Die Unternehmervertrauten – Der Podcast
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Die Unternehmervertrauten – Der Podcast

Bastian Frien, Isabella-Alessa Bauer

Beschreibung

Der Podcast „Die Unternehmervertrauten“ adressiert diejenigen, die das Ohr der Unternehmer haben: Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, den vertrauten Anwalt, und den langjährigen Berater, aber auch die dealerfahrenen Spezialisten oder den gut vernetzten Unternehmensbeirat. Für diese passgenaue Zielgruppe bereiten wir Corporate-Finance- Themen rund um die Bereiche M&A, Finanzierung und Restrukturierung auf und beleuchten in etwa 20 Minuten die Inhalte, die ihre Mandanten umtreiben: verständlich, pointiert und aktuell.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Private Equity in Steuerberatungen: Politik, Debatte, Hin und Her

27.05.2026

Private Equity und der fremde Einfluss in der Beratung

Finanzinvestoren erkennen Potenziale im fragmentierten Markt von Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Private Equity drängt in die Branche, doch Reaktionen variieren: Von scharfer Kritik bis hin zur Sicht, dass das Modell Zukunftspotenzial besitzt. Die Debatte dreht sich um Rechtsfassungen, Klarstellungen versus Gesetzesänderungen sowie um den Status quo bestehender Beteiligungen.

Luxemburg-Modell, Infrastruktur und politische Auseinandersetzung

Ein häufig genutztes Modell beruht auf Beteiligungen über Luxemburger Rechtsformen, worüber Investoren sich an deutschen Kanzleien beteiligen. Politische Akteure, Kammern und Verbände streiten über eine mögliche Lücke im Berufsrecht. Die Debatte umfasst Fragen zum Bestandsschutz für bereits bestehende Beteiligungen, während der Umgang mit grenzüberschreitenden Konstellationen und den Einfluss europäischer Rechtsrahmen diskutiert wird.

Perspektiven aus der Praxis: Unabhängigkeit, Innovation und Marktveränderungen

Aus Sicht von Praktikern wird Unabhängigkeit nicht primär durch Verbote, sondern durch Wahlmöglichkeiten bei der Finanzierung gestärkt gesehen. Marktverschiebungen durch Investoren zeigen sich bereits, begleitet von Diskussionen über die Rolle von KI, Investitionsbedarf und Innovation. Einige Befürworter sehen in Investorenkapital Chancen, um Kanzleien modern, mandantenorientiert und wettbewerbsfähig zu gestalten, während Kritik oft von Ängsten vor Kontrollverlust gespeist wird.

Aktueller Status und Blick in die Zukunft

Der Status bleibt offen: Der Bundesrat warnt vor einer echten Gesetzesänderung statt einer reinen Klarstellung, während Bestandsschutz für bestehende Beteiligungen berücksichtigt werden muss. Sichtbar ist eine fortwährende politische Debatte mit zwei Lagern: Verbot vs. Klarstellung. Bestehende Beteiligungen laufen weiter, und der Weg über eine Änderung bleibt ungewiss, während Marktakteure weiterhin Investorenstrukturen nutzen.

Private Equity und der fremde Einfluss in der Beratung

Finanzinvestoren erkennen Potenziale im fragmentierten Markt von Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Private Equity drängt in die Branche, doch Reaktionen variieren: Von scharfer Kritik bis hin zur Sicht, dass das Modell Zukunftspotenzial besitzt. Die Debatte dreht sich um Rechtsfassungen, Klarstellungen versus Gesetzesänderungen sowie um den Status quo bestehender Beteiligungen.

Luxemburg-Modell, Infrastruktur und politische Auseinandersetzung

Ein häufig genutztes Modell beruht auf Beteiligungen über Luxemburger Rechtsformen, worüber Investoren sich an deutschen Kanzleien beteiligen. Politische Akteure, Kammern und Verbände streiten über eine mögliche Lücke im Berufsrecht. Die Debatte umfasst Fragen zum Bestandsschutz für bereits bestehende Beteiligungen, während der Umgang mit grenzüberschreitenden Konstellationen und den Einfluss europäischer Rechtsrahmen diskutiert wird.

Perspektiven aus der Praxis: Unabhängigkeit, Innovation und Marktveränderungen

Aus Sicht von Praktikern wird Unabhängigkeit nicht primär durch Verbote, sondern durch Wahlmöglichkeiten bei der Finanzierung gestärkt gesehen. Marktverschiebungen durch Investoren zeigen sich bereits, begleitet von Diskussionen über die Rolle von KI, Investitionsbedarf und Innovation. Einige Befürworter sehen in Investorenkapital Chancen, um Kanzleien modern, mandantenorientiert und wettbewerbsfähig zu gestalten, während Kritik oft von Ängsten vor Kontrollverlust gespeist wird.

