
ROCKY TALKS — Erfolg ist (d)eine Entscheidung
Berti Schötterl & Ramy Nasser
Beschreibung
In der Reihe ROCKY TALKS sprechen Ramy Nasser und Berti Schötterl mit führenden Persönlichkeiten, C-Level-Executives und Entscheidern aus den Bereichen Media, Entertainment, Lifestyle, Hospitality und Corporate Business.
Ob internationale Karrieren oder echte Unternehmerstories – hier gibt es exklusive Einblicke und wertvolle Learnings.
Egal, ob du den Gipfel erstürmen willst oder schon ganz oben stehst: Der wahre Kampf beginnt, wenn du fällst – und wieder aufstehst. Erfolg ist (d)eine Entscheidung. Bist du bereit?
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#18 Sport neu denken: Das Playbook für Marke, Medien & Business – mit Florian Kurz
Einführung
Florian Kurz, Verwaltungsrat und Gesellschafter der ESB, spricht über seine Erfahrungen in der Sport-, Medien- und Eventbranche, insbesondere nach der Weltmeisterschaft. Er reflektiert, wie die WM aus kommerzieller und medialer Sicht besser als erwartet war, aber in anderen Aspekten hinter seinen Erwartungen zurückblieb.
Frühe Einflüsse und Ausbildung
Aufgewachsen in einem unternehmerischen Haushalt in Stuttgart, lernte Florian früh Verantwortung zu übernehmen. Nach einem BWL-Studium fand er seinen Weg in die Sportmedien- und Marketingwelt, was durch ein Praktikum bei einer Agentur und die Entscheidung, nicht in die Corporate-Welt einzutreten, geprägt wurde.
Erste Schritte in der Sportbranche
Florians Karriere begann mit der Zusammenarbeit mit Hans-Willi Brockes, dem Gründer der Europäischen Sponsoringbörse (ESB). Gemeinsam entwickelten sie eine Plattform, die über 650 Partner aus verschiedenen Bereichen des Sports und Marketings vereint.
Vermarktung und Entwicklung von Sportarten
Florian betont die Notwendigkeit, das Sportbusiness und die Vermarktung neu zu denken. Er sieht einen trenduellen Wandel von sportlicher Tradition hin zu einem stärker geschäftlichen Ansatz, wobei der wirtschaftliche Erfolg zunehmend mit dem sportlichen Erfolg verknüpft ist.
Olympische Bewerbungen und Sportpolitik
Florian spricht über die Herausforderungen und Lektionen aus der gescheiterten Olympia-Bewerbung Stuttgarts, wo er die Wichtigkeit einer breiten Unterstützung und die Rolle der Politik betont. Er reflektiert, was er aus dieser Erfahrung gelernt hat und wie wichtig es ist, die Interessen der Gemeinschaft über individuelle Partikularinteressen zu stellen.
Aktuelle Herausforderungen im Sport
In der heutigen Zeit sind Technologie und Digitalisierung entscheidende Faktoren für die Weiterentwicklung des Sports. Florian sieht die Notwendigkeit, neue Zielgruppen zu erreichen und den Sport als ein modernes Entertainment-Produkt zu positionieren.
Persönliche Reflexion und Ausblick
Florian betont, dass er durch seine Erfahrungen in der Branche eine andere Perspektive auf Sportveranstaltungen hat. Er schätzt die Demut, die ihm die Natur und das Bergsteigen vermitteln, und erkennt die Wichtigkeit, sich weiterzuentwickeln und anpassungsfähig zu sein.

#17 Stefanie Maier: Von „Irgendwas mit Medien“ zur Süddeutschen Zeitung
Aussicht und Einführung
Im Headquarter der Süddeutschen Zeitung im 26. Stock genießen die Gastgeber und die Head of Events and Partnerships, Stefanie Maier, die beeindruckende Aussicht auf München und die Alpen. Stefanie erzählt von ihrem bevorzugten Blick auf die Stadt und ihrer Begeisterung für das Urbane.
Stefanies Herkunft und Interessen
Stefanie Maier stammt ursprünglich aus Niedersachsen, wo sie in einer ländlichen Umgebung aufwuchs. Sie teilt ihre Kindheitserinnerungen, ihre musikalischen Interessen und ihre Faszination für Medien, die sie dazu brachten, eine Karriere in der Branche anzustreben.
