Kultur im Ohr
Podcast
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Kultur im Ohr

Viola Gräfenstein

Beschreibung

„Kultur sind wir alle!“

Wie wir durch Projekte und Engagement die Welt zu einem besseren Ort machen können.

Kriege, Klima, Krisen. Die Journalistin und Sprecherin Viola Gräfenstein hat sich drei Fragen gestellt: "Wie wollen wir alle weiter zusammen auf diesem Planeten leben? Wie kann ich mit einem Podcast zu einer besseren Welt beitragen, und was kann ich an andere Menschen zur Inspiration oder als Vorbild weitergeben?"
Der Podcast "Kultur im Ohr" stellt deshalb Menschen aus der Kultur und Gesellschaft vor, die in dieser Welt etwas bewirkt haben oder mit einem Projekt, etwas nachhaltig verändern möchten und sich dafür, nicht profitorientiert, engagieren. Außerdem kommen bei Viola Gräfenstein außergewöhnliche Menschen zu Wort, die etwas Prägendes oder Nachhaltiges erlebt haben, das sie gerne weitergeben möchten, um damit anderen zu helfen oder damit einen Beitrag zur Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft zu leisten.
"Worte erschaffen Welten und Möglichkeiten! Das ist mein Credo. Mein Podcast "Kultur im Ohr" soll dazu beitragen, Menschen mit wertvollem Engagement und Ideen eine Stimme zu geben, die unbedingt gehört werden sollten, weil sie die Welt ein Stück besser machen. Ich möchte diejenigen sprechen lassen, die sich nachhaltig mit Herz und Verstand für die Gesellschaft, die Natur, die Tiere, den Frieden und insbesondere für Kinder, die unsere Zukunft sind, einsetzen und für andere Menschen neue Perspektiven eröffnen. Kommunikation ist für mich dabei ein essenzielles Thema, denn ich glaube, dass sich nur über den umfassenden Informationsaustausch, das offene Gespräch, das respektvolle und wertschätzende Zuhören und Nachfragen sowie das feine Reinhören in Menschen, Inhalte für Zuhörende nachhaltig erschließen lassen. Wer neue Blickwinkel aus der Welt erhalten möchte, der ist herzlich eingeladen, sich durch die Gesprächsgäste in meinem Podcast inspirieren zu lassen. Vielleicht sogar für ein eigenes Projekt, das dieser Welt gut tut? In diesen Zeiten brauchen wir davon auf jeden Fall mehr denn je. Freut euch auf spannende Gesprächsgäste aus Kultur, Medien und Gesellschaft, die euch im Ohr und Kopf bleiben werden. Wenn ihr mit mir über euer Projekt sprechen möchtet, dann schreibt mir gerne unter: vgraef@mailbox.org
Danke, dass ihr dem Podcast "Kultur im Ohr" eure kostbare Zeit schenkt, denn: KULTUR SIND WIR ALLE!"

Dieser Pocast wurde übrigens von dem internationalen Podcastteam "Podcasthon" 2025 ausgesucht, um im Frühjahr 2026 zusammen mit anderen Podcasterinnen und Podcastern gemeinnützige Organisationen und Projekte vorzustellen und diese international bekannter zu machen.

Wer den Podcast "Kultur im Ohr" unterstützen möchte, kann das über Feedback, Sternchen oder sogar eine kleine "digitale" Kaffeespende tun unter:

https://buymeacoffee.com/kulturimohr

Zur Entstehungsgeschichte des Podcasts:

Die ursprüngliche Idee zu dem Podcast "Kultur im Ohr" entstand 2021 während der Coronakrise, als viele kulturelle Stätten plötzlich schließen mussten und Kulturschaffende wortwörtlich vor geschlossenen Theater- und Museumstüren standen.
Die Hörfunkjournalistin, Kulturliebhaberin, Sprecherin und Künstlerin Viola Gräfenstein fragte sich, wie Kulturschaffende es gut durch die Coronakrise schaffen können, wenn sie nicht auf Bühnen stehen oder in Museen ausstellen können? Wie schaffen sie es, nicht vergessen zu werden? Wie können sie sich mit neuen, kreativen, aber auch digitalen Wegen interessant und damit hör- und sichtbarer machen und auch noch ein Einkommen für sich generieren? Mit ihrem Podcast ermutigte Viola Gräfenstein Kulturschaffende in der Vergangenheit, digitale Möglichkeiten auf kreative Weise zu nutzen, denn: "Ohne Kunst und Kultur wird's still!"
Das Projekt "Kultur im Ohr" wurde 2021 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Stipendium gefördert. Heute wird der Podcast unabhängig durch Spenden finanziert. Wer den Podcast "Kultur im Ohr" unterstützen möchte, kann das über Feedback, Sternchen oder sogar eine kleine "digitale" Kaffeespende tun:

https://buymeacoffee.com/kulturimohr

Zum Hintergrund:
Viola Gräfenstein, die Autorin von "Kultur im Ohr", ist ausgebildete Hörfunkjournalistin und Sprecherin mit den Schwerpunkten Kultur, Service und Gesellschaft. Sie arbeitet seit über 20 Jahren für diverse Sender und Redaktionen (WDR, DLF, 3sat, Print, Magazine, Zeitungen, Onlineredaktionen). Viola Gräfenstein hat eine Weiterbildung als Kulturmanagerin am Kölner Institut für Kulturarbeit und Weiterbildung (KIK) sowie an der SMA als Online Marketing Managerin absolviert. In dem Rahmen hat sie sich mit digitalen Möglichkeiten für Kulturschaffende beschäftigt. Außerdem ist sie selbst als Künstlerin und Rezitatorin künstlerisch auf Bühnen tätig. Ihre Leidenschaft ist für sie sowohl das geschriebene als auch das gesprochene Wort. "Stimme und Worte erschaffen neue Welten und Möglichkeiten."

Mehr: https://www.viola-graefenstein.de

Copyright "Kultur im Ohr": Viola Gräfenstein 2026
(Die Inhalte des Podcasts sind urheberrechtlich geschützt und liegen bei der Autorin Viola Gräfenstein).
(Foto: Max Sonnenschein)

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

"Play the silence"

01.06.2026

Familiengeschichte und Stimme

Narrativ wird die Stille zur Lebensspur: Stephen Sade schildert, wie eine jüdische Familiengeschichte durch Verdrängung geprägt war und wie sein Buch Play the Silence dieser Stille eine Stimme gibt. Die Auseinandersetzung mit Verlust, Schuldgefühlen und der Suche nach Identität führt zu einer Perspektive, in der Leben über den Tod hinaus zählt und Erinnerung eine formende Kraft wird.

Wurzeln in Emichat/Langenfeld

Die Großeltern lebten als Teil einer lokal verankerten jüdischen Familie, deren Arztpraxis und künstlerisches Umfeld enge Verbindungen zur Gemeinde hatten. Die Entstehungsgeschichte umfasst Deportationen nach Lodz und die Frage, wie viel damals verborgen bleiben durfte. Das Fundstück der Großmutter – eine Signaturplatte – wird zur verbindenden Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Erinnerung, Schuld und Versöhnung

Der Umgang mit Schuld, Transmission von Trauma und der Versuch, die Familie nicht als Opfer, sondern als lebendige Biografie zu sehen, prägen Sades Reflexionen. Der Akt des Schreibens wird als transgressiv beschrieben, doch er ermöglicht eine Deutung der Vergangenheit als Quelle von Leben und Sinn, statt als bloße Opfergeschichte.

Gesellschaftliche Verantwortung und Perspektiven

Im Gespräch wird betont, dass Antisemitismus und Stereotype überall existieren. Eine humane, individuelle Sichtweise jenseits von Gruppenstereotypen wird als Weg zu weniger Vorurteilen vorgeschlagen. Die Bedeutung von Erinnerungskultur, Mahn- und Gedenkorten bleibt dabei zentral, ohne Schuldzuweisungen, zugunsten einer konstruktiven Auseinandersetzung mit der Gegenwart.

Familiengeschichte und Stimme

Narrativ wird die Stille zur Lebensspur: Stephen Sade schildert, wie eine jüdische Familiengeschichte durch Verdrängung geprägt war und wie sein Buch Play the Silence dieser Stille eine Stimme gibt. Die Auseinandersetzung mit Verlust, Schuldgefühlen und der Suche nach Identität führt zu einer Perspektive, in der Leben über den Tod hinaus zählt und Erinnerung eine formende Kraft wird.

Wurzeln in Emichat/Langenfeld

Die Großeltern lebten als Teil einer lokal verankerten jüdischen Familie, deren Arztpraxis und künstlerisches Umfeld enge Verbindungen zur Gemeinde hatten. Die Entstehungsgeschichte umfasst Deportationen nach Lodz und die Frage, wie viel damals verborgen bleiben durfte. Das Fundstück der Großmutter – eine Signaturplatte – wird zur verbindenden Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Erinnerung, Schuld und Versöhnung

Der Umgang mit Schuld, Transmission von Trauma und der Versuch, die Familie nicht als Opfer, sondern als lebendige Biografie zu sehen, prägen Sades Reflexionen. Der Akt des Schreibens wird als transgressiv beschrieben, doch er ermöglicht eine Deutung der Vergangenheit als Quelle von Leben und Sinn, statt als bloße Opfergeschichte.