Aktueller Status und Blick in die Zukunft

Der Status bleibt offen: Der Bundesrat warnt vor einer echten Gesetzesänderung statt einer reinen Klarstellung, während Bestandsschutz für bestehende Beteiligungen berücksichtigt werden muss. Sichtbar ist eine fortwährende politische Debatte mit zwei Lagern: Verbot vs. Klarstellung. Bestehende Beteiligungen laufen weiter, und der Weg über eine Änderung bleibt ungewiss, während Marktakteure weiterhin Investorenstrukturen nutzen.

Leasingmodelle für Rolling Stock: Schienenverkehr stärken, Flotten modernisieren

22.04.2026

Marktstruktur und Relevanz von Rolling Stock

Im Güterverkehr spielt der Schienenverkehr eine zentrale Rolle, besonders auf langen Strecken. Die Herstellung von Lokomotiven ist oligopolistisch, mit drei großen Anbietern neben einigen weiteren Herstellern. Abnehmer sind eine Vielzahl von Eisenbahnverkehrsunternehmen, die den Markt kleinteilig segmentieren. Zur Finanzierung von hochpreisigen, langlebigen Assets kommen spezialisierte Leasing- und Fremdfinanzierungsmodelle zum Einsatz, um Investitionen zu ermöglichen, ohne alle Mittel binden zu müssen.

Vorteile und Funktionsweise von Leasing im Schienengüterverkehr

Leasing bietet Refinanzierung, Bilanz- und Kennzahlenentlastung sowie die Möglichkeit, teure Lokomotiven oder Wagen modern einzusetzen, ohne Eigentum vollständig zu tragen. Neben klassischem Leasing gehören Mietkauf- und On-Balance-Modelle dazu, sodass Unternehmen je nach Bedarf wirtschaftlicher Eigentum oder Leasing-Nutzung anstreben können. Schnelligkeit, klare Vertragsstrukturen und ein fokussiertes Beziehungsmanagement kennzeichnen den Ansatz.

Herausforderungen, Potenziale und Regulierung

Der Markt ist geprägt von Kapazitäts- und Lieferengpässen: Neubestellungen dauern lange, der Gebrauchtmarkt ist gefragt. Hauptuntersuchungen, Lagerslots und Instandhaltungskosten beeinflussen Werthaltigkeit und Finanzierung. Digitalisierung der Schiene könnte Kapazität freisetzen, erweist sich aber als langsamer Fortschritt. Kosten, Ersatzteile und regulatorische Vorgaben erfordern eine präzise Asset-Bewertung und risikobasierte Vertragsgestaltung.

Ausblick und operative Praxis

Unternehmen mit Fokus auf Güterverkehr profitieren von spezialisierten Leasingstrukturen, die auf Rolling Stock abgestimmt sind. Schnelle Genehmigungen, lückenlose Asset-Bewertung und passgenaue Vertragsmodelle schaffen Flexibilität bei wechselnden Anforderungen. Die Zusammenarbeit zielt auf stabile Partnerschaften, realistische Restwerte und bedarfsgerechte Folgefinanzierungen innerhalb der HU-Zyklen ab.

Marktstruktur und Relevanz von Rolling Stock

Im Güterverkehr spielt der Schienenverkehr eine zentrale Rolle, besonders auf langen Strecken. Die Herstellung von Lokomotiven ist oligopolistisch, mit drei großen Anbietern neben einigen weiteren Herstellern. Abnehmer sind eine Vielzahl von Eisenbahnverkehrsunternehmen, die den Markt kleinteilig segmentieren. Zur Finanzierung von hochpreisigen, langlebigen Assets kommen spezialisierte Leasing- und Fremdfinanzierungsmodelle zum Einsatz, um Investitionen zu ermöglichen, ohne alle Mittel binden zu müssen.

Vorteile und Funktionsweise von Leasing im Schienengüterverkehr

Leasing bietet Refinanzierung, Bilanz- und Kennzahlenentlastung sowie die Möglichkeit, teure Lokomotiven oder Wagen modern einzusetzen, ohne Eigentum vollständig zu tragen. Neben klassischem Leasing gehören Mietkauf- und On-Balance-Modelle dazu, sodass Unternehmen je nach Bedarf wirtschaftlicher Eigentum oder Leasing-Nutzung anstreben können. Schnelligkeit, klare Vertragsstrukturen und ein fokussiertes Beziehungsmanagement kennzeichnen den Ansatz.

Herausforderungen, Potenziale und Regulierung

Der Markt ist geprägt von Kapazitäts- und Lieferengpässen: Neubestellungen dauern lange, der Gebrauchtmarkt ist gefragt. Hauptuntersuchungen, Lagerslots und Instandhaltungskosten beeinflussen Werthaltigkeit und Finanzierung. Digitalisierung der Schiene könnte Kapazität freisetzen, erweist sich aber als langsamer Fortschritt. Kosten, Ersatzteile und regulatorische Vorgaben erfordern eine präzise Asset-Bewertung und risikobasierte Vertragsgestaltung.

