
EssenMitGefühl- Recovery Podcast
Madeleine Dähling
Beschreibung
Ich begleite dich durch diesen Podcast nicht nur als selbst ehemals Betroffene, sondern auch als Ökotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin) und trauma-sensibler Coach. Es erwarten dich praktische Tipps und Impulse, die dich in deiner Recovery unterstützen und Einblicke in meinen eigenen Heilungsweg nach über 10 Jahren Essstörung.
Du verdienst ein freies, selbst bestimmtes Leben – und ich begleite dich gerne auf diesem Weg. 💛
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#44 Quasi-Recovery – Warum es sich lohnt, die letzten Schritte zu gehen Teil 2
Einführung in Quasi-Recovery
In dieser Folge wird das Thema Quasi-Recovery behandelt, insbesondere die Herausforderungen und Motivationen, die im letzten Schritt des Recoverys auftreten können. Madeleine, die Ernährungstherapeutin und traumasensible Coachin, spricht über die Gründe, warum Menschen in der Quasi-Recovery stecken bleiben und welche Ängste sie daran hindern, voranzukommen.
Angst und Kontrolle
Ein zentraler Punkt ist das Festhalten an Kontrolle, das oft mit der Angst vor Ablehnung, dem Verlust von Zugehörigkeit oder der Unsicherheit über die eigene Identität verbunden ist. Madeleine ermutigt die Zuhörer, sich mit ihren Ängsten auseinanderzusetzen und zu erkennen, dass das Loslassen von Kontrolle auch Freiheit mit sich bringen kann.
Innere Konflikte bei Entscheidungen
Die Episode thematisiert die inneren Konflikte, die auftreten, wenn man zwischen dem Wunsch nach Recovery und der Angst vor dem Unbekannten hin- und hergerissen ist. Madeleine gibt ein Beispiel, wie sich die Entscheidung zwischen einem Burger und einem Salat zu einem inneren Kampf entwickeln kann, und erklärt, wie kurzfristige Erleichterungen langfristig schädlich sein können.
Langfristige Freiheit vs. kurzfristige Erleichterung
Ein entscheidender Aspekt ist die Unterscheidung zwischen kurzfristiger Erleichterung und langfristiger Freiheit. Madeleine betont, dass es wichtig ist, die kurzfristigen Ängste in Kauf zu nehmen, um langfristig ein Leben ohne die Kontrolle durch die Essstörung zu führen.
Wert der Lebendigkeit zurückgewinnen
Die Rückkehr zu einem lebendigen Leben und die Spontaneität, die oft durch Essstörungen verloren geht, werden als wichtige Ziele der Recovery beschrieben. Madeleine ermutigt die Zuhörer, neugierig auf die Möglichkeiten zu sein, die sich ihnen bieten, wenn sie ihre Essstörung überwinden.
Einladung zur Unterstützung
Abschließend lädt Madeleine die Zuhörer ein, sich einer Gruppe anzuschließen, um gemeinsam die letzten Schritte in der Recovery zu gehen und Unterstützung von Gleichgesinnten zu erhalten.

#43 Quasi-Recovery – „Ich kann doch so leben.“ Aber welchen Preis zahlst du dafür? (Teil 1)
Einführung ins Thema Quasi-Recovery
In dieser Folge wird das Konzept der Quasi-Recovery beleuchtet, bei dem sich Personen zwar besser fühlen und stabiler sind, aber innerlich noch nicht vollständig frei von Essstörungsgedanken und -verhalten sind. Madeleine, die Podcasterin, erklärt, dass viele Menschen in der Lage sind, sich an ein Leben anzupassen, das von Essstörungen geprägt ist, und fordert die Zuhörer auf, darüber nachzudenken, wie dieses Leben tatsächlich für sie ist.
Der Zustand der Quasi-Recovery
Madeleine macht klar, dass nicht jede unvollständige Recovery als Quasi-Recovery bezeichnet werden kann. Es gibt Menschen, die aktiv an ihrer Genesung arbeiten, aber dennoch nicht frei sind. Sie ermutigt die Zuhörer, die Ambivalenz zu erkennen, die mit dem Verlangen nach Veränderung einhergeht, und betont, dass niemand gezwungen werden sollte, Schritte zu gehen, für die sie nicht bereit sind.
