
Symptomweishei bei ME/CFS & Long-Covid
mit Verena
Beschreibung
Ich bin Verena. Nach 16 Jahren mit ME/CFS wieder gesund. Im Podcast begleite ich dich dabei, die Zusammenhänge zwischen Körper, Emotionen und Nervensystem zu verstehen, die Signale deines Körpers richtig zu lesen und wieder mit deiner Körperintelligenz in Kontakt zu kommen. Symptome sind dabie sehr oft nur Botschaften, die gehört und beantwortet werden wollen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Ep 28: Warum die Arbeit oft erst beginnt
Gesundheit und Genesung
In der Folge wird thematisiert, was passiert, wenn man wieder gesund ist. Es wird klargestellt, dass "gesund" bedeutet, überwiegend symptomfrei zu sein und das Leben uneingeschränkt zu führen. Auch nach der Genesung bleibt die Arbeit an sich selbst wichtig, da viele Menschen nach einer langen Krankheitsphase Veränderungen in ihrem Leben vornehmen müssen.
Identität und Lebensgestaltung
Die Rückkehr zu einem aktiven Lebensstil bringt oft die Erkenntnis, dass die vorherige Lebensumgebung oder der Beruf nicht mehr zu einem passt. Genesene Personen entdecken, dass sie alte Träume und Wünsche wiederaufleben lassen möchten und bereit sind, für ein erfülltes Leben Veränderungen vorzunehmen.
Beziehungen und Freundschaften
Die Dynamik in Beziehungen kann sich ebenfalls verändern. Personen, die während ihrer Krankheit symptomatisch waren, mussten möglicherweise andere Partner oder Freundschaften pflegen, die nun nicht mehr zu ihrem neuen Lebensstil passen. Die Suche nach Gleichgesinnten und aktiven Freunden wird wichtiger.
Veränderungsprozesse
Die Episode ermutigt dazu, den Veränderungsprozess nach der Genesung nicht zu unterschätzen. Es wird betont, dass dieser Prozess Zeit benötigt und dass auch nach der Genesung noch viel Arbeit und Reflexion nötig sind, um ein erfülltes Leben zu gestalten.
Motivation für die Zukunft
Abschließend wird betont, dass die Genesung nicht das Ende der Arbeit an sich selbst bedeutet, sondern der Beginn eines neuen Kapitels, in dem man aktiv das Leben gestalten kann. Der Weg zurück ins Leben wird als Chance gesehen, eigene Wünsche und Träume wieder zu verfolgen.

Ep27: Wann Emotionsarbeit (noch) nicht der richtige Ansatz ist
Einführung in Emotionsarbeit
Im Podcast wird die Relevanz von Emotionsarbeit bei chronischen Erkrankungen wie CFS, Long-Covid und Fibromyalgie thematisiert. Der Ansatz basiert auf der Annahme, dass der Körper intelligent ist und Symptome oft als Botschaften interpretiert werden können.
Erfahrungen mit dem Ansatz
Der Host teilt persönliche Erfahrungen und betont, dass Fortschritte oft langsam sind. Es wird erklärt, dass viele Menschen das Gefühl haben, im Stillstand zu sein, obwohl sie tatsächlich Fortschritte machen. Der Vergleich mit einer Wendeltreppe verdeutlicht, dass man manchmal erst aus der Vogelperspektive erkennen kann, wie weit man bereits gekommen ist.
Ursachen von Symptomen
Anstatt sich nur auf Symptome wie Schmerzen oder Müdigkeit zu konzentrieren, wird empfohlen, die zugrunde liegenden Ursachen zu erforschen. Der Host kritisiert die Erwartung, schnelle Lösungen zu finden, und weist darauf hin, dass tiefere Muster oft Zeit brauchen, um verändert zu werden.
Die Rolle der Resonanz
Die Resonanz mit dem Ansatz ist entscheidend. Personen, die innerlich im Widerstand sind oder den Ansatz nicht vollständig annehmen, haben oft weniger Erfolg. Es wird betont, dass echte Veränderung Zeit und Engagement erfordert.
Empfehlungen für Interessierte
Der Host ermutigt Zuhörer, sich selbst zu reflektieren und ehrlich zu sein, ob sie bereit sind, sich auf die Emotionsarbeit einzulassen. Oft ist es sinnvoll, Informationen zu sammeln und den eigenen Weg zu finden, bevor man sich für einen bestimmten Ansatz entscheidet.

Ep 26: Stressmuster erkennen - Zwei Spalten Übung
Einführung in chronische Zustände
Der Podcast behandelt chronische Zustände wie Angststörungen, Schlafprobleme und chronische Schmerzen aus einer ganzheitlichen Perspektive. Es wird betont, dass Körper und Geist miteinander verbunden sind und dass unser Unterbewusstsein viele unserer Verhaltensweisen steuert.
Erlebnis im Flugzeug
Ein persönliches Erlebnis während eines Fluges wird erzählt, bei dem eine neue Sicherheitsregel für das Handy aufgefallen ist. Dies führt zu einer Reflexion über Trigger und Irritationen, die durch das Verhalten anderer Menschen ausgelöst werden.
Trigger und deren Bedeutung
Die Folge thematisiert, wie Trigger mit einem dysregulierten Nervensystem zusammenhängen. Es wird erklärt, dass die Dinge, die uns an anderen stören, oft einen Spiegel für unsere eigenen Verhaltensweisen darstellen und uns wichtige Informationen über uns selbst geben können.
Zweispaltenübung
Eine Übung wird vorgestellt, bei der Zuhörer das Gute an sich selbst und das, was sie an anderen stört, aufschreiben sollen. Oft spiegeln diese Listen einander und deuten darauf hin, dass wir uns selbst bestimmte Eigenschaften nicht erlauben.
Regeln vs. Werte
Ein wichtiger Punkt ist der Unterschied zwischen starren Regeln und flexiblen Werten. Starren Regeln führen zu chronischer Dysregulation unseres Nervensystems, während flexible Werte mehr Raum für Entspannung und Selbstakzeptanz lassen.
Auswirkungen auf das Nervensystem
Das ständige Einhalten von Regeln kann zu einer Überlastung des Nervensystems führen, das in ständiger Alarmbereitschaft ist. Es ist wichtig, sich selbst Pausen zu erlauben und nicht immer auf der Hut zu sein.
Schlussfolgerung
Der Podcast ermutigt dazu, starre Werte zu lockern und sich selbst mehr Freiraum zu geben, um das Wohlbefinden zu steigern und eine gesündere Beziehung zu sich selbst und anderen aufzubauen.