Ausblick und operative Praxis

Unternehmen mit Fokus auf Güterverkehr profitieren von spezialisierten Leasingstrukturen, die auf Rolling Stock abgestimmt sind. Schnelle Genehmigungen, lückenlose Asset-Bewertung und passgenaue Vertragsmodelle schaffen Flexibilität bei wechselnden Anforderungen. Die Zusammenarbeit zielt auf stabile Partnerschaften, realistische Restwerte und bedarfsgerechte Folgefinanzierungen innerhalb der HU-Zyklen ab.

Maßgeschneiderte Value Creation: BU Bregal Unternehmerkapital und Communardo

25.03.2026

Einführung in das Thema Value Creation

In dieser Episode wird das Konzept der maßgeschneiderten Wertschöpfung in Portfoliounternehmen von Finanzinvestoren beleuchtet. Isabella Alessa Bauer führt durch das Gespräch und erklärt, dass es darum geht, Unternehmen gezielt zu begleiten und weiterzuentwickeln.

Vorstellung der Gäste

Isabella begrüßt ihre Gäste: Felix Wolf von BU, Dirk Röhrborn von Comunado und Manuel Litz von GrowthFactors. Jeder spricht über seine Rolle und die Zusammenarbeit im Bereich Value Creation.

Zusammenarbeit und Struktur

Felix erklärt die klare Rollenarchitektur bei BU, die als BU-Troika bezeichnet wird. Es gibt Management, Beirat und Deal-Team, die zusammenarbeiten, um strategische Initiativen zu unterstützen und Wertsteigerungsprogramme umzusetzen.

Wertschöpfungsinitiativen

GrowthFactors spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Wertschöpfungsinitiativen, indem sie eng mit dem Management-Team zusammenarbeiten und sicherstellen, dass diese Initiativen in den Alltag integriert werden.

Comunado: Unternehmensvorstellung

Dirk erläutert, dass Comunado Lösungen im Bereich Modern Work und Enterprise Collaboration anbietet und sich als führender Atlassian Solution Partner positioniert hat. Die verschiedenen Geschäftsfelder werden vorgestellt.

Strategische Akquisitionen

Die Gäste diskutieren über die Strategie von BU, Comunado zu akquirieren und die damit verbundenen Erwartungen. Dabei wird betont, wie wichtig ein starkes Management-Team für die Umsetzung der Wachstumsstrategien ist.

Wachstumsstrategien und Exit-Vorbereitung

Es wird besprochen, wie BU und Comunado gemeinsam an der Wachstumsstrategie arbeiten und wie der Prozess der Exit-Vorbereitung bereits vor einer Akquisition beginnt. Fokus liegt auf der Schaffung von strategischem Mehrwert.

Fazit und Ausblick

Die Episode endet mit dem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und die Bereitschaft, in einer sich verändernden Marktsituation weiterhin Wert zu schaffen.

Einführung in das Thema Value Creation

In dieser Episode wird das Konzept der maßgeschneiderten Wertschöpfung in Portfoliounternehmen von Finanzinvestoren beleuchtet. Isabella Alessa Bauer führt durch das Gespräch und erklärt, dass es darum geht, Unternehmen gezielt zu begleiten und weiterzuentwickeln.

Vorstellung der Gäste

Isabella begrüßt ihre Gäste: Felix Wolf von BU, Dirk Röhrborn von Comunado und Manuel Litz von GrowthFactors. Jeder spricht über seine Rolle und die Zusammenarbeit im Bereich Value Creation.

Zusammenarbeit und Struktur

Felix erklärt die klare Rollenarchitektur bei BU, die als BU-Troika bezeichnet wird. Es gibt Management, Beirat und Deal-Team, die zusammenarbeiten, um strategische Initiativen zu unterstützen und Wertsteigerungsprogramme umzusetzen.

Wertschöpfungsinitiativen

GrowthFactors spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Wertschöpfungsinitiativen, indem sie eng mit dem Management-Team zusammenarbeiten und sicherstellen, dass diese Initiativen in den Alltag integriert werden.

Comunado: Unternehmensvorstellung

Dirk erläutert, dass Comunado Lösungen im Bereich Modern Work und Enterprise Collaboration anbietet und sich als führender Atlassian Solution Partner positioniert hat. Die verschiedenen Geschäftsfelder werden vorgestellt.

Strategische Akquisitionen

Die Gäste diskutieren über die Strategie von BU, Comunado zu akquirieren und die damit verbundenen Erwartungen. Dabei wird betont, wie wichtig ein starkes Management-Team für die Umsetzung der Wachstumsstrategien ist.

Wachstumsstrategien und Exit-Vorbereitung

Es wird besprochen, wie BU und Comunado gemeinsam an der Wachstumsstrategie arbeiten und wie der Prozess der Exit-Vorbereitung bereits vor einer Akquisition beginnt. Fokus liegt auf der Schaffung von strategischem Mehrwert.

Fazit und Ausblick

Die Episode endet mit dem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und die Bereitschaft, in einer sich verändernden Marktsituation weiterhin Wert zu schaffen.