Gesellschaftliche Verantwortung und Perspektiven

Im Gespräch wird betont, dass Antisemitismus und Stereotype überall existieren. Eine humane, individuelle Sichtweise jenseits von Gruppenstereotypen wird als Weg zu weniger Vorurteilen vorgeschlagen. Die Bedeutung von Erinnerungskultur, Mahn- und Gedenkorten bleibt dabei zentral, ohne Schuldzuweisungen, zugunsten einer konstruktiven Auseinandersetzung mit der Gegenwart.

"Pflanzen sind gleichberechtigte Lebewesen!"

28.05.2026

Botano Adopt: Kunst, Umwelt und Teilhabe

Die Idee von Botano Adopt verknüpft Kunst, Umweltbewusstsein und Teilhabe. Eine Pflanzenklappe ermöglicht anonymes Abgeben oder Adoptieren statt Wegwerfen. Ziel ist eine niederschwellige, lokale Praxis, die das Verhältnis zu Pflanzen verändert und eine wachsende Gemeinschaft rund um das Teilen von Lebewesen schafft.

Funktionsweise und Prozess

Die Pflanzenklappe ist ein physisches Objekt, das Menschen ohne Internetzugang erreicht. Abgabe erfolgt anonym, mit Kapuze oder Sonnenbrille, und es werden keine Daten erhoben. Pflanze erhält Biografie und Namen, Fotos entstehen im Porträtstudio, und Adoption erfolgt über ein Adoptionsbüro oder online, wobei der Ort der Abholung im Vordergrund steht.

Beziehung zu Pflanzen und Empathie

Die Künstler betrachten Pflanzen als komplexe Lebewesen mit Sinneswelten. Empathietrainings, Porträts und Klangarbeiten vertiefen die Beziehung, zeigen, wie Fürsorge sich auf Pflanzen richtet und wie ökologische Fragen sichtbar werden. Durch Kontextverschiebung wird ernsten Themen eine persönliche, zugängliche Perspektive gegeben.

Wirkung und Zukunft

Kunst dient als Perspektivwechsel und Anstoß zu konkretem Handeln. Botano Adopt verbindet Umweltethik mit gesellschaftlichen Zusammenhängen und zielt darauf, ein wachsendes Adoptionsnetzwerk zu ermöglichen. Lange Projekte, Ausstellungen und Bildungserlebnisse sollen weitere Teilhabe ermöglichen, ohne kommerzielle Werbeaussagen.

Botano Adopt: Kunst, Umwelt und Teilhabe

Die Idee von Botano Adopt verknüpft Kunst, Umweltbewusstsein und Teilhabe. Eine Pflanzenklappe ermöglicht anonymes Abgeben oder Adoptieren statt Wegwerfen. Ziel ist eine niederschwellige, lokale Praxis, die das Verhältnis zu Pflanzen verändert und eine wachsende Gemeinschaft rund um das Teilen von Lebewesen schafft.

Funktionsweise und Prozess

Die Pflanzenklappe ist ein physisches Objekt, das Menschen ohne Internetzugang erreicht. Abgabe erfolgt anonym, mit Kapuze oder Sonnenbrille, und es werden keine Daten erhoben. Pflanze erhält Biografie und Namen, Fotos entstehen im Porträtstudio, und Adoption erfolgt über ein Adoptionsbüro oder online, wobei der Ort der Abholung im Vordergrund steht.

Beziehung zu Pflanzen und Empathie

Die Künstler betrachten Pflanzen als komplexe Lebewesen mit Sinneswelten. Empathietrainings, Porträts und Klangarbeiten vertiefen die Beziehung, zeigen, wie Fürsorge sich auf Pflanzen richtet und wie ökologische Fragen sichtbar werden. Durch Kontextverschiebung wird ernsten Themen eine persönliche, zugängliche Perspektive gegeben.

Wirkung und Zukunft

Kunst dient als Perspektivwechsel und Anstoß zu konkretem Handeln. Botano Adopt verbindet Umweltethik mit gesellschaftlichen Zusammenhängen und zielt darauf, ein wachsendes Adoptionsnetzwerk zu ermöglichen. Lange Projekte, Ausstellungen und Bildungserlebnisse sollen weitere Teilhabe ermöglichen, ohne kommerzielle Werbeaussagen.