Der innere Konflikt und die Freude am Essen
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist der innere Konflikt zwischen dem Wunsch nach Kontrolle und dem Bedürfnis nach Freude und Genuss. Madeleine erzählt die Geschichte einer Klientin, die trotz ihrer Fortschritte im Umgang mit Essen immer noch von Kalorienzählen und Kontrolle geprägt ist. Es wird erörtert, wie wichtig es ist, den Teil von sich selbst zu erkennen, der Freude am Essen hat und wie dieser Teil oft unterdrückt wird.
Gesellschaftlicher Druck und individuelle Überzeugungen
Die Episode thematisiert auch den Druck, der von der Gesellschaft ausgeht, einschließlich Gewichtsstigma und Schönheitsidealen. Madeleine stellt die Frage, ob es wirklich wahr ist, dass Zugehörigkeit ausschließlich an das Gewicht oder das kontrollierte Verhalten gebunden ist. Sie fordert die Zuhörer auf, ihre eigenen Überzeugungen zu hinterfragen und zu erkennen, dass wahre Zugehörigkeit nicht von äußerlichen Faktoren abhängt.
Abschluss und Ausblick
Die Episode endet mit der Einladung, sich mit den eigenen inneren Prozessen auseinanderzusetzen, ohne sofortige Entscheidungen treffen zu müssen. Madeleine kündigt an, dass die nächste Folge sich mit den Gründen befassen wird, warum es sich lohnt, die letzten Schritte der Recovery zu gehen.

# 42 Gibt es die perfekte Recovery? 🤔
Einführung in das Thema perfekte Recovery
In dieser Episode wird das Konzept der perfekten Recovery untersucht und die Herausforderung, die damit verbunden ist. Madeleine, die Ernährungstherapeutin und Coachin, spricht darüber, wie der Wunsch nach Perfektion in der Heilung oft zu Stress führt und wie dies mit der Vergangenheit der Essstörung zusammenhängt.
Der Druck der Perfektion
Die Suche nach einer perfekten Recovery kann dazu führen, dass Betroffene ihre Heilung wie ein Projekt managen und sich selbst unter Druck setzen. Diese hohe Erwartungshaltung kann die Recovery selbst zu einem neuen Stressfaktor werden, der das Nervensystem belastet.
Die Rolle der Unsicherheit
Unsicherheit ist ein zentrales Thema in der Recovery. Der Verlust der Kontrolle über die Essstörung führt oft zu Panik, was die Betroffenen dazu bringt, strikte Regeln aufzustellen, um sich sicher zu fühlen. Diese Schwarz-Weiß-Denkweise kann den Heilungsprozess behindern.
Verantwortung für den eigenen Körper
Ein wesentlicher Aspekt der Recovery ist es, Verantwortung für den eigenen Körper und die eigene Ernährung zu übernehmen. Madeleine ermutigt, sich Unterstützung zu suchen und die eigene Intuition zu stärken, anstatt sich ausschließlich auf Regeln zu verlassen.
Heilung als Prozess und Beziehung
Heilung wird als ein Prozess beschrieben, der Raum für Fehler und Unvollkommenheit benötigt. Perfektionismus wird als eine Strategie zur Vermeidung von Schmerz identifiziert, die letztlich den Heilungsprozess behindert.
Fehler und Stolpern in der Recovery
Fehler sind ein normaler Teil des Heilungsprozesses. Madeleine betont, dass langfristige Heilung nicht bedeutet, nie zu stolpern, sondern zu lernen, mit Fehlern umzugehen und sich selbst Mitgefühl entgegenzubringen.
Schlussfolgerungen zur perfekten Recovery
Abschließend wird hervorgehoben, dass es keine perfekte Recovery gibt und dass jeder individuelle Weg zur Heilung wichtig ist. Auch Tage, die nicht perfekt verlaufen, sind wertvolle Lernmomente. Madeleine lädt die Zuhörer ein, die Reise zu sich selbst anzunehmen und zu erkennen, dass sie nicht allein sind.