Studium und erste Schritte in der Medienwelt
Nach dem Abbruch ihres VWL-Studiums in Würzburg zog sie nach Berlin, um ein Praktikum in einer Buchhandlung zu beginnen. Dort sammelte sie erste Erfahrungen in der Medienwelt, bevor sie beim Tagesspiegel eine Ausbildung zur Verlagskauffrau begann.
Karriere beim Tagesspiegel und Egmont Ehapa
Stefanie verbrachte sechs Jahre beim Tagesspiegel, wo sie ihre ersten Projekte im Bereich Kundenbindung umsetzte, bevor sie zu Egmont Ehapa wechselte. Dort arbeitete sie an internationalen Projekten und lernte viel über das Lizenzgeschäft.
Umzug nach München und Einstieg bei der Süddeutschen Zeitung
Im Jahr 2019 zog Stefanie mit ihrer Familie nach München und begann bei der Süddeutschen Zeitung, wo sie ein großes Kundenbindungsprojekt umsetzte. Trotz der Herausforderungen durch Corona fand sie ihren Platz im Unternehmen und hat seither eine Vielzahl von Veranstaltungen organisiert.
Aktuelle Rolle und Projekte
Stefanie ist heute für viele unterschiedliche Projekte und Veranstaltungen verantwortlich, darunter auch innovative Formate wie das Mindpop-Festival. Sie betont die Wichtigkeit des Dialogs und der Sichtbarkeit der Marke in einer sich verändernden Medienlandschaft.
Demokratie und Zukunft des Journalismus
Im Gespräch thematisiert Stefanie das aktuelle Demokratieverständnis und die Rolle der Medien in einer Zeit des Wandels. Sie sieht die Notwendigkeit, relevanten Journalismus zu bieten und sich den veränderten Konsumgewohnheiten anzupassen.
Fazit und Ausblick
Stefanie Maier blickt optimistisch in die Zukunft des Journalismus und betont, dass trotz aller Veränderungen das Bedürfnis nach qualitativ hochwertigem Journalismus bestehen bleibt. Sie freut sich auf die kommenden Herausforderungen und das Wochenende mit ihrer Familie.

#16 Michael Hilscher: Aldi, Richtershows, Bavaria Studios: Diese Karriere hatte niemand auf dem Zettel
Jugend und erste Berührungspunkte mit Film und TV
Der Gesprächspartner erzählt von einer frühen Faszination für die Medienwelt, die durch Besuche bei Volksmusik-Produktionen in der Kindheit geweckt wurde. Erste Erfahrungen sammelt er im regionalen Fernsehen, später beobachtet er die Dynamik von Studio-Setups und merkt, dass ihn das Produzieren hinter der Kamera mehr reizt als die ständige Vorderbühne vor der Kamera. Diese Erkenntnis begleitet ihn durch seine weitere Bildungs- und Berufswegplanung.
Bildung, Umwege und prägenden Erfahrungen
Der Werdegang ist geprägt von Schulzweifeln, Durchfällen und dem Sprung auf eine Fachoberschule. Nebenbei sammelt er Kino- und Theatererfahrungen, arbeitet im Kino und lernt Teamführung sowie Kunden- und Veranstaltungsmanagement. Die Unterstützung der Familie, besonders der Großmutter, führt zu einer pragmatischen Entscheidung: Studium als sichere Basis, praktisch orientierte Praxiserfahrungen folgen.
Aufstieg in die Medienwelt und der Aldi-Absprung
Nach der Ausbildung folgen Stationen in Casting-Agenturen, Redaktionen und Produktionen. Das Zwischenstadium bei Aldi dient als bedeutsamer Bruch: Hier sammelt er Führungsverantwortung, lernt strategische Entscheidungen treffen und erlebt die Balance zwischen Strukturiertheit und Eigenverantwortung. Die Zeit bei Aldi wird als Schlüssel erlebt, die ihn letztlich zu Rollen im Umfeld der Bavaria Studios geführt hat.
Zukünftige Ausrichtung der Branche und persönliches Fazit
Der Blick richtet sich auf die Entwicklung von Branded Entertainment und die Transformation des Bewegtbild-Markts. KI wird als Chance gesehen, deren Potenziale noch konkret erarbeitet werden müssen, ohne sofortige Allheilmittel. Die zentrale Frage bleibt, wie hochwertige Inhalte nachhaltig produziert bleiben. Damit verbunden ist die eigene Rolle als Dienstleister, der Formate ermöglicht, Visionen umzusetzen und sich flexibel auf den Wandel einzustellen.