Als Brückenbauerin zum Frieden beitragen

06.04.2026

Einführung in das Thema Frieden

Der Podcast vermittelt die Botschaft, dass jeder dazu beitragen kann, Frieden in die Welt zu bringen, indem man eine positive Haltung einnimmt und auf Aggression nicht eingeht.

Marion Zabel: Die Brückenbauerin

Marion Zabel, eine Erzieherin und Mutter, sieht sich selbst als Brückenbauerin, die Verbindungen schafft, wo andere Gräben sehen. Ihre Erfahrungen in der Kindheit, geprägt von traumatisierten Eltern, führten sie dazu, Verantwortung zu übernehmen und Brücken zwischen Menschen und Generationen zu bauen.

Engagement in der Erziehung

In ihrer Arbeit als Erzieherin setzt sich Marion für die Stimmen und Bedürfnisse von Kindern ein. Sie betont die Wichtigkeit von sicheren Übergängen für Kinder und fördert Sprachkenntnisse und interkulturelle Verständigung in ihrer Kita, die hauptsächlich Kinder aus Flüchtlingsfamilien betreut.

Familie und persönliche Brücken

Marion reflektiert über ihre eigene Tochter, deren Weg zu ihr nicht leicht war. Sie hat sich für eine Pflegekindschaft entschieden und spricht über die Herausforderungen, die sie in der Erziehung gemeistert hat, um eine stabile Bindung aufzubauen.

Demenz und familiäre Verbindungen

Marion beschreibt ihren Umgang mit der Demenz ihrer Mutter und wie sie auch hier Brücken zu anderen Generationen schlägt, indem sie Wertschätzung und Liebe in ihrer Beziehung aufrechterhält.

Engagement über die Grenzen hinaus

Sie berichtet von ihrem Engagement für Kinder in Eritrea und der Wichtigkeit, kulturelle Vorurteile abzubauen und Gemeinsamkeiten zu betonen.

Wichtige Lebensweisheiten

Marion schließt mit drei zentralen Lebensweisheiten: Geduld mit sich selbst und anderen, das Streben nach Licht und Liebe im Alltag sowie die Offenheit für neue Erfahrungen und Möglichkeiten, die das Leben bietet.

Einführung in das Thema Frieden

Der Podcast vermittelt die Botschaft, dass jeder dazu beitragen kann, Frieden in die Welt zu bringen, indem man eine positive Haltung einnimmt und auf Aggression nicht eingeht.

Marion Zabel: Die Brückenbauerin

Marion Zabel, eine Erzieherin und Mutter, sieht sich selbst als Brückenbauerin, die Verbindungen schafft, wo andere Gräben sehen. Ihre Erfahrungen in der Kindheit, geprägt von traumatisierten Eltern, führten sie dazu, Verantwortung zu übernehmen und Brücken zwischen Menschen und Generationen zu bauen.

Engagement in der Erziehung

In ihrer Arbeit als Erzieherin setzt sich Marion für die Stimmen und Bedürfnisse von Kindern ein. Sie betont die Wichtigkeit von sicheren Übergängen für Kinder und fördert Sprachkenntnisse und interkulturelle Verständigung in ihrer Kita, die hauptsächlich Kinder aus Flüchtlingsfamilien betreut.

Familie und persönliche Brücken

Marion reflektiert über ihre eigene Tochter, deren Weg zu ihr nicht leicht war. Sie hat sich für eine Pflegekindschaft entschieden und spricht über die Herausforderungen, die sie in der Erziehung gemeistert hat, um eine stabile Bindung aufzubauen.

Demenz und familiäre Verbindungen

Marion beschreibt ihren Umgang mit der Demenz ihrer Mutter und wie sie auch hier Brücken zu anderen Generationen schlägt, indem sie Wertschätzung und Liebe in ihrer Beziehung aufrechterhält.

Engagement über die Grenzen hinaus

Sie berichtet von ihrem Engagement für Kinder in Eritrea und der Wichtigkeit, kulturelle Vorurteile abzubauen und Gemeinsamkeiten zu betonen.

Wichtige Lebensweisheiten

Marion schließt mit drei zentralen Lebensweisheiten: Geduld mit sich selbst und anderen, das Streben nach Licht und Liebe im Alltag sowie die Offenheit für neue Erfahrungen und Möglichkeiten, die das Leben bietet.