ivanka Moskalyuk, die Organisatoren der Auslandsgesellschaft, begrüßen Klaus Wegener, den Präsidenten der Gesellschaft, und reflektieren über seine langjährige Mitgliedschaft und Führungsrolle.
Rückblick auf 25 Jahre
Klaus Wegener blickt auf seine 25-jährige Tätigkeit zurück, beginnend als Schatzmeister im Jahr 2001 und später als Präsident. Er betont die Herausforderungen und die Notwendigkeit von Geduld in einem Verein mit vielen Mitgliedern und unterschiedlichen Meinungen.
Völkerverständigung als Motivation
Wegener erklärt, dass sein Interesse an der Auslandsgesellschaft durch den Gedanken der Völkerverständigung motiviert wurde, besonders angesichts der globalen Herausforderungen wie Kriegen und Not. Er ermutigt junge Menschen, sich aktiv zu engagieren und an Projekten teilzunehmen.
Highlights und Herausforderungen
Er beschreibt bedeutende Ereignisse wie die Gründung der Geschäftsstelle für das Israel-Programm und das Deutsch-Afrikanische Wirtschaftsforum. Gleichzeitig reflektiert er über schwierige Zeiten zu Beginn der 2000er Jahre, als die Gesellschaft kurz vor der Insolvenz stand.
Die Rolle der Auslandsgesellschaft in Dortmund
Wegener hebt die wichtige Rolle der Auslandsgesellschaft für die internationale Vernetzung in Dortmund hervor und beschreibt sie als das „Außenministerium“ der Stadt, das Verbindungen zu anderen Kulturen herstellt.
Persönliche Reflexionen und Zukunftsausblick
Mit 65 Jahren denkt Wegener über sein Leben und seine Zukunft nach, sieht aber keine Anzeichen für einen Rückzug. Er plant, weiterhin aktiv in der Auslandsgesellschaft mitzuarbeiten und seinen Tatendrang zu nutzen.
Ausblick auf die nächste Episode
In der kommenden Folge wird Dr. Stefan Klemp zu Gast sein, der über die Geschichte der Stadt während der NS-Zeit sprechen wird, was eine tiefgehende und bewegende Thematik ist.

Demokratie ist harte Arbeit: Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland feiert Geburtstag
Willkommen und Einführung
In dieser Episode des Podcasts der Auslandsgesellschaft begrüßen Martina Plum und Ivanka Moskaliuk zwei Praktikantinnen, Anna-Therese Hunsbruch und Nele Stüker, die über die Bedeutung des Grundgesetzes diskutieren. Das Grundgesetz, das 1949 verabschiedet wurde, wird als fundamentale Errungenschaft der Demokratie in Deutschland betrachtet und ist nicht selbstverständlich.
Bedeutung des Grundgesetzes
Die Diskussion schwenkt auf die historische Bedeutung des Grundgesetzes, das die Würde des Menschen, Freiheit und Gleichheit betont. Es wird hervorgehoben, dass nur sieben Prozent der Weltbevölkerung in einer liberalen Demokratie leben. Der Ehrentag am 23. Mai 2026 wird als Anlass genutzt, um für diese Werte zu sensibilisieren.
Engagement der Praktikantinnen
Anna-Therese und Nele erzählen von ihren geplanten Aktivitäten zum Ehrentag, darunter eine Social Media Kampagne und Interviews mit Experten und Bürgern, um verschiedene Perspektiven zu sammeln und das Bewusstsein für das Grundgesetz zu fördern.
Interviews mit Experten
Die Praktikantinnen sprechen mit Prof. Dr. Stefan Hobe, einem Experten für Völkerrecht, über die Rolle des Grundgesetzes im europäischen Kontext. Er betont die Wichtigkeit der Menschenwürde und die Notwendigkeit, die Werte der Verfassung aktiv zu verteidigen, insbesondere angesichts von Bedrohungen durch extremistische Kräfte.
Aktives Engagement für Demokratie
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist, dass Demokratie aktives Engagement erfordert. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich für die Grundrechte einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen, um die Demokratie zu schützen.
Schlussfolgerung
Die Episode schließt mit einer Ermutigung an die Zuhörer, sich aktiv für ihre Rechte und für die Werte des Grundgesetzes einzusetzen, um sicherzustellen, dass diese auch in Zukunft bestehen bleiben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft steht, auch Chancen für die nächste Generation darstellen.